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Der Kupferschmied
Der Kupferschmied

Eygentliche Beschreibung aller Stände auff Erden, hoher und nidriger, geistlicher und weltlicher, aller Künsten, Handwercken und Händeln; Jost Amman und Hans Sachs, 1568

Deutsche Fotothek

Kupfer


Kupfer im Mittelalter (600 - 1.500)



Kupfer in Deutschland

Bronzeglocke
Bronzeglocke

Bronzeglocke "Gloriosa" im Dom zu Erfurt;
Gegossen 1497

Bistum Erfurt

Im Mittelalter gab es einen hohen Bedarf an Kupfer und Messing, was bedeutet, dass Kupfer in erheblich großer Menge gefördert wurde. Man kann davon ausgehen, dass Kupfer für die mittelalterliche Wirtschaft gleich wichtig wie Eisen war. Die wichtigsten Lagerstätten Deutschlands lagen am Nordrand des Harzes am Rammelsberg bei Goslar und Mansfeld, sowie bei Obermarsberg im Sauerland. (STEUER, H., 1993). Südlich von Freiburg ist der Kupferbergbau für das 11. Jh. nachgewiesen. Seit dem 10. Jh. wurden große Kupfermengen für bronzene Glocken, Kirchtüren, Epitaphien, liturgisches Kultgerät, Taufbecken und Tore sowie zu Haushaltsgeräte, wie Töpfen und Pfannen verwendet, ab dem 14. Jh. in zunehmendem Maß für Feuerbüchsen sowie zur Herstellung von Rotguss, Messing und zur Dachbedeckung . Manche Kupferblechdächer großer Kirchen wie St.Simonis et Juda in Goslar (3.500 kg) oder der Bamberger Dom sowie aus Kupfer hergestellte Monumente wie die Hildesheimer Christussäule wogen mehrere 1.000 kg. Im 11./12. Jh. gab es ca. 2.000 Glocken in Deutschland, nachgewiesen sind 50.000 kg Glockenbronze.


Rammelsberg im Harz

Der Bergbau am Rammelsberg wurde erstmals um 968 von Widukind von Corvey in seiner Res gestae Saxonicae erwähnt. Demnach habe Otto der Große „im Sachsenland Silberadern eröffnet“ („in Saxonia venas argenti aperuit“). Am Rammelsberg wurden hauptsächlich die Erzarten Blei–Zink-Erz, Kupfererz, Schwefelerz, Melierterz, Braunerz, Grauerz, Banderz und Kniest mit den Hauptmineralien Bleiglanz, Kupferkies, Zinkblende, Schwerspat, Pyrit sowie Vitriole gefördert. Aus den Erzen wurde unter anderem Silber, Blei, Kupfer und Zink gewonnen, worauf der Reichtum der Stadt Goslar im Mittelalter beruhte


Kupfer im Sauerland

Bergbau im Mittelalter
Bergbau im Mittelalter

Georgius Agricola;
De re metallica libri XII, Basel 1556

Public Domain

Archäologisch lässt sich der Erzbergbau bis mindestens ins frühe Mittelalter belegen. Der Berg Bilstein bei Marsberg war eines der Zentren des mittelalterlichen Kupferbergbaus im Hochsauerland. Marsberger Kupfererz wurde bereits im 8./9. Jahrhundert gefördert und in der Villa Twesine, einem mittelalterlichen Verhüttungsplatz und frühmittelalterliche Siedlung vor den Toren der Stadt Marsberg, verarbeitet. Man hat dort 36 Öfen und Röstgruben gefunden, die sich mit Hilfe von Keramikfunden auf die Zeit zwischen 700 und 750 datieren lassen. Wilfried Reininghaus vermutet, dass die karolingische Eroberung der Eresburg neben strategischen Gründen auch die Sicherung der dortigen Erzvorkommen zum Ziel hatte.

