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Geschichte des Mineralienatlas

Von der Homepage zum Geologieportal

Die Familie dem Kleinkindalter entwachsen - die frisch gewonnene Freizeit nutzend - ruft der Computerfachmann Stefan Schorn 1999 seine erste WEB-Seite ins Leben. Noch unter familiärer Domain segelnd werden die wenigen Stücke seiner Sammlung ins Internet gestellt und mit der Verfügbarkeit freier Forensoftware ein erstes Forum zum Meinungsaustausch und eine kleine Wissenssammlung angeboten.

Im Mai 2001 reifte der Gedanke dem Mineralienatlas eine eigene Domain zu spendieren, und www.Mineralienatlas.de erblickt zum 01. Juni 2001 das Licht der Welt.

Mineralienatlas 2001
Mineralienatlas 2001

Mineralienatlas Historie 2001

Stefan

Im kommenden Jahr zeichnet sich eine lange Durststrecke mit wenigen aber beständigen Besuchern ab. Der Durchbruch sollte sich erst mit dem Zauberwort „Wiki“ einstellen, welches gemeinschaftliche Arbeit an Dokumenten erlaubt und fortan ein neues Rückgrat bildet. Jedes Mineral, jede Fundstelle wird als einzelne Seite angelegt. Die allseits bekannte Wikipedia arbeitet ebenfalls nach dem „Wiki“-Prinzip.

Mineralienatlas 2002
Mineralienatlas 2002

Mineralienatlas Historie 2002

Stefan

Die steigende Beliebtheit wird zugleich zum Problem des Mineralienatlas. Zahlreiche Mineral- und Fundstellenseiten bedürfen immer mehr Pflege und die Fehleranfälligkeit steigt mit jedem Eintrag. Dringend müssen neue Wege gefunden werden, die Informationsflut zu kanalisieren und wiederkehrende Abläufe zu automatisieren.

Mineralienatlas 2003
Mineralienatlas 2003

Mineralienatlas Historie 2003

Stefan

Einzelne Benutzer helfen, die Beitragsflut in die richtigen Bahnen zu lenken. Der Kreis der Moderatoren und Administratoren ist geboren und begleiten den Mineralienatlas fast von seiner Geburt an.

Mehrfach wird das Aussehen der Internetpräsenz angepasst und Anfang 2005 haben die ersten 10.000 Seiten den Weg ins Lexikon gefunden. Ende des Jahres sind es bereits 17000. Der Server auf dem der Mineralienatlas läuft, wird mehrfach aufgerüstet um den Anforderungen gerecht zu werden.

Mineralienatlas 2004
Mineralienatlas 2004

Mineralienatlas Historie Ende 2004

Stefan

Um auch ohne Internet verfügbar zu sein wird die erste Mineralienatlas CD mit Stand Juni 2005 herausgegeben und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Das tausendste Mitglied bereichert im Oktober den Mineralienatlas. Mark Holtkamp spendiert im selben Jahr dem Mineralienatlas „smorf“, eine Software zur 3D-Darstellung von Mineralien; sie macht Kristalle, vorwiegend aus dem „Atlas der Krystallformen" von V.M. Goldschmidt, besser vorstellbar.

Mineralienatlas 2005
Mineralienatlas 2005

Mineralienatlas Historie Mitte 2005

Stefan

2006 hält ein Chat zur direkten Diskussion Einzug in den Mineralienatlas. Im Januar wird wegen der größeren Datenmenge die erste Mineralienatlas-DVD herausgegeben, im Juni folgt wegen der enormen Datenmenge die 2. und letzte DVD.

Im Oktober geht das erste Mineralienatlas-Buch „Mineralienportraits Band 1“ in Druck. Auf 160 Seiten werden einzelne Mineralien eindrucksvoll von Peter Seroka, einem bekannten Sammler und Mineralienatlas-Moderator in Szene gesetzt und beschrieben.

Als wichtigste Neuerungen vereinfachen Anfang 2007 eine separate Systematik- und Fundstellendatenbank die Verwaltung und eine Medienbibliothek die Zuordnung von Bildern. Es beginnt ein nervenaufreibender und zeitbindender Prozess der Datenübernahme. Eigenständige Seiten müssen neu formatiert und Inhalt aufgeteilt und übernommen werden. Bild und Bildbeschreibung werden zusammengeführt. Einzelne Mitglieder kämpfen unermüdlich, die Aufgabe zu bewältigen.

Mineralienatlas 2006
Mineralienatlas 2006

Mineralienatlas Historie Mitte 2006

Stefan

Nun ist es möglich per Mausklick u. a. Übersichten aller Mineralien einer Gegend, alle Fundstellen eines Minerals, alle Mineralienbilder einer Region oder nur alle „Anatas“-Bilder aus dem Schwarzwald anzuzeigen.

Der Mineralienatlas gewinnt im Giga und T-Online Homepage Award den 1. Platz im Bereich Hochschulen/Schulen und Bildung aus 8.000 gemeldeten Seiten. Über alle Gebiete hinweg wird der dritte Platz gesichert und der Mineralienatlas im Fernsehen auf Giga-TV vorgestellt.

Mineralienatlas Mobil 2010
Mineralienatlas Mobil 2010

Ausschnitt aus der Mobilansicht des Mineralienatlas 2010

Stefan

Das ausgezeichnete Fachwissen von Peter und die zahlreichen Bilderquellen des Mineralienatlas ermöglichen es, Mitte 2007 „Mineralienportraits Band 2“ in gedruckter Form auszuliefern.

