'._('einklappen').'
 

Tongruben

Almandin

{Fe2+3}[Al2](Si3)O12

kubisch

9.AD.25

Farbe:
violett, rot, braunrot, (selten) schwarz
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.

Aluminit

Al2(SO4)(OH)4·7H2O

monoklin

7.DC.05

Farbe:
weiß
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Aluminit fand sich in weißen Knöllchen mit anderen Sulfaten auf dem pyrithaltigen Tonstein der Südgrube. Das Vorkommen wurde an der TU Berlin analytisch bestätigt und stellt den Erstfund für Brandenburg dar (Fund H.B., Berlin).
Referenzen:
Aufschluss 6/2006

Aluminocopiapit

(Al,Mg)Fe3+4(SO4)6(OH,O)2·20H2O

triklin

7.DB.35

Farbe:
gelb
Strichfarbe:
blassgelb

Alunogen

Al2(SO4)3·17H2O

triklin

7.CB.45

Farbe:
farblos
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Glasige, leicht ins gelbbeige spielende undeutliche xx-Aggregate, zur Oberfläche hin in weiße, gebündelte Fasern auslaufend. Typischer Geschmack. Gefunden Aug/2010 im ausstreichenden Alauntonflöz in der Nordgrube.
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger.

'Apatit-Gruppe'

(Ca,Ba,Pb,Sr,etc.)5(PO4,CO3)3(F,Cl,OH)

8.BN.05

Farbe:
vielfarbig (farblos, grün, braun oder weiß)
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz - Harzglanz
Opazität:
transparent bis opak
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

'Asphalt'

amorph

Farbe:
schwarz
Tenazität:
zähflüssig
Beschreibung:
stark nach Bitumen riechende Einlagerungen in dunklem, kohligem Tonstein ("Flözton", früher zur Alaungewinnung abgebaut) mit Gipsnadeln auf der Oberfläche. Aus der Nordgrube.

'Bernstein'

(C,H,O)

amorph

10.C

Farbe:
gelb, braun, rötlich, in selten Fällen sogar grünlich, bläulich bis dunkelblau, schwarz
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Harzglanz
Opazität:
transparent bis opak, Rohstücke oft von dunklen opaken Krusten überzogen
Beschreibung:
bislang nur in winzigen Splitterchen aus aufgelösten Pyrit/Sandkonkretionen. Früher in den Stettiner Sanden wahrscheinlich auch größer vorgekommen (analog zum ähnlichen Vorkommen in Buckow).

'Biotit'

K(Mg,Fe2+)3(Si3Al)O10(OH,F)2

monoklin

9.EC.20

Farbe:
schwarz, dunkelbraun, grünlichschwarz
Strichfarbe:
weiß, grauweiß
Glanz:
Glasglanz
Beschreibung:
lokal in feinem, stark pyrithaltigem Sand aus der Nordgrube als hübsche bräunliche, kantenscharfe sechsseitige Täfelchen (durchscheinend), die höchstens 1 mm Durchmesser erreichen.

Calcit

CaCO3

trigonal

5.AB.05

Farbe:
weiß, grau, gelb, rötlich, bräunlich, grün, farblos, blau
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, auf Bruchflächen Fettglanz
Bruch:
spätig
Beschreibung:
Calcit kommt in den Septarien vor, welche sich gelegentlich in Form von Brotlaiben in der Nordgrube finden. Bruchstücke dieser Septarien lassen sich auf den Halden reichlich finden. Auf den Spaltrissen und Klüften liegen Beläge aus typischem grünlichen Calcit. Diese Stücke lassen sich durchaus auch schön anpolieren.
Verwechslungsgefahr:
mit anderen trigonalen Karbonaten wie Magnesit, Dolomit oder andern "Späten" wie
Baryt, Feldspat, Fluorit
nadelartig ausgebildete Skalenoeder|https://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1507024433 werden gerne mit Aragonit verwechselt
Unterscheidung:
ähnliche Karbonate schäumen mit kalter Salzsäure nicht oder nur wenig, andere ähnliche Minerale (bis auf Aragonit) gar nicht,
Unterscheidung zu Aragonit: Calcit-Nadeln brechen mit glattem Bruch schräg zur Längsachse, Aragonit bricht uneben (wie Quarz) mit undefiniertem Winkel zur Längsachse
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Copiapit

Fe2+Fe43+(SO4)6(OH)2·20H2O

triklin

7.DB.35

Farbe:
goldgelb
Strichfarbe:
blassgelb
Beschreibung:
Copiapit: wie andere Sulfate aus verwittertem Pyrit hervorgegangen. Analog zum Vorkommen Friedland ist das Auftreten von Aluminocopiapit, Melanterit, Mirabilit, Natrojarosit, Römerit und Thenardit zu erwarten. Das alaunhaltige Tonflöz (verläuft westlich der Südgrube und streicht nach Norden in der Nordgrube zutage aus) wurde historisch bergmännisch abgebaut, auch untertage (u.a. auf der Gerhardstrecke), wovon im umliegenden Gelände noch einige versteckt liegende Stolleneingänge zeugen.

