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Heinz Meixner

Prof. Dr. Heinz Meixner
Prof. Dr. Heinz Meixner

1977

Archiv: Doc Diether

Prof. Dr. Heinrich Hermann („Heinz“) Meixner (* 4.11.1908 Graz; † 19.12.1981 Salzburg) war ein österreichischer Mineraloge.

Schon in seiner Volksschulzeit sammelte er eifrig und beschäftigte sich mit Mineralien. Diese Hinwendung beschäftigte ihn lebenslang und erfüllte ihn. Dadurch konnt er sich immer in den Gedankenkreis des normalen Sammlers eindenken.

Meixner studierte Lehramt in Graz, seine Dissertation schrieb er über das Mineral Lazulith. 1938 wurde er wissenschaftlicher Assistent an der Mineralogisch-Petrographischen Abteilung des NHM in Wien, bald darauf Kustos und 1940 Dozent für Mineralogie an der Universität Wien.
Ab 1948 war er als als Betriebsmineraloge in der Bergdirektion Hüttenberg der Österreichisch-Alpine Montangesellschaft tätig, 1969 wechselte er an das neu gegründete Institut für Mineralogie, Petrographie und Lagerstättenlehre der Universität Salzburg.

Er war in regionalen Vorkommen begründet und ging von hier aus zu den Fragen der Genese der alpinen Mineralvorkommen. Meixner war wohl der beste Kenner der Österreichisch-alpinen Mineralvorkommen. In mehr als 400 wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Arbeiten publizierte Meixner vor allem zu Themen der Mineraltopographie und Paragenese.

Das Mineral Meixnerit wurde nach ihm benannt.
Schon seit Anbeginn 1950 engagierte er sich in der Sammlervereinigung VFMG, wo er 1980 die Ehrenmitgliedschaft erhielt.


Literatur:

  • Meixner, H. (1957). Berylliumminerale in den Alpen. Aufschluss, Jg.8, Nr.3, S.50-52.
  • Meixner, H. (1958). Ilmenit-Kristalle vom 'Wildkreuzjoch' - Burgumeralpe im Pfitschtal, Südtirol. Aufschluss, Jg.9, Nr.8/9, S.217-18.
  • Meixner, H. (1962). Anatas-Kristalle vom Epprechtstein (Fichtelgebirge). Aufschluss, Jg.13, Nr.12, S.300-02.
  • Koritnig, S. (1978). o. Univ.-Professor Dr. Heinz MEIXNER 70 Jahre alt. Aufschluss, Jg.29, Nr.11, S.347-50.
  • Meixner, H. (1978). Fibroferrit von Lavrion. Lapis, Jg.3, Nr.10, S.11.
  • Lapis Red. (1978). Lapis Aktuell: Wir gratulieren: Prof. Dr. Heinz Meixner 70 Jahre jung. Lapis, Jg.3, Nr.11, S.4.
  • Meixner, H. (1981). Die Minerale des Hüttenberger Erzberges in Kärnten, einschließlich seiner Umrahmung. Aufschluss, Jg.32, Nr.3, S.85-97.
  • Gerhard Niedermayr: Heinz Meixner und seine Bedeutung für die mineraltopographische Forschung in Österreich. Mitt. Österr. Min. Ges., 128,7-9. (1981/82)
  • Koritnig, S. (1982). Heinz Meixner - Dr. phil., em. Univ.-Professor. 4. November 1908 - 19. Dezember 1981. Aufschluss, Jg.33, Nr.2, S.54.
  • Strunz, H. (1982). Heinz Meixner 04.11.1908 - 19.12.1981. Lapis, Jg.7, Nr.1, S.4.
  • H. Wieseneder: Heinz Meixner 1908-1981. Carinthia II, 172/92,7-30. (1982). (Vollständige Publikationsliste).
  • A. Pfaffl: Memorial of Heinz Meixner. in: Am. Min., Vol.71, S.1051-52, 1986. (PDF)
  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.29.

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