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August Goldfuß<brclear>

Georg August Goldfuß (* 18. 4. 1782 in Thurnau; † 2. 10. 1848 bei Bonn) war ein deutscher Paläontologe und Zoologe.

Er lehrte zunächst (1811–1818) als Privatdozent Zoologie an der Universität Erlangen. Im Oktober 1818 wurde Goldfuß an die neu gegründete Universität Bonn berufen, dort wirkte er als ordentlicher Professor für Zoologie, Paläontologie und Mineralogie, und war von 1839 bis 1840 Rektor der Universität.

Seine paläozoologischen Arbeiten über pleistozäne Säugetiere (z.B. die die Höhlenhyäne und den Höhlenlöwen), die permischen und mesozoischen Wirbeltiere und ganz besonders die fossile Wirbellosenfauna bedeuteten – neben den Beschreibungen von E. F. von Schlotheim - den Beginn der wissenschaftlich begründeten Paläontologie im westlichen Deutschland. 1818 führte er den Begriff der Protozoa in die Wissenschaft ein, insgesamt benannte er mehrere hundert neue Arten und Gattungen.

Von 1826 bis 1844 veröffentlichte Goldfuß sein Hauptwerk, die „Petrefacta Germaniae“, in welchem die fossilen Wirbellosen Deutschlands vollständig erfasst werden sollten. Das Werk blieb unvollendet – die Bearbeitung der Schwämme, Korallen und Stachelhäuter konnte er abschließen, die der Mollusken jedoch nur zum Teil.



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