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Jade

Jadeit
Jadeit

Jadeit in Edelsteinqualität (Fei-ts`ui); ca. 16 x 8 cm Block (ca. 950 Gramm); Historischer Fund; aus alter US-Sammlung; Fundort: Khotan, China

Douglas Schneible

Inhaltsverzeichnis


Der Name Jade steht sowohl für das Mineral Jadeit, (ein eigenständiges Mineral der Pyroxengruppe) als auch für die Aktinolith-Varietät Nephrit (Amphibolgruppe) sowie das metamorphe Gestein Jadeitit). Sowohl Jade als auch Nephrit sind keine eigenständigen Mineralien.

Nephrit wurde in der Vergangenheit für ein edles Mineral gehalten, kommt aber häufiger vor als Jadeit und ist weicher.



Zur Geschichte der Namensgebung

Während der Kolonialisierung Zentralamerikas (Anfang 16. Jh. bis Anfang 19. Jh.) durch die Spanier entdeckten diese, dass die Einwohner bestimmte grüne Steine als Heilsteine oder Amulette gegen Nierenleiden trugen. Die Spanier nannten diese Steine "piedra de ijada" (etwa Lenden- bzw. Nierenstein, auch als "Piedra de los riñones = Stein der Nieren / für die Nieren" bezeichnet). Der spanische Ausdruck "piedra de ijada" wurde ins Französische als "l’éjade" übernommen und ungefähr im 17. Jahrhundert fälschlich zu "le jade" umgebildet.

Der Begriff wurde in Europa dann auf Jade chinesischer bzw. asiatischer Herkunft ausgeweitet.

Die Verwirrung bezüglich der westlichen Begriffe Jadeit und Nephrit begann mit der Arbeit des französischen Geologen Alexis Damour, welcher den von den Spaniern aus Südamerika gebrachten "lapis nephriticus" als Pyroxen-Jadeit und die orientalische Varietät als Nephrit bezeichnete. (Der Name der Aktinolith-Varietät Nephrit (welche fälschlich als Jade bezeichnet wurde), leitet sich ab vom altgriechischen Wort νεφρός (Nephros) „Niere“, bzw. der latinisierten Fassung "Lapis nephriticus").

Das, was im Westen als Jade bezeichnet wird, war im Orient sowohl Jadeit als auch Nephrit, wobei diese je nach Qualität, Farbe und Glanz in chinesisch (Yü, Pi, Fen, Fu; die begehrteste Farbe hieß fei-ts`ui), im burmesisch Hmaw sit sit, Lat yay, Pan-tha etc., die begehrteste Farbe Mya yay oder yay kyauk), in japanisch und koreanisch als magatama, in indisch ashtatmaka genannt wurde.

Für die Orientalen gab es keinen Unterschied zwischen Jadeit und Nephrit, sehr wohl aber für die Qualität vor und nach der Verarbeitung. Ohne den mineralogischen Unterschied zu kennen, wusste man sehr wohl die jeweiligen Steine nach Vorkommen, Aggregaten, Farben, Oberflächen, Sprüngen etc. einzuteilen. Hierbei ist interessant, dass es sowohl in China als auch in Burma Namen und Beschreibungen für blut- bis zinnoberrote, gelbe, lackschwarze und selbst indigoblaue Jade gibt. Am begehrtesten war jedoch, seit dem Neolithikum über Konfuzius bis heute, die durchscheinend grasgrüne Farbe.

Anmerkung

Die europäische Definition des Begriffs „Jade“ weicht von der chinesischen allerdings insofern ab, als auch Serpentin (eine Gesteinsvarietät von Serpentinit) in China seit Jahrtausenden als Stein der Götter verehrt und geschätzt wird, und dass die Chinesen dieses in China „Yü“ genannte Gestein als den ursprünglichen und echten Edelstein Jade betrachten, seit in China der ausländische Begriff „Jade“ bekannt wurde. Dagegen definierte man in internationalen Kommissionen den Begriff „Jade“ dahingehend, dass der Serpentin aus der Gruppe der Gesteine und Minerale ausgeschlossen wurde, die in der westlichen Welt „Jade“ genannt werden dürfen.



