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Katanga-Kreuz aus Kupfer
Katanga-Kreuz aus Kupfer

Währung in Katanga (Kongo) im 18-20. Jh., ca. 20x20 cm; Foto Rosser 1954; Public Domain Wiki Katanga Cross

Public Domain

Kupfer


Kupfer in Afrika




Ein Schmelzofen erhebt sich auf den Höhen von Kalabi

Ein großer Schmelzofen, welchen wir

von unserem Vater Lupadila geerbt haben

Ein Schmelzofen in welchem Kupfer fließt und wogt

Lied afrikanischer Bergleute aus dem XVIII-XIX Jahrhundert




Der Katanga-Sambia-Kupfergürtel


Der Copperbelt (englisch; deutsch: Kupfergürtel) ist eine Industrieregion sowohl in der Demokratischen Republik Kongo als auch in Sambia. Er ist das bedeutendste Kupferabbaugebiet Afrikas und das größte Industriegebiet in Afrika südlich der Sahara außerhalb Südafrikas. Neben Kupfer werden auch Kobalt und weitere Metalle abgebaut.

Der Kupfergürtel zeichnet sich durch das Vorkommen von Kupfererzen (und der weltgrößten Kobalterzen) aus. Er liegt auf einer Hochebene am östlichen Ende der Lundaschwelle, etwa 1200 bis 1300 m über dem Meeresspiegel und bildet im Zentrum Sambias und im Südosten der Demokratischen Republik Kongo ein etwa 800 km langes und 250 km breites Gebiet, das von Luanshya im Südosten bis nördlich von Kolwezi im Nordwesten reicht. Der sambische Teil gehört überwiegend zur Provinz Copperbelt, der kongolesische Teil zur ehemaligen Provinz Katanga. Dieser Teil reicht weit in sambisches Staatsgebiet hinein. Wichtige Städte im sambischen Teil sind Ndola, Kitwe, Chingola, Luanshya und Mufulira, die zu den zehn größten sambischen Städten zählen. Die größte kongolesische Stadt im Copperbelt ist Lubumbashi, welche auch die zweitgrößte Stadt der Demokratischen Republik Congo (DRC) ist. Der Teil nördlich von Lubumbashi ist nicht so stark durch den Kupferbergbau geprägt und wird nur gelegentlich zum Copperbelt gezählt.

Mehr als ein Zehntel der weltweiten Kupfervorkommen befinden sich im Copperbelt. Sambia erzielte 1988 über 90 % seiner Außenhandelserlöse durch den Export von Kupfer, die Demokratische Republik Kongo bis zu 40 Prozent. Die DRC ist Weltmarktführer bei der Produktion von Kobalt. Rund 53 % des weltweit exportierten Kobalts stammten 2006 aus dem Copperbelt, davon fast drei Viertel aus der DRC.

Die Einwohner im Gebiet des heutigen Copperbelts hatten schon seit Jahrhunderten die Fähigkeit, Kupfer aus den Erzen zu gewinnen und mit den daraus gefertigten Gütern Handel zu betreiben. 1895 stellte der US-Amerikaner Frederick Russell Burnham im Rahmen einer Expedition fest, dass es in dem Gebiet große Kupfervorkommen geben müsse. Damals gehörte der Nordteil des Gebiets zu Belgien, der Südteil zum Vereinigten Königreich. Die British South Africa Company übernahm die Ausbeutung dieser Vorkommen im südlichen Teil. Unter anderem entstanden ab Beginn des 20. Jahrhunderts Eisenbahnstrecken, die ein Verschiffen des Kupfers bis zu den Häfen am Atlantischen und Indischen Ozean ermöglichten. Innerhalb des damaligen Belgisch-Kongo entstand eine Bahnstrecke nach Kalemie am Tanganjika-See. Von 1960 bis 1963 war das damalige Katanga nach einem Sezessionskrieg faktisch unabhängig. In den 1960er Jahren wurden in Sambia rund 750.000 Tonnen Kupfer gewonnen. Von 1971 bis 1999 hieß die DR Kongo Zaïre; die Provinz Katanga wurde Shaba genannt.

Die Benguelabahn nach Lobito am Atlantik war durch den angolanischen Bürgerkrieg zerstört, die Verbindung nach Beira am Indischen Ozean konnte wegen des Boykotts des damaligen Minderheitenregimes in Rhodesien ebenfalls nicht genutzt werden. 1976 wurde die TAZARA als Verbindung des Copperbelts mit dem Hafen in Daressalam eröffnet.