Die karolingische Zeit war förderlich für den Bergbau. Unklar ist, inwieweit die Einfälle der Ungarn sich ausgewirkt haben. Sicher ist, das in ottonischer und salischer Zeit ein erneuter Aufschwung stattgefunden hatte: Für die Zeit zwischen 999 und 1155 finden sich im Felsenmeer bei Hemer zahlreiche Bergbau- und Verhüttungsreste. Die Verhüttung erfolgte in Rennfeueröfen. Die Verleihung der Marktrechte an Niedermarsberg, damals Horhusen, ist nicht zuletzt eine Folge der nahe gelegenen Kupferproduktion. Im Ort wurden Waren aus Kupfer und Eisen produziert und vertrieben. Im Felsenmeer bei Hemer wurde zeitweise intensiv Eisenerzbergbau betrieben

In der Zeit zwischen 1000 und 1350 nahm die Bedeutung des Montangewerbes nicht zuletzt als Folge des Bevölkerungswachstums und der Entstehung neuer Siedlungen zu. In Ramsbeck belegen Radiokohlenstoffdatierungen untertägigen Abbau um das Jahr 1000. Erhebliche Bedeutung für den Aufschwung hatten die Klöster. So war das Kloster Bredelar seit der Gründung 1196 im Montangewerbe aktiv. In dem zum Kloster gehörenden Dörfern Giershagen, Messinghausen und Rösenbeck wurden Kupfer und Eisen gewonnen. Von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung sowohl in der Grafschaft Mark wie auch im Bereich des Herzogtums Westfalens war die Herstellung von Waffen und Rüstungen. Iserlohn und Marsberg waren neben Soest und Dortmund am Hellweg Zentren der Rüstungsproduktion. Zunehmend konzentrierte sich der Kupferabbau auf das Gebiet um Marsberg. In der Gegend von Plettenberg soll der Bergbau auf Kupfer seit 1338 in den Bärenberger Stollen umgegangen sein. (Quelle: wikipedia)


Das Kupfermonopol der Fugger

Nach einer Blütezeit des Kupferbergbaus im 13. Und 14. Jh. ist für die meisten Reviere ein Rückgang oder eine Unterbrechung der Förderung zu verzeichnen, was nicht unwesentlich auf den Bevölkerungsrückgang infolge der Pest zurückzuführen ist sowie bergbautechnisch durch die bis dato fehlende Wasserfördertechnologien. Mit dem ausgehenden Mittelalter waren es die Augsburger Fugger, welche die Kupferproduktion und den Kupferhandel beherrschten

Das enorme Wachstumspotential im Bergbau und Erzhandel nutzte Jakob Fugger in den folgenden Jahren äußerst gewinnbringend. Als Sicherheit für Darlehen, die er den Habsburgern und auch dem König von Ungarn gegeben hatte, ließ er sich Bergwerkserträge in Tirol und Bergwerksrechte in Oberungarn übertragen. Auf diese Weise erwarb das Montanunternehmen schließlich im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eine dominierende Stellung im Handel mit Kupfer. Mit ihrem Geschäftspartner Hans Thurzó gründeten die Fugger 1494 den „Ungarischen Handel“. Die von den Fuggern finanzierten Bergwerke in Neusohl (Banská Bystrica) gehörten zum Königreich Ungarn. Jakob schuf nun einen regelrechten Montankonzern: Neben einer Schmelzhütte in Neusohl wurden 1495 die Saigerhütte Fuggerau in Kärnten, bald darauf die Saigerhütten in Hohenkirchen (Thüringen) in Thüringen und in Moschnitz (Mostenice in der heutigen Slowakei) gegründet. Verteilt wurde das Kupfer über Faktoreien in Breslau, Leipzig, Krakau und Ofen (im heutigen Budapest). Für den Transport zur Ostsee ließ Jakob Fugger eigens eine neue Straße über den Jablunkapass bauen, über den die Kupferlieferungen zu den Ostseehäfen in Danzig, Stettin und Lübeck transportiert wurden. Von dort wurde das Kupfer aus Oberungarn über Antwerpen nach Lissabon verschifft, wo es die wichtigste portugiesische Handelsware für den Export nach Indien darstellte. Auf den Kupfermarkt in Venedig gelangte Fugger‘sches Kupfer aus Neusohl über Wiener Neustadt und die Adriahäfen Triest und Zengg. In den schlesischen Goldbergbau stiegen die Fugger 1502 ein. Die slowakische Kupferförderung machte knapp 40 Prozent der europaweiten Kupferherstellung aus. Aus Tirol – wo die Fugger den Markt weitgehend beherrschten – stammten 40 Prozent des europäischen Kupfers. Die Augsburger Firma besaß somit in Europa eine marktbeherrschende Stellung im Kupfergeschäft, wenn auch kein Monopol.


