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Hochofen

Schrägaufzug mit Material-Skip
Schrägaufzug mit Material-Skip

Zum Möller-Transport. Hochofen 5 (Meidericher Hütte, Thyssen), Landschaftspark Duisburg Nord. 8.2012.

Doc Diether
Wasser-Kühlung
Wasser-Kühlung

Hochofen 5 (Meidericher Hütte, Thyssen), Landschaftspark Duisburg Nord. 8.2012. Oberhalb der Hauptreaktionszone (wo die Gebläseluft herein kommt) ist die Temperatur derart hoch, daß zur Vermeidung ...

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Hochofen 2 der Meidericher Hütte
Hochofen 2 der Meidericher Hütte

Gesehen von Hochofen 5 aus. Landschaftspark Duisburg Nord. 8.2012. Rechts die Cowper-Generatoren zum Winderhitzen. Die großkalibrigen Rohre links leiten die Gichtgase ab.

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Hochofen 5 (Meidericher Hütte)
Hochofen 5 (Meidericher Hütte)

Heißwind-Ringleitung (Mitte), und Abstichsöffnung darunter. L und r stehen Maschinen zur Öffnung und Schließung des Abstichslochs. Darunter Abflußrinne. 8.2012.

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Winderhitzer (Cowper-Generator)
Winderhitzer (Cowper-Generator)

Meidericher Hütte (Thyssen). Landschaftspark Duisburg Nord. 8.2012. Heiße Gichtgase heizen den Cowper-Generator auf und geben damit die Hitze an die einzublasende Frischluft ab.

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Gichtbühne auf Hochofen 5
Gichtbühne auf Hochofen 5

Hier erfolgt der Abzug der entstandenen Gichtgase. Meidericher Hütte (Thyssen). Landschaftspark Duisburg Nord. 8.2012.

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Abstichshalle für Roheisen
Abstichshalle für Roheisen

Hochofen 5. Meidericher Hütte (Thyssen). Landschaftspark Duisburg Nord. 8.2012.

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Blick auf Möllerbunker von Hochofen 5
Blick auf Möllerbunker von Hochofen 5

Meidericher Hütte (Thyssen). LapaDu Nord. 8.2012. In den Bunkern sind die verschiedenen Einsatz-Materialien: Koks, Eisenerz und diverse Zuschläge, die zum Einsatz richtig gemischt werden müssen.

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Mechanik zum Heben der Produkt-Einlaß Glocke
Mechanik zum Heben der Produkt-Einlaß Glocke

sowie des Schrägaufzugs. Meidericher Hütte (Thyssen). LapaDu Nord. 8.2012.

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Tiegelwagen zum Transport flüssigen Roheisens
Tiegelwagen zum Transport flüssigen Roheisens

zur Gießerei. Meidericher Hütte (Thyssen). LapaDu Nord. 8.2012.

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Hochofen 5
Hochofen 5

Davor Zyklone zur Gasreinigung. Meidericher Hütte (Thyssen). LapaDu Nord. 8.2012.

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Bunkersteg mit Förderbrücke
Bunkersteg mit Förderbrücke

Hochofen 2: links. Etwas rechts davon: Hochofen 5; Meidericher Hütte. LapaDu Nord. 8.2012.

Doc Diether

Unter einem Hochofen versteht man eine großtechnische Apparatur, mit der man Eisenerze (Eisenoxid) zu Eisen reduziert, welches dabei flüssiges Roheisen ergibt. Dies geschieht in einem kontinuierlichen Prozess. Man benötigt dabei neben dem Eisenerz Koks und für den Schmelzprozeß notwendige Zuschläge.

Neben dem eigentlichen Reaktionsteil "Hochofen" sind weitere Zulieferungs- und Verarbeitungsbauteile und Einrichtungen notwendig: Man benötigt für die Lagerung diverse Möller (Einsatzstoffe): Eisenerz, Zuschlagsstoffe, Koks, die in Bunkern fertig gelagert werden. Daneben müssen diese Bunker kontinuierlich mit Nachschub versorgt werden. Die Möller selbst müssen in der richtigen Dosierung am Ofenkopf des Hochofens eingebracht werden. Weitere Einrichtungen dienen zur Abführung des Reaktionsgases (Gichtgases) am Ofenkopf, der Zuführung des von den Winderhitzern vorgewärmten Gebläsewindes im mittleren Teil des Hochofens sowie zur Abführung von Roheisen und Schlacke an der Basis des Ofens. Diese ganze Einheit wird als Hüttenwerk bezeichnet .

Die Zuschlagstoffe wie Quarz, Kalk und anderes dienen während des Hochofenprozesses zur Bindung der unerwünschten Bestandteile des Erzes und senken zudem die Schmelztemperatur des Eisens, sodaß ein brauchbares Schmelzverhalten entsteht. Der Koks ist der Energieträger und erzeugt die reduzierenden Stoffe Kohlenmonoxid sowie Wasserstoff. Der von Düsen eingeblasene Heißwind liefert den für die Verbrennung des Kokses nötigen Sauerstoff.

Die neben dem flüssigen Eisen entstehende Schlacke und die Gichtgas sind auch weiterverwertbare wertvolle Hochofenprodukte, die zur Herstellung von Bau- und Füllstoffen, Schlackenwolle beziehungsweise als Heizgas verwendet werden.


Literatur:

  • A.F. Hollemann & N. Wiberg. Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 91.-100. Aufl. W. de Gruyter, Berlin, New York. 1985. S.1127ff.

Weblinks:



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