Der Verfall der Kupferpreise auf dem Weltmarkt ab 1974 und besonders ab Ende der 1990er Jahre traf den Copperbelt besonders hart. 2000 betrug die Fördermenge in Sambia nur noch 256.900 Tonnen Kupfer. Zusätzlich schaffte die einseitige Abhängigkeit vom Kupferbergbau schwerwiegende Umweltprobleme. So werden beim Raffinieren der Kupfererze große Mengen an Arsen und Kohlenmonoxid frei. Auch wurde die Landschaft durch den Tagebau großflächig zerstört. Die Siedlungsbau wurde von den Interessen der Bergbaukonzerne bestimmt, so dass großflächige, städtische Ortschaften ohne ausreichende Infrastruktur entstanden. Von 2003 bis 2007 vervierfachte sich der Kupferpreis, so dass die Fördermenge erhöht wurde. 2006 wurden in Sambia 497.000 Tonnen Kupfer gewonnen. 2009 wurde mit der Lumwana Mine bei Solwezi die größte sambische Kupfermine in Betrieb genommen.


Geologie des Kupfergürtels


Die Lagerstätten des Copperbelt gehören zum Lagerstättentypus sedimentgebundener, schichtförmige Cu-Sandstein, bzw. Red Bed-Lagerstätten. Die Kupfererze lagern in späten präkambrischen Sedimenten, d.h. bis zu 12 m mächtigen Erzhorizonten, welche in Folgen von Sandstein, Konglomeraten, bituminösen Tonschiefern und Dolomiten eingelagert sind. Sie gehören zum Unteren Roan der Shaba-Formation. Die Kupfergürtel-Region ist eine proterozoische (ca. 500 - 700 ma) Gebirgskette, der sogenannte Lufilian-Bogen, welcher sich bildete, als zwei große Teile der kontinentalen Kruste, der Kalahari-Kraton und der Kongo-Kraton kollidierten. Dieses Kollisionsereignis war eines von vielen, welche sich vor ca. 500 bis 700 ma ereigneten und zum Entstehen des Superkontinents Gondwana beitrugen.

Kupfer kommt schichtgebunden disseminiert in einer Vielzahl kontinentaler sedimentärer Gesteine vor. Diese Sequenzen werden charakteristisch unterlagert von oder zwischengelagert in Red Bed-Sandstein mit Evaporit-Folgen. Dies deutet auf Sedimentation in einem heißen, ariden oder semi-ariden Paläoklima nahe des Paläoäquators hin. Die Wirtsgesteine entstanden in einer Vielzahl lokaler anoxischer Ablagerungszonen, inklusive deltaischer Sedimente, Sabhka-Typ lagunenartiger Karbonatbecken oder intertidaler Lehmpfannen sowie flachen Kohlebecken.

Die Erzmineralisation ist proterozoisch oder jünger (mittelproterozoisch, permisch oder frühmesozoisch). Primäre Minerale sind Chalkosin, Bornit und Chalkopyrit; in manchen Lagerstätte auch gediegenes Kupfer. Desweiteren Malachit, Pseudomalachit und Heterogenit; Digenit, Djurleit, Tennantit und Cuprit sowie Chrysokoll und Dioptas. In manchen Lagerstätte kommt auch das seltene Cu-Co-Sulfid Carrollit vor. Gangminerale sind Karbonate und Quarz.


Demokratische Republik Kongo


Im kongolesischen Teil des Copperbelts befinden sich einige der hochgradigsten Kupferlagerstätten der Welt. In einigen dieser Vorkommen liegt der Kupfergehalt höher als 5%. Das Erz enthält auch hohe Anteile an Kobalt, dessen Reserven in der DRC ca. 34% der Weltreserven betragen. Man geht davon aus, dass einige der großen Lagerstätten, welche zukünftig mittels moderner Technologie abgebaut und aufbereitet werden, dadurch so viel mehr Kupfer produzieren könnten, dass die heutigen Schätzungen der Reserven zu niedrig liegen. Der Badrf nach Kupfer ist groß; an vorderster Nachfragestelle steht China.

Geschichte
Gestützt auf archäologische Kupferfunde bei Naviundo, welche auf ca. 345 n.Chr. datiert werden, begann die kongolesische Kupferzeit vor etwa 1.700 Jahren. Prähistorischen Abbau von Kupfererz gab es in mehreren Vorkommen, so bei Dikuluwe nahe Musonoi, Tenke-Fungurume, Kambove, Luisha, Ruashi und Etoile sowie bei Luano. Erste Kupferbarren in Standardgrößen wurden am Ende des 1. Milleniums erzeugt. Der belgische Missionar Jean Felix de HEMPTINNE beobachtete 1924 Menschen vom Yeke-Volk beim Kupferabbau bei Dikuluwe. Frauen und Kinder sammelten lose auf der Erdoberfläche liegenden Malachit, während die Männer mit Eisenhacken Löcher und Schächte zwischen 10-15 m Teufe und Stollen bis 20 m Länge aushuben, um das Kupfererz abzubauen. Wenn nötig, wurde das Erz auch mittels Feuersetzen aus dem Gestein gewonnen. Das Erz wurde dann sortiert, in einem nahgelegenen Fluss gewaschen und anschlißened geschmolzen.

