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Gruben von Sferlun

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Italien / Lombardei (Lombardia), Region / Sondrio, Provinz / Val Malenco / Franscia / Gruben von Sferlun

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

(Geröll-)Halden, Stollen

Geo­lo­gie

Serpentinit

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=3924
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Verkürzte Pfadangabe

Gruben von Sferlun, Franscia, Val Malenco, Sondrio, Lombardei, IT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Die Gruben von Sferlun und Coston d'Aquanegra erreicht man entweder, indem man an den Steinbrüchen an der Straße nach Franscia, kurz bevor diese in Serpentinen übergeht, parkt und von dort aus auf einem bequemen Weg Richtung AlpeBrusada läuft. In Sichtweite der Alpe steigt man den Berg - zuerst durch den Wald, später über Schuttfächer- hinauf und erreicht die sehr interessanten Ruinen der Unterkunftsgebäude der Bergleute und die alten Stollen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Privatstraße ( Öffnungszeiten beachten!) von Franscia Richtung Lago di Gera zu benutzen. Dort parkt man am Straßenrand an der Abzweigung des Wanderweges zur Alpe Largone und Alpe Aquanegra. Man folgt diesem Weg, bis die auf der offiziellen Karte (1:50.000, Stand 2005) eingetragene Verzweigung erreicht ist. Von hier aus quert man den teilweise sehr steilen Hang Richtung Südosten durch Wald und über Schuttfelder, bis man zu den alten Gebäude gelangt.

Achtung, für beide Variationen gilt: Der auf der Karte noch eingezeichnete Weg von, bzw zur Alpe Brusada existiert offensichtlich nicht mehr, im steilen Hang und auf den Schuttfächern ist deshalb äußerste Vorsicht geboten! Vor allem nasser Serpentinit kann sehr schlüpfrig sein!

Fundmöglichkeiten bieten die weitläufigen Schuttfächer und Halden der Gruben. Das sicherlich interessanteste Mineral ist der Demantoid. Zu finden sind die grünen, lebhaft glänzenden, oft rundlichen, zum Teil aber auch scharfkantig ausgebildeten Kristalle vor allem in Lagen aus talkigem, weißen Asbest, sie können aber auch in Calcit eingewachsen oder unregelmäßig im Gestein verteilt auftreten.

Mineralien (Anzahl: 11)

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Demantoid (Var.: Andradit)r
Ilaria Adamo, G. Diego Gatta, Nicola Rotiroti, Valeria Diella, Alessandro Pavese: Green andradite stones: gemmological and mineralogical characterisation. Eur. J. Mineral. 23 (2011) S.91-100.
(Lombardei (Lombardia), Region/Sondrio, Provinz/Val Malenco/Franscia/Gruben von Sferlun)
BM
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Aktualität: 22. Jun 2021 - 16:28:21

Mineralbilder (8 Bilder gesamt)

Demantoid
Aufrufe (Bild: 1266622524): 6255, Wertung: 9.45
Demantoid

Größe: 9,42 x 9,1 mm; Fundort: Asbestgruben von Sferlun, Val Malenco, Lombardei, Italien

Copyright: Matteo Chinellato
Beitrag: Hg 2010-02-20
Mehr   MF 
Demantoid
Aufrufe (Bild: 1265361552): 5387, Wertung: 9.42
Demantoid

Größe: 1,97 mm; Fundort: Asbestgruben von Sferlun, Val Malenco, Lombardei, Italien

Sammlung: Domenico Preite
Copyright: Matteo Chinellato
Beitrag: Hg 2010-02-05
Mehr   MF 
Demantoid
Aufrufe (Bild: 1321704068): 2020
Demantoid

Größe: 1,5 mm; Fundort: Asbestgruben von Sferlun, Val Malenco, Lombardei, Italien

Copyright: Enrico Bonacina
Beitrag: Hg 2011-11-19
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 1)

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Aktualität: 22. Jun 2021 - 16:28:21

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Bedogne, F. & Sciesa, E. (1993). Die Demantoide vom Val Malenco, Sondrio, Italien. Min.-Welt, Jg.4, Nr.6, S.25-28.
  • Bedognè, F, Sciesa, E. & Vignola, P. (1999). Il 'demantoide' della Val Malenco. Riv. Min. Ital., Nr.4, S.208-17.

Einordnung