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Jean Baptist Mine

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Griechenland / Attika (Attikí, Attica) / Lavrion (Laurion), Bergbaudistrikt / Kamariza / Jean Baptist Mine

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Nicht bekannt!

GPS-Ko­or­di­na­ten

Jean Baptiste 1
Jean Baptiste 2



Jean Baptiste 1

WGS 84: 
Lat.: 37,72899722° N, 
Long: 24,01059722° E
WGS 84: 
Lat.: 37° 43' 44,39" N,
   Long: 24° 0' 38,15" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Jean Baptiste 2

WGS 84: 
Lat.: 37,72796389° N, 
Long: 24,01683056° E
WGS 84: 
Lat.: 37° 43' 40,67" N,
   Long: 24° 1' 0,59" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=656
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Jean Baptist, Kamariza, Lavrion, Attika, GR
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (5 Bilder gesamt)

Jean Baptiste
Aufrufe (Bild: 1265704283): 1183
Jean Baptiste

Sinter

Copyright: Fritz Schreiber
Beitrag: Hg 2010-02-09
Jean Baptiste
Aufrufe (Bild: 1179742752): 1365
Jean Baptiste

Offenbar wurde der Jean Baptiste Stollen auch 121er genannt wie diese alte Wandbeschriftung zeigt; Griechenland/Kykladen/Attika/Lavrion/Kamariza/Jean Baptiste

Copyright: UlrichW
Beitrag: Klinoklas 2007-05-21
Jean Baptiste
Aufrufe (Bild: 1179742422): 1302
Jean Baptiste

Stollenbeschriftung Jean Baptiste 1897; Griechenland/Kykladen/Attika/Lavrion/Kamariza

Copyright: UlrichW
Beitrag: Klinoklas 2007-05-21

Ausführliche Beschreibung

Ausführliche Beschreibung

Die Jean-Baptiste Mine, benannt nach dem Schacht Jean-Baptiste, liegt in der nordwestlichen Ecke des Abbaugebietes unter Aghios Konstantinos. Die Mine ist eher klein und es fragt sich, inwieweit man hier eigentlich von einer selbstständigen Mine sprechen kann. Es mag durchaus sein, dass diese Mine eine Zeit lang einen eigenständigen Betrieb darstellte, doch im Zuge der Zusammenlegung aller vier Minen zu einer Großmine, mit dem Serpieri-Schacht als Hauptförderschacht und der untertägigen Verbindung der Minen, wurde der Jean-Baptiste-Schacht abgeworfen. Eine untertägige Lorenfahrt der gewonnenen Erze war sicherlich günstiger als der Ausbau des kleinen Schachtes zum Förderschacht. Dies war auch deswegen sinnvoll, da die Entfernung zum mittig im Abbaugebiet stehenden Serpierischacht nicht weit war und dieser somit besser ausgelastet werden konnte. Am Jean-Baptiste-Schacht existieren nur wenige Halden, so dass man annehmen kann, dass der Schacht nie besondere Förderzahlen aufgewiesen hat.

In Sammlerkreisen wird häufiger der Fundort Jean-Baptiste-Mine angegeben. Die Fundzone, auf die sich diese Abgaben beziehen, liegen in unmittelbarer Nähe des Schachtes. Das Jean-Baptiste-Gebiet gilt insbesondere in der dritten und vierten Sohle als auch in der ersten Sohle als noch relativ unerforscht. Allerdings sind die Zugänge auch nicht einfach zu finden, so es denn überhaupt Abbaue dort gegeben hat.

Mineralien

Bekannt sind vor allem die Adaminfunde aus einem Nebenstollen der Verbindung vom Serpieri zum Jean-Baptiste. ein ca. 1 m breiter Limonitgang enthält tausende kleiner Drusen mit wunderbaren, aber recht kleinen Adaminen. Zudem wurde hier auch der erste Karminit Lavrions gefunden. Südlich des Schachtes liegt eine Abbauzone, die auf antike Ursprünge zurück geht. In diesem Bereich wurden neben dem seltenen Chalkophylllit auch viele der Mineralien gefunden, für die Lavrion berühmt ist.

Mineralien (Anzahl: 120)

Mineralbilder (131 Bilder gesamt)

Lahnsteinit
Aufrufe (Bild: 1414499452): 1193
Lahnsteinit  X
Analysiert mit Röntgenbeugung XRD

Bildbreite: 4 mm; Fundort: Grube Jean Baptist, Kamariza, Laurion (Lavrion), Attika, Griechenland

Copyright: Stephan Wolfsried
Beitrag: Hg 2014-10-28
Mehr   MF 
Devillin xx, Gips xx
Aufrufe (Bild: 1505189847): 838
Devillin xx, Gips xx

Lavrion, Jean Baptist/Griechenland; Bildbreite 5 mm erstellt aus 59 Aufnahmen mit der Stacking-Methode

Sammlung: Karlheinz Grosch
Copyright: Karlheinz Grosch
Beitrag: Karlheinz Grosch 2017-09-12
Mehr   MF 
Serpierit xx, Malachit xx
Aufrufe (Bild: 1510243936): 1361, Wertung: 9.29
Serpierit xx, Malachit xx

Lavrion, Jean Baptist, Attika, Griechenland; Bildbreite 1,7 mm erstellt aus 77 Aufnahmen mit der Stacking-Methode; Sammlung Harry Sniaschek, Lindau

Sammlung: Harry Sniaschek, Lindau
Copyright: Karlheinz Grosch
Beitrag: Karlheinz Grosch 2017-11-09
Mehr   MF 

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Wendel, W. & Rieck, B. (1999). Die wichtigsten Mineralfundstellen und Bergbauanlagen Lavrions. Lapis, Jg.24, Nr.7, S.25.
  • Schreiber, F. & Hammer, V.M.F. (2007). Lavrion 2003-2007: Es hat sich einiges getan! Neufunde - Nachsuche - Archäologie. Lapis, Jg.32, Nr.4, S.32-38.
  • Kolitsch, U., B. Rieck, F. Brandstätter, F. Schreiber, K.H. Fabritz, G. Blaß & J. Gröbner (2014). Neufunde aus dem alten Bergbau und den Schlacken von Lavrion (1). Min.-Welt, Jg.25, H.1, S.60-75.
  • Rieck, B, U. Kolitsch, P. Voudouis, G. Giester & P. Tzeferis (2018). Weitere Neufunde aus Laurion, Griechenland. Min.-Welt, Jg.29., H.5, S.32-77.
  • Rieck, B., U. Kolitsch, P. Voudouris, G. Giester u. P. Tzeferis (2020). Lavrion, Griechenland: Weitere Neufunde aus dem berühmten Bergbaurevier. Min.-Welt, Jg.31, H.3, S.6-21.

Quellenangabe

Einordnung