Spätes prähistorisches nordamerikanisches und präkolumbianisches Kupfer

Kupferplatten des prähistorischen Nordamerika
Kupferplatten des prähistorischen Nordamerika

Drei Beispiele von Kupferplatten aus der Zeit der Mississippi-Kultur

Herb Roe

Die Mississippi-Kultur war eine Indianerkultur, die ab ungefähr 900 n. Chr. auftrat und aus der Woodland-Periode hervorging. Ihr Zentrum befand sich am mittleren Mississippi-Tal, doch erstreckte sie sich auf den Südosten der heutigen Vereinigten Staaten und damit in etwa auf die Bundesstaaten Tennessee, Ohio, Arkansas, Illinois, Missouri, Michigan, Indiana, Oklahoma und Texas sowie Teile Alabamas und Georgias. In der Mississippi-Kultur entstanden Kunstwerke mit einer ungewöhnlichen Aussagekraft. In den Gräbern fand man Halsschmuck, Steinskulpturen und Keramiken, Kupfergegenstände, Lochperlen sowie Becher aus gravierten Muschelschalen.

Nebenstehend drei Beispiele von Kupferplatten aus der Zeit der Mississippi-Kultur (900-1600 n.Chr.). Rechts eine Spiro-Platte aus Oklahoma, links eine Wulfing-Platte aus Malden, Missouri und in der Mitte eine Wulfing-Platte aus Etowah in Georgia. Beispiele dieser Art gab es zahlreich im gesamten mittleren und Südwesten der USA.


Tumbaga-Pectoral
Tumbaga-Pectoral

Pektoral aus Tumbaga. Muisca-Kultur, Kolumbien. 600-1600 n.Chr;
Museo della Biblioteca apostolica Vaticana

Sailko

Im Gegensatz zu Nordamerika, verfügten die alten Kulturen in Südamerika über ausreichende Schmelz- und teilweise technologisch anspruchsvolle Legierungstechniken. Es gab zwei Techniken der Verarbeitungen: das Treiben und Hämmern und das Gießen nach dem Wachsausschmelzverfahren. Dieses metallurgische Wissen wurde bis nach Mesoamerika transferiert. Die Verarbeitung von Gold und Kupfer in Südamerika scheint sich in der Andenregion des heutigen Peru, Bolivien, Chile und Argentien entwickelt zu haben. Die frühesten Kupferarbeiten werden auf 1.432-1.132 v.Chr. datiert.

Die alten präkolumbianischen Völker (Maya, Tolteken, Azteken, Chimu, Moche, Inka) kannten und bearbeiteten Kupfer neben Gold und Silber, doch konnten sie nie einen breiteren Grad von metallenen Nutzgegenständen rreichen, mit Ausnahme von Kultgeräten, die allerdings meist aus mehr oder weniger reinen Edelmetallen hergestellt wurden. Werkzeuge waren dagegen überwiegend aus organischem Material und/oder Stein gefertigt.


Tumi aus Bronze
Tumi aus Bronze

Tumi (Ritualmesser) aus Bronze;
Chimu-Kultur, 1100-1550 n.Chr.

Los Angeles County Museum of Art

Für die Chimú-Kultur (um 1270 bis 1470) (bevor sie im Inka-Reich aufging), konnte die Bronzeherstellung durch Funde nachgewiesen werden. Ihre Vorläuferkultur, die Mochica oder Moche (1.–7. Jahrhundert), verarbeitete Kupfer und eine Gold-Kupferlegierung namens Tumbaga (auch Tumbago; für die Herstellung der als Tumi bezeichneten Zeremonial-/Ritualmesser).

