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Fluorit


Russland

(Rossijskaja Federacija; Rossija)


Geografische Regionen

Kaukasus

Gebirge zwischen Krasnodar (NW), dem Schwarzen Meer (W), Nordiran (S), Baku-Kaspisches Meer (E). Die höchste Erhebung ist der El'brus mit 5633 m. Zur ehem. Sowjetunion, bzw. heutigen GUS gehören die ehem. autonomen Gebiete (ASSR) im Nordkaukasus: Adygejskaja (Adygeische SSR, gehört zum Krasnodarskij Kraj, Dagestanskaja (Dagestan), Kabardino-Balkarien (Kabardino-Balkarskaja ,binationale ehem. ASSR); Kamyskaja (Kalmykien oder Chalm-Tangsch), Karacaevo-Cerkesskaja (Karatcai-Tscherkessien, Nord-Ossetien, Ceceno-Ingusskaja (Tschtscheno-Inguschien) Die weiteren kaukasischen ehem. aut. Gebiete bzw. Republiken, seit ca. 1992 selbständig, sind Armenien (Hanrapetuthjún Hajastan), Aserbeidschan (Azarbajdzan Respublikasy), Georgien (ehemals Grusinskaja SSR, heutiger Eigenname Sakartvelos Respublika).

Kola-Halbinsel

(Kol'skij Poluostrov); W von Finnland, im S das Weiße Meer, im N die Barents-See. Halbinsel mit den Gebirgen Khibiny und Lovozero sowie dem Keivy-Gebirge im zentralen Teil der Halbinsel.

Novaja Zemlja

Eine ca. 800 km lange und 120 km breite Insel zwischen 71. und 77. Breitengrad, in der Barents-Karasee, tektonische NW-Fortsetzung des Ural. Da die Insel eines der wichtigsten Atom-Testgebiete war (ist), gibt es bis auf Ausnahmen keine verlässlichen geografischen Angaben der Novaja- Zemlja-Flussspatprovinz.

Sibirien

Russland östlich des Ural mit den nationalen Republiken (SSR) Burjatskaja (Burjatien), den ehem. autonomen Gebieten (AO) Hakasskaja (Chakassien) und Gorno-Altajskaja (Gorno-Altai), Sacha-Jakutskaja (ehem. ASSR) und Tuvinskaja (Tuva). Topographisch die Tundra im N, die Taiga in der Mitte und die Steppe im S.; Hauptgebirgszüge. Im N Taimyr, im NE die Kor'akskoje-, Kolymskoje- und Verchojanskij-Gebirge, im E die Vulkankette der Halbinsel Kamtschatka., im SE Aldan- und Stanovoi, im S Altai, Sajan, Jablonoi, Tanu-Ola, im W der Ural.

Transbaikal(ien) (Zabaykalye)

Veraltete Bezeichnung für eine große Provinz im südlichen Teil von E-Sibirien zwischen Baikalsee und oberem Amur; i.w.S. Agin-Burjatien, Burjatien, > Cita; auch Teilgebiete von Irkutsk und Teile des Sajan-Gebirges. Die dominierenden Gebirge sind Jablonovy (Jablonoi) und Stanovoje; die höchste Erhebung der In'Aptuk am N-Ende des Baikalsees (2579 m); die größten Flüsse sind Vitim, Ol'okma und Zilka.

Ural

Ein 70-150 km breiter Gebirgszug, welcher den russischen Kontinent zwischen Europa und Asien trennt (auch gleichnamiger Fluss Ural im südl. Teil) Die Grenzen liegen bei Orsk (S), Ufa-Perm (W), Amderma (Kara-See) (N), Celjabinsk (E). Die höchste Erhebung ist der Narodnaja im Pripolar-Ural (1894 m).

Zum Verständnis der umfangreichen russischen geologischen und mineralogischen Literatur und besonders älterer Fundort- und Lagerstättenangaben werden sowohl die bis 1991 gültigen als auch die seit der Souveränität neuen verwaltungstechnischen Begriffe benutzt.

GUS

Das Restgebilde unter dem Begriff GUS - Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (engl. CIS), besteht wesentlich aus dem Kernland Russland, dem einzigen Land, dessen geografische Grenzen in Europa und Asien liegen, sowie den nachstehend aufgeführten Republiken, Gebieten, Bezirken und Distrikten.


