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Köttig, Otto Friedrich

Otto Friedrich Köttig (* 3.4.1824 Meißen, † 21.2.1892 Dresden-Blasewitz) war ein deutscher Blaufarbenchemiker und Metallurg.

Köttig begann 1840 das Studium an der Bergakademie Freiberg. 1846 trat er als Hüttengehilfe in den Dienst des königl. Blaufarbenwerkes Oberschlema im Erzgebirge. Er wurde 1855 Blaufarbenwerk-Chemiker und 1858 Faktor des Werkes. 1869 wurde er Bergrat und 1884 Oberbergrat. Er ging 1891 in den Ruhestand.

Sein Verdienst waren wesentliche Verbesserungen in der Trennung der Nickel- und Kobalt-Reindarstellung im Hüttenprozess. Ein 1849 beschriebenes Zink-Arsenat aus der Grube Daniel in Schneeberg-Neustädel wurde zu seinen Ehren als "Köttigit" bezeichnet.


Literatur:

  • L. Edelmann (1901). Rückblick in d. Gesch. d. kgl. Sächs. Blaufarbenwerks zu Oberschlema, in: Jb. f. Berg- u. Hüttenwesen im Kgr. Sachsen, S.1-16;
  • Schiffner, C. (1935). Aus dem Leben alter Freiberger Bergstudenten. Ernst Maukisch, Freiberg.
  • Fischer, W. (1979). Köttig, Otto Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie 12, 414ff.

Weblinks:


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