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Limonit - Tongruben

Informationen

Beschreibung

Limonit: in beiden Gruben verbreitet in mannigfaltiger Ausführung zu finden. Häufig sind derbe, zellige Massen mit Hämatit und Manganoxiden verwachsen, die manchmal in Drusen kleine Gips xx enthalten (Südgrube) oder mit Glaukonitsanden gefüllt sind. In der Südgrube bildet das Mineral große Blöcke, die im linken Grubenteil unter den Stettiner Sanden anstehen. Der Limonit verbäckt hier auch den Sand, so das Sandstein entsteht, dieser auch als hohle Kugeln, die Fossilien (Fischzähne, Muscheln) enthalten können. Die trümmerigen Massen sind aufgrund ihrer variantenreichen Farbschichtung attraktive Stufen (in der Nordgrube sehr viel seltener). Ein Einzelfund aus der Südgrube zeigt Glaskopfstruktur. Glänzender Glaskopf, teils nadelartig ausgezogene Kügelchen und gespinstartige Aggregate kommen auf dem "Wüstenlack" in der Nordgrube vor. Manchmal auch als "Wüstenlack" auf Ton/Sand-Gemisch. Auch als nierige Aggregate zwischen verbackenen Geschieben (sehr schön aus der Kiesgrube am Kaninchenberg). In der Südgrube zudem als schlackenartiges, rissiges "Siderogel" mit Perimorphosen nach Gipsnadeln in den Hohlräumen (recht selten).

Ersteintrag

Stefan Schorn, München / Oberbayern

Sammler Zusammenfassung

Chemische Formel FeO(OH)·nH2O
Farbe braun, hellbraun, gelbbraun
Strichfarbe: gelbbraun
Glanz: von Matt-Erdig bis hochglänzend, je nach Goethit-/Lepidokrokit-Anteil
Mohshärte 5 - 5.5
Unbeständigkeit +++ Säuren
Kristallsystem amorph,
Morphologie Limonit kann eisenhaltige Mineralien und Gesteine überziehen und so nach und nach die Gestalt des verdrängten Minerals annehmen. Es kommt so zu Pseudomorphosen z.B. von Limonit nach Pyrit.

Deutschland/Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben

Limonit (1 Bild) aus Deutschland/Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben

Limonit
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Limonit

Limonit in der Varietät des Braunen Glaskopfs, Ausfüllung eines durch mit eisenhaltigem Sand verkitteten Geschiebestücken entstandenen Hohlraums. Fundort: Kiesgrube am Kaninchenberg, Bad Freienwald...

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2007-10-31