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Aragonit

Aragonit - Ochtina-Höhlen
Aragonit - Ochtina-Höhlen

Aragonit-Blütengespinst in den Ochtina-Höhlen, Slowakei; Foto: Jojo

Sebastian Henckel

UNESCO-Weltkulturerbe -Aragonithöhlen von Ochtina in der Slowakei (Ochtinská aragonitová jaskyňa)

Die Ochtinská aragonitová jaskyňa (deutsch Ochtinaer Aragonithöhle) befindet sich im wunderschönen Gebiet des Slowakischen Erzgebirges in der Slowakei, auf dem Gebiet der Gemeinde Ochtiná, am Revúcka pahorkatina (deutsch Großrauschenbacher Hügelland), zwischen den Städten Jelšava und Štítnik und zwischen den Bergen Štítnik und Hrádok. Sie wurde zufällig 1954 beim Bohren eines Erkundungschachts entdeckt. Sie ist weltweit einzigartig. Es sind nur 3 ähnliche Höhlen der Öffentlichkeit zugänglich – in Mexiko und Argentinien. Von den 300 Metern Gesamtlänge sind seit 1972 230 Meter zugänglich.

Eine Besonderheit dieser Höhle ist, dass sie nicht durch Strömungsaktivitäten eines Flusses entstand, sondern durch die Korrosions- und Verätzungsaktivitäten des Oberflächenwassers, das durch den Kalkstein durchsickerte. Die Höhle besteht aus 10 kleinen Räumen. Die Milchstraße wird für den schönsten Saal der Höhle gehalten. Sie wurde nach einem langen Riss in der Decke, der mit vielen kleinen Aragonitensternchen bezogen ist, benannt. Den Innenraum der Höhle bildet das Mineral Aragonit, das hier aber keine gewöhnlichen Stalagmite und Stalagtite bildet, sondern eine Art von milchweißen Büscheln, Ästchen und Sträuchlein. Die Vielfalt an Formen der Aragonitverzierungen (wie z. B. Nadel-, Spiral-, und Nierenformen) kann man auch in anderen Räumen, wie z. B. im Tiefen Dom, Sternensaal, Ovalgang und Zaubergang, bewundern.
(Quelle/Zitiert: Wikipedia: "Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar" sowie auszugsweise aus www.domica.sk/externe_aktivitaten.php)

Literatur:

  • Russ, A. (2013). Die Schauhöhle Ochtinska im Slowakischen Erzgebirge. Lapis, Jg.38, H.5, S.22-28.

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