Tumbaga

Tumbaga ist eine Legierung mit den Hauptbestandteilen Gold und Kupfer. Der Kupferanteil kann hierbei bis zu 70 % betragen. Tumbaga hat einen niedrigeren Schmelzpunkt und eine größere Härte als Gold. Die Legierung war besonders in Altkolumbien und in Mittelamerika verbreitet. Die Oberflächen der Produkte wurden erwärmt und das entstehende Kupferoxid mit Pflanzensäure entfernt. Übrig blieb reines Gold. Viele Gegenstände der Indios wurden so hergestellt, z. B. das Tumi und die Tunjos. Auf diese Weise arbeiteten die Völker der Muisca, die Tairona und die Sinu. .


Kupfer in Japan

Der Große Buddha von Nara
Der Große Buddha von Nara

Großer Bronze-Buddha (Daibutsu) von;
Nara, Japan; hergestellt 751

Public Domain
Der Große Buddha von Kamakura
Der Große Buddha von Kamakura

Großer Bronze-Buddha (Daibutsu) von;
Kamakura, Japan;
Höhe 11,4 m, Gewicht 93 to, errichtet 1252

Dirk Beyer

Kupfer und Bronze waren in Japan schon seit dem 3. Jh. v.Chr , etwa zur Zeit der Yayoi-Kultur bekannt. Allerdings war dies kein Kupfer aus eigener Erzeugung, sondern in Form importierter Gegenstände aus China. Der nachweislich erste Kupferbergbau in Japan begann im Jahr 697 in den heutigen Provinzen Tottori und Yamaguchi. Im Jahr 701 wurde das erste japanische Bergrecht erlassen. Nachdem Anfang des 8. Jh. in der Präfektur Saitama große Kupferlagerstätten entdeckt wurden, ließ die die damalige Kaiserin Gemmein-Tenno die Ära Wado (i..ü.S. "japanisches Kupfer) ausrufen, einhergehend mit der Prägung erster Kupfermünzen. Die Gießtechnik entwickelte sich rasch und in der Folge des 8. Jh. entstanden nicht nur ein 16 m hoher Bronzebuddha in Nara, sondern auch ungezählte Glocken, Spiegel, Laternen und Gebrauchsgegenstände.

(s.a. in diesem Portrait > Kupferlagerstätten in Asien/Japan)


Präkoloniale Bronzen der Yoruba in Nigeria

Bronze-Kunst in Westafrika
Bronze-Kunst in Westafrika

Gegossene Bronzeplatte aus Benin, von 1897-1898 ins Britische Museum verbracht

Andreas Praefcke

Die Yoruba (Yorùbá) sind ein westafrikanisches Volk, das vor allem im Südwesten Nigerias lebt. Sie leben hauptsächlich in den südwestlichen Bundesstaaten Oyo, Ogun, Lagos, Ondo, Osun, Ekiti und Kwara, aber auch in den Nachbarstaaten Benin, Ghana und Togo. Das Siedlungsgebiet ist noch heute das dicht besiedelte Kerngebiet Nigerias. 22 der 50 größten Städte des Staates liegen dort. Die Ursprünge der Yoruba liegen mit großer Wahrscheinlichkeit im alten Ägypten, von wo ihre Vorfahren vor ca. 5000 Jahren nach Südwesten zogen und sich schließlich im heutigen Benin und Teilen von Nigeria niederließen. Dort entstand auch das sagenumwobene Königreich von Ilé Ife. Charakteristisch für ihre Kultur ist die frühe Gründung von Städten. Bereits im Mittelalter zählten die größten Städte 100.000 Einwohner. Alle Königreiche der Yoruba führten sich auf die mythische Gründungsstadt Ile-Ife (Ile-Ifé; Ifé) zurück. Der Sage nach soll die Menschheit in Ile-Ife entstanden sein. Sie ist eine heilige Stadt der Yoruba und hatte ihre Glanzzeit im 13. Jahrhundert. Sie liegt im Bundesstaat Osun.