Geologie

Das tektonische Gefüge Russlands besteht im wesentlichen aus drei präkambrischen Plattformen (Schilde) sowie der ostsibirischen Region zwischen Verchojansk und der Halbinsel Tschukotka. Zwischen der russischen und der mittelsibirischen Tafel die hercynischen Formen des Ural und die westsibirisch-mittelasiatischen Tiefländer. Das präkambrische, kristalline Grundgebirge ist zum größten Teil abgetragen und von jüngeren Sedimenten bedeckt. Der größte Teil des russischen Territoriums wird aus flachen Landschaften geprägt.

1. Der weiteste Teil der europäischen Plattform wird durch die russische Tafel mit archaisch-proterozoischen Amphiboliten und Granuliten, Grünsteinen und Granite sowie kambrisch-ordovizisachen Gabbro-Dunit-Peridotitintrusionen gebildet. Im N der baltisch-karelische Schild (Metamorphite und intrusive Gesteine) mit der Halbinsel Kola (Grundgebirge aus archaischen Gneis-, Tonalit- und kristallinen Schieferkomplexen, welche im Mittleren Devon von Nephelinsyeniten intrudiert wurden). Die beiden größten Alkalipegmatite sind das Chibini- und das Lovozeromassiv, darüberhinaus elf bedeutende Carbonatitkomplexe; sowie das Keivymassiv, welches aus Granosyeniten und Quarzsyeniten gebildet wird. Im W bis SW der ukrainische Schild mit der Asow-Podolischen Platte und der Krim-Tafel; im S kasachische und turkmenische Salzdomstrukturen, im E, bzw. NNE begrenzt durch das variszische Ural-Faltengebirge und die Insel Novaja Semlja

2. Die sibirisch-mittelasiatische Plattform mit der westsibirischen Tafel zwischen Ural im W und Jenissei im E (kristalliner Sockel mit übergehenden Metamorphiten und einem sedimentären Deckgebirge) und der Turan-(Karakum-) Tafel zwischen Ural-, Kaspischem Meer und E-Kazhakstan; ein paläozoischer Sockel mit mesozoischen Decken (metamorphe Gesteine und Intrusionen).

3. Die archaisch-proterozoische (ost-) sibirische Plattform mit dem Aldan- und Anabar-Schild (3.960 Mio. Jahre alte Pyroxen-Amphibolschiefer, Plagiogneise, Amphibolite und Quarzite sowie stellenweise intrusive Gabbros) ist der eigentliche Festlandskern des asiatischen Kontinents und liegt zwischen dem Jenissei im W und dem Verchojansker Gebirge im E. In der mittelsibirischen Tafel proterozoische bis mesozoische Riftstrukturen mit Dolomiten, Sandsteinen sowie augedehnten Gabbro-, Carbonatit- und Kimberlitkomplexen), im SE die präkambrischen Massive des Altai (metamorpher Sockel mit granitischen Intrusionen) und des Sajan (intrusive Gabbros und Ultrabasite im W-Sajan), im S die Baikal-Gebirge (Schiefer, Quarzite, Dolomite, Sandsteine).

4. Die jakutisch-Verchojansker und Tschukotische Region mit den wesentlichen präkambrisch-paläozoischen Gebirgsmassiven Verchojansk, Kolyma, Corsk, Kor'ask, Tschuktschen und Dzugdzur (archaische und proterozoische Gneise, Amphibolite, Schiefer, Quarzite, Meta-und Hyperbasite sowie Metavulkaniten (Kolyma, Omolon, Tschuktschen ); Paraschiefer (Ochotsk) und Glaukophanschiefer (Alatschiikitj). Im NE die cretazäisch-känozoische Primorje-Tschuktschen-Vulkanzone. An der Übergangszone vom Pazifik zum Kontinent mesozoisch-känozoische Strukturen mit dem bis heute tektonisch, seismatisch und magmatisch aktiven ostasiatischen Sichote-Alin-Korjak-Faltensystem mit der Insel Sachalin, der Halbinsel Kamtschatka und den Kurilen (archaisch-proterozoischer, metamorpher Sockel, kambrisch bis cretazäische Sedimente).


Die wichtigsten Flussspat-Vorkommen

BURJATIEN Burjatskaja SSR (Autonome Republik Burjatien), Hautstadt Ulan Ude.

