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Kupfer

Chrysokoll

Formel

Kristallsystem

Strunz

(Cu,Al)2H2Si2O5(OH)4 · nH2O

Orthorhombisch

9.ED.20


Chrysokoll, auch als Chrysokolla, Kieselkupfer, Kieselmalachit, Kupferkiesel, Kupfergrün oder Berggrün bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“. Es kommt überwiegend mikrokristallin sowie in nierigen bis traubigen, stalaktitischen oder körnigen bis erdigen Mineral-Aggregaten und krustigen Überzügen in fleckiger, blaugrüner Farbe verschiedener Tönungen vor.

Chrysokoll ist ein typisches Sekundärmineral, das durch Umwandlung (Verwitterung, Metamorphose) aus anderen Kupfer-Mineralen hervorgeht. Zusammen mit Azurit, Malachit, Cuprit und anderen findet es sich daher vorwiegend in Kupfer-Lagerstätten.

Weltweit konnte Chrysokoll bisher (Stand: 2010) an mehr als 2700 Fundorten nachgewiesen werden, so unter anderem in Broken Hill in Australien, Saida/Kreischa, Schneeberg (Sachsen), Lauterberg und Kupferberg in Deutschland, Mednorudnyansk/Ural in der Russischen Föderation, Bisbee und Morenci in den USA sowie in den großen Kupferlagerstätten von Katanga (DRC /Kongo).

Chrysokoll
Chrysokoll

Größe: 33x20 mm; Fundort: Gray Eagle Mine, Tierra Blanca District, Sierra Co., New Mexico, USA

John Sobolewski
Chrysokoll
Chrysokoll

Größe: 96x74x52 mm; Fundort: Star of the Congo Mine, Lubumbashi, Provinz Katanga, Demokratische Republik Kongo

Rob Lavinsky

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