'._('einklappen').'
 

Märkisch-Oderland, Landkreis

'Alaun'

Albit

NaAlSi3O8

triklin

9.FA.35

Farbe:
farblos, weiß, grau, rötlich, bläulich, grünlich; transparent bis durchscheinend.
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz oder Perlmuttglanz

Almandin

{Fe2+3}[Al2](Si3)O12

kubisch

9.AD.25

Farbe:
violett, rot, braunrot, (selten) schwarz
Strichfarbe:
weiß

Aluminit

Al2(SO4)(OH)4·7H2O

monoklin

7.DC.05

Farbe:
weiß
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Aluminit fand sich in weißen Knöllchen mit anderen Sulfaten auf dem pyrithaltigen Tonstein der Südgrube. Das Vorkommen wurde an der TU Berlin analytisch bestätigt und stellt den Erstfund für Brandenburg dar (Fund H.B., Berlin).
Referenzen:
Aufschluss 6/2006

Aluminocopiapit

(Al,Mg)Fe3+4(SO4)6(OH,O)2·20H2O

triklin

7.DB.35

Farbe:
gelb
Strichfarbe:
blassgelb

Alunogen

Al2(SO4)3·17H2O

triklin

7.CB.45

Farbe:
farblos
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Glasige, leicht ins gelbbeige spielende undeutliche xx-Aggregate, zur Oberfläche hin in weiße, gebündelte Fasern auslaufend. Typischer Geschmack. Gefunden Aug/2010 im ausstreichenden Alauntonflöz in der Nordgrube.
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger.

'Amethyst'

SiO2

trigonal

Farbe:
violett
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz , Fettglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Bruch:
muschelig, spröde
Beschreibung:
Sehr selten in farblich guten Kristallrasen aus dem Alvenslebenbruch (unterer Muschelkalk). Etwas häufiger früher im Bereich der Kesselsee-Halden in den Myophorienschichten als teils sehr blasse grobkristalline Hohlraumfüllungen.
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Anhydrit

CaSO4

orthorhombisch

7.AD.30

Farbe:
meist weiß, grau, farblos, xx auch violett, rosa, farblos, bläulichgrau
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent-opak
Beschreibung:
Anhydrit kommt zusammen mit Gips auf der 2. Sohle des Alvenslebenbruches in der Unteren Wechsellagerung vor. Das Material ist derb und oft mit Gips vermischt. Die Färbung ist häufig grau, selten rosaweiß. Anhydrit ist selten zu finden, das meiste ist nur noch als aschenartige Rückstände im Gips vorhanden.

Anthophyllit

(Mg,Fe2+)7Si8O22(OH)2

orthorhombisch

9.DD.05

Farbe:
gelbgrau, gelbbraun, nelkenbraun, braungrün, smaragdgrün
Strichfarbe:
grauweiß
Glanz:
Glasglanz, Perlglanz auf Bruchflächen
Opazität:
transparent bis durchscheinend

'Apatit-Gruppe'

(Ca,Ba,Pb,Sr,etc.)5(PO4,CO3)3(F,Cl,OH)

8.BN.05

Farbe:
vielfarbig (farblos, grün, braun oder weiß)
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz - Harzglanz
Opazität:
transparent bis opak
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

Aragonit

CaCO3

orthorhombisch

5.AB.15

Farbe:
farblos, weiß, gelb, braun, beige, rötlich, rosa-pink, violett, schwarz, hell- bis dunkelgrün, hell- bis tintenblau
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Diamantglanz, Fettglanz
Bruch:
halbmuschelig
Tenazität:
spröde

'Asphalt'

amorph

Farbe:
schwarz
Tenazität:
zähflüssig
Beschreibung:
stark nach Bitumen riechende Einlagerungen in dunklem, kohligem Tonstein ("Flözton", früher zur Alaungewinnung abgebaut) mit Gipsnadeln auf der Oberfläche. Aus der Nordgrube.