Ermakov'skoe (Yermakovskoe, Jermakov'skoe).

Ca. 140 km ESE von Ulan-Ude. Proterozoisch-Paläozoische Hornblende-Pyroxen-Gabbros, Granodiorite, gneissoide Biotitgranite, mesozoische Alkaligranite und Quarzsyenite, carbonatitische Metasedimente (Dolomite und Kalksteine), Sandsteine, Amphibol-Pyroxen-Biotit-Schiefer. Flussspat-Beryllium-Lagerstätte. Das hochgradige Kalk-Erzgestein besteht zu ca. 60 % aus violettem Flussspat, bis 10 % Phenakit und Bertrandit sowie ca. 25-30 % rot-orangefarbenem Mikroklin und geringen Anteilen Baryt, Apatit, Galenit, Sphalerit, Chalcopyrit, Molybdänit, Quarz und Glimmer. Fluorit und Phenakit kommen oft miteinander verwachsen vor. Auch brekziöse Granat-Vesuvianit-Skarne und Schiefer, in welchen Fluorit mit Mikroklin, Quarz, Calcit, Dolomit, Ankerit, Pyrit und Phenakit auftritt. Fluorit in tiefpurpurfarbenen Hexaedern bis cm-Kantenlänge, oft mit grauweißem, radialstrahligem Phenakit.. Paragenese: Bertrandit, Bavenit, Eudidymit, Milarit, Phenakit (letzter radialstrahlig, meist durch Fluorit verfärbt).

CELJABINSK Celjabinskaja Oblast

Vishnevogorsk

Vishneviy Gora (Kirschen-Gebirge); Gebirgszug im südlichen Ural, NO Kyshtym; Ordovizischer Alkalipegmatit-Komplex mit stellenweise albitisierten miaskitischen Nephelinsyeniten welche im Zentrum des Komplexes durch Calcit ersetzt sind, sowie Carbonatit-Körper. Bergbaurevier um den Hauptort Vishnevogorsk, wo seit 1949 Tantal- und Nioberze sowie Pegmatite für die Keramikindustrie abgebaut wurden. In den 50er Jahren wurden in einem Calcitgang sehr schöne Fluorit-Trisoktaeder von wasserblauer Farbe bis zu 5 cm Durchmesser geborgen. Paragenese (Calcitgänge): Ankerit, Brookit, Calcit, Rutil, Sphalerit.

CITA Citinskaja Oblast, Hauptstadt Cita (auch Tschita)

Adun Chilon

(Adun-Chelon-Soktuy); S von Nertchinsk, SW von > Sherlova Gora, ca. 35 km W von Borzya (Borz'a) Aginskij-Bur'atskij National'nyi Okrug (Nationalkreis der Agin-Burjatmongolen); Citinskaja Oblast. Teil der Onon-Berzinskaja-Bergkette, Borscovocnyj-Massiv (Borshovochny): Teil des Jablonoi-Gebirges. Auch Tutchaltui benannt. Geologie: > Sherlova Gora. Die Aufschlüsse liegen im Gipfelbereich der drei Adun Chilon-Berge Hoppevskaya Gora (Schörl-Berg), Sherlova Gora und Soktuj Gora, in mehreren Tälern und entlang der Bergrücken S der burjatischen Kirche Zagan-Obo (ehemals Kuku-Sirken) und weiter nördlich nahe des Urulga-Flusses.

Mesoziische Greisen-Pegmatite, hydrothermale Sn-W-Lagerstätte, berühmt für exzellente Topase, welche um 1723 entdeckt wurden. Seit Anfang 1990 wurde die Suche nach Sammlungsstücken wieder aufgenommen. Fluorit kam in hellblauen bis hellgrünen, transparenten Oktaedern bis 6 cm Größe, auch hellgrün und farblos auf Quarz und mit außergewöhnlichen Beryllkristallen vor. s.a. > Nercinsk Begleiter sind Aquamarin, Rauchquarz und Elbait. Die meisten Stufen, welche sich in Sammlungen befinden, stammen wohl aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sehr gute Stufen im BMNH und Fersman-Museum (Moskau). Ähnlich > Sherlova Gora; > Urulga-Fluss. Aus dem Nebengebirge Soktuj Gora Fluorit mit Rauchquarz und Orthoklas. Paragenese: Beryll (Aquamarin), Elbait (Siberit), Jeremejevit (Typlokalität).