Das Mineral Jadeit

Das seltene Pyroxenmineral Jadeit ist selten in prismatischen (domierende Formen {110}, {111} und {100}) Kristallen ausgebildet, welche Spaltflächen bis zu 1 cm zeigen können. Gewöhnlich tritt das Mineral massiv (kompakte Massen), faserig und körnig auf. Die Spaltbarkeit auf {110} ist gut; der Bruch ist splitterig; massive Aggregate sind sehr zäh. Die Härte beträgt 6-7, die kalkulierte Dichte 3,330. Jadeitkristalle und dünne Schichten sind durchscheinend; die Farbe ist smaragd-, lauch-, bläulichgrün, grünlichweiß, weiß (mit seltenen grünen Flecken), selten blau oder violett. In dünnen Schichten ist das Mineral farblos.

Jadeit-Kristalle
Jadeit-Kristalle

Hellgrüne Jadeit-Kristalle in einer Geode
Russian River, Cloverdale, Mendocino Co., Kalifornien, USA
Größe: 45 x 32 x 30mm

Rob Lavinsky
Jadeit
Jadeit

Jade Cove, California, USA; 3,8 x 5,2 cm

Dan Weinrich


Entstehung

Jadeitit ist ein metamorphes Gestein und entsteht druck- und/oder hitzebedingt in der Erdkruste in hochdruckmetamorphen Gesteinen der Glaukophan-Fazies oder als Bestandteil von Eklogiten, assoziiert mit Subduktionszonen (bzw. Zonen mit komplexen tektonischen Bewegungen) in isolierten, metasomatisch gealterten Gesteinskörpern in Serpentinit; bzw. durch metamorphe Umbildung im Verlauf vulkanischer Prozesse an Subduktionszonen, wie sie der Pazifische Feuerring darstellt (Neuseeland, Yucatan, Guatemala, Kalifornien, Japan usw.) Das Gestein Jadeitit besteht fast gänzlich aus dem Pyroxenmineral Jadeit.

Jadeitite entstehen außerdem im Bereich tektonisch hochaktiver Regionen wie der nördlich des Himalaya und des Hochlands von Tibet gelegenen, deren geologische Struktur durch Auffaltungsvorgänge und den Druck der gegen die eurasische Platte drängenden, nicht subduzierenden indischen Platte stark gestaucht wird, wie dies vor allem für die nördlich und östlich des Hochlandes von Tibet liegenden Gebiete der Mongolei, des westlichen Hinterindien (Burma) und Sinkiangs der Fall ist. In solchen Regionen befinden sich daher auch die reichsten Fundstätten, meist in aus Gebirgen entspringenden Flusstälern, in denen die Jade als Geröll aus ihren eigentlichen Entstehungsgebieten, den orogenetischen Rift- und Faltungszonen, talwärts transportiert wird.


Lagerstätten und Bergbau

Nicht erst heute wird Jade auch bergmännisch abgebaut und nicht nur an der Oberfläche aufgesammelt.

Hauptfundstätten sind die pazifischen Küstenzonen der USA in den Santa Rita Mountains zwischen Santa Maria und Santa Barbara in Kalifornien (das generell vermutlich aufgrund seiner geologischen Situation an der San-Andreas-Spalte reiche Jadevorkommen hat). Jadeit-Kristalle in Jadeitit-Blöcken (boulders) kamen vom Russian River, ca. 3,5 km N vom Sonoma-Mendocino County (nahe Cloverdale); weitere Vorkommen am Clear Creek nahe New Idria inm San Benito County und an mehreren Stellen im Mendocino County, Kalifornien.

Die bekanntesten Jadeitit-Vorkommen finden sich in metasomatisch gebildeten Peridotit-Protolithen von Taw-Maw im Gebiet Myitkyina-Mogaung, Kaching (Myanmar / Burma), aus welchen seit dem 18. Jahrhundert China fast seinen gesamten Bedarf deckte. Ein sensationeller Fund gelang gegen Ende der 1990 er Jahre in Hpakant in Myanmar, wo ein 21,3 x 6,1 x 4,9 m messender Jadeitkörper entdeckt wurde. Die Unterseite ist weiß, der gesamte Jadeitkörper enthält eine "Palette" grüner und violetter Kristalle.

Weitere größere Lagerstätten gibt es in Canada, im Gebiet von Ohmi entang der Flüsse Hashidate und Kotake im Niigata-Ken sowie Vorkommen bei Shibukawa, Gumma-Ken in Honshu (Japan), in Manzanal im Motagua-Tal, nahe der Sierra de las Minas in Guatemala (die Motagua-Subduktionszone ist die Grenze zwischen der Karibischen und der Nordamerikanischen tektonischen Platte), in der Dominikanischen Republik, Mexico (vor allem an der südlichen Golfküste Yucatans), auf Neuguinea und der Südinsel Neuseelands, in Italien und auf Sulawesi (Celebes) in Indonesien, am Baikal-See in Sibirien, Russland sowie in Kasachstan.

