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Landkarten für Fundstellen einbinden. Wie geht das mit den Koordinaten?

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Bild 1: Anzeige einer Karte bzw. eines Satellitenbildes

Inhaltsverzeichnis

Koordinaten einfügen

Sind die Koordinaten z.B. einer Fundstelle bekannt, so kann auf einer Lexikonseite ein Link angelegt werden, der zur Anzeige einer Karte bzw. eines Satellitenbildes von GoogleMaps führt (Bild 1).

Diese Koordinaten werden in Form von WGS84-Koordinaten angegeben. Neben der Anzeige einer Karte wird so Interessierten die Möglichkeit gegeben, mit Hilfe eines GPS-Empfängers eine Fundstelle sehr genau anzusteuern.



Koordinaten in der Form: Grad, Minuten, Sekunden

Diese Form der Positionsangabe sollte bevorzugt verwendet werden.

Beispiel:

Der Kalksteinbruch in Rüdersdorf hat die Koordinaten N 52°28'48" (Breite) und E 13°48'34" (Länge). Jetzt soll ein Link erzeugt werden, der auf die Anzeige einer Karte mündet und bei der Anzeige des Links sollen nicht die Koordinaten angezeigt werden, sondern der Name "Kalksteinbruch Rüdersdorf". Bitte immer eine sprechende aber kurze Bezeichnung angeben. Über die Seite GoogleEarth kann nämlich eine für das Programm GoogleEarth verwendbare kmz-Datei mit allen im Lexikon vorhandenen Fundort-Koordinaten erzeugt werden. Für die Bezeichnung der einzelnen Orte wird die jeweilige Bezeichnung übernommen. So soll es aussehen:


Kalksteinbruch Rüdersdorf


Im Quelltext sieht das so aus:


[Kalksteinbruch Rüdersdorf|Map:grad;N:52:28:48;E:13:48:34;13]


Die einzelnen Breiten- bzw. Längenkoordinaten werden in der Form N:Grad:Minuten:Sekunden bzw. E:Grad:Minuten:Sekunden geschrieben. Bei Koordinaten südlicher Breite verwendet man natürlich S statt N und bei westlicher Länge W statt E.

Mit der in blau dargestellten Zahl (im Beispiel 13) im Anschluss an die Längenkoordinaten kann der "Zoomfaktor" bzw. die Größe des später angezeigten Kartenausschnitts festgelegt werden. Hier gilt es durch Ausprobieren den optimalen Wert zu finden, der noch eine ausreichende Übersicht ermöglicht, aber vielleicht auch schon Details anzeigt. Für die höchste Detailstufe steht der Wert 20, der Wert 14 oder 15 ist guter Testwert. Auf der Kartenanzeige kann selbstverständlich später hinein- und herausgezoomt werden.

Um die Koordinaten auch direkt sichtbar zu machen, werden sie gewöhnlich nochmal außerhalb der eckigen Klammer dahinter geschrieben. Auf der fertigen Seite sieht das so aus:


Kalksteinbruch Rüdersdorf (N 52° 28' 48" E 13° 48' 34")


Und im Quelltext:


[Kalksteinbruch Rüdersdorf|Map:grad;N:52:28:48;E:13:48:34;13] (N 52° 28' 48" E 13° 48' 34")


Wichtig: In der eckigen Klammer werden die Zeichen für Grad, Minute und Sekunde (° ' ") nicht mit angegeben. Und bitte die einzelnen Werte mit Doppelpunkt (:) bzw. Semikolon (;) trennen, wie es im Beispiel oben aufgezeigt ist.

Genauere Positionen: Ist es erforderlich, die Koordinaten genauer als den Sekundenwert anzugeben, so kann dieser auch mit Nachkommastellen eingefügt werden. Beispiel im Quelltext:


[Kalksteinbruch Rüdersdorf|Map:grad;N:52:28:48.65;E:13:48:34.21;13] (N 52° 28' 48,65" E 13° 48' 34,21")



Koordinaten in dezimaler Form

Auch wenn die Koordinaten in dezimaler Form vorliegen, können diese direkt in einem Kartenlink verwendet werden.