Azurit

Cu3(CO3)2(OH)2

monoklin

5.BA.05

Farbe:
lasurblau, blau, hellblau, dunkelblau
Strichfarbe:
hellblau
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent bis teilweise durchscheinend
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde
Beschreibung:
Auf einer alten Sammlungsstufe (gefunden in der Tongrube II am Kesselsee) in feinen kräftig blauen Anflügen auf Dolomit.

'Bernstein'

(C,H,O)

amorph

10.C

Farbe:
gelb, braun, rötlich, in selten Fällen sogar grünlich, bläulich bis dunkelblau, schwarz
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Harzglanz
Opazität:
transparent bis opak, Rohstücke oft von dunklen opaken Krusten überzogen
Beschreibung:
bislang nur in winzigen Splitterchen aus aufgelösten Pyrit/Sandkonkretionen. Früher in den Stettiner Sanden wahrscheinlich auch größer vorgekommen (analog zum ähnlichen Vorkommen in Buckow).
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'Biotit'

K(Mg,Fe2+)3(Si3Al)O10(OH,F)2

monoklin

9.EC.20

Farbe:
schwarz, dunkelbraun, grünlichschwarz
Strichfarbe:
weiß, grauweiß
Glanz:
Glasglanz

'Blauquarz'
Farbe:
blass- bis dunkelblau

Calcit

CaCO3

trigonal

5.AB.05

Farbe:
weiß, grau, gelb, rötlich, bräunlich, grün, farblos, blau
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, auf Bruchflächen Fettglanz
Bruch:
spätig
Verwechslungsgefahr:
mit anderen trigonalen Karbonaten wie Magnesit, Dolomit oder andern "Späten" wie
Baryt, Feldspat, Fluorit
nadelartig ausgebildete Skalenoeder|https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1507024433 werden gerne mit Aragonit verwechselt
Unterscheidung:
ähnliche Karbonate schäumen mit kalter Salzsäure nicht oder nur wenig, andere ähnliche Minerale (bis auf Aragonit) gar nicht,
Unterscheidung zu Aragonit: Calcit-Nadeln brechen mit glattem Bruch schräg zur Längsachse, Aragonit bricht uneben (wie Quarz) mit undefiniertem Winkel zur Längsachse
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'Chalcedon'

SiO2

Farbe:
weißgrau, bläulich
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent
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Chalkanthit

CuSO4·5H2O

triklin

7.CB.20

Farbe:
blau
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Wasserlösliche grünliche Beläge neben Malachit auf zersetztem Chalkopyrit. Nur einmal auf den Halden aufgetreten!

Chalkopyrit

CuFeS2

tetragonal

2.CB.10

Farbe:
messinggelb, honiggelb, häufig [Anlauffarben] schwarz, rot, lila, blau
Strichfarbe:
grünlich-schwarz bis schwarz
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak
Bruch:
muschelig, uneben
Tenazität:
mäßig spröde
Verwechslungsgefahr:
mit Pyrit
Unterscheidung:
Härte, chemisch
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'Chlorit-Gruppe'

(Fe,Mg,Al)6(Si,Al)4O10(OH)8

9.EC.55

Farbe:
variiert von grün bis grünschwarz, kann aber auch weiß, gelb, rot, lila sein
Strichfarbe:
grünlich weiß
Glanz:
Glasglanz über Matt bis Perlmuttglanz
Opazität:
durchscheinend bis durchsichtig (dünne Blättchen)
Beschreibung:
Chlorit wird in der Literatur als Lösungsrückstände aus dem Kalk erwähnt. Er spielt nur eine Rolle bei der Analyse der Kalkzusammensetzung verschiedener Bereiche des Bruches. Sammlerisch dagegen ist er nicht von Belang.