Epidot

Ca2Fe3+Al2(Si2O7)(SiO4)O(OH)

monoklin

9.BG.05

Farbe:
gelblichgrün, schwarzgrün; tw. rötlich ( Var. Chromepidot oder Tawmawit)
Strichfarbe:
grauweiß
Glanz:
Glasglanz
Opazität:
transparent bis durchscheinend bis opak
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.

Epsomit

MgSO4·7H2O

orthorhombisch

7.CB.40

Farbe:
farblos, weiß, gelblich weiß, grünlichweiß, blassrosa weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Epsomit findet sich in den pyrithaltigen Tonschichten der Südgrube als Ausblühungen, die aufgrund der strahlendweißen Farbe schon weithin sichtbar sind. Meistens sind die Epsomite schon in weitere Sulfate zerfallen. Es gibt aber auch noch frischen Epsomit: herrliche transparente Locken, welche aus grauem, verfestigten Tonstein wachsen. Diese Locken erreichen selten über Zentimetergröße.
Referenzen:
Aufschluss 6/2006
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Fluorapatit

Ca5(PO4)3F

hexagonal

8.BN.05

Farbe:
vielfarbig (farblos, grün, braun oder weiß)
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz - Harzglanz
Opazität:
transparent bis opak
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Gips

CaSO4·2H2O

monoklin

7.CD.40

Farbe:
weiß, farblos, durch Beimengungen auch alle anderen Farben möglich, dann meist nur getönt
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Perlmuttglanz (Spaltflächen), Seidenglanz (Fasergips)
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Gips ist das Mineral, weswegen die Sammler nach Bad Freienwalde kommen. Auch wenn die Fundmöglichkeiten früher bedeutend besser waren als heute, kehrt man niemals aus Bad Freienwalde zurück, ohne ein paar schöne Gipsfunde in der Tasche. Sicher die bekannteste Ausbildung sind die "Tannenbäume". Mehrere Gipskristalle sind dabei so übereinander gewachsen, dass der Eindruck einer Tanne entsteht. In situ bilden diese Tannen einen fünfstrahligen Stern, wobei die "Tannenspitzen" nach innen gerichtet sind. Leider ist es aufgrund des bröckeligen Tones und der Instabiliät der kompletten Aggregate nicht möglich, diese Sterne als Ganzes zu bergen. Die Tannenbäume selbst sind durchschnittlich 3 bis 7 Zentimeter hoch, seltener sind bis 12 Zentimeter hohe Stücke, wobei es auch schon Funde bis etwa 30 Zentimeter gegeben hat. "Klassische" Stücke aus den 1980er und 1990er Jahren brauchen den Vergleich mit guten Rosen z.B. aus dem Raum Halle nicht zu scheuen. Weniger häufig sind Kombinationstypen, bei denen Rosen auf Tannenbäumen aufgesprosst sind. Es kommen auch sehr schöne Einzelkristalle vor, die in mannigfacher Ausbildung vorliegen. Die Kristalle sind meist recht klein, Stufen über 5 Zentimetern gehören zu den Seltenheiten. Die genannten Funde sind der Südgrube zuzurechnen. In der Nordgrube kommen meist Einzelkristalle vor, die als schöne Schwalbenschwanzzwillinge ausgebildet sind. Eine Besonderheit sind hier noch in einer sandigen Tonschicht auftretende Gips-"Sandrosen".
Referenzen:
Aufschluss 6/2006
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'Glaukonit'

(K,Na)(Fe3+,Al,Mg)2(Si,Al)4O10(OH)2

monoklin

9.EC.15

Farbe:
blau grün, grün, gelbgrün
Strichfarbe:
hellgrün
Glanz:
Matt bis Glasglanz oder Fettglanz
Opazität:
durchscheinend bis teilweise opak
Beschreibung:
Glaukonit: in marinen Sanden ("Stettiner Sande") aus der Südgrube. Hier in der Nordostwand auch als Bestandteil der "Stettiner Kugeln"

