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Machatschki, Felix

Prof. Dr. Felix Machatschki (* 22.9.1895 Arnfels; + 17.2.1970 Wien) war ein Österreichischer Kristallograph, Mineraloge und Petrologe.

Zuerst studierte er Mineralogie und Petrographie an der Universität Graz und war dort zunächst sls Dozent tätig. Er ging dann zu V.M. Goldschmidt nach Oslo, folgte 1930 einem Ruf nach Tübingen, wechselte 1941 nach München und wirkte zuletzt von 1944 bis 1967 als o. Professor am Mineralogischen Institut der Universität Wien.

Er baute das Institut, welches im 2. WK stark gelitten hatte, neu auf.

Zahlreiche Fachartikel und Buchwerke wurden von ihm verfasst. Er wurde besonders bekannt durch grundlegende Forschungen über die Kristallchemie der Silikate.

Zu seinen Ehre wurde ein in der Grube Anton im Schwarzwald gefundenes neues Mineral Machatschkiit genannt. Er war Mitglied zahlreicher In- und ausländischer Fach-Gesellschaften und erhielt eine Anzahl besonderer Ehrungen.


Literatur:

  • MACHATSCHKI, F. (1922): Das Magnesitvorkommen im Kaswassergraben bei Großreifling. – Centralblatt für Mineralogie etc., Jg.1922, 11–18.
  • MACHATSCHKI, F. (1964): Die Kristallchemie des Aluminiums. – Actes du „Symposium sur les bauxites, etc.“ Tom. I, 171. Zagreb 1964.
  • HERITSCH, H. (1970): Felix Machatschki. Nachruf (mit Schriftenverzeichnis). – Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 120, 330–44.
  • ZEMANN, J. (1971): Felix Karl Ludwig Machatschki †. – Tschermaks Min. Petrogr. Mitt. 15, 1–13.
  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.29.
  • Pertlik, F. (2000). Zum Gedenken an Karl Ludwig Felix Machatschki. Joannea - Mineralogie, 1, S.87-89.

Weblinks:


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