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Kaue / Waschkaue

Mit Kaue bzw. Waschkaue bezeichnet man den Umkleide- und Waschraum der Bergleute. Urspünglich war es die Bezeichnung für einen Überbau über einen Bergwerksschacht, der diesen vor Regen und Wind schützte.

Während die Bergleute in früheren Zeiten oft in ihrer Arbeitskleidung zur Arbeit erschienen bzw. sich in dieser auch auf den Weg nach Hause machten, wurde später die Möglichkeit geschaffen, die stark verschmutzte Arbeitskleidung im Betrieb abzulegen. Um dabei ein Verschmutzen der privaten Kleidung zu vermeiden, wurden Schwarzkauen (für die Arbeitskleidung) und Weißkauen (für die private Kleidung) mit dazwischen liegenden Duschräumen eingerichtet.

Die Aufbewahrung sowohl der Arbeitskleidung als auch der privaten Kleidung erfolgt dabei um Platz zu sparen fast ausschließlich in Metallkörben, die mittels Ketten unter die Kauendecke hochgezogen werden können. Dadurch entstanden die für Waschkauen typischen Kauenhimmel.


Bilder

Kauenhimmel in der Schwarzkaue
Kauenhimmel in der Schwarzkaue

Kauenhimmel in der Schwarzkaue , Bergbaumuseum Grube Anna II, Alsdorf

bardenoki
Korb in der Schwarzkaue
Korb in der Schwarzkaue

Bergbaumuseum Anna II, Alsdorf

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Weißkaue
Weißkaue

ein paar Körbe von etwa 3000 sog. Kettenkleideraufzügen Standort: Weißkaue der Grube Göttelborn

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Kleiderkörbe im Gegenlicht
Kleiderkörbe im Gegenlicht

Standort: Weißkaue der Grube Göttelborn,

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Einordnung