Chrysotil

Mg3Si2O5(OH)4

9.ED.15

Farbe:
grün
Glanz:
Seidenglanz

Coelestin

SrSO4

orthorhombisch

7.AD.35

Farbe:
farblos, blau, weiß, gelbbraun, seltener rötlich, auch zweifarbig
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent bis teilweise durchscheinend
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Copiapit

Fe2+Fe43+(SO4)6(OH)2·20H2O

triklin

7.DB.35

Farbe:
goldgelb
Strichfarbe:
blassgelb
Beschreibung:
Copiapit: wie andere Sulfate aus verwittertem Pyrit hervorgegangen. Analog zum Vorkommen Friedland ist das Auftreten von Aluminocopiapit, Melanterit, Mirabilit, Natrojarosit, Römerit und Thenardit zu erwarten. Das alaunhaltige Tonflöz (verläuft westlich der Südgrube und streicht nach Norden in der Nordgrube zutage aus) wurde historisch bergmännisch abgebaut, auch untertage (u.a. auf der Gerhardstrecke), wovon im umliegenden Gelände noch einige versteckt liegende Stolleneingänge zeugen.

Covellin

CuS

hexagonal

2.CA.05

Farbe:
indigoblau, blauschwarz; wegen hoher Lichtbrechungsdispersion wird Covellin in Wasser violett, in hochlichtbrechenden Ölen rot
Strichfarbe:
grau bis schwarz, nach Verreiben dunkelblau
Glanz:
Halbmetallglanz, schräg einfallend Harzglanz, auf Spaltflächen etwas Perlglanz; Subharzglanz zu matt, wenn massiv
Opazität:
i.d.R. opak, in dünnen Blättchen durchscheinend
Tenazität:
flexibel in dünnen Plättchen
Beschreibung:
Covellin kommt als große Seltenheit in blauschwarzen Anflügen auf Chalkopyrit vor.

Dolomit

CaMg(CO3)2

trigonal

5.AB.10

Farbe:
farblos / weiß / grünlichgrau / allochromatisch durch Fremdbeimengungen (z.B. rotviolett durch Co-Gehalte aus Shaba, Dem.Rep. Kongo)
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz bis Perlmuttglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Bruch:
muschlig
Beschreibung:
Im Bereich der Halden am Kesselsee auch heute noch häufig in guten Stufen zu finden. Die xx erreichen selten über 1 mm Kantenlänge und können sowohl beige als auch tiefbraun gefärbt sein. Sie treten in Rasen auf und überkrusten dabei nicht selten Fossilien (Myophorai, Ceratiten).
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Epidot

Ca2Fe3+Al2(Si2O7)(SiO4)O(OH)

monoklin

9.BG.05

Farbe:
gelblichgrün, schwarzgrün; tw. rötlich ( Var. Chromepidot oder Tawmawit)
Strichfarbe:
grauweiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend bis opak
Bruch:
muschelig, uneben
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.

Epsomit

MgSO4·7H2O

orthorhombisch

7.CB.40

Farbe:
farblos, weiß, gelblich weiß, grünlichweiß, blassrosa weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Epsomit findet sich in den pyrithaltigen Tonschichten der Südgrube als Ausblühungen, die aufgrund der strahlendweißen Farbe schon weithin sichtbar sind. Meistens sind die Epsomite schon in weitere Sulfate zerfallen. Es gibt aber auch noch frischen Epsomit: herrliche transparente Locken, welche aus grauem, verfestigten Tonstein wachsen. Diese Locken erreichen selten über Zentimetergröße.
Referenzen:
Aufschluss 6/2006
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Fluorapatit

Ca5(PO4)3F

hexagonal

8.BN.05

Farbe:
vielfarbig (farblos, grün, braun oder weiß)
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz - Harzglanz
Opazität:
transparent bis opak
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Gips