Aus dem Osten von Turkestan und vom Baikalsee stammten die meisten in China verarbeiteten Jaden vor dem 18. Jahrhundert, insbesondere aus den am Südarm der Seidenstraße gelegenen Flüssen Khotan und Yarkand, wo hauptsächlich Nephrit als oberflächliches Geröll vor allem in den Flussbetten von deren Nebenflüssen Karakash und des Yurungkash vorkam (bis zu 30 t schwere Blöcke). In Khotan wurde weiße und grüne Jade sowie wesentlich weißer Nephrit gefunden, vor allem als Blöcke, Kiesel und Gerölle in den aus den Kunlun-Bergen nach Norden in die Taklamakan-Wüste abfließenden Gewässern. Die Lagerstätten der hellgrünen Flussjade lagen vor allem im Bereich des Yarkand, der weiße Nephrit wurde insbesondere im Yurungkash, der schwarze Nephrit im Karakash-Fluss gefunden. Von dort, aus dem Königreich Khotan am Südzweig der Seidenstraße, kam der größte Teil der Jade (Nephrit) als Teil von Tributzahlungen nach China. Neuere Forschungen lassen jedoch vermuten, dass einst auch Nephrit-Lagerstätten in der Mandschurei, in Lantian und Shanxi und am Unterlauf des Yangtse-Flusses existierten. Ob allerdings Jade bereits im Neolithikum über diese enormen Distanzen (ca. 2000 bis 3000 km durch Wüsten und Hochgebirge) gebracht wurde, ist strittig. Die Seidenstraße (Karte s. unten) jedenfalls erreichte ihre östliche Dimension erst während der Herrschaft der Han-Dynastie kurz vor der Zeitenwende, als sich unter dem Han-Kaiser Han Wudi (141–87 v. Chr.) in Abwehr der ständigen Grenzbedrohungen die Größe des Han-Reiches fast verdoppelte und der Sieg über die Xiongnu-Reiternomaden endgültig die Kontrolle über Zentralasien brachte und damit aber auch die Kontrolle über die dortigen Jade-Lagerstätten.

Aus anderen Mineralen bestehende Varietäten von geringerem Wert finden sich unter anderem in Südafrika (Transvaal-Jade) und Griechenland. Das in der Literatur häufig genannte Yünnan ist hingegen keine Fundstätte von Jadeit, denn es war nur der seit dem 18. Jahrhundert aus Burma importierte Jade, auf den die Chinesen lange Zeit ein Monopol besaßen und der dort in großem Stil auch als Exportgut gehandelt wurde, wobei es durchaus fabrikartige Herstellungsprozesse gegeben haben dürfte.

Die wichtigsten Begleitmineralien sind Albit, Quarz, Muskovit, Omphacit, Glaukophan, Calcit, Aragonit, Analcim und Zeolithe.



Jade als Edel- oder Schmuckstein

  • Allgemein: Jade ist die Edelstein-Variante des Minerals Jadeit. Wenn im professionellen und seriösen Edelsteinhandel von Jade gesprochen wird, ist es immer echter Jadeit.
  • Eine Varietät von Aktinolith (Nephrit), welche oft als falsche Jade in den Handel gelangt. Wenngleich Jadeit die eigentliche Jade ist, wurde Nephrit jedoch von der Frühzeit bis heute in China ebenso verarbeitet. (Aus den seit Jahrhunderten wichtigsten Vorkommen in Burma (Myanmar) stammen bis zu 30 to schwere Nephritblöcke). Nephrit wurde auch als russische und tibetanische Jade gehandelt.

Abgesehen davon, dass Jade von den Eliten der Völker als Schmuck- und Ritualstein für symbolische Handlungen genutzt wurde, schätzte man seine außerordentliche Härte und seine Widerstandsfähigkeit, welche weitaus höher als die von Feuerstein ist. Diese extreme Härte feinstkörnigen Jadeits (oder Nephrits) machte Jade zum Stahl des Neolithikums; Jadeit und Nephrit wurden zu Äxten und Messern geformt.

