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Hartmetall

Hartmetallen sind in der Regel gesinterte Carbidhartmetalle. Für sie ist kennzeichnend eine sehr hohe Härte, Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Daher finden sie eine ausgedehnte Anwendung in der Bestückung von Werkzeugen und Teilen für die Zerspanung, spanlose Formgebung und bei reibendem Verschleiß. Hartmetall zählt man zu den Verbundwerkstoffen.

Hartmetall könnte bestehen aus 90–94 % Wolframcarbid und 6–10 % Kobalt. Letzteres verbindet die Wolframcarbidkörner und hat die Aufgabe der Erhöhung der Zähigkeit und Füllung der Zwischenräume.

Das Sintern beruht darauf, dass man hochschmelzende Hartstoffe im fein zerkleinerten Zustand mit einem leichter schmelzenden zweiten Stoff mischt und auf Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes des schwer schmelzbaren Anteils (Carbide) erhitzt, wobei die Temperatur und Zeitdauer der Erhitzung so gewählt werden, dass die Carbide zusammenbacken.

Unter dem Namen Widia brachte 1926 die Firma Krupp Hartmetall erste Produkte heraus.


Literatur:

  • Schröter, Karl: Verfahren zur Herstellung einer harten Schmelzlegierung fuer Arbeitswerkzeuge, insbesondere Ziehsteine, Deutsches Reichspatent No. 498349A, 1923.
  • Baumhauer, Heinrich, Hard tool and implement and in process of making, General Electric Company, US-Patent No. 1512191A, 1922.
  • Werner Degner, Hans Lutz, Erhard Smejkal: Spanende Formung, Carl Hanser Verlag, 2002, ISBN 3446221387, S. 67.

Weblinks:



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