CaSO4·2H2O

monoklin

7.CD.40

Farbe:
weiß, farblos, durch Beimengungen auch alle anderen Farben möglich, dann meist nur getönt
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Perlmuttglanz (Spaltflächen), Seidenglanz (Fasergips)
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Gips ist das Mineral, weswegen die Sammler nach Bad Freienwalde kommen. Auch wenn die Fundmöglichkeiten früher bedeutend besser waren als heute, kehrt man niemals aus Bad Freienwalde zurück, ohne ein paar schöne Gipsfunde in der Tasche. Sicher die bekannteste Ausbildung sind die "Tannenbäume". Mehrere Gipskristalle sind dabei so übereinander gewachsen, dass der Eindruck einer Tanne entsteht. In situ bilden diese Tannen einen fünfstrahligen Stern, wobei die "Tannenspitzen" nach innen gerichtet sind. Leider ist es aufgrund des bröckeligen Tones und der Instabiliät der kompletten Aggregate nicht möglich, diese Sterne als Ganzes zu bergen. Die Tannenbäume selbst sind durchschnittlich 3 bis 7 Zentimeter hoch, seltener sind bis 12 Zentimeter hohe Stücke, wobei es auch schon Funde bis etwa 30 Zentimeter gegeben hat. "Klassische" Stücke aus den 1980er und 1990er Jahren brauchen den Vergleich mit guten Rosen z.B. aus dem Raum Halle nicht zu scheuen. Weniger häufig sind Kombinationstypen, bei denen Rosen auf Tannenbäumen aufgesprosst sind. Es kommen auch sehr schöne Einzelkristalle vor, die in mannigfacher Ausbildung vorliegen. Die Kristalle sind meist recht klein, Stufen über 5 Zentimetern gehören zu den Seltenheiten. Die genannten Funde sind der Südgrube zuzurechnen. In der Nordgrube kommen meist Einzelkristalle vor, die als schöne Schwalbenschwanzzwillinge ausgebildet sind. Eine Besonderheit sind hier noch in einer sandigen Tonschicht auftretende Gips-"Sandrosen".
Referenzen:
Aufschluss 6/2006
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'Glaukonit'

(K,Na)(Fe3+,Al,Mg)2(Si,Al)4O10(OH)2

monoklin

9.EC.15

Farbe:
blau grün, grün, gelbgrün
Strichfarbe:
hellgrün
Glanz:
Matt bis Glasglanz oder Fettglanz
Opazität:
durchscheinend bis teilweise opak
Beschreibung:
Glaukonit: in marinen Sanden ("Stettiner Sande") aus der Südgrube. Hier in der Nordostwand auch als Bestandteil der "Stettiner Kugeln"
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Goethit

alpha-Fe3+O(OH)

orthorhombisch

4.FD.10

Farbe:
lichtgelb bis schwarzbraun
Strichfarbe:
braungelb bis gelb
Glanz:
Diamantglanz - Seidenglanz
Opazität:
teilweise durchscheinend bis opak
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Halit

NaCl

kubisch

3.AA.20

Farbe:
weiß, farblos, hellblau, dunkelblau, rosa
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent
Beschreibung:
Bei der geologischen Untersuchung der Struktur Rüdersdorf wurden unter anderem auch Salinarbohrungen niedergebracht. Ein Bohrkern aus Steinsalz ist in der permanenten Ausstellung im Museumspark Rüdersdorf zu betrachten. Das Bohrkernsalz ist zumeist von grauer Farbe und dicht bis grobkristallin ausgebildet. Als Kuriosität kamen in einer Bank in der Oberen Wechsellagerung im Alvenslebenbruch Hohlpseudomorphosen nach treppenförmig abgestuften Halitskelettwürfeln vor. Da dieses Vorkommen in einem hellgelblichen, sehr mergeligen Kalk mittlerweile dem Abbau zum Opfer fiel, sind heute keine Funde mehr zu machen. Diese "Salzmale" wie sie bei den Sammlern genannt werden kamen nur an einer Stelle vor und sind nur in wenigen Sammlungen vertreten.
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Halotrichit

Fe2+Al2(SO4)4·22H2O

monoklin

7.CB.85

Farbe:
farblos, grün, grauweiß, gelb, weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Halotrichit: brillante, farblose Locken auf verwittertem Pyrit aus der Nordgrube

Hexahydrit

MgSO4·6H2O

monoklin

7.CB.25

Farbe:
farblos, weiß, grünlichweiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
opak