In China ist Jade schon seit mindestens 8000 Jahren im Gebrauch; mit der Zeit entwickelte sich sogar ein regelrechter Jade-Kult. Die Hauptquelle chinesischer Jade (in Form von Nephrit) war Khotan (Hotan) (Uyghur: خوتەن‎, ULY: Xoten, UYY: Hotǝn?), Hetian (Chinese: 和田; pinyin: Hétián, formerly: simplifiziertes Chineseisch: 和阗; traditionelles Chinesisch: 和闐; pinyin: Hétián) in SW Sinkiang (Xinjiang) im Tarim-Becken, im N der Kulun-Berge. Die Stadt war historisch eine wichtige Station an der Seidenstraße. Khotan war äußerst abhängig von den Flüssen Karakash und Yurungskash (resp. schwarzer und weißer Jadefluss), welche das notwendige Wasser zum Überleben an den Grenzen der Taklamakan-Wüste möglich machten. Chinesischen Quellen zufolge war Khotan die Hauptquelle für Nephrit, welcher in China (neben der echten Jade) als Jade verarbeitet wurde. Hauptlagerstätte waren die alluvialen Vorkommen im und am Fluss Yurungkash, dem „Weißen“ Jadefluss“. Heute, nach Jahrhunderten der Ausbeutung, ist das Vorkommen fast erschöpft und jährlich werden nur noch einige kg gefunden. Wenig Nephrit wird im Sommer in den Kunlun-Bergen gefördert; der von dort stammende Nephrit ist jedoch von geringerer Qualität als der aus dem Fluss Yurungkash.

Die klassische grüne Jade, d.h., echte Jade oder Jadeit, wurde von China stets aus Myanmar (Burma) bezogen.

Auch in Europa, im pazifischen Raum, im östlichen Mittelmeerraum und insbesondere in Mittelamerika wurde Jade bereits vor Jahrtausenden verarbeitet.

Für die präkolumbianischen Menschen in Mesoamerika, wie den Olmeken und Maya, war Jade ein seltenes und wertvolles Gut. Bis ins 21. Jh. glaubte man, dass das einzige Vorkommen das Motagua-Tal in Guatelamala sei, aus welchem die indigenen Kulturen Jade bezogen. (Nephrit kommt in Mittelamerika nicht vor). Berühmt ist die „Olmeken-Blau“-Jade, deren Farbe auf Gehalte an Eisen und Titan beruht. Leider differenzieren Mesoamerika-Archäologen Jade nicht immer zwischen Jadeit und anderen ähnlich-aussehenden Materialien oder harten Gesteinen wie Albitit, Omphacit, Chrysopras und Quarzit.

Bis 1996 war die einzige dokumentierte mesoamerikanische Herkunft der Jade das Tal des Motagua-Flusses. Forschungen, welche zwischen 1977 und 2000 durch das Harvard Peabody Archäologie- und Ethnologie-Museum erfolgten, identifizierten die lange verloren geglaubten „Olmeken-Blau“-Gruben; die Ergebnisse der Entdeckung wurden 2001 publiziert. So fand man alluviale, abgerollte Jade-Kiesel in einem südlichen Nebenfluss des Motagua, dem Fluss Tambor, sowie massive Aufschlüsse feinkörnigen „Olmeken-Blau“-Jadeits in Höhen von 400 bis 950 m Höhe in der Provinz Jalapa, entlang einer Störungszone, welche sich von Carrizal Grande bis nach La Ceiba erstreckt. Das reichste Vorkommen liegt weit weg vom Motagua-Tal, ca. 50 km SW von Copan. Da der Motagua die Grenze von Guatemala zu Honduras bildet, ist nicht auszuschließen, dass es auch in Honduras Jade-Vorkommen gibt.

Maske aus Jade
Maske aus Jade

Jademaske der Maya;
Museo de Antropología e Historia de la Ciudad de Mexico

Yodigo
Bestattungs-Bekleidung aus Jade
Bestattungs-Bekleidung aus Jade

Zeremonielle Bestattungsbekleidung eines Mitglieds der kaiserlichen Familie während der Han Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), China. Der Anzug besteht aus Jadeplatten, welche, je nach Stellun...

