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Manebacher Zwilling

BILD:1105204241

Manebacher Zwilling (Mikroklin); ca. 6 cm
Fundort: Papachacra, Prov. Belen, Argentinien
Sammlung und Foto: Collector

Definition

Ein Feldspat-Kontaktzwilling, in welchem sich zwei nach der a-Achse gestreckte Kristalle durchdringen. Die Achsen beider Kristalle fallen zusammen.

Charakteristik

  • Die Zwillingsebene ist (001)
  • Die Zwillingsachse (100)
  • Die Kristalle haben i.d.R. an einem Ende einspringende Winkel (sehr charakteristisch)
  • Die Flächen, welche parallel zur Zwillingsebene liegen, sind oberflächlich gleich beschaffen.
  • Die Flächen senkrecht zur Symmetrieebene haben auf beiden Seiten der Zwllingsgrenze voneinander abwqeichende Oberflächenbeschaffenheit.

Vorkommen und Namensherkunft

Feldspat-Zwillinge nach dem Manebacher Gesetz findet man sowohl bei Orthoklas, als auch bei Mikroklin. Sie sind sowohl gesteinsbildend eingewachsen, als auch lose bzw. frei aufgewachsen.

Weitere Informationen

siehe > Bavenoer Zwilling, Karlsbader Zwillinge, Feldspat


Bilder

Mikroklin
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Mikroklin

Mikroklin als Manebacher Zwilling; Größe: 88x88 mm; Fundort: Himalaya Mine, Mesa Grande, San Diego Co., Kalifornien, USA

Sammlung: Dave Wilber
Copyright: Rock Currier
Beitrag: slugslayer 2011-11-27
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Orthoklas
Aufrufe (Bild: 1105090758): 1807
Orthoklas

Orthoklas (Manebacher Zwillinge) 7x9 cm; Fundort: Morro Redondo, Minas Gerais, Brasilien

Sammlung: Collector
Copyright: Collector
Beitrag: Mineralienatlas 2005-01-07
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Orthoklas
Aufrufe (Bild: 1088432274): 1791
Orthoklas

Orthoklas-Kristalle auf dem Bild (rechts, zentral) ist ein Manebacher Zwilling; Mt. Malosa, Malawi. 6 x 4 x 4 cm.

Copyright: Andrea Stevens
Beitrag: Mineralienatlas 2004-06-28
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3-dimensionale Kristalldarstellung

Quellangaben:


Einordnung