Der kommerziell-industrielle Erzbergbau im Kongo begann in den 1920er Jahren unter der Herrschaft der Kolonialmacht Belgien (Belgisch-Kongo), die ausbeutende Gesellschaft war die belgische "Union Minière du Haut-Katanga" (UMHK). Die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die tw. zwangsrekrutierten Arbeiter in den Gruben waren erbärmlich. Die Arbeiter wurden misshandelt und litten stark unter Krankheiten, welche durch die Arbeitsbedíngungen entstanden. Die Union Miniere führte einen ständigen Kampf, die Arbeiter vor einer Flucht aus den Minen zu hindern; wenngleich es einigen gelang, Schutz in Angola zu finden.

Nach dem Ende der belgischen Kolonialzeit (1960) und einem nachfolgenden (durch westliche Intervention angeheizten) Bürgerkrieg litt das Land ab 1965 unter einer über drei Jahrzehnte währenden Diktatur. In diese Zeit fällt die Plünderung des Kongo durch den Machtherrscher Mobuto und seiner Generäle sowie der zeitweise Niedergang der Bergbauproduktion. 1967 verfügte Mobuto, dass kein Kupfer mehr exportiert werden dürfe. 1980 war der Staat, mittlerweile in Zaire umbenannt, praktisch bankrott. Mit dem Sturz Mobutos (1997) und der Übernahme der Regierung durch Laurent-Desiré Kabila begann zugleich eine Folge schwerer Kriege, welche - einschließlich des unmittelbar folgenden Kivu-Krieges – bis 2008 5,4 Millionen Menschen das Leben kosteten. Am 16. Januar 2001 fiel Kabila dann einem Attentat zum Opfer, angeblich durch seinen Leibwächter. Kabilas Sohn Joseph übernahm sofort nach der Ermordung seines Vaters zunächst vorübergehend dessen Amtsgeschäfte. Am 26. Januar 2001 „erbte“ er offiziell seine Stellung als Staatspräsident der DR Kongo. Im Dezember 2002 schlossen Regierung und Rebellen ein Friedensabkommen in Pretoria und bildeten im Juli 2003 eine gemeinsame Regierung, für das Jahr 2005 wurden die ersten demokratischen Wahlen in der Geschichte des Landes avisiert, welche jedoch erst ein Jahr später, im Jahre 2006, Realität werden sollten.

Zwischen 1970 und 1988 lag die jährliche Produktionsrate in etwa konstant bei 400.000 bis 5000.000 t. Von 1992 bis 2001 fiel die Produktion drastisch auf unter 50.000 t. Seitdem ist wieder ein Zuwachs der Kupfererzeugung zu verzeichnen; im Jahr 2008 lag die Produktion bei 300.000 t. Für das Jahr 2010 rechnete die Regierung aufgrund verschiedener neuer Bergbauprojekte mit einem deutlichen Anstieg der Aktivität. Die Kupferproduktion sollte auf 400.000 Tonnen steigen. Langfristig als Ziel anvisiert wurde sogar eine Jahresproduktion von über 800.000 t im Jahr 2012. Als Grund für diesen starken Anstiege werden die von Freeport McMoRan Copper & Gold Inc., Katanga Mining und Gecamines betriebenen Minen genannt.

Katanga - Kupferbergbau
Katanga - Kupferbergbau

Foto der Lagerstätte und Grube "L' Etoile du Katanga" um 1913

Public Domain
Kupferschmelze in Katanga
Kupferschmelze in Katanga

Kupferschmelze der Mine Etoile du Congo;
1912-1914

Tropenmuseum (NL)
Bergwerksbetreb bei Elisabethville
Bergwerksbetreb bei Elisabethville

Bergwerksbetriebe bei Elisabethville (Lubumbashi);
Katanga 1917

Public Domain

Wichtigste Kupfer-Bergbauunternehmen

Gecamines (La Générale des Carrières et des Mines)
ist eine DRC-staatseigene Gesellschaft, welche wesentlich Kupfer, Kobalt und Zink produziert. Die Kupfergruben mit dem Hauptinteresse von Gecamines beinhalten Kambove, Kipushi und Kolwezi. Gecamines betreibt zudem eine Kupferhütte in Lubumbashi und eine hydrometallurgische Anlage in Shituru. Zu Gecamines gehört zudem SODIMIZA (Société de développement industriel et minier du Zaire), welche Cu, Co und Zn produziert und 1987 von Gecamines erworben wurde.

Freeport
betreibt im Kongo die Tenke Fungurume Mine. Sie ist größte Kupfer-Kobalt-Mine des Landes und nahm im vergangenen Jahr den kommerziellen Betrieb auf. Experten gehen davon aus, das die Lagerstätte über die weltweit größten noch nicht ausgebeuteten Kupfer- und Kobalt-Reserven verfügt.

Katanga Mining
(74,8% Schweizer Unternehmen Glencore ; Abbau Kamoto Mine)

Kababankola Mining Company (KMC)
ist ein joint-venture zwischen Gécamines (20%) and Tremalt (80%) (Cu und Co).

