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Gips

Gipsbergbau Untertage
Gipsbergbau Untertage

Untertageabbau von Gipsblöcken in einer Grube in Bagneux,;
ein Vorort von Paris (Frankreich);
Foto um 1890

Archiv Peter Seroka

Bergbau


Der historisch bedeutendste Gipsbergbau im Pariser Becken - Les Platrières de Paris

Geologie

Die Mehrheit aller französischen Gipslagerstätten befinden sich in der Region Paris, Teil des Pariser Beckens (70% der französischen Gipsproduktion).

Die Lagerstätten bildeten sich im Eozän, genauer definiert im Ludien vor 65 Ma. Die Gipsschichten streichen Ost-West und erstrecken sich von Chateau Thierry bis l’Hautil. Die mächtigste Gipsschicht (33m) befindet sich in Cormeilles-en-Parisis. Im Pariser Becken lagern die Gipse in sogenannten „Masses“ (Massen).

  • Die obere oder erste Masse ist die am wenigsten tiefe und die am wenigsten mächtige Schicht mit bis zu 21 m Mächtigkeit.
  • Die zweite Masse ist nur bis zu 12 m mächtig
  • Die dritte oder tiefste Masse ist nur wenige m mächtig.

Die Gipsschichten sind meist durch Mergelschichten oder kalkige Tone getrennt. Generell liegen alle o.a. Schichten unter einer Decke von „Fontainebleau-Sand“.

Das Pariser Becken ist ein interkratonisches Einsenkungsbecken im Norden Frankreichs. Es entstand nach Abklingen der Variszischen Orogonese im Perm, individualisierte sich aber erst ab der oberen Trias. Bis zum Erliegen der Sedimentation im Oligozän akkumulierten in ihm über 3000 m an Sedimenten.

Nach langanhaltender Emersion während des gesamten Maastrichtiums (Oberkreide, 72-66 Ma)(1), kam es im Verlauf des Daniums (66-61 Ma) zu einer erneuten Transgression. Das Meer rückte sowohl von Norden (borealer Bereich) als auch von Westen (Atlantischer Ozean) in das Pariser Becken vor. Während des Daniums und des Selandiums (61,6-59,2 Ma) hielten sich die beiden Einflüsse noch die Waage – sedimentiert wurden biogene Algenkalke und Mergel –, aber bereits im Thanetium (59,2-56 Ma) wurde der Einfluss des Nordmeeres bestimmend, zu sehen an den Sanden der Sables de Bracheux bei Beauvais. Im Ypresium (56-47,8 Ma) öffnete sich eine Verbindung zum Atlantik über den Ärmelkanal . Im Mittleren Lutetium (44 Ma) hob sich als Teil der großräumigen Aufwölbung London-Brabant-Ardennen die Artois-Antiklinale heraus und unterband definitiv den Zugang des Pariser Beckens zum Nordmeer. Ab dem Oberen Lutetium war das Pariser Becken folglich nur noch ein Ableger des westlichen Ärmelkanals mit restriktiver Sedimentation, welche nach Ablagerung von Sanden und Kalken (Calcaire de Saint-Ouen) des Marinésien in den Gipsen des Ludien (2) ihren Höhepunkt fand. (Pariser Becken: unterteilt in Ludien im Hangenden mit den Gipsen des Montmartre und in das unterlagernde Auversien mit dem Kalkstein von Saint Ouen und den Sanden von Beauchamp).

(1) Das Maastrichtium (im Deutschen häufig verkürzt zu Maastricht) ist in der Erdgeschichte die oberste und jüngste chronostratigraphische Stufe der Oberkreide. Die Stufe umfasst in absoluten Zahlen (geochronologisch) den Zeitraum von etwa 72 bis etwa 66 Millionen Jahren. Das Maastrichtium folgt dem Campanium, es wird abgelöst vom Danium (früher in die Kreide gestellt), der ältesten Stufe des Paläogens und damit des Känozoikums (Erdneuzeit). Am Ende des Maastrichtiums liegt die Kreide-Tertiär-Grenze, die eines der größten weltweiten Massenaussterben der Erdgeschichte und einen damit verbundenen dramatischen Faunenschnitt dokumentiert.

(2) Das Ludien ist eine Zeiteinheit des Eozäns (Tertiär). Im Ludien wurde das Pariser Becken durch das Meer überschwemmt; in disem Zeitabschnitt entstanden die drei wesentlichen Gipsschichten. (Stratotyp bei Ludes, in den Bergen bei Reims, wo die Ludensis-Decken gut entwickelt sind). Seit seinem Beginn unterlief das Ludien verschiedene Änderungen zwischen Oligozän und Oberem Eozän. Heute definiert man das Ludien des Pariser Becens als das Äquivalent des Priabonien, welches die letzte Stufe des Eozän war. Die drei dem Ludien zugerechneten Gips-Schichten lagern in einem semi-ariden bis quasi kontinentalen Milieu, charakterisert durch eine reiche marine Fauna zwischen den Gipsschichten, welche die jeweiligen Rückflutungen des Meeres markieren.

