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Schalenblende

Bilder (245 Bilder gesamt)

Schalenblende mit Galenit
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Schalenblende mit Galenit

Fundort: Olkusz Mine, Polen - Größe: 12,5 x 10,5 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2008-03-14
Fundstelle: Olkusz Mine / Olkusz / Olkusz (Olkuski), Powiat / Kleinpolen (Malopolskie), Woiwodschaft / Polen
Schalenblende
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Schalenblende (SNr: 0069)

Größe: 19,5 x 11,0 x 1,7 cm; Fundort: Olkusz Mine, Olkusz, Malopolskie, Polen

Sammlung: slugslayer
Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-02-07
Fundstelle: Olkusz Mine / Olkusz / Olkusz (Olkuski), Powiat / Kleinpolen (Malopolskie), Woiwodschaft / Polen
Schalenblende
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Schalenblende

Kelmis (Moresnet), Plombieres, Liège Province, Belgium. 8 × 4.5 × 1.8 cm

Sammlung: Norbert Stötzel (Kristalle unterm Krönchen)
Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2019-09-10
Fundstelle: Kelmis (La Calamine) / Plombières-Vieille Montagne (Plombières-Altenberg), Distrikt / Verviers, Bezirk / Lüttich (Liège; Luik), Provinz / Belgien
Schalenblende
Aufrufe (Bild: 1301339477): 4105, Wertung: 9.33
Schalenblende

Querschnitt von Schalenblendestalaktiten; Abmessungen: 5x4x3 cm; Baden-Württemberg, Heidelberg, Wiesloch, Grube Segen Gottes, Schafbuckelschacht

Sammlung: Josef Höhn, Heidelberg
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2011-03-28
Fundstelle: Schafsbuckelschacht / Grube Segen Gottes / Grubenfeld Kobelsberg / Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis / Karlsruhe, Bezirk / Baden-Württemberg / Deutschland
Perimorphose von Schalenblende nach Hutchinsonit
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Perimorphose von Schalenblende nach Hutchinsonit

auf Baryt und blasiger Schalenblende; Abmessungen 6x3x3 cm; Baden Württemberg, Wiesloch, Grube Segen Gottes, Schafbuckelschacht

Sammlung: Josef Höhn, Heidelberg
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2011-04-03
Fundstelle: Schafsbuckelschacht / Grube Segen Gottes / Grubenfeld Kobelsberg / Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis / Karlsruhe, Bezirk / Baden-Württemberg / Deutschland
Schalenblende
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Schalenblende

Größe: 81x65 mm; Fundort: Olkusz Mine, Olkusz, Niederschlesien, Polen

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-01-03
Fundstelle: Olkusz Mine / Olkusz / Olkusz (Olkuski), Powiat / Kleinpolen (Malopolskie), Woiwodschaft / Polen

Sammler Zusammenfassung

Farbe alle erdenklichen Gelb-, Braun-, Grau- bis Schwarztöne
Glanz blendenartig bis Matt
Mohshärte 3.5 - 4
Spaltbarkeit das Aufspalten nach den Lagen ist nicht möglich, da der Zusammenhalt sehr fest bzw. wie verschmolzen ist
Morphologie Schalige, gebändert nierig-traubige (reniforme und botryoidale) und radialfaserige Aggregate mit eindeutigem Lagenbau. Diese Lagen können dünner als ein Millimeter sein oder auch mehrere Zentimeter dick. Die Oberfläche von Schalenblende glaskopfartig oder auch mit Mineralien der Paragenese überwachsen.

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Schalenblende ist keine eigene Mineralart, sondern ein metakolloides Mineralgemenge aus Sphalerit und/oder Wurtzit, die auch den Hauptbestandteil der Schalenblende ausmachen; weitere Bestandteile sind häufig Galenit, Pyrit, Markasit, Calcit oder andere Carbonate.

Chemismus

Che­mi­sche Zusatz­in­forma­tion

Schalenblende ist eine kolloidale Varietät von Sphalerit und/oder Wurtzit, meist als Gemenge vorkommend. Begleiter können sein:

Es treten in Spuren auch Mineralien mit Cadmium- und Thallium-Gehalt auf (u.a. Greenockit); Arsen und Antimon kommen in Form von Jordanit und Geokronit vor.