Anvil Mining
(Canada, gegründet 2002, ab 2011 Hauptanteilseigner Trafigura Beheer; Abbau des Tagebaus Kinsevere und eine Aufbereitungsanlage); )

Metorex
(Südafrika, Kinsenda mine, Ruashi mine, Dilala und Lubembe Lagerstätten).Copper Resources Corporation (CRC) ist ein Tochterunternehmen von Metorex (75% in Miniere de Musoshi et Kinsenda (MMK); MMK selbst besitzt die gefluteten Kupfergruben Kinsenda und Musoshi in Katanga)

Afrimines Resources SPRL

Tiger Resources

Eurasian Natural Resources Corporation
(ENRC; Mukono Mine)

Die Regierung der DRC begann 2008, ca. 60 Bergbaulizenzen zu sichten und gab die Ergebnisse dieser Untersuchungen den Bergbauunternehmen bekannt. Zu diesen Unternehmen gehörten u.a.

  • TEAL, eine Tochter der African Rainbow Minerals, welche die Lagerstätte Kalumines abbauen und welche zukünftig aktiv mit Gecamines (s.u.) zusammenarbeiten sollte.
  • Im August 2009 wurde von der Regierung die Lizenz von First Quantum Minerals (FQM) zur Aufarbeitung des Abraums von Kolwezi eingezogen; im Mai 2010 entschied ein DRC-Gericht, dass die Kupfergruben Lonshi und Frontier illegal von FQM erworben worde sind und deshalb an die staatseigene Firma Sodimico übergeben werden müsse.

In der DRC sind viele Firmen im Kupferbergbaugeschäft tätig und die Namen der Firmen ändern sich ständig durch Start-Ups, Akquisitionen und Veräußerungen.


Kupfergrube L'Etoile du Congo
Kupfergrube L'Etoile du Congo

Mine l'Etoile du Congo, Lubumbashi, Dem. Rep. Kongo; 1921; Myers JD Mineraux

Archiv: Peter Seroka (Collector)
Kupferbergbau Kambove Kongo
Kupferbergbau Kambove Kongo

Demokr. Rep. Kongo; 1919; Myers JD Mineraux; Gemeinfrei

Archiv: Peter Seroka (Collector)
Kupfergrube Kambove
Kupfergrube Kambove

Kupfergrube Kambove in Katanga, 1921

Myers JD

Kupfermineralien aus Katanga


Kupfer
Kupfer

Größe: 5 x 2,9 x 2,8 cm,
Fundort: Likasi, Shaba, DR Kongo

Rob Lavinsky
Kupfer
Kupfer

Kupfer mit rosafarbenem Dolomit.
Größe: 11,5 x 8,5 x 6,3 cm,
Fundort: Mashamba West, Mashamba, Shaba, DR Kongo

Dan Weinrich
Kupfer mit Cobaltocalcit
Kupfer mit Cobaltocalcit

Größe: 6,2 x 4,7 x 4,5 cm,
Fundort: Mupine, Kamoto, Westen, Provinz Katanga, D.R. Kongo

Mingems
Chrysokoll
Chrysokoll

Klassischer Chrysokoll von Katanga

Rob Lavinsky
Cuprit-Malachit
Cuprit-Malachit

Cuprit-Malachit-Erz von Katanga

Rob Lavinsky
Malachit
Malachit

Klassischer Malachit von Katanga

Rob Lavinsky

Katanga - Afrikas größter Kupferproduzent

Tenke-Fungurume


Das Projekt Tenke Fungurume Mining (TFM) umfasst die Erschließung von drei nebeneinander liegenden Tagebauen zum Abbau von Kupfer-/Kobalterz sowie den Bau und den Betrieb einer Aufbereitungs- und SX/EW-Verhüttungsanlage mit einer Jahreskapazität von 115. 000 t Kathodenkupfer und 8.000 t Kobaltmetall. Die Kupfer-Kobalt-Lagerstätten von Tenke Fungurume zählen zu den weltweit größten Vorkommen dieser Art. Die insgesamt über 1.500 km2 große Lagerstätte liegt etwa 175 km NW von Lubumbashi in der Provinz Katanga der Demokratischen Republik (DR) Kongo und ist in zwei Konzessionen aufgeteilt (Mines de Kwatebala et de Tenke-Sefu-Fwaulu).

Tenke Fungurume ist eine sedimentgebundene stratiforme Kupferlagerstätte (SSC) mit Oxid-, gemischter Oxid-Sulfid- und Sulfid-Mineralisation. Dominierende Minerale sind Malachit, Pseudomalachit und Heterogenit. Wichtige Sulfide sind Bornit, Carrollit, Chalkosin und Chalcopyrit. Die Kupferreserven betragen ca. 155 mio t; seit 2010 wurden 120.300 t Cu und 9.200 t Co erzeugt.

Die erste Kupferproduktion begann 2009. Die Eigentümer des Vorkommens sind die US-Firmen Freeport-McMoRan Copper & Gold (FCX) (56%) und Lundin Mining Corporation (Lundin) (24%) sowie La Générale des Carriéres et des Mines (Gécamines) (20%), welche der Regierung der DRC gehört.