Hämatit

Fe2O3

trigonal

4.CB.05

Farbe:
stahlgrau-metallisch bis schwarz; bisweilen bläuliche Anlauffarben (iridisierend ), dünne Fragmente tief blutrot
Strichfarbe:
braunrot
Glanz:
Halbmetallglanz
Opazität:
opak, in dünnen Lagen rot durchscheinend
Bruch:
uneben bis submuschelig
Tenazität:
spröde, elastisch wenn dünn lemellar

'Illit'

(K,H3O)Al2(Si3Al)O10(H2O,OH)2

monoklin

9.EC.25

Farbe:
weiß, grünlich, grau, gelb
Strichfarbe:
weiß

Ilmenit

Fe2+TiO3

trigonal

4.CB.05

Farbe:
braunschwarz bis stahlgrau
Strichfarbe:
bräunlichschwarz
Glanz:
Metallglanz auf frischem Bruch, sonst Matt
Opazität:
opak, sehr dünn braun durchscheinend
Bruch:
muschelig, uneben
Tenazität:
spröde
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.

Jarosit

KFe3+3(SO4)2(OH)6

trigonal

7.BC.10

Farbe:
braun, gelb, gelbbraun, hellgelb
Strichfarbe:
gelb
Glanz:
Subdiamantglanz, Glasglanz, Harzglanz
Opazität:
durchscheinend
Beschreibung:
Klare, gelbe freistehende xx, teils als Pseudooktaeder auf Kluftfläche (neben reliktischen Gipsleisten) auf schaligem Brauneisen. Bislang ein Einzelfund vom 23.04.2016 in der Südgrube.
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger.
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© Jan Hartmann

Kaolinit

Al2Si2O5(OH)4

triklin

9.ED.05

Farbe:
weiß, bräunlich weiß, grauweiß, gelblich weiß, graulich grün
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Perlmuttglanz, Erdig
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Kaolinit kommt im Bereich Bad Freienwalde häufig vor. Meistens liegt er als Kaolinsand vor, der in kleinen Aufschlüssen von lokalen Töpfereien oder Kunsthandwerksbetrieben "abgebaut" werden. Im Hammerthal (Südgrube) findet sich Kaolinit im linken Teil der Tongrube in kleinen Gängchen in sandigen Bereichen. Wenige Stücke konnten geborgen werden, das meiste zerfällt sofort zu Staub. Die kleinen Stücke, welche stabil sind, weisen eine graurosa-weißliche Bänderung auf.

Kemmlitzit

(Sr,Ce)Al3(AsO4)(SO4)(OH)6

trigonal

8.BL.05

Farbe:
farblos, grau braun, hellbraun
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Das Mineral soll im Kaolinit vorgekommen sein. Ähnliche Vergesellschaftungen sind bekannt (Kemmlitz, Deutschland/Rheinland-Pfalz/Greimerath), dennoch darf das Vorkommen angezweifelt werden. Die Stücke, welche analysiert wurrden, wiesen nur Tonminerale auf.

'Limonit'

FeO(OH)·nH2O

amorph

Farbe:
braun, hellbraun, gelbbraun
Strichfarbe:
gelbbraun
Glanz:
von Matt-Erdig bis hochglänzend, je nach Goethit-/Lepidokrokit-Anteil
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Magnetit

Fe2+Fe23+O4

kubisch

4.BB.05

Farbe:
grau mit bräunlichen Farbton, schwarz; blaugraue Anlauffarben
Strichfarbe:
schwarz
Glanz:
Matt, Metallglanz
Opazität:
opak
Tenazität:
spröde

Malachit

Cu2(CO3)(OH)2

monoklin

5.BA.10

Farbe:
grün
Strichfarbe:
blassgrün
Glanz:
Diamantglanz-, Glasglanz , Seidenglanz, Matt
Opazität:
durchscheinend bis opak
Bruch:
submuschelig, uneben

Manganit

Mn3+O(OH)

monoklin

4.FD.15

Farbe:
stahlgrau, eisenschwarz
Strichfarbe:
rötlichbraun, schwarz
Glanz:
Halbmetallglanz
Opazität:
opak, durchscheinend
Bruch:
unregelmäßig, uneben
Tenazität:
spröde
Beschreibung:
Das in Brandenburg hier höchstwahrscheinlich zum ersten mal aufgetretene Mineral Manganit kam in einem Einzelfund in der Südgrube zu Tage. Dabei liegen kleine, hochglänzende Kristalle in einem Hohlraum im Mangan-/Eisenerz vor, die dem Vorkommen von Ilfeld (nur viel kleiner) sehr ähnlich sehen. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Kristalle bereits teilweise oder ganz in Pyrolusit umgewandelt sind.

