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Gips - Tongruben

Informationen

Beschreibung

Gips ist das Mineral, weswegen die Sammler nach Bad Freienwalde kommen. Auch wenn die Fundmöglichkeiten früher bedeutend besser waren als heute, kehrt man niemals aus Bad Freienwalde zurück, ohne ein paar schöne Gipsfunde in der Tasche. Sicher die bekannteste Ausbildung sind die "Tannenbäume". Mehrere Gipskristalle sind dabei so übereinander gewachsen, dass der Eindruck einer Tanne entsteht. In situ bilden diese Tannen einen fünfstrahligen Stern, wobei die "Tannenspitzen" nach innen gerichtet sind. Leider ist es aufgrund des bröckeligen Tones und der Instabiliät der kompletten Aggregate nicht möglich, diese Sterne als Ganzes zu bergen. Die Tannenbäume selbst sind durchschnittlich 3 bis 7 Zentimeter hoch, seltener sind bis 12 Zentimeter hohe Stücke, wobei es auch schon Funde bis etwa 30 Zentimeter gegeben hat. "Klassische" Stücke aus den 1980er und 1990er Jahren brauchen den Vergleich mit guten Rosen z.B. aus dem Raum Halle nicht zu scheuen. Weniger häufig sind Kombinationstypen, bei denen Rosen auf Tannenbäumen aufgesprosst sind. Es kommen auch sehr schöne Einzelkristalle vor, die in mannigfacher Ausbildung vorliegen. Die Kristalle sind meist recht klein, Stufen über 5 Zentimetern gehören zu den Seltenheiten. Die genannten Funde sind der Südgrube zuzurechnen. In der Nordgrube kommen meist Einzelkristalle vor, die als schöne Schwalbenschwanzzwillinge ausgebildet sind. Eine Besonderheit sind hier noch in einer sandigen Tonschicht auftretende Gips-"Sandrosen".

Referenzen

Aufschluss 6/2006

Sammler Zusammenfassung

Chemische Formel CaSO4·2H2O
Farbe weiß, farblos, durch Beimengungen auch alle anderen Farben möglich, dann meist nur getönt
Strichfarbe: weiß
Glanz: Glasglanz, Perlmuttglanz (Spaltflächen), Seidenglanz (Fasergips)
Mohshärte 1.5 - 2.0
Unbeständigkeit ++ HCl, + H2O, Ultraschallbad!
Kristallsystem monoklin, I2/a
Morphologie meist prismatisch-tafelig, auch linsenförmig gekrümmt

Deutschland/Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben

Gips (19 Bilder) aus Deutschland/Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben

Gips
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Gips

Fundort: Tongrube, Hammerthal, Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland; Größe: 72 x 56 x 34 mm

Sammlung: StevenNowak96
Copyright: StevenNowak96
Beitrag: StevenNowak96 2011-08-23
Gips
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Gips

Flache Gipsrosette (8 cm Durchmesser) als typische Bildung aus dem Alaunflöz. Fundort: Tongrube Nord, Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2011-07-04
Gipsrose
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Gipsrose

Zwei Gipsrosen des dickblättrigen Typs. Neufund 2010 aus der Tongrube im Hammerthal (Südgrube), Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland. Durchmesser je ca. 6 cm.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2010-09-06
Gipsrose
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Gipsrose

Gelblich getönte, einfach aufgebaute Gipsrose. Neufund 2010 aus der Tongrube im Hammerthal (Südgrube), Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland. Breite des Aggregats: ca. 7 cm.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2010-09-06
Gips x
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Gips x

Doppelendiger großer Gipskristall (9 cm) mit weiterem aufgewachsenem X. Neufund 2010 aus der Tongrube im Hammerthal (Südgrube), Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2010-09-06
Gips x
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Gips x

12 cm langer angelöster Gipskristall mit federartiger brauner Zeichnung. Neufund 2010 aus dem ausstreichenden Alauntonflöz in der Nordgrube, Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2010-09-06