Gips und "Plâtre"

Ähnlich wie die Begriffe Calcit und Kalk gibt es in der französischen Sprachen auch einen Unterschied zwischen dem Mineral Gips "gypse" und dem Fertigprodukt „Pierre a plâtre“ (Plasterstein, im übertragenen Sinne Gips-Stuck- oder Putz), später vereinfacht in der Umgangssprache als „Plâtre“ bezeichnet. Dementsprechend hießen die Gipsgruben „Carrières à plâtre” oder einfach plâtrières. Unter diesem Begriff war Gips volkstümlich bekannt, wurde aber auch auf alten Karten und in historischen Dekreten der Behörden verwendet.

Gipsbergbau im Pariser Becken

Paris im Jahr  1607
Paris im Jahr 1607

Kupferstich;
Panorame der Stadt Paris mit deutlicher Sicht der Hügel Montmartre (o. links), Chaumont und Menilmontant (Mitte), Charonne (rechts) und Lilas (oben rechts) - allesamt Zentren des G...

Public Domain

Mit der Invasion der Römer durch Julius Cäser gelangte auch neues Wissen nach Gallien; die Gallier lernten von den Römern, mit Gips (Plaster) zu konstruieren und zu bauen. In Lutezien, an den Ufern der Seine, begannen der Stamm der Parisii die solidesten Häuser zu bauen. Die Lage war vorzüglich, da der Gipshügel Montmartre das Baumaterial direkt vor die Haustür lieferte. Bald gab es Gipsfliesen-und Kacheln, Säulen, Sarkophage – das 2. Und 3. Jhdt. sind voller Zeugisse des „ersten Gipszeitalters“ in Paris. Im Mittelalter lernten die Menschen, dass Gips gegen Feuer widerstandsfähiger als Holz ist; insofern wurde Gips als Brandschutzmaterial genutzt. Im Mittelalter sowie im „Ancien Regime“ gab es unzählige Gipssteinbrüche und Gipswerke, welche einzig und allein Gips als Feuerschutzmaterial förderten und aufbereiteten. Im 18. Jhdt. war Paris die Gipshauptstadt dank seiner enormen unterirdischen Lagerstätten sowie eines Erlasses von Louis XIV aus dem Jahr 1667, welcher verordnete, dass Gips als feuerverhütendes oder gegen Feuer schützendes Material obligatorisch ist, um eine Katastrophe wie beim großen Brand von London im Jahr 1666 zu vermeiden. Im 19. Jh. wurde der industrielle Gips-Brennofen erfunden, wodurch die Gipsproduktion gesteigert werden konnten. Gips wurde im 19. Jh. In großem industriellen Maßstab in der Region Paris erzeugt und der Begriff „Platre de Paris“ erlangte internationales Renommé.

Der Gips im Pariser Becken lagert hauptsächlich im N bis NE der Stadt Paris und wurde in der Vergangenheit in den (aktuellen) Stadtbezirken Butte Montmartre, Buttes-Chaumont, Buttes de Charonne und von Menilmontant abgebaut, welche sich zur Zeit des Gipsbergbaus außerhalb des Stadtbezirks von Paris befanden.

Gips kommt auch im S von Paris vor, jedoch in Schichten geringerer Mächtigkeit. Die wesentlichen Gipslagerstätten befinden sich in Vitry-sur-Seine, Villejuif, im S von Bagneux und Châtillon, im N von Fontenay-aux Roses, in Clamart und bei Meudon. Etwas weiter im W wurde Gips im Massiv von l’Hautil in ca. 30 m mächtigen Schichten abgebaut; die bekanntesten Bergwerke waren in Vaux-sur-Seine, Triel, Evecquemont, Chanteloup-les-Vignes, Boisemont (meist nach dem 18. Jh.). Heute wird Gips unterhalb des Waldes von Montmorency untertage abgebaut; sowie in Corneilles übertage (hier kommt ein besonders reiner Gips vor). Die Produktion des Val d’Oise beträgt etwa 50% der gesamten französischen Gipsproduktion; die Gipssteinbrüche der Großregion Paris tragen 70% zur gesamtfranzöischen Produktion bei. Die wichtigsten Gipssteinbrüche des Departement Seine im späten 19. Jh. (1872) waren Montreil-sous-Bois, Clamart, Bagneux und Romainville


