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Kangerlussuaq Komplex

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Grönland / Qeqqata Kommunia / Kangerlussuaq-Komplex

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=16769
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Verkürzte Pfadangabe

Kangerlussuaq-Komplex, Qeqqata Kommunia, GL
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Andraditi
Im Gardiner-Komplex kommt die Varietät Melanit vor (Andradit-Schorlomit). Es sind Aggregate aus mehreren verwachsenen Kristallen in Dezimetergröße. Die einzelnen Kristalle sind zwischen 0,5 und 6 cm groß. Es treten auch Einzelkristalle (1-7 cm) in Natrolith-Matrix auf, zusammen mit Calcit, Phlogopit und Diopsid. 1975 wurde ein Kristall von 12 cm gefunden.
Gut ausgebildete Kristalle sind selten. Die Form ist {110}, manchmal noch zusätzlich {211}. Die Melanite sind schwarz und glänzend und kommen als Schichten, in Klüften und Hohlräumen des Melilith und umgebenden Gestein vor.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
'Apatit-Gruppe'i
Häufiges Begleitmineral im Gardiner-Komplex. Da meist gesteinsbildend, sind Stufen von hellgrünen Prismen in weißer Natrolithmatrix mit kleinen Melaniten sammelwert.
Die meisten XX haben Prismenflächen, selten Pyramiden und Basispinakoide. Alle Apatite sind entweder gerissen oder zerbrochen. Die Größe schwankt meist zwischen 1 bis 5 cm. Die Kristalle kommen in den Hohlräumen des Melilithgesteines und auch in den ultramafischen Gesteinen vor.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
3M
Barytolamprophylliti
Dieses Mineral findet man in Form kupferrotbrauner, plattiger Kristallaggregate.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
Ferro-Katophoritr
Min.Rec. 16: 485-94.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
Magnetiti
Kommt vor als Einzelkristall und als Aggregate aus vier bis zehn Kristallen, meist mit Phlogopit. Hervorragende Kristalle wurden 1975 und 1982 gefunden. Die dominierende Kristallform ist {111}, manchmal auch mit den Flächen {110} und {211}. Kleine Kristalle sind scharfkantig. Die Größe variiert zwischen wenigen cm und 20 cm. Die Magnetite sind matt und schwarz.
Sie kommen in mehrere Meter breiten und 1km langen massiven Schichten vor, zusammen mit Phlogopit. Kristalle befinden sich in Linsen, Hohlräumen und Klüften.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
3M
Natrolithi
Natrolith bildet hier eine weiße Matrix.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
Perowskiti
Spektakulärstes Mineral des Gardiner-Komplexes. Häufig Einzelkristalle und Aggregate, verwachsen mit Apatit, Feldspat, Diopsid. Gut entwickelte Kristalle kommen im bröseligen apatitreichen Gestein vor; gut ausgebildete Schwimmer-xx. Die Form ist ausschließlich die des Oktaeders {111}. Die Kantenlänge beträgt 1-8 cm, die Farbe geht über schwarz und grau bis braunschwarz; die Kristalle sind meist matt, nur selten glänzend.

Vorkommen: in Melilithgesteinen, als Schichten und in Hohlräumen von mehreren Metern Größe.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
Phlogopiti
Phlogopit ist sehr häufig und bildet große, goldbraune Platten ohne Kristallform. Die größten von 50 cm Durchmesser fand man in der mächtigen Phlogopitzone zusammen mit Magnetit.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
Titaniti
Titanit hat viele Aufrittserscheinungen: fächerförmige Aggregate und Rosetten in Natrolith-Hornblende-Matrix, dazu Apatit und Melanit. In Hohlräumen und Kluftfüllungen in Melilith und ultramafischem Gestein werden Titanit XX 2-4 mm dick und bis 8 cm lang. Die Kristalle sind gelb bis hellgelblich-braun, durchscheinend, selten durchsichtig. Fächerförmige Aggregate von wenigen großen, dicken XX bis 13 cm sind bekannt. Solche Titanite sind rötlichbraun, opak und in Amphibol-Gesellschaft. In Syenitadern mit Mineralien der Nephelinsyenitpegmatitparagenese gibt es Rosetten von 3-4 cm Größe aus nadeligen, rotbraunen XX.
(Qeqqata Kommunia/Kangerlussuaq-Komplex/Gardiner Komplex)
1M
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

David A. Holwell, Thomas Abraham-James, Reid R. Keays, Adrian J. Boyce: The nature and genesis of marginal Cu–PGE–Au sulphide mineralisation in Paleogene Macrodykes of the Kangerlussuaq region, East Greenland. Mineralium Deposita Vol. 47, Nr. 1-2 (2012) S.3-21.

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