Mine­ral­status

Gemenge/Gemisch/Mischkristall

Optische Eigenschaften

Farbe

alle erdenklichen Gelb-, Braun-, Grau- bis Schwarztöne

Opa­zi­tät

opak

Glanz

blendenartig bis Matt

Lumineszenz-Eigenschaften

Lumi­nes­zenz

gelblichweiß bis bräunlichgelb; in langwelligem UV blaugrün, aber nur bei niedrigem Eisen-Gehalt

Farbe Langwel­liges-UV (365nm)

 

orange

LW-UV Farb-Inten­si­tät

mittel

Farbe KW-UV (254nm)

 

orange

KW-UV Farb-Inten­si­tät

stark

LW-UV weitere Far­ben

       

gelblich weiß, dunkelorange gelbbraun, gelbbraun, gelblich

KW-UV weitere Far­ben

       

gelblich weiß, dunkelorange gelbbraun, gelbbraun, gelblich

Nachleuch­ten (per­sis­tente Lumi­nes­zenz)

keine Daten

UV Fluoreszenzbild (langwellig) (3 Bilder gesamt)

Schalenblende (Tageslicht und UV-lw)
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Schalenblende (Tageslicht und UV-lw)

Kelmis (Moresnet), Plombieres, Liège Province, Belgium. 6 × 4.6 × 1.3 cm

Sammlung: Norbert Stötzel (Kristalle unterm Krönchen)
Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2020-02-17
Fundstelle: Moresnet / Kelmis (La Calamine) / Plombières-Vieille Montagne (Plombières-Altenberg), Distrikt / Verviers, Bezirk / Lüttich (Liège; Luik), Provinz / Belgien
Schalenblende (unter UV-LW)
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Schalenblende (unter UV-LW)

Kelmis (Moresnet), Plombieres, Liège Province, Belgium. Ausschnitt einer 8 cm breiten Stufe

Sammlung: Norbert Stötzel (Kristalle unterm Krönchen)
Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2019-09-10
Fundstelle: Kelmis (La Calamine) / Plombières-Vieille Montagne (Plombières-Altenberg), Distrikt / Verviers, Bezirk / Lüttich (Liège; Luik), Provinz / Belgien
Schalenblende (unter UV-LW)
Aufrufe (Bild: 1568110231): 81
Schalenblende (unter UV-LW)

Kelmis (Moresnet), Plombieres, Liège Province, Belgium. 8 × 4.5 × 1.8 cm

Sammlung: Norbert Stötzel (Kristalle unterm Krönchen)
Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2019-09-10
Fundstelle: Kelmis (La Calamine) / Plombières-Vieille Montagne (Plombières-Altenberg), Distrikt / Verviers, Bezirk / Lüttich (Liège; Luik), Provinz / Belgien

Kristallographie

Morpho­logie

Schalige, gebändert nierig-traubige (reniforme und botryoidale) und radialfaserige Aggregate mit eindeutigem Lagenbau. Diese Lagen können dünner als ein Millimeter sein oder auch mehrere Zentimeter dick. Die Oberfläche von Schalenblende glaskopfartig oder auch mit Mineralien der Paragenese überwachsen.

Physikalische Eigenschaften

Moh­s­härte

3.5 - 4

Dichte (g/cm³)

ca. 4 g/cm³. abhängig vom FeS2-PbS-Gehalt

Spaltbarkeit

das Aufspalten nach den Lagen ist nicht möglich, da der Zusammenhalt sehr fest bzw. wie verschmolzen ist

Ten­a­zi­tät

spröde

Allgemeines

Bildungs­bedingun­gen

In metasomatischen und hydrothermalen Paragenesen entsteht Schalenblende bei niedrigen Temperaturen (unter 200°C). Sie ist ein gehärtetes Gel, wobei sich bei der Rekristallisation aber keine großen Einzelkristalle bilden, sondern ein Gemisch aus idiomorphen Körnern.

Bedeu­tung, Ver­wendung

Im Handel werden meist polierte Scheiben angeboten. Wirtschaftlich sind sie wegen ihrer Seltenheit nicht von Bedeutung.

Referenzen

Lapis 12/85

Roedder, E. (1968): The Noncolloidal Origin of "Colloform" Textures in Sphalerite Ores. Economic Geology Vol 63, 451-471

Ausführliche Beschreibung

Weblinks

Andere Sprachen

Deutsch

Schalenblende

Englisch

Schalenblende

alternativ genutzter Name

Englisch

Botryoidal Sphalerite

Englisch

Botryoidal Wurtzite

Englisch

Colloform Sphalerite

Englisch

Colloform Wurtzite

Englisch

Colloidal Sphalerite

Englisch

Colloidal Wurtzite

Deutsch

kolloformer Sphalerit

Deutsch

kolloformer Wurtzit

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