Gipssteinbruch bei Monceau (Paris)
Gipssteinbruch bei Monceau (Paris)

Juli 1786

Public Domain
Gipssteinbruch am Montmartre (Paris)
Gipssteinbruch am Montmartre (Paris)

Zeichnung von Louis Desire Thienon;
März 1832

Public Domain
Gipssteinbrüche am Montmartre (Paris)
Gipssteinbrüche am Montmartre (Paris)

Über- und Untertageabbau am Montmartre um 1820

Public Domain
Gipsabbau in Paris
Gipsabbau in Paris

Platrieres du Centre, Vitry-sur-Seine;
Untertage-Gipsbergwerk, ca. 300 m;
Picot-Letienne, Ende 19. Jh.

Public Domain
Gipssteinbrüche in Paris)
Gipssteinbrüche in Paris)

Die "Amerique"-Steinbrüche zwischen der rue Manin (N), rue de Crimée (W), rue Mouzaïa (S) und den Boulevards Maréchaux et Serrurier (E) in Paris;
Photographie: 'Henri Le Secq, 1852

Public Domain
Gipsabbau in Paris
Gipsabbau in Paris

Ende des 19. Jh.

Public Domain

Der zum Brennen bestimmte Gips wurde in größere Stücke gebrochen und anschließend in die Brennöfen verbracht. Diese Brennöfen bestanden aus drei U-förmigen Ziegelmauern mit drei Brennetagen, welche mit Koks befeuert wurden. Auf die untersten Etagen kamen die größeren Stücke, darüber das Gips-Haufwerk. Nachdem die Türen der Öfen geschlossen waren, wurde der Koks mittels Holzfackeln entzündet. Nach vier bis fünf Tagen war das Brennen zu Ende und die gebrannten Gipsstücke wurden in die Gipsmühle verbracht, wo sie zwischen zwei großen Mahlsteinen zermahlen wurden. Je nach Bedarf und Mahldauer erhielt man Grob-, Mittel und Feingips.

Klassischer Kammerpfeilerbau

Ein Verfahren, bei dem Kohle, Erz, Salz, Gips oder Flussspat in weiträumigen Bauen hereingewonnen wird, zwischen denen Pfeiler aus dem zu gewinnenden Material stehen bleiben. Bei dieser Abbautechnik wird -im Gegensatz zum Streb- auf ein Abstützen der Hohlräume durch Einbauten verzichtet. Es bleiben Pfeiler aus Gestein (bzw. Kohle) stehen, zwischen welchen durch das Herauslösen des Erzes (oder der Kohle) Hohlräume gebildet werden.

Bei diesem Abbauverfahren wird jeder Hohlraum ringsherum von Sicherheitspfeilern eingefasst. Diese Pfeiler dienen quasi als Wände, so dass einzelne Abbaukammern gebildet werden. Die Pfeiler müssen eine bestimmte Stärke haben, damit das Hangende nicht hereinbricht. Das Verfahren ist nur für Lagerstätten mit großer Mächtigkeit geeignet. Der Abbau der Lagerstätte mittels Kammerbau verhindert gefährliche Deformation vom abgebauten Gebirge, außerdem verhindert er Wasserdurchdringung in den abgebauten Hohlraum.

  • 1 Trapezförmiger Pfeiler
  • 2 Trapezförmiger Decke eines Pfeilers
  • 3 Trapezförmiger Boden eines Pfeilers
  • 4 Grubenboden, ca. 80 cm
  • 5 Kammerdecke mit Abstützungen aus Holz, ca. 1 m
  • 6 Abbauwürdiger Gips
  • 7 Stufenförmger Abbau der Gipsblöcke
  • 8 Gipsführende Mergel
  • 9 Sand
Kammerpfeilerbau
Kammerpfeilerbau

Schmea des Kammerpfeilerbaus in den Gipslagerstätten der Ile-de-France, Frankreich

ruedeslumieres.morkitu.org

Je nach Lagerstätte werden unterschiedliche Varianten des Kammerbaus angewendet. Dabei werden je nach Methode die nachgiebigen Pfeiler oder die Stützpfeiler nicht abgebaut. Es gibt auch eine Variante bei der sowohl die nachgiebigen Pfeiler als auch die Stützpfeiler nicht mit abgebaut werden. Eine spezielle Art des Kammerbaus ist der Stockwerksbau.