Tenke-Fungurume
Tenke-Fungurume

Kupfergrube Tenke-Fungurume, Katanga;
Grubengelände und Säurefabrik;
Foto: l'Ecclisiaste

Bulletin Solutions, Inc.

Gécamines


Gécamines (Générale des Carrières et Mines, früher Union Minière du Haut Katanga) ist die Bezeichnung eines Bergbauunternehmens und des zugehörigen Bergbaukomplexes in der Provinz Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. In dem Komplex, der Ausmaße von bis zu 300 km Länge und 70 km Breite hat, werden hauptsächlich Kupfer- und Kobalterze abgebaut. Gecamines gehört zu den größten Bergbauunternehmen in Afrika und ist die größte Firma in der DRC. Gecamines besitzt die weltgrößten Kobaltvorkommen und ist achtgrößter Kupferproduzent der Welt. Zu den wichtigsten Lagerstätten und Bergbaukomplexen gehören

  • Kamoto Mining Complex (seit 2007), Joint Venture zwischen Kamoto Copper Company (KCC) und DRC Copper and Cobalt Project (DCP); hierzu gehören auch zwei Oxid-Tagebaue in Kolwezi.
  • Kakanda/Kambove mines (Cu und Co), Joint Venture mit International Panorama Resources Corporation
  • Kamfundwa mine (Cu), Joint Venture mit Harambee Mining Corporation and Sogemin
  • Kipushi mine (Cu, Au, Zn), Joint Venture mit Ivanplats

Zum Gecamines-Gesamtprojekt gehören die Kupferschmelzen in Lubumbashi und die Kupferhütten (Schmelzen) in Shituru sowie das Unternehmen SODIMIZA (Société de développement industriel et minier du Zaire), welche Cu, Co und Zn produziert und 1987 von Gecamines erworben wurde.

Kupfererzbergwerk Kamoto
Kupfererzbergwerk Kamoto

Kamoto (Kolwezi) Kupfer-Untertagebergbau

DRC Mining Magazine

Die seit 1966 verstaatlichte Anlage erwirtschaftete teilweise 70 % der Exporteinnahmen des Landes. Die Abbaumengen beliefen sich in den 70er Jahren auf jährlich bis zu 700.000 t Kupfer und 18.000 t Kobalt. Die anfangs Gewinn bringende Anlage hatte seit 1971 mit den stark fallenden Kupferpreisen zu kämpfen. Dies führte schließlich zu einer Verringerung der Abbaukapazitäten auf rund 30.000 t Kupfer und 3.000 t Kobalt im Jahr 1994.


Sambia


Der sambische Kupfergürtel in der gleichnamigen Region "Copperbelt Province" bildet gemeinsam mit der Nordwest-Provinz mit Zentrum Solwezi eine der größten Kupfer-Lagerstättenprovinzen der Welt. Das Gebiet erstreckt sich von der Mitte des Landes, der Central Province über den Nordwesten bis in die Demokratische Republik Congo (DRC) hinein. In diesem Gebiet wird das Hauptexportgut, und gleichzeitig die wichtigste Wirtschaftsware, Sambias gefördert und abgebaut. Quelle: http://www.gesichter-afrikas.de/rohstoffe-ressourcen-in-afrika/metallische-rohstoffe/kupfer.html)

Kupfererzbergbau in Sambia
Kupfererzbergbau in Sambia

Kupfergrube Nchanga nahe Chingola in Sambia

Blue Salo
Mufulira Mine
Mufulira Mine

Mufulira Kupfermine mit Absetzbecken in Sambia

Ken Henderson

Geschichte
Aus dem 7. Jahrhundert finden sich im Nordwesten Sambias Siedlungen von Menschen, die den Gebrauch von Eisen. Die archäologische Fundstätte Ingombe Ilede an der Mündung des Flusses Lusitu in den Sambesi nahe Siavonga bietet Artefakte von Textilien, Kupferbarren und Gold, das vermutlich in Munhumutapa gewonnen wurde, Keramik, deren Tradition nach der Fundstätte benannt wurde. Es werden Handelsbeziehungen über Munhumutapa vermutet, eine Handelsachse von Nord nach Süd. Ingombe Ilede erreichte seine Blütezeit zwischen 1300 und 1500. Die Fundstücke liegen im Livingstone Museum. Fast zeitgleich zu der Kupfergewinnung in Munhumutapa lässt sich für die Zeit um 1000 im sambischen Kansanshi der erste Kupferbergbau nachweisen. Es finden sich aus dieser frühen Zeit Kupferbarren, die möglicherweise als Währung benutzt wurden. Der Kupferbergbau erlebt seine Blütezeit jedoch erst in der Zeit zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert, als die des Kupferbergbaus in Munhumutapa längst beendet ist.

