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Hüttensand

Beim Betrieb eines Hochofens fällt Schlacke ab. (Hochofenschlacke). Die aus dem Hochofen ablaufende Schlackenschmelze wird mit Wasser abgeschreckt und es entsteht ein überwiegend glasig erstarrter latent hydraulischer Stoff: Hütten- oder Schlackensand. Dieser wird gemahlen und kann als Bestandteil des Zements verwendet werden. Hüttensand hat hydraulische Eigenschaften, wenn er mit Alkalien wie Calciumhydroxid aus dem Zementklinker angeregt wird.

Zusammen mit den im Jahr 2005 in Deutschland produzierten 28,9 Mio. t Roheisen wurden 7,4 Mio. t Hochofenschlacke erzeugt, von denen 5,5 Mio. t (trocken) zu Hüttensand granuliert wurden.


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