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Wilhelm von Haidinger

Wilhelm von Haidinger
Wilhelm von Haidinger

Wien

Archiv: Doc Diether

Wilhelm Karl Ritter von Haidinger (* 5. 2. 1795 Wien; † 19. 3. 1871 Dornbach/Wien) war ein österreichischer Geologe und Mineraloge.

Er studierte ab 1812 in Graz und an der Bergakademie Freiberg Mineralogie, war Schüler von F. Mohs. 1840 wurde er als Bergrat nach Wien berufen. Dort leitete er die Mineraliensammlung der Hofkammer und gab eine geognostische Karte der österreichischen Länder heraus (1845).

Im November 1849 beauftragte der Kaiser das „k.k. Ministerium für Landescultur und Bergwesen“ zur Einrichtung der „kaiserlich-königlichen geologischen Reichsanstalt“ (heute GBA). Haidinger wurde zu deren Direktor ernannt, was er 17 Jahre lang blieb.

1866 beschrieb er als Erster den (auf damals österreichischem Gebiet) in den ukrainischen Waldkarpaten niedergegangenen Knyahinya-Meteoriten.

Er gilt als einer der hervorragendsten Erdwissenschaftler seiner Zeit.

Das Mineral Haidingerit wurde nach ihm benannt, ebenso ein Mondkrater und der neuseeländische „Mount Haidinger“. Für seine wissenschaftlichen Verdienste wurde er 1865 zum Ritter geschlagen.


Literatur:

  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.26.

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