Seit Entdeckung der Kupferlagerstätten im Jahr 1920 in Nord-Rhodesien, welches im Zuge der Unabhängigkeit zu Sambia wurde, hatte Kupfer eine außergewöhnliche Dominanz in der sambischen Wirtschaft. 1969 war Sambia der größte Kupfererzeuger in der Dritten Welt und mit 12,2% der drittgrößte Produzent weltweit, nach den USA und der damaligen Sowjetunion. Der Beitrag des Kupfers zu Sambias BIP war astronomisch. Durch die starke Bedeutung des Kupferbergbaus und dem weltweiten Verfall des Kupferpreises wurde Sambia in den letzten Jahren stark durch die Probleme dieses Sektors getroffen. So ging die Kupferproduktion von 755.000 t im Jahr 1969 bis auf 260.000 t (1999) zurück, was einem Weltmarktanteil von 2,1 % entsprach und Sambia 1999 auf Platz zwölf der kupferproduzierenden Länder stellte. Bedingt durch die steigenden Kupferpreise konnte die Produktion im Jahre 2005 wieder auf 550.000 Tonnen gesteigert werden (rund 75% der sambischen Exporteinnahmen).

Bergbau

Zambia Consolidated Copper Mines Investment Holdings
(ZZCM-IH ist eine Aktiengesellschaft und Finanzholding, die Teile von Zambia Consolidated Copper Mines (ZCCM) dem größten Unternehmen im Kupferbergbau von Sambia übernommen hat. Sie wurde 1999 gegründet und befindet sich zu 87,6 Prozent in staatlichem Besitz von Sambia. ZCCM-IH ist im Zuge und zum Zweck der Privatisierung der sambischen Wirtschaft entstanden. Ihr Ziel ist nicht wie bei ZCCM der Betrieb und die Erhaltung von Kupferbergbau und -industrie, somit auch die Gewinnung von Kobalt, Blei und Zink in Sambia, sondern die Profitmaximierung für die Regierung und eine durchschnittliche 12,4%-Beteiligung an Unternehmen in diesen Sektoren. ZCCM-IH ist vergleichsweise klein und vor allem mit der Prüfung von Bilanzen beschäftigt. Die Reduktion sambischen Einflusses auf eine Beteiligung bedeutet nicht, dass das einheimische Management dieser Unternehmen ausgetauscht werden könnte. ZCCM-IH war im Jahr 2006 an neun Betrieben beteiligt. Laut The Economist vom 20. Mai 2006 betrugen die Beteiligungen von ZCCM-IH:

  • 20,6%an Konkola Copper Mines Plc
  • 20% an Kansanshi Mines Plc
  • 20% an Copperbelt Energy Corporation Plc
  • 15% an Luanshya Copper Mines Plc,
  • 15% an NFC Africa Mining Plc
  • 15% an Chibuluma Mines Plc
  • 10% an Mopani Copper Mines Plc
  • 10% an Chambishi Metals Plc
  • 100% an Ndola Lime Company

Die wichtigsten ausländischen Investoren in Sambias Kupferbergbau und somit Kooperationspartner von ZCCM-IH sind:

  • Glencore International (Schweiz) (Mopani Copper Mines)
  • J&W Investment (Chambishi Metals),
  • Vedanta Resources der indischen Sterlite Industries Ltd. (Konkola Copper Mines),
  • First Quantum Minerals aus Kanada (Kansanshi und Bwana Mkubwa mines)
  • Equinox Minerals (Lumwana Copper-Cobalt Project),
  • Metorex of South Africa (Chibuluma Mines)
  • Die chinesische Non-Ferrous Metals (NFC Africa Mining)
Kupfergrube Konkola
Kupfergrube Konkola

Konkola Copper mine in Zambia;
Copyright allowance for non-commercial use

FLSmidth
Nkana Mine - Förderturm
Nkana Mine - Förderturm

Untertage-Kupfergrube Nkana, Zaire; MCM (2011)

photosmith

Mopani Copper Mines
befand sich im Jahr 2006 zu 16,9% im Besitz von First Quantum Minerals Ltd Plc. (Vancouver/Kanada), zu 73% von Glencore International AG (Baar/Schweiz) und zu 10 Prozent von Zambia Consolidated Copper Mines Investment Holdings. Mopani Copper Mines wird an der Börse Lusaka Stock Exchange quotiert, also nicht gehandelt. Ihr Sitz ist in Kitwe, Central Avenue. Mopani Copper Mines betreibt Untertage-Bergbau in Mufulira mit 27 Mio. t Vorräten bei rund 3,04 % Kupfergehalt und Nkana mit 75 Mio. t Vorräten bei ca. 2,3 % Kupfer– und 0,14 % Kobaltgehalt. Beide Bergwerke werden betrieblich von Mopani Copper Mines und First Quantum Minerals gemeinsam geführt. Mufulira wird seit 1933, Nkana seit 1932 ausgebeutet. Mopani Copper Mines wurde im April 2000 für 43 Mio. US–$ privatisiert. Im Jahr 2006 entstand eine Kupferhütte mit einer Kapazität von 410.000 t Kupferkonzentrat im Jahr, diese wurde durch neue Technik auf 650.000 t erweitert und soll bald 850.000 t erreichen. Das Kupferkonzentrat enthält etwa 60 Prozent Kupfer und muss weiter raffiniert werden. 2008 sollten 270.000 t Kupfer pro Jahr gewonnen werden. Mopani Copper Mines ist der größte Arbeitgeber im Copperbelt und beschäftigt 16.000 Menschen. Sie gilt als der gewinnträchtigste Bergbaubetrieb in der Region, wird jedoch auch für schwere Umweltschäden (massive Überschreitung der WHO-Werte für Schwefel in der Luft und in der Folge einige Tote) verantwortlich gemacht.