Markasit

FeS2

orthorhombisch

2.EB.10

Farbe:
bronzefarben, hellbronzefarben-gelb, zinnweiß, grünlicher Stich; häufig treten irisierende Anlauffarben (Polarisationsfarben) auf
Strichfarbe:
grau bräunlichschwarz
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak

Melanterit

Fe2+SO4·7H2O

monoklin

7.CB.35

Farbe:
grün, gelbgrün, bräunlichschwarz, bläulichgrün, grünlichweiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
teilweise transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Lose seegrüne nadelig-faserige Aggregate (historischer Fund).
Referenzen:
Jahn, S. (2013). Der Kalksteinbruch Rüdersdorf bei Berlin. Min.-Welt, Jg.24, H.3, S.44-88.

Metacinnabarit

HgS

kubisch

2.CB.05

Farbe:
grauweiß
Strichfarbe:
schwarz
Opazität:
opak
Beschreibung:
In einer Suchanzeige in einem großen Mineralienmagazin wird dieses Mineral in der selenhaltigen (sic!) Varietät Onofrit angegeben. Das Vorkommen darf stark bezweifelt werden.

Mirabilit

Na2SO4·10 H2O

monoklin

7.CD.10

Farbe:
farblos, weiß, gelblich weiß, grünlichweiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend bis opak

Molybdänit

MoS2

hexagonal, trigonal

2.EA.30

Farbe:
grau, sehr blass gelb zu tief rötlichbraun in aufgestrahltem Licht
Strichfarbe:
bleigrau glänzend, fein verrieben grünlich-grau, dunkelgrau
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak
Bruch:
schuppig
Tenazität:
biegsam, unelastisch

Montmorillonit

(Na,Ca)0.3(Al,Mg)2Si4O10(OH)2·nH2O

monoklin

9.EC.40

Farbe:
weiß, grauweiß, gelb, bräunlichgelb, grünlichgelb
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Fettglanz
Opazität:
durchscheinend bis opak

Muskovit

KAl2(Si3Al)O10(OH,F)2

monoklin

9.EC.15

Farbe:
farblos, weiß, grau, grünlich, gelblich, grün, rötlich, rosa, braun.
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz bis Perlmuttglanz oder Metallglanz(auf Bruchflächen).
Opazität:
durchsichtig, durchscheinend

Natrojarosit

NaFe3+3(SO4)2(OH)6

trigonal

7.BC.10

Farbe:
gelb, ockergelb, ockerbraun
Strichfarbe:
hellgelb
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

'Olivin-Gruppe'

Mg1.6Fe2+0.4(SiO4)

orthorhombisch

9.AC.05

Farbe:
olivgrün, gelblich, bräunlich, orangerot, orangebraun, selten grau, schwarzgrün, oder farblos
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Fettglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

Orthoklas

KAlSi3O8

monoklin

9.FA.30

Farbe:
farblos / weiß / graugelb / gelb / rosarot / bläulich irisierend (Mondstein).
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz Perlmuttglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend

Phlogopit

KMg3(Si3Al)O10(F,OH)2

monoklin

9.EC.20

Farbe:
braun, grau, grün, gelb, rötlichbraun
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Perlmuttglanz

'Psilomelan'
Farbe:
eisenschwarz

Pyrit

FeS2

kubisch

2.EB.05

Farbe:
messinggelb-met.
Strichfarbe:
grünlich-schwarz
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak
Bruch:
muschelig, uneben
Tenazität:
spröde
Bild zum Appetit anregen