Gongfu King
Pferdekopf aus Jade
Pferdekopf aus Jade

Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), China

Va Va Val
Jade-Pektoral
Jade-Pektoral

Jade-Pektoral der Maya;
Größe: 19,5 cm

John Hill
Pinsel-Waschgefäß aus Jade
Pinsel-Waschgefäß aus Jade

Ein sehr filigran geschnittenes Gefäß zum Waschen der Tuschepinsel. 16. Jh., China;
Größe: 8x15 cm;
Walters Art Museum, Baltimore

Public Domain
Trinkgefäß aus Jade
Trinkgefäß aus Jade

Jade-Trinkgefäß, 18. Jh;
Walters Art Museum, Baltimore, USA

Public Domain

Auch in Kuba und auf Hispaniola gibt es serpentin-führende metamorphe Lagerstätten der Blauschiefer-Fazies, welche Jadeit enthalten und von diesen Jadeitblöcke bereits von den Taino- und den karibischen Kulturen abgebaut wurden. Kunstgegenstände aus Jade von diesen Lagerstätten wurden selbst im fernen Antigua in den Windward-Inseln ausgegraben.

Im Zuge der kolonialen Machtpolitik der europäischen Großmächte gegen Ende des 19. Jahrhunderts fand Jade dann auch vermehrt Eingang in die Schmuckkultur des Westens, nachdem ihn die Spanier bei der Kolonialisierung Mittelamerikas für Europa „wiederentdeckt“ hatten. In den 1920er Jahren wurde Jade gar zum begehrten modischen Accessoire. In der Hippie-Kultur der 1960er und 1970er wiederum wurde Jade zum magischen Attribut und esoterischen „Stein der Weisen“ veredelt.

Jade ist ein Sonderfall unter den edlen Steinen, wobei es bei deren Betrachtung nicht nur um das Mineral als solches oder deren kunsthistorische Relevanz geht, sondern auch um das, was Jade im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende mitunter wie in einem Brennspiegel symbolisierte. Das reicht, beginnend mit den archaischen Vorstellungen von Leben, Tod und Ordnung, über die Macht der Rituale und Zeremonien und den Zauber ihrer Kunstwerke bis hin zur Magie seiner vorgeblichen Heilwirkung.


Falsche Jade

Verschiedene andere Mineralien oder deren Varietäten, welche fälschlicherweise als Jade bezeichnet werden:



Literatur

  • Bishop,H.R., 1906; Investigations and studies in Jade
  • Chibber, H.L., 1934: Mineral Resources of Burma
  • Coleman, R.G., Clark, J.R., 1968; Pyroxenes in the blueschist facies of California. Am. Journ Sci., 266, 43-59
  • Fischer,H., 1880; Nephrit und Jadeit; Suttgart
  • Hansford,S.H., 1950; Chinese jade carvings
  • Harlow, G.E., Jadeitites, albitites and related rocks from the Motagua Fault Zone, Guatemala. Journal of Metamorphic Geology, 12 (1), 49–68 (1994)
  • Hill, John E. (2009) Through the Jade Gate to Rome: A Study of the Silk Routes during the Later Han Dynasty, 1st to 2nd Centuries CE. BookSurge, Charleston, South Carolina. ISBN 978-1-4392-2134-1.
  • Nott.S.C., 1936; Chinese jade throughout the ages; London
  • Prewitt, C.T., Burnham, C.W., 1966; The crystal structure of Jadeite. Am. Min., 51, 956-975
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  • Sorensen, S. S., 2005; Geochemistry of a Jadeitite-Serpentine contact, Guatemala. Geological Society of America (GSA) 2005 Annual Meeting
  • Sorensen, S.S. et al., 2006; The origin of jadeitite-forming subduction-zone fluids: CL-guided SIMS oxygen-isotope and trace-element evidence. Am. Min., 91, 979–996; Eur. J. Mineral. Jhrg. 24, Nr. 2 (2012) S. 197-399. Themenheft zu Jadeit
  • Stein, Aurel M. 1907. Ancient Khotan: Detailed report of archaeological explorations in Chinese Turkestan, 2 vols. Clarendon Press. Oxford. dsr.nii.ac.jp
  • Stein, Aurel M. 1921. Serindia: Detailed report of explorations in Central Asia and westernmost China, 5 vols. London & Oxford. Clarendon Press. Reprint: Delhi. Motilal Banarsidass. 1980. dsr.nii.ac.jp
  • Willis, G., 1972; Jade of the East, erschienen bei Weatherhill/New York-Tokyo (ein wunderbares, reich bebildertes Buch über die Geschichte der Jade, ihre Suche, Gewinnung, Verarbeitung, Bedeutung sowie zur Entwicklung der Namen im Laufe der Jahrtausende)

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