'._('einklappen').'
 

Nashik (Nasik), Distrikt

Mineralien (Anzahl: 30)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenAlCCaFFeHKMgMnMoNaOSi
'Apophyllit-Gruppe'r
Andreas Schmid Sammlung
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Deolali/Kishor Quarry (Deolali Quarry))

Eigenfund Rock Currier
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Malegaon)
10 BM
Calciti
Calcit tritt häufig als meist farblose Kristalle auf, selten von herrlich gelber Farbe. Meist sind es simple Rhomboeder; die Kristalle bis 10cm, überwachsen von [Apophyllit] und [Stilbit], können nur durch Spaltflächen an der Unterseite der Stufen erkannt werden. Zwillinge wurden nicht beobachtet.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
r
Andreas Schmid Sammlung
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Deolali/Kishor Quarry (Deolali Quarry))

Niedermayr, G., Jahn, S. & Bode, R. (2012): Mineralientage München 2011 - Maßstab aller Börsen. Mineralien Welt. 23 (1): 15-40
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Yeola)
10 BM
Epistilbiti
__Epistilbit__ tritt sehr häufig in Nasik auf als Kristalle bis 1cm, besonders in kleinen Geoden von 5cm Durchmesser. Die [XX] sind tafelig, farblos bis weiß und konstant verzwillingt, so dass die {100}-Flächen gespiegelt werden. Sie sind sehr selten mit anderen Mineralien vergesellschaftet. Epistilbite wurden in den frühen 1980er als Yugawaralith ausgegeben.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
3 BM
Fluorapophyllit-(K)i
Die Kristalle des __Apophyllit__ aus Nasik sind üblicherweise dicktafelig bis klotzig und meist farblos (manchmal mit blassgrünen Zentren). Pyramidale {101}-Flächen sind kaum ausgebildet. Die [XX] werden bis 10cm lang und können 1kg wiegen. Die klotzigen, tiefgrünen Apophyllite von Eklara, nahe dem Kraftwerk südlich der Stadt, sind von ganz besonderem Reiz. Die Paragenese von Apophyllit mit Stellerit auf bläulichem Chalcedon ist typisch für das Gebiet um Nasik.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
7 BM
Fluoriti
1998 wurde in einem kleinen Steinbruch 15 km südöstlich von Nasik, östlich der Straße nach Sinnar, nahe Mahodari [Fluorit] entdeckt. Zahlreiche kugelige Aggregate von weißlichroter bis gelber Farbe wurden zuallererst gefunden. Aber es gab keine Kristallflächen, Spaltflächen oder andere Merkmale, um die Identifikation eindeutig zu machen. Untersuchungen (Keck, 1998) ergaben schließlich, dass es wirklich Fluorit war.

Rötliche Aggregate findet man nah an der Erdoberfläche, die gelben durchsichtigen liegen tiefer. Kleine glänzende [Hämatitkristalle|Hämatit] bis 2 mm wurden gelegentlich auf den gelben Fluoritkugeln beobachtet, während auf den roten Kugeln nur verwitterte Überreste zu sehen waren. Die Farbe derer stammt offensichtlich von mikroskopisch kleinen Hämatiteinschlüssen.

Die kugeligen Aggregate erreichen einen Durchmesser bis 5 cm und zeigen eine gute Transparenz. Es können keine Kristallflächen nachgewiesen werden, die Oberfläche erinnert stark an die Schale von Orangen. Die Spaltbarkeit ist sehr schlecht, aber der Bruch ist muschelig. Ein kryptokristalliner Aufbau würde dies erklären. Die Ausfällung muss eine gelartige Form von Fluorit gewesen sein, die sich schnell abkühlte, sodass größere Kristalle nicht entstehen konnten.