Fundortangaben auf alten Etiketten müssen nicht immer zutreffend sein; nicht wenige mit Adun Chilon als Fundort bezeichnete Stufen stammen von > Sherlova Gora oder aus den Pegmatiten im Gebiet des Urulga-Flusses.

Katugin

(Katugin-Pluton) Ca. 280 km N von Kita; Norden des autonomen Gebietes Citinskaja, ca. 90 km SE der Siedlung Cara (Chara, Tschara) am gleichnamigen Fluss; südliches Stanovoj-Gebirge (chrebet). Archaische Gneise und mittelproterozoische Granitoide (Mikroklin-Albit-Alkali-Gneisgranite) NB, Ta- und REE-Lagerstätte Fluorit in sehr scharfen violetten Dodekaedern bis 4 cm und Kuben, tw. vergesellschaftet mit glänzenden Chalcopyrit- und Cubanitkristallen. Paragenese: Quarz (Schneeballquarz), Albit, Microklin, Annit-Aegirin, Arfvedsonit.

Klichka

110 km E von Borzya (Borz'a), am Fluss Uruljungij, Nercinskij Bergkette. Polymetallische Lagerstätte; abgebaut seit 1952. Wichtige Gruben Garsonuj, Garsonuj-Darin und Darin. Violetter bis rosavioletter Fluorit in Würfeln bis 8 cm und Kub'Oktaeder mit Calcit. Paragenese Hemimorphit und sehr selten Leadhillit.

Nercinsk

(Nertschinsk). Stadt am Oberlauf des Flusses > Shilka.Generelle Fundortangabe auf alten Sammlungsetiketten; meist > Adun Chilon; > Sherlova Gora; > Urulga-Fluss; auch Pachkova; Sakhanai; Shilka. U.a. ein Fluorit-Oktaeder, abgebildet in: Brauns,R.: Das Mineralreich (1903).

Fluorit
Fluorit

Fluorit mit Quarz und Topas Sherlova Gora Größe: 3,3 x 3 cm

Jesse Fisher

Sherlovaya Gora

(Serlovaja Gora); Teil der > Onon-Borzinskaya-Bergkette und gleichnamiger Ort. Spätmesozoische Ongonite (Analogie subvulkanischer REE-Li-F-Granite), mesozoisch-paläozoische vulkanische Gesteine. Vysokaja Gora-Pluton, Kharanor-Gang, Vostochny- und Zavodsky-Täler. W-Lagerstätte Spokoiny; Ta-Lagerstätte Orlovka. S.a. Adun Chilon; Soktuj Gora.

Die Lagerstätte wurde 1723 entdeckt und ist Russlands größter Produzent schleifwürdiger Berylle. Im Ary-Bulak-Stock mit dem Verkhne-Ary-Bulak Lagergang Fluorit mit Topas, Beryll, Glimmer, Quarz, Zirkon, Ilmenit, Columbo-Tantalit, Magnetit, Titanit, Kassiterit, Wolframit und Apatit. Hydrothermale Lagerstätten, berühmt für exzellente Berylle und Topase mit hellgrünen Fluoritkristallen bis 2 cm auf dunklem Rauchquarz; auch purpurfarbene, gelbe und farblose Fluorite. Stufen mit der Fundangabe Sherlova Gora (nicht immer zutreffende Angaben auf alten Etiketten) können auch von > Adun Chilon stammen.

KHABAROVSK Khabarovskij Kraj, Hauptstadt Khabarovsk ( Habarovsk, Chabarovsk)

Sikhote-Alin

Gebirgszug zwischen Pazifik und E von Khabarovsk; tw. Khabarovskij Kraj und Primorskij Kraj. Proterozoische bis frühpaläozische, metamorphisierte Sedimente. Zinn-Provinz mit den wichtigsten Lagerstätten: Palyavaam, Seymchan, Buyundin, Darpir, Niman-Melgin, Dusse-Alin und Khankay. Fluorit , Quarz, Cassiterit, Molybdänit, Wolframit, REE-Mineralien.

