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Metalle (griechisch)

mit Ausnahme des Quecksilbers sind Metalle bei Zimmertemperatur feste und kristalline Stoffe, die einen charakteristischen (Metall-)Glanz und hohes elektrisches und Wärmeleitvermögen haben.
In Gasform sind Metalle einatomig.

Die Metalle finden sich vorwiegend in der linken Hälfte des Periodensystems der Elemente.

Bei der Einwirkung von Säuren bilden sie Salze (ausgenommen einige Edelmetalle), aus deren wässrigen Lösungen sie sich bei der Elektrolyse an der Kathode abscheiden. Ihre Oxide und Hydroxide haben meist einen mehr oder weniger starken basischen Charakter. Je nach ihrer Fähigkeit, positive Ionen zu bilden, d. h. Elektronen abzugeben, unterscheidet man unedle Metalle (die oxidierenden, rostenden Metalle) und edle Metalle.

Nach der Dichte werden Leichtmetalle (Dichte bis 4,5) und Schwermetalle (Dichte über 4,5) unterschieden. Von allen Metallen, 79 bekannte, haben nur knapp ein Drittel technische Bedeutung.

Einige Metalle kommen in der Natur gediegen vor, der größte Teil wird jedoch aus Erzen gewonnen.

Die Metallgewinnung und -verarbeitung hat bereits eine lange Geschichte. Das am frühesten bearbeitete Metall ist das Gold. Dann folgten Kupfer und Silber und als Legierung die Bronze (Bronzezeit), später das Eisen (Eisenzeit).

In der Astrophysik bezeichnet man alle Elemente, die schwerer als Helium sind, als Metalle.


Einordnung