Chibuluma Mines
ist eine Aktiengesellschaft in Sambia. Sie befindet sich seit 1998 zu 85% im Besitz der südafrikanischen Metorex Ltd. und zu 15% von Zambia Consolidated Copper Mines Investment Holdings. Chibuluma Mines fördert seit Mitte der 1940er Jahre im Tagebau Kupfer- und Kobalterz in Chibuluma-West und -Süd bei Kitwe. Ihre Kapazität lag 2002 bei 1.200 t Kupfer pro Monat. Zuvor hatte Metorex durch eine Investition von US-$ 13,26 Mio, d. h. durch eine neue Anlage in Chibuluma-Süd, die 2001 den Betrieb aufnahm, die Kapazität verdoppelt. 2003 wurden 5.300 t Kupfer gefördert, 2002 7.373 t Kupfer und 77 t Kobalt. Die Lagerstätten in Chibuluma-West mit 2,5% Kupfer- und 0,1 Kobaltgehalt gelten als fast erschöpft und sollten bereits Ende 2004 stillgelegt werden. Die Förderung von 20.000 t Erz, also 600 t Kupfer pro Monat wird jedoch als Untertagebau fortgeführt. Die in Chibuluma-Süd mit 3% Erzgehalt können noch bis 2015 (Schätzung) ausgebeutet werden. Chibuluma Mines will die Kupfererzverarbeitung von 10.000 t auf 40.000 t pro Monat erhöhen. Gewonnen wird ein Konzentrat, das zur Weiterverarbeitung entweder an sambische Firmen verkauft oder nach Südafrika transportiert wird.

Konkola Copper Mines
befindet sich seit 1999 zu 51% im Besitz der Vedanta Ressources Plc. in London, zu 28,4% in dem der Zambia Copper Investment Ltd. und zu 20,6% von Zambia Consolidated Copper Mines Investment Holdings. Konkola Copper Mines ist der größte Kupferproduzent Sambias. Sie betreibt die Kupferbergbaue Konkola Deep gemeinsam mit Sterlite Industries Ltd aus Indien, die eine Tageskapazität von 100 t hat, Nampundwe allein mit einer Tageskapazität von 10,44 t und Nchanga allein mit einer Tageskapazität von 112 t Kupfererz. Konkola Copper Mines wollte die Produktion von Kupferkonzentraten von 180.000 t pro Jahr in 2000 auf 220.000 t und 2.500 t Cobalt im Jahr 2009 steigern und die folgenden 25 Jahre halten. Dafür wurden für US-$ 345 Mio die bestehenden Anlagen erneuert. Das sind die Bergbauausrüstung selbst sowie die Anlagen für Zerkleinerung, Schmelze und Raffinerie. Ab 2006 sollte in einer zweiten Phase der tiefe und komplexe Bergbau Konkola Deep ausgebaut werden, der das größte Erzvorkommen ist.

Mufulira
ist die größte Untertage-Grube in Afrika, mit ca. 10.000 Mitarbeitern , Es werden pro Jahr ca. 300.000 to Kupfer erzeugt. Zum Bergbaukomplex Mulfulira gehören ein Konzentrator, eine Hütte und eine Raffinerie.

Nkana
ist eines der größten Bergwerke Afrikas und baut Kupfer sowohl untertage als auch im offenen Tagebau ab. Das Erz wird eit 1932 gefördert und hat bisher ca. 6 mio t Kupfer produziert. Die Reserven betragen etwa 69 mio t, die Resourcen 126 mio t Cu-Erz.

Kansanshi
ist eine Bergbaustadt in der Nordwestprovinz Sambias. Sie liegt etwa 14 km N von Solwezi, 14 km S der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo auf 1.200 m Meereshöhe. Kansanshi hat 41.000 Einwohner und liegt am Westende des afrikanischen Kupfergürtels.

Der Kupferbergbau in Kansanshi reicht bis in die Zeit vor 1000 n. Chr. zurück. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert erlebte er eine Blütezeit, seit 1908 wird Kupfer mit industriellen Methoden gewonnen. Kansanshi verdankt seine Existenz ausschließlich dem Kupfer. Demzufolge hängt das wirtschaftliche Wohlergehen der Stadt unmittelbar von der Entwicklung der Weltmarktpreise für Kupfer ab.

