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Elise Hofmann

Elise Hofmann, eine - zu ihrer Zeit bedeutende - Paläobotanikerin aus Österreich, lebte von 1889 bis 1955.

Hofmann promovierte 1920 an der Universität Wien, 1935 habilitierte sie sich mit dem Werk „Paläohistologie der Pflanze". Einer ihrer Schwerpunkte lag auf der Untersuchung fossiler Hölzer. Sie verfasste insgesamt etwa 140 Publikationen, unter anderem gibt es von ihr einen publizierten Vortrag zur Forschungsgeschichte der Paläobotanik.

Sie arbeitete aber auch mit relativ jungen botanischen Fossilien (Pleistozän) und zudem nicht nur mit fossilem, sondern auch mit subfossilem Material (Holozän) und publizierte eine größere Anzahl archäobotanischer Beiträge.

Aufgrund ihrer Mitgliedschaft in der NSDAP musste sie nach dem Ende des 2. Weltkrieges ihre wissenschaftliche Karriere für einige (wenige) Jahre unterbrechen.


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Werke

Eine kleine Auswahl ihrer Publikationen zum Thema fossile Pflanzen:

  • 1926: Inkohlte Pflanzenreste aus dem Tertiär von St. Kathrein am Hauenstein. — Berg- u. hüttenmänn. Jb., 74, S. 152—162. Wien 1926.
  • 1926: Ein Fund von Osmundites schemnicensis P. — Berg- u. hüttenmänn. Jb., 74, S. 41—42, Taf. 1. Wien 1926.
  • 1927: Paläobotanische Untersuchungen über das Braunkohlenvorkommen im Hausruck. — Mitt. Geol. Ges., 20, S. 1—28, Taf. 1—4. Wien 1927.
  • 1927: Vergleichende anatomische Untersuchungen an rezenten Pneumatophoren von Taxodium distichum, sowie an fossilen Pneumatophoren von Parschlug in Steiermark. Berg- u. hüttenm. Jb., 75, S. 93-106, Wien 1927.
  • 1928: Verkieste Pflanzenreste aus dem Tertiär von Leoben. Berg- u. hüttenmänn. Jb., 76, S. 146–152, Wien 1928.
  • 1928: Verkieselte Hölzer aus dem Museum in Szombathely. — Ann. Mus. Castriferrei (A), S. 1—4. Szombathely 1928.
  • 1929: Fossile Pflanzenreste aus dem Tertiär des Lavanttales in Kärnten. — Verh. Gaol. B.-A., S. 101—120. Wien 1929.
  • 1929: Verkieselte Hölzer von der Vashegy-Gruppe. – Ann. Sabariensis 3, S. 81 – 87, Taf. 1 – 4, Szombathely 1929.
  • 1930: Paläobotanische Untersuchungen von Braunkohlen aus dem Geiseltal und von Gaumnitz. — Jahrb. Halleschen Verb. Erforschung mitteldeutsch. Bodenschätze, 9, S. 43—54, Taf. 1—6. Halle 1930.
  • 1932: Pflanzenreste aus dem Leithakalk von Kalksburg und dem Sandstein von Wallsee. — Jahrb. Geol. B.-A., 82, S. 71—73, Taf. 3. Wien 1932.
  • 1932: Blattreste aus dem Miozän von Burghausen a. d. Salzach, Südbayern. —Verh. Geol. B.-A., S. 93—95. Wien 1932.
  • 1932: Pflanzliche Fossilien aus der Gegend von Szombathely. — Ann. Sabarienses, Fol. Mus., 1, S. 1—4. Szombathely 1932.
  • 1932: Epidermisreste und Blattabdrücke aus den Braunkohlenlagern des Geiseltales. — Leopoldina, Ber. Deutsch. Akad. Naturf., N. F. 1, S. 59—74, Taf. 1—8. Halle 1932.
  • 1933: Verkieselte Pflanzenreste aus dem Horner Becken. In: F. Lukas u. F. Moldaschl, Heimatbuch des Bezirkes Horn, 1. — S. 156—163. Horn 1933.