Pyrolusit

MnO2

tetragonal

4.DB.05

Farbe:
silbrig-schwarz, dunkel-grau
Strichfarbe:
schwarz, blau-schwarz
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak
Bruch:
muschelig
Beschreibung:
Pyrolusit: nicht häufig als Dendriten auf Schichtflächen des schaligen Limonits in der Südgrube. Als Einzelfund hier auch in undeutlichen, blockigen xx in einer Druse (Pseudomorphosen nach Manganit). Außerhalb der Gruben auf Geschieben sowie in den Septarien als Dendriten.

Pyrop

{Mg3}[Al2](Si3)O12

kubisch

9.AD.25

Farbe:
Blood rot, orange rot, purpurrot, rosa, schwarz rot
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis teilweise durchscheinend

Quarz

SiO2

trigonal

4.DA.05

Farbe:
nahezu alle Farben vertreten; durchsichtig, weiß, gelb, violett, braun, schwarz, grün, blau, rosa usw.
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Wachsglanz, matt
Opazität:
durchscheinend, transparent, glasklar
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

Ranciéit

(Ca,Mn2+)0.2(Mn4+,Mn3+)O2·0.6H2O

trigonal

4.FL.40

Farbe:
schwarz, braun, violett
Strichfarbe:
blass rötlichbraun mit einem blass violetten oder
Glanz:
Matallglanz
Opazität:
opak, in dünnen Fragmenten durchscheinend
Beschreibung:
Bäumchenartige, teils schaumige Aggregate (golden und silbrigviolett angelaufen), bestehend aus winzigen Blättchen von rötlichschwarzer Strichfarbe. Begleiter: zersetzter Dolomit, Calcit und Limonit. Kann auch Todorokit sein.
Referenzen:
Sammlung und Eigenfund raritätenjäger.

'Rauchquarz'

SiO2

trigonal

Farbe:
rauchig, braun, grau
Strichfarbe:
weiß
Bruch:
muschelig

Rozenit

Fe2+SO4·4H2O

monoklin

7.CB.15

Farbe:
farblos, grünlich, grünlichweiß, gelblich weiß, weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Rozenit kommt direkt auf zersetzten Pyritkonkretionen in der Südgrube vor. Dabei liegt das Mineral in weißen nadeligen Kristallen bzw. garbenartig verbundenen Aggregaten vor.
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Römerit

Fe2+Fe23+(SO4)4·14H2O

triklin

7.CB.75

Farbe:
rötlichbraun
Strichfarbe:
gelbbraun

Salmiak

NH4Cl

kubisch

3.AA.25

Farbe:
farblos, grauweiß, braun
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Rhombenartige farblose Skelett-xx (mit typischem Geschmack) auf pyritisiertem Holz aus der Nordgrube (wahrscheinlich rezent durch Düngereintrag gebildet!).
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger, Fund H.J. Diebitz.

Schörl

NaFe2+3Al6(BO3)3Si6O18(OH)4

trigonal

9.CK.05

Farbe:
schwarz, im Dünnschliff farbige Muster, schwarzbraun, schwarzblau, schwarzgrün
Strichfarbe:
grauweiß bis blauweiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
im Dünnschliff transparent

Seladonit

K(Mg,Fe2+)(Fe3+,Al)Si4O10(OH)2

monoklin

9.EC.15

Farbe:
dunkel bläulichgrün
Strichfarbe:
blass grün
Opazität:
durchscheinend bis opak
Beschreibung:
Dieses Mineral wird in der Literatur erwähnt. Demnach bestehen die dunklen Beläge, die sich zuweilen auf den Stylolithen im Kalk finden, aus Seladonit.
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'Serizit'

9.EC.15


'Serpentin'

monoklin

9.ED.15

Farbe:
grün, grau, weiß
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Harz-, Fett-, Seidenglanz, matt
Bruch:
muschlig, splittrig