Beispiel:

Der Steinbruch in Rüdersdorf hat die Koordinaten N 52,48° (Breite) und E 13,8094° (Länge). Auch jetzt soll ein Link erzeugt werden, der auf die Anzeige einer Karte mündet und bei der Anzeige des Links sollen nicht die Koordinaten angezeigt werden, sondern der Name "Kalksteinbruch Rüdersdorf". So soll es aussehen:


Kalksteinbruch Rüdersdorf


Im Quelltext sieht es so aus:


[Kalksteinbruch Rüdersdorf|Map:dez;N:52.48;E:13.8094;13]


Im Unterschied zur oben stehenden Methode wird jetzt Map:dez statt Map:grad verwendet. Die einzelnen Breiten- bzw. Längenkoordinaten werden in der Form N:Grad.Dezimalstellen bzw. E:Grad.Dezimalstellen geschrieben. Bei Koordinaten südlicher Breite verwendet man natürlich auch hier S statt N und bei westlicher Länge W statt E.



Koordinaten ermitteln

Bevor die Koordinaten wie oben beschrieben eingefügt werden können, müssen diese natürlich zunächst ermittelt werden. Dazu stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Denkbar sind etwa

  • Bestimmung vor Ort mit Hilfe eines GPS-Gerätes
  • Entnahme der Koordinaten aus topografischen Karten
  • Ermittlung der Koordinaten mittels GoogleEarth
  • Ermittlung der Koordinaten mittels GoogleMaps

Sicherlich gibt es noch weitere Möglichkeiten. Die letztgenannte Methode wird im Anschluss genauer beschrieben, weil dazu lediglich ein Internetbrowser erforderlich ist und sowohl Karten als auch Luft- bzw. Satellitenbilder (wenn auch nicht immer die aktuellsten) zur Verfügung stehen. Außerdem verwendet die Kartenanzeige des Lexikons für die Anzeige der Karten ebenfalls die Daten von GoogleMaps.



Koordinaten im Lexikon ermitteln

Die genaue Beschreibung finden Sie auf der angegebenen Seite.

GPS Koordinaten ermitteln



Koordinaten über GoogleMaps bestimmen

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Bild 2: Wahl der Kartendarstellung

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Bild 3: URL zu dieser Seite

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Bild 4: Adresszeile vor dem Klick auf "URL zu dieser Seite"

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Bild 5: Adresszeile nach dem Klick auf "URL zu dieser Seite"

Zunächst muss der Ort, dessen Koordinaten bestimmt werden sollen, auf GoogleMaps gefunden werden. Dazu kann z.B. die Suchfunktion auf der Startseite von GoogleMaps genutzt werden oder man sucht sich den betreffenden Ort durch Verschieben und Vergrößern/Verkleinern der angezeigten Karte.

Oft kann man sich an Orten oder Straßen orientieren, ab einer gewissen "Nähe" sollte aber auf die "Hybrid"-Ansicht, die sowohl Straßen als auch das Satellitenbild anzeigt, gewechselt werden. Dazu wird in der rechten oberen Ecke das Feld "Hybrid" angeklickt (Bild 2).

Hat man den Punkt gefunden, dessen Koordinaten man bestimmen will, so verschiebt man den Kartenauschnitt so, dass dieser Punkt genau in der Mitte des Kartenausschnitts ist. Kleiner Tipp: Einmal auf den Punkt "Doppelklicken". Dann wird dieser Punkt genau in die Mitte gestellt. Zwar wird jetzt der Kartenausschnitt verkleinert, für die Koordinatenbestimmung ist dies aber nicht relevant.

Als nächsten Schritt klickt man auf "URL zu dieser Seite" über der oberen rechten Ecke des Kartenausschnitts (Bild 3). Die Karte verändert sich dadurch nicht, aber der Eintrag in der Adresszeile des Browsers. Stand dort vorher noch (Bild 4)


http://maps.google.de/maps


so findet man jetzt dort eine viel längere Adresszeile, die etwa so aussieht (Bild 5):


http://maps.google.de/maps? f=q&hl=de&q=R%C3%BCdersdorf+brandenburg &sll=50.847573,6.965332 &sspn=4.141306,8.129883&layer=&ie=UTF8 &z=15&ll=52.480898,13.805008 &spn=0.015604,0.045834 &t=h&om=1


Dieser Adresszeile kann man jetzt die Koordinaten entnehmen. Sie befinden sich hinter ll= (Achtung: Nicht die Werte verwenden, die sich hinter sll befinden! Dieses sind die Koordinaten, die sich aus einer Suche ergaben. Auch wenn der Kartenausschnitt verschoben wurde, diese Werte haben sich nicht geändert.)