Goethit

alpha-Fe3+O(OH)

orthorhombisch

4.FD.10

Farbe:
lichtgelb bis schwarzbraun
Strichfarbe:
braungelb bis gelb
Glanz:
Diamantglanz - Seidenglanz
Opazität:
teilweise durchscheinend bis opak
Beschreibung:
Goethit findet sich in der Südgrube in großen, dichten Stücken und in drusiger Ausbildung, wie bei Manganomelan erwähnt. Ein einziger Fund in der Südgrube wies eine Glaskopf-Struktur auf. Dabei sitzen die einzelnen "Glasköpfe" wie ein Kopfsteinpflaster separiert nebeneinander in einem halbschaligen Limonitaggregat. In der alten Kiesgrube am Kaninchenberg können manchmal Geschiebe gefunden werden, die duch Limonit verkittet sind. In den Zwischenräumen hat sich schöner Glaskopf ausgebildet.

Halotrichit

Fe2+Al2(SO4)4·22H2O

monoklin

7.CB.85

Farbe:
farblos, grün, grauweiß, gelb, weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Halotrichit: brillante, farblose Locken auf verwittertem Pyrit aus der Nordgrube

Hexahydrit

MgSO4·6H2O

monoklin

7.CB.25

Farbe:
farblos, weiß, grünlichweiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
opak

Hämatit

Fe2O3

trigonal

4.CB.05

Farbe:
stahlgrau-metallisch bis schwarz; bisweilen bläuliche Anlauffarben (iridisierend ), dünne Fragmente tief blutrot
Strichfarbe:
braunrot
Glanz:
Halbmetallglanz
Opazität:
opak, in dünnen Lagen rot durchscheinend
Bruch:
uneben bis submuschelig
Tenazität:
spröde, elastisch wenn dünn lemellar
Beschreibung:
Rote, feinkörnige Schichten in schaligem Brauneisenstein. In dieser Form sowohl in der Südgrube als auch in der Nordgrube gefunden.
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger.

'Illit'

(K,H3O)Al2(Si3Al)O10(H2O,OH)2

monoklin

9.EC.25

Farbe:
weiß
Strichfarbe:
weiß

Ilmenit

Fe2+TiO3

trigonal

4.CB.05

Farbe:
braunschwarz bis stahlgrau
Strichfarbe:
bräunlichschwarz
Glanz:
Metallglanz auf frischem Bruch, sonst Matt
Opazität:
opak
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.

Jarosit

KFe3+3(SO4)2(OH)6

trigonal

7.BC.10

Farbe:
braun, gelb, gelbbraun, hellgelb
Strichfarbe:
gelb
Glanz:
Subdiamantglanz, Glasglanz, Harzglanz
Opazität:
durchscheinend
Beschreibung:
Klare, gelbe freistehende xx, teils als Pseudooktaeder auf Kluftfläche (neben reliktischen Gipsleisten) auf schaligem Brauneisen. Bislang ein Einzelfund vom 23.04.2016 in der Südgrube.
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger.
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Kaolinit

Al2Si2O5(OH)4

triklin

9.ED.05

Farbe:
weiß, bräunlich weiß, grauweiß, gelblich weiß, graulich grün
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Perlmuttglanz, Erdig
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Kaolinit kommt im Bereich Bad Freienwalde häufig vor. Meistens liegt er als Kaolinsand vor, der in kleinen Aufschlüssen von lokalen Töpfereien oder Kunsthandwerksbetrieben "abgebaut" werden. Im Hammerthal (Südgrube) findet sich Kaolinit im linken Teil der Tongrube in kleinen Gängchen in sandigen Bereichen. Wenige Stücke konnten geborgen werden, das meiste zerfällt sofort zu Staub. Die kleinen Stücke, welche stabil sind, weisen eine graurosa-weißliche Bänderung auf.

