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Miller, William Hallowes

William Hallowes Miller FRS (* 6. April 1801 Velindre b. Llandovery, Carmarthenshire, N Wales;+ 20 Mai 1880 Cambridge) war ein walisischer Mineraloge und Kristallograph.

Er legte entscheidende Grundlagen für die moderne Kristallographie, wie z.B. den Miller'schen Index.

William genoß Privatunterricht. Danach besuchte er das St. John’s College, Cambridge, wo er als B.A. 1826 in Mathematik graduierte. 1829 wurde er "fellow of St. John’s" (College Tutor) und 1831 publizierte er sein 1. Buch: "Die Elemente der Hydrostatik und Hydrodynamik." 1832 belegte er Vorlesungen bei William Whewell, Professor der Mineralogie.

Miller zeigte spezielles Interesse an Kristallographie und fand einen Satz von Indices, um die Kristallform jedmöglichen Kristalls mit Hilfe von 3 Zahlen zu beschreiben. Diese Indices zeigen die Orientierung eines Satzes von parallelen Flächen von Atomen in einem Kristall. Miller half auch bei der Aufstellung eines neuen standardisierten Systems von Gewicht und der Länge, welche den alten Standard ersetzte, der bei einem Brand Im Parlamentsgebäude zerstört wurde. Sein wichtigster Beitrag zur Kristallographie ist unzweifelhaft das Buch "A Treatise on Crystallography", welches 1839 erschien und in deutsch und französisch übersetzt wurde.


Literatur:

  • William Hallowes Miller. A Table of Mineralogical Species (Cambridge, 1833).
  • William Hallowes Miller. A Treatise on Crystallography (Cambridge, 1839).
  • William Hallowes Miller and William Phillips. An Elementary Introduction to Mineralogy, new ed, by H.J. Brooke and W.H. Miller (London, 1852).
  • R.S. Maskelyne, Nature, 22, 247–49. (1880)
  • T.G. Bonney, Proc. Royal Soc., 31, ii–vii (1881).
  • J.P. Cooke, Proceedings of the American Academy of Arts and Sciences, 16, 460–68. (1881)

Weblinks:


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