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Kreiselpumpe

Mit einer Kreiselpumpe kann man Flüssigkeiten aller Art pumpen. Im Bergbau/ Tagebau wird die Kreiselpumpe zur Wasserhaltung benutzt. Er ist wohl wegen der einfachen und robusten Bauart der meistverbreitete Pumpentyp. Gerade bei der Entwässerung von Bergwerken stellen diese Pumpentypen geradezu eine Revolution dar. Früher war es äußerst mühsam, durch die Kraftübertragung und auf- und abgehende Zylinderpumpen etc. genügend Wasser zu fördern.

Im Prinzip rotiert ein Kreiselrad und bewirkt durch Zentrifugalkraft, daß die Flüssigkeit aus dem achsialen Bereich in Richtung Peripherie (außen) bewegt wird. Wird ein Flüssigkeitsansaugstutzen in der Mitte postiert und ein Auslaßrohr im Peripherie-Bereich, so strömt das Wasser von innen nach außen. Hierdurch ist es möglich, auch sand- und geschiebehaltiges Wasser zu bewegen.

Es sind Förderraten von bis zu 60 m3 pro Sekunde und Förderhöhen bis zu 5000m möglich.


Kreiselpumpe
Kreiselpumpe

Silbriges Gehäuse: Elektro-Motor. Schwarzer Teil: Kreiselpumpe. Wasseransaugung mittig, Wasserauslaß: oben mittig.

Doc Diether
Klein-Kreiselpumpe
Klein-Kreiselpumpe

für Garten und Heimwerker. Antrieb mit einer Bohrmaschine mittig. Gehäuse: rot. Wasseransaugen: links. Wasserabgabe: rechter Stutzen.

Doc Diether

Literatur:

  • Walter Wagner: Kreiselpumpen und Kreiselpumpenanlagen. 2.Aufl. Vogel Verlag, Würzburg 2004, ISBN 3-8023-1972-9.
  • Johann Friedrich Gülich: Kreiselpumpen. Handbuch für Entwicklung, Anlagenplanung und Betrieb. 3.Aufl. Springer Verlag, Berlin u. a. 2010, ISBN 978-3-642-05478-5.
  • Igor J. Karassik (Hrsg.): Pump Handbook. 3.ed. McGraw-Hill Professional, New York NY u. a. 2001, ISBN 0-07-034032-3.

Weblinks:


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