'Limonit'

FeO(OH)·nH2O

amorph

Farbe:
braun, hellbraun, gelbbraun
Strichfarbe:
gelbbraun
Glanz:
von Matt-Erdig bis hochglänzend, je nach Goethit-/Lepidokrokit-Anteil
Beschreibung:
Limonit: in beiden Gruben verbreitet in mannigfaltiger Ausführung zu finden. Häufig sind derbe, zellige Massen mit Hämatit und Manganoxiden verwachsen, die manchmal in Drusen kleine Gips xx enthalten (Südgrube) oder mit Glaukonitsanden gefüllt sind. In der Südgrube bildet das Mineral große Blöcke, die im linken Grubenteil unter den Stettiner Sanden anstehen. Der Limonit verbäckt hier auch den Sand, so das Sandstein entsteht, dieser auch als hohle Kugeln, die Fossilien (Fischzähne, Muscheln) enthalten können. Die trümmerigen Massen sind aufgrund ihrer variantenreichen Farbschichtung attraktive Stufen (in der Nordgrube sehr viel seltener). Ein Einzelfund aus der Südgrube zeigt Glaskopfstruktur. Glänzender Glaskopf, teils nadelartig ausgezogene Kügelchen und gespinstartige Aggregate kommen auf dem "Wüstenlack" in der Nordgrube vor. Manchmal auch als "Wüstenlack" auf Ton/Sand-Gemisch. Auch als nierige Aggregate zwischen verbackenen Geschieben (sehr schön aus der Kiesgrube am Kaninchenberg). In der Südgrube zudem als schlackenartiges, rissiges "Siderogel" mit Perimorphosen nach Gipsnadeln in den Hohlräumen (recht selten).
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Magnetit

Fe2+Fe23+O4

kubisch

4.BB.05

Farbe:
grau mit bräunlichen Farbton, schwarz; blaugraue Anlauffarben
Strichfarbe:
schwarz
Glanz:
Matt, Metallglanz
Opazität:
opak
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.

Manganit

Mn3+O(OH)

monoklin

4.FD.15

Farbe:
stahlgrau, eisenschwarz
Strichfarbe:
rötlichbraun, schwarz
Glanz:
Halbmetallglanz
Opazität:
opak, durchscheinend
Bruch:
unregelmäßig, uneben
Tenazität:
spröde
Beschreibung:
Das in Brandenburg hier höchstwahrscheinlich zum ersten mal aufgetretene Mineral Manganit kam in einem Einzelfund in der Südgrube zu Tage. Dabei liegen kleine, hochglänzende Kristalle in einem Hohlraum im Mangan-/Eisenerz vor, die dem Vorkommen von Ilfeld (nur viel kleiner) sehr ähnlich sehen. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Kristalle bereits teilweise oder ganz in Pyrolusit umgewandelt sind.

Mirabilit

Na2SO4·10 H2O

monoklin

7.CD.10

Farbe:
farblos, weiß, gelblich weiß, grünlichweiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend bis opak

Montmorillonit

(Na,Ca)0.3(Al,Mg)2Si4O10(OH)2·nH2O

monoklin

9.EC.40

Farbe:
weiß, grauweiß, gelb, bräunlichgelb, grünlichgelb
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Fettglanz
Opazität:
durchscheinend bis opak

Muskovit

KAl2(Si3Al)O10(OH,F)2

monoklin

9.EC.15

Farbe:
farblos, weiß, grau, grünlich, gelblich, grün, rötlich, rosa, braun.
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz bis Perlmuttglanz oder Metallglanz(auf Bruchflächen).
Beschreibung:
Muskovit: feine, farblose Schüppchen aus Glimmersanden in der Süd- und der Nordgrube, von erstgenannter seltener mit Tonmineralien verbacken als feste Stufen.

Natrojarosit

NaFe3+3(SO4)2(OH)6

trigonal

7.BC.10

Farbe:
gelb, ockergelb, ockerbraun
Strichfarbe:
hellgelb
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

Pyrit

FeS2

kubisch

2.EB.05

Farbe:
messinggelb-met.
Strichfarbe:
grünlich-schwarz
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak
Beschreibung:
Als pyritisiertes Holz recht selten auftretend (Nordgrube), ebenso als winzige Kügelchen auf Rissen in Kalkseptarien. manchmal in der Südgrube noch in kleinen Konkretionen zu finden (meist schon stark zersetzt).
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Pyrolusit

MnO2

tetragonal

4.DB.05

Farbe:
silbrig-schwarz, dunkel-grau
Strichfarbe:
schwarz, blau-schwarz
Glanz:
Metallglanz
Opazität:
opak
Beschreibung:
Pyrolusit: nicht häufig als Dendriten auf Schichtflächen des schaligen Limonits in der Südgrube. Als Einzelfund hier auch in undeutlichen, blockigen xx in einer Druse (Pseudomorphosen nach Manganit). Außerhalb der Gruben auf Geschieben sowie in den Septarien als Dendriten.