Der Abbau der Kammern
Der Verhieb kann auf zwei Arten erfolgen, von oben in strossenartiger Bauweise oder von unten in firstenbauartiger Bauweise Die strossenartige Bauweise hat den Vorteil, dass die Bergleute nicht unter überhängenden Teilen der Lagerstätte arbeiten müssen. Nachteilig ist jedoch, dass die Bergleute sich immer weiter vom Dach entfernen und somit eine Beobachtung des Gebirges sehr schwierig ist. Dies wirkt sich insbesondere dadurch negativ aus, dass bei fortschreitendem Abbau die Festigkeit bzw. Tragfähigkeit der Firste abnimmt. Der strossenartige Verhieb wird bei unregelmäßigen Gebirgsverhältnissen und steilem Einfallen angewendet, da bei diesem Verfahren die Höhe der Kammer beliebig sein kann. Sobald das Deckgebirge in einer Kammer nicht mehr genügend Tragfähigkeit besitzt, wird der Abbau in der entsprechenden Kammer eingestellt und eine neue Kammer mittels einer Schwebe in Angriff genommen. Beim Firstenverhieb haben die Hauer stets die Lagerstätte über sich und stehen dabei auf dem hereingewonnenen Haufwerk. Durch das stete Herausarbeiten der Mineralmasse kann das Gebirge sich nicht zerklüften. Dadurch besitzt das Deckgebirge genügend Standfestigkeit und die Gefahren durch überhängende Stöße werden auf ein Minimum reduziert. Aus diesem Grund wird der Firstenverhieb beim Kammerbau bevorzugt. Größe der Abbaukammer Die Größe der Abbaukammern ist abhängig von der Größe der Lagerstätte und der Tragfähigkeit des Gebirges. Die größten Abbaukammern entstehen im Steinsalz und im Dachschieferbergbau. Im ungarischen Steinsalzbergbau erreichte eine Abbaukammer eine Höhe von 147 Meter und eine Breite von 47 Meter.


Kammerpfeiler-Gipsbergbau
Kammerpfeiler-Gipsbergbau

Kammerpfeiler-Gipsbergbau im Revier Ile-de-France, Frankreich; Hier: Deckenstreben-Verfestigung-Unterstützung

Baranger coll IGC in ruedelumires.morkitu.org
Kammerpfeiler-Gipsabbau in Bagnole (Paris)
Kammerpfeiler-Gipsabbau in Bagnole (Paris)

Kammerpfeiler-Gipsabbau in Bagnole (Paris), 19. Jh.

Public Domain
Historischer Gipsbergbau
Historischer Gipsbergbau

Gipsbergbau untertage, 19, Jhdt.,;
Triel-sur-Seine, Ile-de-France, Frankreich

Archiv Peter Seroka
Kammerpfeiler-Gipsbergbau
Kammerpfeiler-Gipsbergbau

Gipsbergbau im Kammerpfeiler-Verfahren, 19. Jhdt.,;
Avron, Paris, Ile-de-France, Frankreich

Archiv Peter Seroka
Historischer Gipsbergbau
Historischer Gipsbergbau

Gipsbergbau untertage, Anfang 20. Jhdt.,;
Romainville, Paris, Ile-de-France, Frankreich

Archiv Peter Seroka

Die Steinbruch-Räder

Gipsabbau in Paris
Gipsabbau in Paris

Gipshaspel in der Plaine de Gentilly;
Leon-Auguste Melle, 1849

Public Domain

Die untertage aus dem Berg geschnittenen Gipsblöcke wurden durch einen Schacht mittels Winden (treuils) ans Tageslicht gezogen. Diese Winden bestanden im wesentlichen aus einem hölzernen Rad; die Felgen dieser Räder waren, ähnlich einer äußeren Treppe, mit Zapfen versehen, auf welchen gewöhnlich zwei Männer „bergauf“ stiegen und so mit ihrem eigenen Gewicht das Rad bewegten. (ähnlich einem Hamster-Laufrad, wie es schon die Römer benutzten, nur mit dem Unterschied, dass die Bergleute nicht innen, sondern außen liefen. Die Räder hatten bis ins 15. Jh. nur wenige Meter Durchmesser, doch im Laufe der Jahre, mit zunehmenden Größen der heraufzuziehenden Gipsblöcke, wurden die Räder bis ins 19. Jh. bis über 10 m groß; man konnte mit ihnen Blöcke bis zu 2 to Gewicht bewegen. Die Räder wurden als „roues de carriers“ (Steinbruch-Räder) bezeichnet.