  • 1933: Tertiäre Pflanzenreste aus verschiedenen österreichischen Lagerstätten. — Mitt. Geol. Ges., 25, S. 144—176. Wien 1933.
  • 1933: Die Flora des Böttinger Marmors. — Jahresber. u. Mitt. Oberrhein, geol. Ver., N. F. 22, S. 74—88, Taf. 3. Stuttgart 1933.
  • 1933: Pflanzenreste aus dem Gebiete von Gleichenberg in Oststeiermark. — Verh. Geol. B.-A., S. 101—108. Wien 1933.
  • 1933: Pflanzenreste aus dem Rohrbacher Steinbruch. — Verh. zool.-bot. Ges., 83, S. 42—44. Wien 1933.
  • 1934: Ein fossiles Holz aus dem Rhyolitbtuff des Tokayer-Gebirges. — Acta biologica, 3, S. 122—124, Taf. 5—6. Szeged 1934.
  • 1936: Eine verkieselte Palme im Tertiär von Retz in Österreich. — Sb. Akad. Wiss., math.-naturw. Kl. I, 145, S. 59—61, 1 Tafel. Wien 1936.
  • 1936: Verkieselte Hölzer aus dem Tertiär von Retz in Niederösterreich. „Unsere Heimat", 9/2, S. 57—60, Wien 1936.
  • 1938: Über die Pflanzenreste von Kollnitz. (In F. Kahler: Entstehung und Alter des inneralpinen Basaltes von Kollnitz im Lavanttale.) — Zentralbl. f. Min. usw., B, S. 405—406. Stuttgart 1938.
  • 1939: Verkieselte Hölzer aus dem Sarmat des Tokaj-Eperjeser-Gebirges. — Abh. min.-geol. Inst. St. Tisza-Universität, 12, S. 260—270, 3 Taf. Debrecen 1939.
  • 1939: Blattreste aus dem Hangenden der Kohlenflöze von Lühogai in Jünnan. (In F. Handel-Mazzetti: Ergebnisse der Expedition nach China 1914—1918.) — Sb. Akad. Wiss., math.-naturw. Kl. I, 148, S. 163—169. Wien 1939.
  • 1939: Pflanzliche Reste aus einer Tongrube am Ohrsberg bei Eberbach im Neckartal. — Sb. Akad. d. Wiss., math.-naturw. Kl., S. 85—89. Heidelberg 1939.
  • 1939: Über einige Tertiärfloren in Braunkohlenlagern. — Mitt. Geol. Ges., 30/31, S. 151—156. Wien 1939.
  • 1940: Pflanzenreste aus dem Karbon des Zemplener Inselgebirges in Ungarn. — Abh. min.-geol. Inst. St. Tisza-Universität, Nr. 17 (Tisia 4), S. 3—10. Debrecen 1940.
  • 1942: Ein fossiles Holz aus dem Pliozän von Gerstungen im Werratale. — Beitr. Geol. Thüringen, 6, S. 134—137. Jena 1942.
  • 1942: Pflanzliche Reste aus der Umgebung von Graz. (In H. H. Hübl: Die Jungtertiärablagerungen am Grundgebirgsrand zwischen Graz und Weiz.) — Mitt. Reichsanst. f. Bodenforschung, S. 68—70. Wien 1942.
  • 1943: Paläobotanische Untersuchungen an Braunkohlen von Ampflwang. (In W. Petrascheck u. a.: Chemische und petrographische Untersuchungen an der Braunkohle des Hausrucks.) — Sb. Akad. Wiss., math.-naturw. Kl. I, 152, S. 215—223. Wien 1943.
  • 1944: Pflanzenreste aus dem Phosphoritvorkommen von Prambachkirchen in Oberdonau, 1. — Palaentographica, 88 B, S. 1—86, Taf. 1—12. Stuttgart 1944.
  • 1948: Bucklandia sp., ein Cycadophytenstammrest ans der Obertrias des Grubbergstollens bei Lunz. (In F. Trauth: Geologie des Kalkalpenbereiches der II. Wiener Hochquellenleitung.) — Abh. Geol. B.-A., 26, S. 83. Wien 1948.
  • 1952: Pflanzenreste aus dem Phosphoritvorkommen von Prambachkirchen in Oberösterreich. II. — Palaeontographica, 92 B, S. 122—183, Taf. 9—13. Stuttgart 1952.

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