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Ilsemann, Johann Christoph

Johann Christoph Ilsemann (* 7. April 1727 in Clausthal - † 13. Oktober 1822 in Clausthal) war ein deutscher Apotheker, Chemiker, Lehrer an der Bergschule und Bergkommissar.

Ilsemann studierte Pharmazie in Göttingen mit Dissertation 1752. Er ging nach Breslau, dann nach Berlin, um nach dem Tode des Vaters die Raths-Apotheke zu übernehmen. 1746 stellte er Zink, elementar, dar durch Reduktion von Galmei mit Kohle. Ab 1758 Ratsapotheker. Er erhielt Aufträge zur Lieferung von Arzneien, die ihm so viel Gewinn einbrachten, daß er den Grund zu einem späteren Vermögen legte.

Vorlesungen an der Bergschule seit 1775 (Vorläufer der heutigen TU).

Goethe besichtigte 1777 sein Mineralien-Kabinet, ebenfalls Bergmeister von Freieslaben aus Freiberg. Das Mineral Ilsemannit wurde nach ihm benannt.

Literatur:

  • Blaue sympathetische Dinte. In: Jg. (1787), S.31. Almanach oder Taschen-Buch für Scheidekünstler und Apotheker.
  • Ueber das Harzgebirge. In: Bd.3,1 (1821), S.233. Archiv für die neuesten Entdeckungen aus der Urwelt, hg. von Ballenstedt und Krüger.
  • Von dem Flußspat. In: Bd.1 (1786), S.237. Auswahl aller eigenthümlichen Abhandlungen und Beobachtungen aus den neuesten Entdeckungen in der Chemie, hg. von Lorenz von Crell.
  • Versuche über einen ganz reinen strahligten glänzenden Braunstein, von Ilefeld, und den daraus erhaltenen König. In: Bd.1 (1786), S.348. Auswahl aller eigenthümlichen Abhandlungen und Beobachtungen aus den neuesten Entdeckungen in der Chemie, hg. von Lorenz von Crell.
  • Von Eisen-Proben. In: 2.Jg., Stk.5 (1782), S.377. Göttingisches Magazin der Wissenschaften und Litteratur.
  • Georg Schwedt (2018). Der Clausthaler Raths-Apotheker Johann Christoph Ilsemann. Chemiker und Mineraloge. Books on Demand, Norderstedt.

Weblinks:


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