Siderit

Fe2+CO3

trigonal

5.AB.05

Farbe:
gelb bis dunkelbraun, grau, teilweise bunt metallisch anlaufend, bei kohliger Beimengung schwarz
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Seidenglanz
Opazität:
durchscheinend
Beschreibung:
Liegt als Hohlpseudomorphosen nach bis zu 3 mm großen scharfkantigen Rhomboedern im Eisensandstein aus der Südgrube vor.
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Siderotil

Fe(SO4)·5H2O

triklin

7.CB.20

Farbe:
gelblich, gelblich weiß, weiß, hellgrün, hellgrün weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend

Sphalerit

(Zn,Fe)S

kubisch

2.CB.05

Farbe:
schwarz, gelb, rot, braun, farblos (selten), grün (selten)
Strichfarbe:
weiß, bei steigendem Fe Gehalt gelb bis braun
Glanz:
Fettglanz- oder Diamantglanz
Opazität:
durchscheinend bis opak
Tenazität:
spröde
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Strontianit

SrCO3

orthorhombisch

5.AB.15

Farbe:
farblos, grünlich, grau, grauweiß, gelblich
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Bruch:
unregelmäßig, uneben, halbmuschelig
Tenazität:
spröde
Referenzen:
Sammlung C. Linde

Szomolnokit

Fe2+SO4·H2O

monoklin

7.CB.05

Farbe:
farblos
Strichfarbe:
weiß

Thénardit

Na2SO4

orthorhombisch

7.AC.25

Farbe:
weiß, grauweiß, gelblich weiß, rötlichweiß, bräunlich weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent

Vermiculit

Mg0.7(Mg,Fe,Al)6(Si,Al)8O20(OH)4·8H2O

monoklin

9.EC.50

Farbe:
farblos, grün, grauweiß, gelbbraun
Strichfarbe:
grünlichweiß
Glanz:
Matt, Perlglanz, Bronzeglanz
Opazität:
durchscheinend
Tenazität:
als große Einzelblätter biegsam

Vivianit

Fe2+3(PO4)2·8H2O

monoklin

8.CE.40

Farbe:
farblos, blaugrün, himmelblau, flaschengrün
Strichfarbe:
weiß, indigoblau
Glanz:
Glasglanz, Perlmuttglanz

'Wad'
Beschreibung:
Diverse unbestimmte Manganoxide bilden zusammen mit Limonit und etwas Hämatit große Brocken, welche auch die grauen Toneisensteinkonkretionen enthalten. Diese Stücke sind oft sehr drusig ausgebildet. Die Farbenvielfalt dieser Stufen ist sehr reizvoll. Brauner Limonit enthält schwarze, lackartige Inklusen von Manganoxid, welches sich schlierenartig durch den Limonit zieht und oft bunt angelaufen ist. In kleinen Hohlräumen sitzt oft kräftig roter Hämatit, seltener klare Gipsnädelchen. Es finden sich unterhalb der Stettiner Sande in der Südgrube bis etwa metergroße Blöcke dieses Materials, welches dereinst in diesem Bereich einen bescheidenen Eisenbergbau ermöglichte. So hat das Hammerthal seinen Namen von einem Hammerwerk, das sich früher hier befand. Diese Eisen/Manganerze treten auch in der Nordgrube auf, aber nur begrenzt.

Zirkon

ZrSiO4

tetragonal

9.AD.30

Farbe:
zimtfarben, ziegelrot, dunkelbraun, braunrot, rosa, leichtviolett, lauchgrün, gelb, blau, weiß, farblos
Strichfarbe:
grauweiß, weiß
Glanz:
Diamantglanz
Opazität:
transparent bis opak
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.
Verwechslungsgefahr:
Almandin und Sphalerit
Unterscheidung:
Sphalerit ist mäßig löslich in verdünnter Salzsäure, lässt sich von einer Nähnadel ritzen und unterscheidet sich darin von Zirkon. Almandin- und Zirkon-Einsprenglinge ohne sichtbare Kristallflächen lassen sich nur chemisch oder röntgenografisch voneinander unterscheiden.