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Feldspat

Rubiklin

(Rb,K)AlSi3O8

Empirische Formel: Rb0,75K0,25AlSi3O8

Der Name setzt sich zusammen aus Rubidium und Mikroklin.

Rubiklin ist ein extrem seltener trikliner Feldspat, welcher erst 1998 beschrieben und als selbständiges Mineral anerkannt wurde. Rubiklin ist das Rb-dominante Analogon von Mikroklin. Er kommt recht häufig, jedoch in sehr kleinen (≤ 50 µm) rundlichen Körnern vor, ist spröde, farblos, durchsichtig und hat Glasglanz. Der Brechungsindex ist etwas höher als bei Mikroklin. Er ist perfekt nach {001} spaltbar.

Rubiklin tritt in 1-2 cm mächtigen Äderchen aus rubidiumhaltigem Mikroklin auf, welcher Pollucit in einem Seltene Erden-haltigen Granitpegmatit durchschnitt. Man geht davon aus, dass sich der Rubiklin durch Entmischung eines K-Na-Rb-reichen Vorläufers gebildet hat.

Die Typlokalität des Minerals ist San Piero in Campo, Campo nell'Elba, Insel Elba, Provinz Livorno, Italien.

Rubiklin ist das erste Mineral mit Rubidium als essentiellem Bestandteil.


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