Ile-Ife ist bekannt für seine bis ins 10. Jahrhundert zurückreichenden Skulpturen aus Stein, Terrakotta und Bronze, wobei letztere mit dem Wachsausschmelzverfahren angefertigt wurden. Die meisten der naturalistischen Plastiken sind von großem kunsthistorischem Wert. Der Entdecker der naturalistischen Kunstgegenstände war Leo Frobenius. Bei Ausgrabungen im Olokun-Hain im Norden der Stadt und anderen Fundplätzen gelang es ihm 1910, eine Vielzahl von naturalistischen Kunstgegenständen freizulegen, die er durch seine zwei Jahre später erschienene umfassende Veröffentlichung der Außenwelt bekannt machte. Die meisten von ihnen befinden sich heute im Ethnologischen Museum Berlin-Dahlem. Neue wichtige Funde machte Frank Willett 1957 in Ita Yemoo am Nordrand der Stadt. Die wertvollsten Fundstücke aus Ile-Ife sind im National Museum in Lagos ausgestellt. Weitere Funde sind im Ife-Museum, das sich am Rande des Palastkomplexes befindet, zu sehen.


Yoruba-Bronze 12. Jh.
Yoruba-Bronze 12. Jh.

Bronzebüste eines Ooni of Ife aus dem 12. Jahrhundert;
im Bestand des Britischen Museums

Ukabia

Die Bronzen aus Benin und Ile-Ife wurden -und werden bis heute- in der Technik der "Verlorenen Form" hergestellt. Hierzu wird ein positives Wachsmodell des späteren Bronzeobjektes -inklusive Gusskanälen- über einem Gusskern aus Ton modelliert und nach der Fertigstellung ebenso mit Ton ummantelt. Nachdem der Ton gebrannt -und das Wachs ausglaufen ist- kann der so entstandene Hohlraum mit Bronze, Kupfer oder Gelbguss befüllt werden. Nach dem Erkalten werden die innere und äussere Tonformen zerschlagen um den Guss freizugeben. Anschließend werden die Gusskanäle entfernt und die Figur nachbearbeitet, ziseliert und oft auch patiniert. Künstliche Patinierung war auch bei den alten Stücken gebräuchlich und erreichte ein hohes ästhetisches Niveau.

Quellen
1.Wikipedia: Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar (CC 3.0)
2.http://www.bwoom-gallery.com/Benin%20Ife_Bronze%20Allgemeine%20beschreibung.html (Allgemeine Beschreibung afrikanischer Volksstämme in Relation zu ihrem Kunstschaffen)



Literatur

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  • Bruhns, K.O., 1994, Ancient South America, Cambridge University Press,.
  • Frobenius, L., 1913; The Voice of Africa, London 1913 (Frobenius stayed for nearly two months in Ife, in 1910-11).
  • Gordon, R. & Knopf, R, Metallurgy of Bronze used in tools from Machu Picchu, Peru, Archaeometry, 48, pp. 57–76.
  • Gordon, R. & Knopf, R., 2007, Late horizon silver, copper, and tin from Machu Picchu, Peru, Journal of Archaeological Science, 34(1), pp. 38–47.
  • Hosler, D. & Macfarlane, A., 1996, Copper Sources, Metal Production, and Metals Trade in Late Postclassic Mesoamerica, Science, 273(5283), p. 1819.
  • Johnson, S., 1921; History of the Yorubas, London 1921.
  • Lange, D., 2004; The dying and the rising God in the New Year Festival of Ife; in: Lange, Ancient Kingdoms of West Africa, Dettelbach 2004, pp. 343–376.
  • Lechtman, H. & Klein, S., The Production of Copper–Arsenic Alloys (Arsenic Bronze) by Cosmelting: Modern Experiment, Ancient Practic, Journal of Archaeological Science, 26, pp. 497–526.
  • Levine, M.A., 2007a, Determining the Provenance of native copper artifacts from Northeastern North America: evidence from instrumental neutron activation analysis, Journal of Archaeological Science, 34(4), pp. 572–87.
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  • Roese, P. M., and D. M. Bondarenko; 2003; A Popular History of Benin. The Rise and Fall of a Mighty Forest Kingdom.
  • Bascom, W., 1969; The Yoruba of Southwestern Nigeria. (The book mainly deals with Ife).
  • –- "The Olojo festival at Ife, 1937", in: A. Falassi (ed.), Time out of Time. Essays on the Festival, Albuquerque, 1987, 62-73.
  • http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Japan
  • http://www.copper.org/education/history/60centuries/middle_ages/early.html


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