Die Koordinaten werden ohne die Orientierung, also ohne N bzw. S und E bzw. W angegeben. Bei nördlicher Breite sind die Werte positiv, bei südlicher Breite mit negativen Vorzeichen. Ähnliches gilt für die Länge: bei östlicher Länge sind die Werte positiv, bei westlicher Länge negativ. Z.B. besitzt Rio de Janeiro in Brasilien die Koordinaten ll=-22.912863,-43.216782.

Die ermittelten Koordinaten liegen in dezimaler Form vor und können, wie oben beschrieben, zur Angabe von Kartenlinks verwendet werden.

Möchte man statt der dezimalen Schreibweise die Koordinaten in Grad, Minuten und Sekunden angeben, so kann man diese entweder umrechnen, oder zunächst den Link mit den Koordinaten in dezimaler Schreibweise angelegen, sich die Kartenseite anzeigen lassen (bei der Vorschau den Link besser in einem neuen Fenster öffnen) und dann die Koordinaten in der Form Grad, Minuten und Sekunden ablesen (Bild 1).



Nochmal Technik zusammen gefasst

Zum Abschluss noch einmal zusammengefasst, wie sich der Kartenlink technisch aufbaut.


Angabe in Grad, Minute, Sekunde (gg° mm' ss")

Map:grad;N:gg:mm:ss.ss;E:GG:MM:SS.SS;13

  • Map: steht für den Link zur Seite mit den Kartendaten.
  • grad steht für die Art der Parameterübergabe der Koordinaten in der Form Richtung:Grad:Minute:Sekunde.
  • N:gg:mm:ss.ss werden die Breitenkoordinaten im WGS84 Format, getrennt durch ":" (Doppelpunkt) ohne die Einheiten (° ' ") angegeben. Der erste Buchstabe N steht für eine nördliche Breite. Gibt man hier S so würde dies für südliche Breite stehen. Die Gradzahl wird mit gg, die Anzahl der Minuten mit mm und die Anzahl der Sekunden mit ss.ss angegeben. Bei den Sekunden sind auch Dezimalstellen nach dem Komma erlaubt.
  • E:GG:MM:SS.SS werden die Längenkoordinaten im WGS84 Format, getrennt durch ":" (Doppelpunkt) ohne die Einheiten (° ' ") angegeben. Der erste Buchstabe E steht für eine östliche Länge. Gibt man hier W so würde dies für westliche Länge stehen. Die Gradzahl wird mit GG, die Anzahl der Minuten mit MM und die Anzahl der Sekunden mit SS.SS angegeben. Bei den Sekunden sind auch Dezimalstellen nach dem Komma erlaubt.
  • 13 gibt den Zoomfaktor wieder und ist optional (20 = höchste Detailstufe, 10 ist guter Testwert).



Angabe als Dezimalwert

Map:dez;N:gg.gggg;E:GG.GGGG;13

  • Map: steht für den Link zur Seite mit den Kartendaten.
  • dez steht für die Art der Parameterübergabe der Koordinaten in der Form Richtung:Grad.Dezimalstellen.
  • N:gg.gggg werden die Breitenkoordinaten im WGS84 Formatohne die Einheit (°) angegeben. Der erste Buchstabe N steht für eine nördliche Breite. Gibt man hier S so würde dies für südliche Breite stehen. Die Gradzahl mit ihren Dezimalstellen wird mit gg.gggg angegeben.
  • E:GG.GGGG werden die Längenkoordinaten im WGS84 Format ohne die Einheit(°) angegeben. Der erste Buchstabe E steht für eine östliche Länge. Gibt man hier W so würde dies für westliche Länge stehen. Die Gradzahl mit ihren Dezimalstellen wird mit GG.GGGG angegeben.
  • 13 gibt den Zoomfaktor wieder und ist optional (20 = höchste Detailstufe, 10 ist guter Testwert).



Einordnung