KRASNODAR Krasnodarskij Kraj; Verwaltungsregion; Nord-Kaukasus, Hauptstadt Krasnodarsk

Belorecensk

(Belorechenskoje / Weißwasser); 135 km SW von Krasnodar, 25 km W von Majkop, nördlicher Kaukasus. Erzlagerstätte. Weißer bis gelblicher Fluorit in transparenten Würfeln bis 1 cm mit Sphalerit, Calcit und Baryt.

PRIMORSK Primorskij Kraj; Verwaltungsregion; Hauptstadt Vladivostok

Dal'negorsk

Stadt und gleichnamiges Bergbaurevier, ca. 360 km NO Vladivostok; 40 km von der Küste des japanischen Meeres. Blei-Zink-Bor-Lagerstätte mit den wichtigsten Gruben Nikolaevskiy, Verkhny (First Soviet mine), Danburitiy, Sentyabr'skiy, Sadoviy, Bor, II. Sovietskiy Mine. (I.w.S. auch Zavytoe, Sinirescenskoe). Triassisch-jurassische Sand- und Kalksteine; paleogene Diabase, Trachyte, Trachyandesite, Essexit-Diabas, Shonkinite, Felsite und Quarz-Porphyr. Hochtemperierte Skarne mit einer Folge von metasomatischen Verdrängungen der Karbonate (Hydrothermal-metasomatische Vererzung).

Mit über 1000 Vorkommen und über 30 größeren Lagerstätten ist Dal'negorsk eine der größten Fluoritprovinzen Russlands. Die Erzförderung begann 1872, geleitet vom englischen Grubendirektor Brenner, dessen Name auch einer der alten Aufschlüsse im oberen Teil der Verchniy-Grube trägt.

Ausgezeichnete Funde von Fluorit um ca. 1968 mit bis wasserklaren, farblosen und hellgrünen Würfeln bis zu 40 cm Kantenlänge. Von der Nikolaevskiy Mine stammen feine transparente, wasserklare farblose, hellflaschengrüne und hellblaue Würfel bis 6 cm Kantenlänge, teilweise mit weißen Phantomen, glasklare und matte, hellgrüne, farblose, hellviolette und bläuliche Oktaeder bis 8 cm, manchmal mit einer weißen Carbonatschicht überstäubt. Besonders interessant sind komplexe Zwillinge mit unterschiedlichem Glanz auf den Kristallflächen sowie modifizierte Würfel. Sehr schöne Vergesellschaftungen mit weißen Calcit-Rhomboedern. Von der II. Sovietskiy Mine seltene blaue und violette Kristalle bis 3 cm. Auch die Minen Bor (Boron Pit), Verkhnij (Erste Sovietskiiy Mine und der Sovietskiy No. II-Mine) lieferten sehr schöne, farblich attraktive Kristalle; besonders grüne Oktaeder bis 6 cm auf Pectolit von der 230 m Sohle. Viele der bekannten, großen Kristalle sitzen auf einer stark limonitisierten Matrix. Nach Berichten der Bergleute soll in der Nikolaevskij-Mine ein Fluoritkristall mit einem Durchmesser von ca. 1 m aus einer Linse herausgerollt sein.

Die noch 1993 tätige, größte Lagerstätte war die Nikolaevskiy Mine, welche (mit Unterbrechungen) zwischen 1980 bis ca. 1993 ausgezeichnete Mineralstufen lieferte. Zwischen 2002 und 2003 kamen exzellente farblose bis rosastichige, diamantglänzende, sehr komplexe Kristalle (Kombinationen aus Hexaeder, Rhombendodekaeder und Hex'Oktaeder) bis mehrere cm Größe auf den Markt.

Paragenese: Calcit, Galenit, Chalkopyrit, Quarz, Pyrrhotin, Zinkblende, Boulangerit, Chalcopyrit, Arsenopyrit, Ilvait, Hedenbergit und Siderit . Aus dem Revier stammen auch hervorragende Azurite, Datolite, Danburite, Wulfenit, rosa Apophyllit und Manganocalcit. Sehr schöne violette und farblose Fluoritoktaeder und Kuben mit Axinitkristallen (vermutlich auch Tinzenit).

