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Larimar

Bilder (11 Bilder gesamt)

Larimar
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Larimar

gesägtes und unpolierte Rohstück eines himmelblauen Larimar; Größe: 4,5 * 3,5 * 3 cm; Fundort: Dominikanische Republik

Sammlung: Stefan
Copyright: Stefan
Beitrag: Mineralienatlas 2005-02-01
Fundstelle: Dominikanische Republik
Larimar
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Larimar

Größe: 2,3 mm; Fundort: Fittà, Soave, Verona, Venetien (Veneto), Italien

Copyright: Matteo Chinellato
Beitrag: Hg 2008-08-07
Fundstelle: Fittà / Soave / Verona, Provinz / Venetien (Veneto), Region / Italien
Larimar
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Larimar

Bildbreite: 2,2 cm, Fundort: Filipinas Larimar Mine, Sierra de Baoruco, Barahona, Dominikanische Republik

Copyright: Michael Roarke
Beitrag: thdun5 2011-01-24
Fundstelle: Filipinas Larimar Mine / Sierra de Baoruco / Barahona, Provinz / Dominikanische Republik
Larimar
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Larimar

Größe: 35x27x03 mm; Fundort: Filipinas Larimar Mine, Sierra de Baoruco, Barahona, Dominikanische Republik

Sammlung: Chris18
Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-12-10
Fundstelle: Filipinas Larimar Mine / Sierra de Baoruco / Barahona, Provinz / Dominikanische Republik
Larimar
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Larimar

Bildbreite: 4,5 cm, Fundort: Filipinas Larimar Mine, Sierra de Baoruco, Barahona, Dominikanische Republik

Copyright: Michael Roarke
Beitrag: thdun5 2011-01-24
Fundstelle: Filipinas Larimar Mine / Sierra de Baoruco / Barahona, Provinz / Dominikanische Republik
Teilpoliertes Rohstück der Pektolith-Varietät Larimar
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Teilpoliertes Rohstück der Pektolith-Varietät Larimar

Stufengröße: 3,2 x 2,3 cm; Fundort: Dominikanische Republik

Sammlung: McSchuerf
Copyright: McSchuerf
Beitrag: Mineralienatlas 2004-01-18
Fundstelle: Dominikanische Republik

Chemismus

Mine­ral­status

Varietät

Varie­tät / Polytyp von

Pektolith

Ausführliche Beschreibung

Der Larimar, ein blauer Pektolith, der auch ’Atlantis-Stein’ genannt wird und als Nationalstein, ja fast heiliger Stein in der Dominikanischen Republik gilt, erinnert oberflächlich betrachtet an Türkis. Erst 1974 wurde der Larimar an der Südwestküste der Dominikanischen Republik entdeckt und 1984 von Schmetzer beschrieben. Damals brachte ein Angehöriger des amerikanischen Peace Corps mehrere Pfund des Materials zu Miguel Mendez, einem einheimischen Sachverständigen für kunsthandwerkliche Erzeugnisse, in der Hoffnung, der Edelsteinhandel würde sich für dieses Mineral interessieren.

Obwohl die Steine schon 1974 von dominikanischen Juwelieren verarbeitet wurden, fanden sie bis dahin kaum Beachtung. Mendez nannte den Fund auf Grund der meerblauen Farbe (’mar’ span. = Meer) und zu Ehren seiner Tochter Larissa ’- Larimar’. Noch im selben Jahr wurde das Mineral am Smithsonian Institute in Washingston untersucht und als Pektolith - NaCa2Si3O8(OH) - beschrieben. Als die Fundstellen des Larimars entlang der Küste erschöpft waren, sandte Mendez Suchtrupps in die Berge, wo er weitere Lagerstätten vermutete. In rund 8 km Entfernung von der Küste entdeckte er ein kleines Vorkommen - bisher das einzig bekannte von blauem Pektolith auf der Erde.

Lt. Aussage eines Ortskundigen können Sie als Tourist auf eigenen Wunsch (und eigene Gefahr) in die Minentunnel hineinkriechen und auch vor Ort Larimar kaufen. Gelegentlich wird auch auf den Ständen in den Hotels Larimar als Rohstein angeboten. Laut Reiseführern ist die Ausfuhr unbearbeiteten Larimars allerdings verboten.

Zusammen mit Bernsteinschmuck bringt der Verkauf von Larimaren die dringend benötigten Devisen ins Land. Daher auch kein Händler entlang der km-langen Strände oder Schnellstraßen ohne Larimarschmuck! Meist geschliffen als Cabochon, wird dieser hellblaue Stein zu Ringen, Armreifen, Ohrringen und Ketten verarbeitet.

Der Larimar kommt an der einzigen Fundstelle in Adern, Gängen und derben Massen von einigen mm bis mehreren cm Größe vor, hauptsächlich entlang der Scherzonen in einem Serpentinitkörper. Dieser ist hydrothermal umgewandelt, d.h. durch heiße, wässrige Lösungen, und wird von stark serpentinisiertem pikritischen, d.h. olivinreichem Basalt kretazischen Alters umgeben.

Die Bildung des blauen Pektoliths fand offenbar nach der Serpentinisierung des Vulkanits bei Bildungstemperaturen unter 240°C statt. Begleiter können sein: Calcit, Natrolith, Chalcedon und Hämatit.

Die Mohs-Härte liegt bei 5-6, wobei eine Zunahme der Härte mit der Intensivierung der Blautöne erfolgt.

Die Farbe der Larimar-Aggregate variiert zwischen verschiedenen hellblauen, türkisblauen, grünlichen bis weißen Farbtönen.

Einige Quellen besagen, dass sich die blaue Färbung der Larimare durch Anreicherung von Vanadium als Farbträger erklären lässt (siehe LAPIS 96/1, S. 40-41). Andere Quellen gehen davon aus, dass Kupfersulfid der Farbträger sei. Fest steht, dass der blaue Pektolith kobalthaltig ist. Das Element Kobalt soll aber nicht das farbgebende Element sein.

Andere Sprachen

Deutsch

Larimar

Englisch

Larimar

Japanisch

ラリマー

alternativ genutzter Name

Lorimar

Chinesisch (Vereinfacht)

蓝色针钠钙石

Chinesisch (traditionell)

藍色針鈉鈣石

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Deutsche Seiten

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Englische Seiten

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