Die Winden und ihre Räder waren zerlegbar und konnten in kurzer Zeit transportiert werden. Die Erfahrung zeigte, dass ein Transport der Gipsblöcke über eine untertage angelegt Strecke beschwerlicher war, als wenn man über dem Abbau ein neuen Schacht anlegte und darüber eine Winde errichtete. Seit Anfang des 19. Jh. wurden die Gipsblöcke immer schwerer und die Schächte immer tiefer (da sich der Abbau sukkessive in höhere gelegene Abbauorte von Paris bewegte). Demgegenüber gab es progressive Entwicklungen in der Metallurgie; die neueren Winden beruhten auf einem zahnradgetriebenen System, welches durch ein Pferd (bzw. Muli oder Esel), dem die Augen verbunden wurden, in einer Rundlaufbahn bewegt wurde. Mit dieser Innovation wurde es möglich, auch Gipsblöcke zwischen 5-10 to aus den Schächten zu heben.

Laufrad - Funktion
Laufrad - Funktion

Laufrad zum Betreiben der Winde und zum Herausheben der Gipsblöcke;
Tafel 5 (Maurer-Metier) aus: Enzyklopädie Diderot-Alembert, 1851-1872

Public Domain
Laufrad im Gipsbergbau
Laufrad im Gipsbergbau

Treuil La France ; Zeichnung von Paul Poire, 1873

Public Domain
Mechanisierte Winde
Mechanisierte Winde

Grubenwinde zum Herausheben der Gipsblöcke;
Grube Bagneux 1901;
Photo d'Eugène Atget - Coll. du Musée de l'Île de France

Eugene Atget

Aufbereitung

Arbeiten des Gips-Steinmetz
Arbeiten des Gips-Steinmetz

Darstellung der unterschiedlichen Arbeiten des Gips-Steinmetzes;
Zeichnung aus dem 19. Jh.

Public Domain

Der zum Brennen bestimmte Gips wurde in größere Stücke gebrochen und anschließend in die Brennöfen verbracht. Die Gipsbrennereien betrieben Meiler- oder Grubenöfen, die mit Holz oder Torf befeuert wurden.

Diese Brennöfen bestanden aus drei U-förmigen Ziegelmauern mit drei Brennetagen, welche mit Koks befeuert wurden. Auf die untersten Etagen kamen die größeren Stücke, darüber das Gips-Haufwerk. Nachdem die Türen der Öfen geschlossen waren, wurde der Koks mittels Holzfackeln entzündet. Nach vier bis fünf Tagen war das Brennen zu Ende und die gebrannten Gipsstücke wurden in die Gipsmühle verbracht, wo sie zwischen zwei großen Mahlsteinen zermahlen wurden. Je nach Bedarf und Mahldauer unterschied man Baugips, Estrichgips und Stuckgips.

Hauptsächlich wurde Gips jedoch als Bau-, bzw. Dekorations- oder als Feuerschutz-Baumaterial in Form von Platten, Blöcken, Fliesen, Fundamenten und Wänden verwendet. Das Ausgangsmaterial waren die meist tonnenschweren Gipsblöcke, welche in der Regel am Bauprojekt durch den "Scier" gesägt, portioniert und durch den Gips-Steinmetz formatiert wurden. Die Sägen, meist von zwei Männern geführt, wurden wassergekühlt.


Historische Gipsmühle
Historische Gipsmühle

Gipsmühle in Berzé-la-Ville, Saone et Loire, Frankreich

Yelkrokoyade
Historische Gipsbrennöfen
Historische Gipsbrennöfen

Gipsbrennöfen in Neufchatrel-Hardelot, Pas-de-Calais, Frankreich (um 1900)

Archiv Peter Seroka
Gipsofen
Gipsofen

Gips-Brennofen , 19. Jhdt., Ile-de-France, Frankreich

Archiv Peter Seroka

Cormeilles-en-Parisis in Frankreich

Gipsbergbau Cormeil-en-Parisis
Gipsbergbau Cormeil-en-Parisis

Europas größte Übertage-Gipsgrube Cormeil-en-Parisis, Ile-de-France, Frankreich

Gazette Val d'Oise

Die Hügel von Parisis sind Teil einer Hügelkette zwischen der Seine und dem Montmorency-Tal im Val-d’Oise, ca. 15 km NW von Paris. Der Gipssteinbruch liegt an der Südost-Flanke des Hügels von Cormeilles-en-Parisis im Val d’oise in der Ile-de-France in Frankreich. Die Hügel bestehen aus Mergel und aus Fontainebleau-Sanden, vor allem aber aus mehreren, bis zu durchschnittlich 26 m mächtigen Gipsschichten, welche im Eozän gebildet wurden.

Der Abbau wird vom Unternehmen Placoplatre (Tochter von Saint-Gobin, ex Steinbruch Lambert) betrieben; es werden ca. 450.000 to Gips p.a. gefördert. Dies entspricht etwa 10% der nationalen Produktion und 15% der Förderung der Ile-de-France. 60% des Gipses, welchen Frankreich exportiert, stammt von Cormeilles-en-Parisis.