Fenster- oder Optik-Fluorite und eine Vielzahl an Formen und Kombinationen

Fluorit
Fluorit

Nikolaevskij Grube

Mineralsandfossils
Fluorit
Fluorit

2. Sovietskiy Grube Größe: 8,8 x 4,1 cm

Heliodor1
Fluorit
Fluorit

Nikolaevskij Grube Größe: 6,1 x 2,7 cm

Heliodor1
Fluorit
Fluorit

Nikolaevsky Mine, Dal'negorsk, Russland; Größe: 10,8 x 8,5 cm

Rob Lavinsky
AT2
AT2

Fenster-/Optik-Fluorit; Nikolaevskij Grube; Größe: 12,5 cm

Stuart Wilensky
Fluorit
Fluorit

Dal'negorsk (ohne Grubennachweis), Russland; Größe: 3,7 x 3 cm

John Veevaert
Fluorit
Fluorit

Nikolaevskij Grube Größe: 6,3 x 4,3 cm

Rob Lavinsky
Fluorit
Fluorit

Dalnegorsk, Russland
Größe: 6.2 x 6,4 cm

Heliodor1
Fluorit
Fluorit

Nikolaevskii-Grube, Dalnegorsk Größe: 4 x 2,4 cm

Heliodor1
Fluorit
Fluorit

Kub'Oktaeder aus der Nikolaevskiy Mine, Dal'negorsk, Russland; Größe: 4 x 3,5 cm

Fabre Minerals
Fluorit
Fluorit

Modifizierte Kristalle DAlnegorsk, Russland

Heliodor1
Fluorit
Fluorit

Nikolaevskij Grube, Dal'negorsk, Primorskiy Kray, Russland; Größe: 7,5 x 6,5 cm

Rob Lavinsky
Fluorit
Fluorit

Nikolaevskii, Dalnegorsk 3 x 2,3 cm

Heliodor1
Fluorit
Fluorit

Nikolaevskij Grube, Russland; Größe: 7,1 x 5,5 cm

Rob Lavinsky
Fluorit
Fluorit

DAlnegorsk, Russland 5 x 8 cm

Heliodor1
FRus20
FRus20

Nikolaevskij Grube Kristallgröße: 5,1 cm

Dan Weinrich
Fluorit
Fluorit

2. Sovietskij Mine, Dalnegorsk, Russland; Größe: 7 x 5 cm

Heliodor1
FRus22
FRus22

Fluorit-Hexaeder mit Sphalerit; Nikolaevskij Grube; Größe: 10,7 x 8 cm; ehem. Sammlg. Peter Seroka

Rob Lavinsky
Fluorit
Fluorit

Lavendelfarbene Kristalle - eine für Dal'negorsk eher untypische Farbe Nikolaevskij Grube Größe: 7 x 5,5 cm

Rob Lavinsky
Fluorit auf Galenit
Fluorit auf Galenit

Grube Nikolaevskii, Dal' negorsk, Russland; 4,1 x 3,4 cm

Dan Weinrich
Fluorit
Fluorit

Kombination aus Hexaeder und Rhombendodekaeder auf Qaurz (pseudomorph nach Calcit) Sehr seltene elktrisch blauviolette Farbe 2. Sovietskij Grube Größe: 3,6 x 2,3 cm

Rob Lavinsky


Kavalerovo
Lagerstätte ca. 70 km WSW von Dal'negorsk, Sikhote-Alin-Berge, 90 km W von der Hafenstadt Tetyukhe Pristan. Auch als "Krustalnyy" bekannt. Die bekanntesten Gruben sind in Sinancha und Lifudzin, wo mit dem Abbau von Zinnerz während des 2. Weltkrieges begonnen wurde. Fluorit kommt in durchscheinenden, bläulich-günen und grünen (Oktaedern bis 5 cm Kantenlänge), tw. gerundet erscheinende Formen; auch in Würfeln und komplexen Kombinationen mit Quarz mit Pyrit vor.

