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Franz Kahler

Franz Kahler (* 23. 6. 1900 in Karolinenthal bei Prag; † 6. 8. 1995 in Sankt Veit an der Glan) war ein österreichischer Geowissenschafter.

Er studierte ab in Graz Geologie, Paläontologie und Mineralogie. Nach dem WK II hatte seine Karriere – vermutlich aufgrund seiner beruflichen (geologischen) Tätigkeit für das NS-Regime ? (als hochrangige Führungskraft beim Autobahn- und Eisenbahnbau war er wohl Mitglied der NSDAP) – eine kurze Zwangspause, doch bereits ab 1949 war er Kustos für Geologie und Mineralogie im Kärntner Landesmuseum und ab 1960 Landesgeologe von Kärnten.

1965 pensioniert, blieb er auch danach wissenschaftlich aktiv. In der Mikropaläontologie widmete er sich besonders der Stratigrafie mit Hilfe von Fusiliniden (mit deren Hilfe er eine Verbindung des Permokarbons der Alpen zu gleich alten Ablagerungen Russlands erkannte). Er nahm auch an geologischen Kartierungen teil (Naßfeld, Karnische Alpen, Saualm).
Nach ihm ist das Mineral Kahlerit benannt.


Literatur:

  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.27.

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