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Kupfer

Enargit

Formel

Kristallsystem

Strunz

Cu3AsS4

Orthorhombisch

2.KA.05


Synonyme:
Clarit (Sandberger)
Garbyit
Guayacani

Enargit bildet sich unter hydrothermalen Bedingungen bei Temperaturen von 280 bis 600 °C. Er ist häufig vergesellschaftet mit Pyrit, Sphalerit, Galenit, Bornit, Tetraedrit, Tennantit, Chalkosin, Covellin, Baryt und Quarz.

Weltweit konnte Enargit bisher (Stand: 2011) an rund 740 Fundorten nachgewiesen werden. Neben seiner Typlokalität Morococha in der Region Junín, wo auch die größten Enargitkristalle mit bis zu 15 cm Länge zutage traten, fand sich das Mineral noch in vielen weiteren Regionen von Peru. Erwähnenswert aufgrund seiner hervorragenden Enargitfunde ist auch die ebenfalls in Peru liegende „Luz-Angelica-Mine“ bei Quiruvilca (Santiago de Chuco) in der Region La Libertad mit Kristallfunden bis etwa 10 cm Größe.

In Europa findet man das Mineral beispielsweise in Deutschland (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Sachsen), Österreich (Kärnten, Salzburg, Steiermark, Tirol), Frankreich, Serbien und Italien. Wichtige Vorkommen liegen in den Anden Südamerikas, vor allem in Peru, Chile und Argentinien. Aber auch in den Vereinigten Staaten (Montana, Utah, Arizona, Colorado), Luzon (Philippinen) und Japan sind Vorkommen bekannt.

Das Mineral wurde erstmals in der „San Francisco Erzader“ bei Morococha in der peruanischen Provinz Yauli gefunden und 1850 beschrieben von August Breithaupt, der das Mineral aufgrund seiner deutlichen bis vollkommenen Spaltbarkeit in allen drei Raumrichtungen nach dem griechischen Wort έναργής für sichtbar oder erkennbar benannte.

Enargit
Enargit

Größe: 5 x 3,4 x 3,1 cm, Fundort: Pasto Bueno, Pallasca Province, Ancash Department, Peru.

Rob Lavinsky
Enargit
Enargit

Fundort: Quiruvilca Mine, Santiago de Chuco, La Libertad, Peru; Größe: 39x32x19 mm

Rob Lavinsky

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