Voznesenovskoe
(Voznesenka, Voznesenk). Region Khorolsky, nahe Yaroslavskij, ca. 80 km NE von Ussurijsk, Sichote Alin-Gebirge. Granitische Plutone, welche kambrische, klastische Karbonatsequenzen des Voznesenka-Terranes intrudieren. Silurisch- bis frühdevonische Biotitgranite und ordovizische Alaskite (Li-F-Granite). Fluorit-Glimmer-Erzkörper, welche Kalkstein verdrängen, sowie Fluorit-Topas-Cassiterit-Turmalin-Greisen. Polymetallische Nb-Ta-Li-Be-Lagerstätte (prospektiert 1948) und Flussspattagebau, welcher seinen Betrieb 1963 aufnahm. Wenngleich Flussspat nur etwa 10% der komplexen Erze ausmacht, gehört die Lagerstätte zu den weltgrößten (lt. russischer Einschätzung die "weltgrößte Flussspatlagerstätte"). Betreiber des offenen Tagebaus und der dazugehörigen Aufbereitungsanlage (mit moderner Brikettiertechnik) und gleichzeitig Russlands größte Mine ist das Yaroslavsky GOK Minen-kombinat. Die Flussspatreserven werden auf 50 Jahre geschätzt; die maximale Produktionsmenge lag 1989 bei 350.000 Fluoritkonzentrat. Ein geologisch (fast) identisches Vorkommen ist die Lagerstätte Pogranichnoe, welche im Tagebau abgebaut wird.

Fluorit
Fluorit

Fluorit auf Quarz; Kavalerovo, Russland; Größe: 18 cm

Rob Lavinsky
Fluorit
Fluorit

Sehr gut ausgebildeter Fluorit-Oktaeder Kavalerovo Größe: 5 x 4,3 cm

John Veevaert

SVERDLOVSK Sverdlovskaja Oblast; Hauptstadt Jekaterinburg ( Ekaterinburg)(Sverdlovsk)

Malysheva (Malyshevo)

Ca. 7 km NW von der Stadt Asbest; Zentrum des Ural-Smaragdbergbaus. Granitpegmatite. Historische Funde von farblosen, grünen bis hellblauen Fluorit-Würfeln auf Quarz von der Mine Mariinsky (Malyshevo), bekannt auch für attraktive Alexandrit-, Bavenit-, Smaragd- und Phenakitkristalle (Originalvorkommen), manchmal auch identisch mit > Tokovaya.

Mursinka

Mursinka-Alabaska; ca. 50 km SE von Nishnij Tagil, 15 km E von Petrokamenskoye, zwischen den Flüssen Irtysch und Nejwa. Auch Bezeichnung für das gesamte, ca. 70 km lange Gebiet ab der Zuflüsse des Tagil. Granit-Pegmatite. Edelsteinlagerstätten, welche in oft primitiven Untertagebauen und bisweilen über 100 Schächten bis zu 60 m Teufe zumeist im 19. Jh. abgebaut wurden. Die bekanntesten Gruben waren Alabaska, Karnilowa, Sisikowa, Juschakowa, Shaitansk. Erste Funde von Beryll und Topas im Jahr 1668. Weltberühmte Lokalität für Topase, Aquamarine, Berylle, hervorragende Amethyste, Euklase, Smaragd und Malachit aus dem 19. Jahrhundert. Fluorit kam in prachtvollen transparenten grau-hellblaue Fluorit-Oktaeder bis 4 cm auf Quarz mit gelblichgrünem Muskovit vor, welche wahrscheinlich von Shaitansk, ca. 55 km südlich von Mursinka, stammen. (Smmlg. Bergbauinstitut St. Petersburg).

TJUMEN Tjumenskaja Oblast mit Hanty Mansijskii AOK (avt. Okrug) (Nationalkreis der Chanten und Mansen ), Hauptstadt Tjumen

Pripol'arnyj Ural

(Pripoljarnyij); Region zwischen dem 64. und 66. nördlichen Breitengrad, ca. 150 bis 250 km S des nördlichen Polarkreises; ca. 200 km Ausdehnung. Präkambrische Gesteine (Quarze, Gneise und Schiefer; alpine Klüfte). Hochthermale gangförmige Fluorit-Nb-Ta-Mineralisation. Wichtigste Fluorit-Lagerstätten sind: Novoe, Molodnozjoe, Podgornoe, Man-Saran Sor. Fluorit kommt nicht selten mit Fluorapophyllit in den Axinit-führenden Zonen vor, u.a. massiv in Verwachsungen mit Calcit, Adular und Zeolithen; sehr gut auch in rosafarbenen Oktaedern und Trisoktaedern bis 15 mm; eine Stufe mit ca. 1 cm großen, grünvioletten Oktadern auf einem ca. 15 cm langen Quarzkristall existiert im mineralogischen Museum von St. Petersburg.