Fluorit ist das einzige fluorhaltige Mineral in Mahodari; Fluorapophyllit hat sich hier nicht entwickelt.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt
)
5 BM
Goethiti
Goethit konnte nur als Nadeln bis 1cm auf den Fluoritstufen von Nasik beobachtet werden.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
3 BM
Goosecreekiti
Nasik ist für die großen __Goosecreekit__-Kristalle mehrfach gerühmt worden. Die weißen, undurchsichtigen [XX] bis 2cm mit gekrümmten Flächen sitzen auf [Quarz]. Goosecreekit von Nasik tritt nur alleine auf, nie mit seinem Dimorph Epistilbit. Alle Goosecreeckitkristalle stammen von den Pandulenahügeln.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
r
Eigenfund Rock Currier
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Malegaon)
5 BM
'Heulandit-Serie'i
Heulandit ist der häufigste Vertreter der [Zeolithe|Mineralgruppe/Zeolithe] in den Dekkan-Basalten, spielt aber in Nasik nur eine untergeordnete Rolle. Rosa Heulandite in Drusen, oft zusammen mit [Skolezit], kommen nur in Sinnar vor.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt
)
6 BM
Laumontiti
Laumontit kommt nur in Nasik vor. Die prismatischen Kristalle, rosa und hochglänzend wenn frisch, verlieren schnell ihr Kristallwasser an der Luft, sie verfärben sich weiß und werden instabil.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
6 BM
Mordenitr
Andreas Schmid Sammlung
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Deolali/Kishor Quarry (Deolali Quarry))
1 BM
Powelliti
Neben Apophyllit und Stilbit das Mineral überhaupt, das Nasik berühmt machte. Das Mineral wurde 1972 erstmals gefunden und als ´Powellit´ identifiziert; die Entdeckung dieses seltenen Molybdates - als große und gut entwickelte Kristalle auftretend - löste eine intensive Suchaktion aus, die noch heute nicht beendet ist. Attraktive [XX] wurden immer wieder in den nachfolgenden Jahren in den Steinbrüchen der Pandulenahügel gefunden, aber es wurde nirgendwo sonst in den Dekkan-Basalten gefunden. 1997 wurden XX bis 7cm Kantenlänge mit [Skolezit] im Mahodari-Steinbruch nahe Nasik geborgen.

Der Powellit von Nasik tritt als pseudooktaedrische Kristalle auf mit h-{123}-Dipyramiden als dominierende Flächen und p-{011} als untergeordnete Fläche. Selten wurden auch XX beobachtet, bei denen {011} vorherrscht und {123} untergeordnet ist oder fehlt. Die Farbe der Kristalle variiert von fast farblos über weißlich, blassgelb bis tief honiggelb.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
r
http://www.spiriferminerals.com/52,VIII-2009---India.html
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Yeola)
7 BM
Quarzr
Eigenfund Rock Currier
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Malegaon)
7 BM
Skoleziti
__Skolezit__ bildet hier Bündel von strahligen farblosen bis weißen Kristallen bis 10cm. Die [XX] haben selten scharfe Endflächen, sondern schauen angelöst aus aufgrund von unvollkommener Kristallisierung. Skolezit ist nach [Stilbit] entstanden und ist das letzte Mineral, das sich in Nasik gebildet hat.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
10 BM
'Stilbit-Serie'i
Außerordentliche Kristalle von Stilbit werden stets auf dem Markt angeboten. Nasik-Stilbit ist dicktafelig mit steilen Endflächen und von pseudoorthorhombischer Form. Garbenförmige Aggregate wie der Stilbit aus [Poona|LOKATION:705] sind hier vollkommen unbekannt. Typisch für Nasik ist seine lachsrote Farbe, sein Glanz und seine leichte Transparenz. Es wurden schon oft gerundete Gruppen mit Durchmesser von 20cm beobachtet. Intensive Untersuchungen von 1996 und 1997 ergaben, dass es sich bei allen gefundenen Stilbiten eigentlich um Stellerit handelte. Die beiden Minerale sind optisch nicht von einander und nur durch vorsichtige Analysen zu unterscheiden. Insofern sollten sicherheitshalber alle Stilbitstufen aus Nasik mit ´Stilbit/Stellerit´ gekennzeichnet werden.
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt)
r
Eigenfund Rock Currier
(Maharashtra/Nashik (Nasik), Distrikt/Malegaon)
11 BM
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 09. May 2021 - 00:19:50