Der Abbau von Gips in Cormeilles ist seit gallo-romanischer Zeit bekannt. Während vieler Jahrhunderte entstanden zahlreiche kleinere Gipssteinbrüche an der Flanke des Cormeilles-Hügels. Ab 1832 begann Pierre-Etienne Lambert einen industriellen Gipsbergbau, welcher von seinen Nachfahren kontinuierloich vergrößert wurde. Die erste Gipsfabrik entstand 1882. Die übertage liegende Lagerstätte wird etwa 2017 erschöpft sein; eine Wiederherstellung der Landschaft ist bis 2030 geplant.


Obrigheim - die größte Untertage-Gipsgrube in Deutschland

Seit der Belehnung des Adelsheimer Bürgermeisters Ernst am 27. Juli 1847 durch Großherzog Leopold von Baden mit einem Grubenfeld an den Neckarhängen bei Obrigheim wird im Odenwald Gips abgebaut. Die Grube ist heute die größte und auch älteste kontinuierlich betriebene Untertagegipsgrube Deutschlands. Die Grube ging nach vielen Eigentümerwechseln 1905 an die Portland-Cementwerke Heidelberg und Mannheim, die heutige Heidelberger Zement AG. Zurzeit werden mit über 20 Bergleuten im Ein- bzw. Zweischichtbetrieb etwa 300.000 t Rohgips pro Jahr gewonnen. Der als Baustoff für Mörtel und Gipsplatten, in der Keramikindustrie, als Zuschlagsstoff in der Zementindustrie und nicht zuletzt als Tafelkreide benötigte und vielseitige Grundstoff Gips und seine Geschichte kann heute in fünf Stationen auf einem Gipslehrpfad erkundet werden. Die Besichtigung der Gipsgrube ist nach Anmeldung im Internet möglich.


Grubbach-Moosegg in Salzburg- das größte österreichische Gipsvorkommen

Gipsbergwerk und Gipswerk in Salzburg
Gipsbergwerk und Gipswerk in Salzburg

Die Lage des Moldan-Gipswerkes (Bildmitte unten) samt Steinbruch (links darüber), rechts befindet sich der Schwarzer Berg, Aufnahme vom Roßfeld aus
Foto Franz Fuchs in Wiki Salzburg

Franz Fuchs

Die Lagerstätte, das Gipsbergwerk Grubbach–Moosegg, ca. 4 km NE von Golling, im Bereich der Orte Grubach (Gemeinde Sankt Koloman) und Voregg-Moosegg (Gemeinde Scheffau), liegt in 900 m Seehöhe, auf einem dem Schwarzerberg (1584 m ü. A., ein Vorberg des Tennengebirgs) vorgelagerten Riedl (Gelände- oder Höhenrücken). Der Riedl ist teils vollständig aus Gips aufgebaut, und bildet das größte österreichische Vorkommen. Im Saulochbruch finden sich im Gips Blöcke von Diabas und Serpentin, im nördlicheren Kesselbruch ein mächtiger Anhydrit-Gipskörper. Das Vorkommen, das im Raum der Störzone Gosauer Becken–Abtenauer Becken hier als Deckscholle zutage tritt (Weitenauer Unterkreidemulde), Haselgebirge, das den Roßfeldschichten aufgeschoben wurde, gehört zur Hallstätter Deckscholle, diese wiederum gehört zum Tirolikum der Osterhorngruppe.

Die Gipslagerstätte am Schwarzerberg ist seit 1613 urkundlich erwähnt, ein Georg Streitfelder belieferte die fürsterzbischöflichen Hofgebäude.

1794 erhielt Mathias Struber die Erlaubnis, „wegen der weiten und beschwerlichen Transportverhältnisse, auf einer hochfürstlichen Frey am Kertererbach in der "Strubau" eine Mühle zu errichten. Sie diente zum Mahlen von Gips wie auch Getreide. Ein Familienmitglied als Gesellschafter, Christian Moldan, war 1835 erstmals in Erscheinung getreten. Im August 1853 kaufte er die gesamte Liegenschaft von Werk und Vorkommen. Das Gebiet Kuchl–Scheffau war seinerzeit eines der bedeutendsten der Nordalpen, die Gesamterzeugung an Gips betrug hier um 1870 etwa 700.000 Zentner. 1916 gründeten Josef und Christian Moldan aus dem Mühlbetrieb die Erste Salzburger Gipswerks-Gesellschaft. 1955 übernahm Karl-Eberhard Moldan als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen, und baute es weiter aus. Ab 1971 wurden neben der traditionellen Gewinnung von Rohgips als Rohstoffgrundlage auch fabriksmäßig Gips, Gipsprodukte und andere Baustoffe erzeugt. Im Jahre 1972 übernahm die Heidelberger Zement AG große Anteile der Firma. 2000 fasste Heidelberg Zement alle Trockenmörtel-Erzeuger in seiner Unternehmensgruppe in der maxit group zusammen. Seit dem 1. Jänner 2001 lautete der Name Moldan-maxit Österreich. Mit der Übernahme der maxit group im Jahr 2007 wurde das Unternehmen auch Bestandteil des französischen Compagnie de Saint-Gobain-Konzerns. 2009 ändert man den Firmenwortnamen wieder in MOLDAN Baustoffe GmbH & Co KG.