Quarz

SiO2

trigonal

4.DA.05

Farbe:
nahezu alle Farben vertreten; durchsichtig, weiß, gelb, violett, braun, schwarz, grün, blau, rosa usw.
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Wachsglanz, matt
Opazität:
durchscheinend, transparent, glasklar
Bruch:
muschelig
Tenazität:
spröde

Rozenit

Fe2+SO4·4H2O

monoklin

7.CB.15

Farbe:
farblos, grünlich, grünlichweiß, gelblich weiß, weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend
Beschreibung:
Rozenit kommt direkt auf zersetzten Pyritkonkretionen in der Südgrube vor. Dabei liegt das Mineral in weißen nadeligen Kristallen bzw. garbenartig verbundenen Aggregaten vor.

Römerit

Fe2+Fe23+(SO4)4·14H2O

triklin

7.CB.75

Farbe:
rötlichbraun
Strichfarbe:
gelbbraun

Salmiak

NH4Cl

kubisch

3.AA.25

Farbe:
farblos, grauweiß, braun
Strichfarbe:
weiß
Beschreibung:
Rhombenartige farblose Skelett-xx (mit typischem Geschmack) auf pyritisiertem Holz aus der Nordgrube (wahrscheinlich rezent durch Düngereintrag gebildet!).
Referenzen:
Sammlung raritätenjäger, Fund H.J. Diebitz.

Siderit

Fe2+CO3

trigonal

5.AB.05

Farbe:
gelb bis dunkelbraun, grau, teilweise bunt metallisch anlaufend, bei kohliger Beimengung schwarz
Strichfarbe:
weiß
Glanz:
Glasglanz, Seidenglanz
Opazität:
durchscheinend
Beschreibung:
Liegt als Hohlpseudomorphosen nach bis zu 3 mm großen scharfkantigen Rhomboedern im Eisensandstein aus der Südgrube vor.
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Siderotil

Fe2+SO4·5H2O

triklin

7.CB.20

Farbe:
gelblich, gelblich weiß, weiß, hellgrün, hellgrün weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent bis durchscheinend

Szomolnokit

Fe2+SO4·H2O

monoklin

7.CB.05

Farbe:
farblos
Strichfarbe:
weiß

Thénardit

Na2SO4

orthorhombisch

7.AC.25

Farbe:
weiß, grauweiß, gelblich weiß, rötlichweiß, bräunlich weiß
Strichfarbe:
weiß
Opazität:
transparent

Vermiculit

Mg0.7(Mg,Fe,Al)6(Si,Al)8O20(OH)4·8H2O

monoklin

9.EC.50

Farbe:
farblos, grün, grauweiß, gelbbraun
Strichfarbe:
grünlichweiß
Glanz:
Matt, Perlglanz, Bronzeglanz
Opazität:
durchscheinend
Tenazität:
als große Einzelblätter biegsam

'Wad'
Beschreibung:
Diverse unbestimmte Manganoxide bilden zusammen mit Limonit und etwas Hämatit große Brocken, welche auch die grauen Toneisensteinkonkretionen enthalten. Diese Stücke sind oft sehr drusig ausgebildet. Die Farbenvielfalt dieser Stufen ist sehr reizvoll. Brauner Limonit enthält schwarze, lackartige Inklusen von Manganoxid, welches sich schlierenartig durch den Limonit zieht und oft bunt angelaufen ist. In kleinen Hohlräumen sitzt oft kräftig roter Hämatit, seltener klare Gipsnädelchen. Es finden sich unterhalb der Stettiner Sande in der Südgrube bis etwa metergroße Blöcke dieses Materials, welches dereinst in diesem Bereich einen bescheidenen Eisenbergbau ermöglichte. So hat das Hammerthal seinen Namen von einem Hammerwerk, das sich früher hier befand. Diese Eisen/Manganerze treten auch in der Nordgrube auf, aber nur begrenzt.

Zirkon

ZrSiO4

tetragonal

9.AD.30

Farbe:
zimtfarben, ziegelrot, dunkelbraun, braunrot, rosa, leichtviolett, lauchgrün, gelb, blau, weiß, farblos
Strichfarbe:
grauweiß, weiß
Glanz:
Diamantglanz
Opazität:
transparent bis opak
Beschreibung:
Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.
Verwechslungsgefahr:
Almandin und Sphalerit
Unterscheidung:
Sphalerit ist mäßig löslich in verdünnter Salzsäure, lässt sich von einer Nähnadel ritzen und unterscheidet sich darin von Zirkon. Almandin- und Zirkon-Einsprenglinge ohne sichtbare Kristallflächen lassen sich nur chemisch oder röntgenografisch voneinander unterscheiden.