Berühmt auch für hervorragende Bergkristalle von 300 kg bis 1 Tonne Gewicht . Hervorragende Stufen von Axinit, Brookit, Ilmenit, Stolzit, Apatit und Titanit kamen in den frühen 90er Jahren auf den Weltmarkt .

TSCHUKOTIEN Tschukotskij AOK (Autonomes Gebiet der Tschuktschen) im äußersten NE Sibiriens.

Hauptstadt Anadyr. Im äußersten NE die Halbinsel Chukotka (autonomer Bezirk, Okrug; auch Tschukotka).

Tengerkin

Chukotka-Halbinsel, Bei Iul'tin, nahe des Flusses Amguema, Etiatapskij Gebirge. Aus einer Sn-W-Lagerstätte farblose, klare und grauviolette Fluoritwürfel und Kub'Oktaeder bis mehrere cm-Größe mit sehr gut ausgebildeten scharfen bernstein-goldbraunfarbenen Scheelit-, sowie Kassiterit-und Wolframitkristallen. Paragenese: Ferberit, Ferritungstit, Löllingit, Pyrit, Quarz, Scheelit, Topas.

Bikov
Zwischen 2002 und 2003 gelangten (leider nur) wenige Exemplare tief smaragdgrüner Fluorit-Hexaeder auf den Mineralienmarkt; die Fundortangabe war lediglich "Bikov / Sibirien" (bzw. bei manchen Stufen auch "Nordsibirien" - woher auch immer diese Annahme kam). Bikov, ein zur Zarenzeit verbannter Adliger, war ein sibirischer Nationalheld, in etwa identisch mit dem Robin Hood aus England. Es blieb nicht aus, dass es über das gesamte Territorium Sibiriens Gruben, Kolchosen, Kombinate und soziale Einrichtungen gab, die nach diesem Helden benannt wurden. Tatsache ist jedoch, dass es keine genaue Fundortangabe für die wunderschönen Fluorite aus Bikov gibt. Optional könnten dies sowohl die stillgelegten Gruben von Bikov nahe des Flusses Krasnoyarka in den Bergen von Sachalin oder Bikov im Ural sein. Oder ganz woanders.

Fluorit
Fluorit

Fluorit aus Bikov, Sibirien, Russland; Größe: 8,6 x 6,8 cm

John Veevaert
Fluorit
Fluorit

Fluorit aus Bikov, Sibirien, Russland; Größe: 5 x 4,8 cm

John Veevaert

Literatur

  • ARKHANGELSKAYA, V.V.; 1974; Rare metal alkaline complexes of the Southern margin of the Siberian platform; Nedra, Moskau
  • BATZ de, R. (Baron); 1898; Les gisements aurifères de Siberie; Paris
  • BETECHTIN, A.G.; 1968; Lehrbuch der speziellen Mineralogie; 4. Aufl.
  • BGATOV, V.I., Matuchin, R.G.; 1967; Fljjuorit v ordovikskich i silurskich otlozenijach Sibirskoj Platformy. Litologija i polezn. iskop.; Moskau; 1, 111-114.
  • BURLAKOV, E.V.; KOTRLY, M.; 1995, Zur Mineralogie der alpinen Klüfte im Pripoljarnyi Ural; Mineralienwelt, 2; 19-31 ; Lapis 20, 3, 13-35
  • BURLAKOV, J.V.; POLENOV, J.A.; GERNAKOV, V.J.; SAMSONOV, A.V.; 1997; Die Smaragdgruben des Urals; Lapis 22 ,7, 44-55
  • BUROV, B.V.; 1962; Fljuorit iz kamenougol`nych otlozenij niznego tecenija reki Scugor, Pripoljarnnyij Ural. Trudy obsc. estestv. pri Kazan`sk. Gos. Univ. Kazan LXV, 122, 6, 27-29
  • CHEREPANOV, A.A.; ARKHIPOV, G.G.; 1998; Stratiform fluorspar mineralization in the Southeastern Siberian platform. POG, Vol., 17,1.
  • DOLGINOW, J.; KROPTASCHJOW, S.; 1994; Abriss der Geologie Russlands und angrenzender Staaten (deutsche Übers. von Klitzsch, E.
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