2010 erfolgte die Übernahme durch die Salzburger Sand und Kieswerke (SSK). Betriebsgelände und Gipsbergwerk

Das Gipswerk liegt bei Strubau in Kellau, einer Ortschaft der Gemeinde Kuchl, in der Talung des Kertererbachs, einem Seitental der Salzach nördlich der Lammer.


Gipsbergwerke Puchberg am Schneeberg in Niederösterreich

Gipsbergbau
Gipsbergbau

Gipsabbau Puchberg am Schneeberg,

StephanWastyn

Auf der Suche nach Kohle wurde in den 1860er Jahren in Puchberg Gips gefunden. Der Mitbegründer der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, Wenzel Günther, richtete daraufhin in Bruck, einem Abhang des Eichbergs, einen Brennofen samt Gipsmühle ein. 1888 bestanden zwei Gipswerke; den Betrieb von Jurnicek im Eigentum des späteren Bürgermeisters von Puchberg am Schneeberg, Wilhelm Frey, in Bruck und jenes von Johann Clemens Riglers Betrieb in Vierlehen (seit 1868). Der Gipsabbau wurde früher ausschließlich unter Tage betrieben, wobei das in den Stollen gewonnene Material mit Hunten zu Tage gefördert wurde. Seit der zweiten Hälfte der 20. Jahrhunderts wird Gips nur mehr im Tagebau gewonnen. Die Abbauflächen befinden sich nunmehr, deutlich sichtbar, auf der Pfennigwiese.


Gipsbergbau bei Sorbas in Almeria (Spanien)

Der Gipsbergbau der Provinz Almeria beruht wesentlich auf drei Steinbrüchen

  • Cantera de Sorbas ( Los Yesares), 75 km von Almeria (ausgeführt vom Hafen Garrucha)
  • Cantera de Tabernas (María Morales, 50 km von Almeria (ausgeführt vom Hafen Almeria)
  • Cantera de Almería (El Cigarrón), im Stadtbereich von Almeria (ausgeführt vom Hafen Almeria)

Als Ergebnis der geologischen Forschungen der letzten Jahre wurde bekannt, dass die Lagerstätten der Provinz Almeria nicht nur die wichtigsten der Welt sind, sowohl von ihrer Größe als auch von ihrer Gipsqualität.

Gipsbergbau Marylen in Almeria
Gipsbergbau Marylen in Almeria

Cantera Marylen, Sorbas, Almeria

Torralba
Gipsbergbau  Molino del Rio De Aguas in Almeria
Gipsbergbau Molino del Rio De Aguas in Almeria

Gipssteinbruch Molino del Rio De Aguas, Almeria, Spanien

Cillas Crea

Die Reserven der Lagerstätten Almerias sind vier mal größer als die Reserven der USA. Die Förderung der Gips-Lagerstätten Almerias liegt bei ca. 5 mio to; d..h. 40% der gesamtspanischen oder 20% der europäischen Produktion.

Sorbas in der wohl wüstenartigsten Gegenden Europas, ist der zweitgrößte Gipssteinbruch der Welt, welcher zudem – gemessen am europäischen Niveau – über die beste Gipsqualität verfügt. Die Lagerstätte Sorbas liegt im Becken von Sorbas Tabernas und wurde im Messin, der letzten Stufe des Miozän, vor etwa 5,75 bis 5,96 Mio. Jahren gebildet, als das Mittelmeer teilweise oder vollständig ausgetrocknet war. Hierbei lagerten sich durch starke Absenkungen in den tiefsten Meeresbecken bis zu 3 km mächtige Evaporitserien (Gips- und Salzgesteine) ab. Die Lagerstätte Sorbas ist ca. 70 m mächtig; es gibt vier Gipsschichten, welche von bis zu 2 m mächtigen horizontalen Tonmergeln unterbrochen sind. Der Gips der Lagerstätte tritt als klarer Selenit, nicht selten in großen Kristallen auf. Die Gesamtreserven des Vorkommens werden auf 80 mio to geschätzt


Svalbard (Spitzbergen) - Gipsbergbau in der Arktis

Spitzbergen ist eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe im Nordatlantik und Arktischen Ozean. Im norwegischen Sprachgebrauch heißt die Inselgruppe seit dem Spitzbergenvertrag von 1920 Svalbard…Die Inseln liegen nördlich des Polarkreises zwischen 74 und 81 Grad nördlicher Breite sowie zwischen 10 und 35 Grad östlicher Länge.