In 2008 und 2009 werden auch die Fossilien und Gesteine in eine Datenbank überführt. Fossilien können taxonomisch strukturiert werden. Einzelne Gesteine können nun auch mehreren Gliederungsebenen zugeordnet werden. Fundstellen ganzer Regionen können auf Landkarten gezeigt oder als Daten für das GPS-Gerät (Satelliten Navigation) abgerufen werden. Von sich sanft aufbauenden Bildern bis zur Diashow hält viel neue Technik Einzug. Die Suche mit Eigenschaften hilft Mineralien komfortabel aufzuspüren. Eine Eingrenzung nach Fundstelle wird möglich. Der Mineralienatlas wird mehrsprachig und Menüs und Teile der Inhalte sind in Englisch verfügbar.

Die Arbeitsgruppe „Münchener Micromounter“ des „Münchener Mineralienfreunde e.V“ nutzt den Mineralienatlas um Ihre eindrucksvolle Lithothek vorzustellen und mit anderen Sammlern in Kontakt zu treten. Die Sammlung rückt in die Öffentlichkeit.

Leider gibt es auch einige Rückschläge zu verzeichnen. Die Masse der User und die Anonymität gibt empfindlichen Selbstdarstellern eine neue Bühne, was in der Folgezeit zu einigem Zank und Ärger führt. Die Qualität der Forenbeiträge lässt nach und Unmut macht sich bei den Fachleuten breit.

Schlussendlich werden einzelne wenige Mitglieder vom Mitwirken ausgeschlossen und die Anonymität innerhalb des Mineralienatlas aufgehoben. Durch die erhöhte Hemmschwelle wird das rapide Wachstum zugunsten qualitativ besserer Beiträge gebremst. Die Devise „Klasse statt Masse“ hat Erfolg. Um auf inhaltliche Fehler schneller reagieren zu können und auch Besuchern Rückmeldungen zu ermöglichen, wird eine Diskussionsfunktion auf jeder Lexikonseite angeboten. Durch die Möglichkeit jederzeit - auch im Nachhinein - zu korrigieren, präsentiert sich der Mineralienatlas stets auf dem Stand der aktuellsten Informationen. Eine Historie aller Änderungen ermöglicht, diese nachzuvollziehen.

Ein erneuter Serverwechsel Anfang 2009 beflügelt den Mineralienatlas erneut und stellt bis heute die Basis aus 8 Prozessorkernen und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher bereit. Weit mehr Rechenleistung als manche Firma mit 50 Angestellten benötigen würde.

Immer auf der Suche nach nützlichen Erweiterungen können seit Okt. 2010 unter http://m.mineralienatlas.de Mineralinformationen ohne große Ladezeit von mobilen Geräten wie Android Handhelds oder dem iPhone abgerufen werden. Seit 2011 sind auch Fundstellen, Fossilien und Gesteine in der Mobilversion abrufbar. Mit geeigneten Smartphones oder Laptops mit GPS können Fundstellen in der aktuellen Umgebung angezeigt und während der Fahrt automatisch aktualisiert abgerufen werden - Technik auf neuestem Stand und einmalig unter den Fundstellendatenbanken.

Ein Team aus 12 Enthusiasten regelt wenn nötig die Belange des Mineralienatlas. Es zeichnet sich durch eine bunt gemischte Altersstruktur und Wissen aus unterschiedlichsten Bereichen aus. Allen gemeinsam ist das leidenschaftliche Interesse für Geologie. In Beitrittsreihenfolge: (2001) Stefan Schorn (2002) Conrad Linde, (2003) Erik Hock (2004) Philip Blümner, Thomas Uhlig, Volker Annacker, Peter Seroka, (2005) Rainer Albert, Andreas Brand, Norbert Kirchhoff, (2006) Diether Gräf, Daniel Lunau.

Um das Wissen für die Besucher kostenfrei zur Verfügung zu stellen, wird die Finanzierung von Firmensponsoren gestützt, aber auch einzelne Mitglieder und Besucher zeigen Ihre Anerkennung durch einen freiwilligen Beitrag.

Mineralienatlas end of 2011
Mineralienatlas end of 2011

Mineralienatlas Historie end of 2011

Stefan

Im November 2012 wird der Mineralienatlas auf eine neue Serverplattform migriert. Nach nunmehr 4 Jahren hat die alte Plattform ausgedient. Anstelle von 16 Gigabyte stehen nun 64 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Der deutlich schnellere Prozessor hilft die Seiten-Ladezeit unter die Häfte der Zeit zu drücken.

Wir stehen kurz vor der Marke von 100.000 Bildern.

Ende November 2012 ist der Mineralienatlas auch über IP V6 erreichbar.

Seit 2013 wird der Mineralienatlas nur noch verschlüsselt übertragen. Sie erkennen dies an dem Schloss in der URL Zeile und dem https:// anstelle von http://.

2015 ergaben es Änderungen in der Darstellung. Das Forum und die Startseite wurden auf sog. "Floating-Layout" umgestellt. Inhalte werden nun besser an die Bedürfnisse neuer Anzeigegeräte wie Tablets und Smartphones angepasst.

Beispiel Floating-Layout
Beispiel Floating-Layout

Beispie fuer Floting-Layout im Forum

Mineralienatlas

Beispiel Floating-Layout
Beispiel Floating-Layout

Beispie fuer Floting-Layout im Forum

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Beispiel Floating-Layout
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Beispie fuer Floting-Layout auf der Startseite

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