Svalbard (Spitzbergen)
Svalbard (Spitzbergen)

Aufgelassener Gipsbergbau in Isfjorden

Smiley.toerist
Svalbard (Spitzbergen)
Svalbard (Spitzbergen)

Umgebung der Gipslagerstätten am Isfjorden

Brian Romans

Im Karbon (280-345 Ma) entstanden Sedimente in flachen marinen Gewässern und auf niedrigen Landebenen. Vor etwa 300 Ma wurde das Land erneut vom Meer überflutet, wobei sich Kalk, Dolomit, Anhydrit und Gips absetzten. In einem der größten Fjorde Svalbards, dem Isfjorden, bzw. am Kapp Ekholm des Seiten-Fjords namens Billefjorden gibt es Gipskarste; bemerkenswert dort, wo das darunterliegende, aus Anhydrit und Gips bestehende Grundgebirge, ausgelöst ist und wo sich an der Oberfläche Lösungsdolinen bildeten Es gibt zahlreiche Ruinen und Zeugnisse ehemaliger Bergbautätigekit, besonders an den Küsten der Fjorde. Manche davon sind einfach zu orten, weil die Bergbaubetreiber ihre geschürften Gipse direkt von der Grube auf Schiffe verbringen wollten. Der Abbau fand um die 1920er Jahre statt, wurde jedoch bald aufgegeben, da sich herausstellte, dass es mehr Anhydrit als Gips gab.

Svalbard (Spitzbergen)
Svalbard (Spitzbergen)

Verlassene Gipsgrube am Isfjorden

Smiley.toerist
Svalbard (Spitzbergen)
Svalbard (Spitzbergen)

Seit fast 100 Jahren aufgelassener Bergbau

Bjoertvedt
Svalbard (Spitzbergen)
Svalbard (Spitzbergen)

Aufgelassene Gipsgruben bei Skansen. Die Gips- und Anhydritschichten sind rechts unten am Fuß des Berges als weiße Einheiten sichtbar. Die Grube liegt links, fast vollständig von einem Talus und Sc...

Mark A. Wilson
Svalbard (Spitzbergen)
Svalbard (Spitzbergen)

Eine der vielen verlassenen Gruben in Svalbard

Brian Romans

Gipsbergbau weltweit

Gipsbergbau
Gipsbergbau

Gipsbergbau Grand Rapids, Michigany, USA;
Photo: httpwww.ispplanet.comprofiles2001us...

httpwww.ispplanet.comprofiles2001us...
Gipsbergbau
Gipsbergbau

Milford Quarry, Nova Scotia, Canada;
Die weltgrößte Gipsgrube

Province of Nova Scotia
Gipsbergbau
Gipsbergbau

Gipsbergbau bei Dingwall, Nova Scotia, Canada;
um 1940

National Gypsum Heritage
Gipsbergbau
Gipsbergbau

Gipsbergbau bei Wasco in Kalifornien, USA

Holloway
Gipsbergbau
Gipsbergbau

Gipsbergbau bei Salah im Oman

LLc Oman
Gipsbergbau
Gipsbergbau

Gipssteinbruch Machtesh Ramon in Israel

Ducky

Literatur

  • AGBP, Le gypse ludien de l’Ile-de-France, Bulletin d’Information des Géologues du Bassin de Paris, 1974, 76 p.
  • Günther, W., 1987, Von „Ybsbrockern" und „Ybssamblern" zur Ersten Salzburger Gipswerks-Gesellschaft Christian Moldan KG. Geschichte des Gipsbergbaues, der Gipsverarbeitung und des Gipshandels im Salzburger Raum. In: Mitteilungen der Salzburger Gesellschaft für Landeskunde, 127, 1987.
  • Holzer, H.F., Weber, F., Trimmel, F. 1978; Zur Geologie und Geophysik der Gipslagerstätte Preinsfeld bei Heiligenkreuz, 1975; und in: Niederösterreichische Berg- und Hüttenmännische Monatshefte (N.Ö.–BHM) 120, S. 568–576
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