In den 1980er Jahren ging es mit dem Bergbau bergab, 1986 sank die Jahresförderung auf 1.000 t Kupfer, was nahezu der Einstellung des Bergbaus gleichkam. Nach der Jahrtausendwende wurde die englische Kansanshi Mine privatisiert und Kansanshi erlebte durch den steigenden Kupferpreis einen Wiederaufschwung. Die Sadt Kansanshi wurde Ende 2004 sogar wieder an das nationale Stromnetz angeschlossen. 2005 wurde durch Kansanshi Mining PLC, ein Tochterunternehmen von First Quantum Minerals ein neuer Tagebau eröffnet, wofür 250 Millionen US-Dollar investiert wurden. Aktuell (2012) werden jährlich 261.351 t Kupfer und 136.056 Unzen Gold produziert. Die Times of Zambia drückte die mit dem Bergwerk verbundene Hoffnung aus: „Kansanshi mine will do for Zambia what many other projects have failed to effect.“ (Kansanshi wird für Sambia das bewirken, was anderen Projekten misslang.) Das wäre dann der größte Kupferbergbau des Landes. 2012 waren 1700 Menschen im Bergwerk beschäftigt und die Restlaufzeit des Tagebaus wurde auf 17 Jahre beziffert. (wikipedia)

Nkana Mine
Nkana Mine

Nkana Kupfermine bei Kitwe in Sambia

Per Arne Wilson
Chambishi Mine
Chambishi Mine

Chambishi Kupfermine in Sambia

Unbekannter Autor
Kupferschmelze Rhokana
Kupferschmelze Rhokana

Die Kupferschmelze Rhokana im Jahr 1932

George Maxwell
Kansanshi Mine in Sambia
Kansanshi Mine in Sambia

Bergbauprojekt Kansanshi in Sambia

Public Domain

Kupfermineralien von Sambia

Kupfer
Kupfer

Größe: 7,5 x 5,2 x 2,5 cm,
Fundort: Mufulira Mine, Provinz Copperbelt, Sambia

Dan Weinrich
Kupfer
Kupfer

Größe: 5 x 3,7 x 3,5 cm,
Fundort: Mufulira Mine, Provinz Copperbelt, Sambia

Dan Weinrich
Kupfer
Kupfer

Größe: 8,2 x 6,8 cm,
Fundort: Mufulira Mine, Provinz Copperbelt, Sambia

Rock Currier
Azurit-Malachit
Azurit-Malachit

Kabwe Mine

Rob Lavinsky
Brochantit-Chrysokoll
Brochantit-Chrysokoll

Rokna Mine, Kitwe, Sambia

Rob Lavinsky
Libethenit
Libethenit

Nchanga MIne, Chingola, Sambia

Fabre Minerals

Tsumeb in Namibia


Die Stadt Tsumeb liegt NW der Stadt Grootfontein, ca. 370 km N von Windhoek in Namibia. Die weltbekannte Mine in Tsumeb ist die nach dem Ort benannte „Tsumeb Mine“ (auch Tsumcorp Mine), die von 1907 bis 1996 in Betrieb war und in der insgesamt 267 anerkannte Minerale entdeckt wurden.

Ursprünglich war das Gebiet um Tsumeb von San bewohnt. Sie waren auch die Entdecker der hier dicht unter der Erdoberfläche lagernden Kupfererz-Vorkommen und in der Lage, aus diesen Erzen im sogenannten „Termitenofen-Verfahren“ (dabei wurden Termitenhügel wegen ihres besonderen Belüftungssystems als einfache Hochöfen benutzt) Kupfer zu gewinnen und zu verarbeiten. Daraus entwickelte sich ein schwunghafter Kupfer-Handel mit den nördlich siedelnden Ovambo, die aus dem Metall kunstvolle Ringe und Halsketten schmiedeten.

Die Nachricht von diesen Erzvorkommen blieb auch den Weißen nicht verborgen. So wurden seit Anfang des 19. Jahrhunderts mehrere Expeditionen in das Otavi-Bergland unternommen, um die Erzvorkommen und deren Abbaumöglichkeiten zu erkunden. Letztlich scheiterten all diese Versuche an den fehlenden bzw. zu aufwändig erscheinenden Transportwegen. Erst nach Übernahme der Gebietsverantwortung durch die Deutschen begann eine planmäßige Erkundung der Erzlagerstätten, da man sich von deren Nutzung eine Verbesserung der bisher negativen Leistungsbilanz der deutschen Kolonialpolitik versprach.

1893 erhielt die South West African Company die Minenrechte über diese Fundstätten. 1899 begann die planmäßige Erschließung der Minen durch englische Ingenieure und nach Gründung der deutsch-englischen Otavi-Minen-und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) - einer Tochtergesellschaft der South West African Company - am 6. April 1900 der gewerbsmäßige Abbau. Ende 1900 wurde die erste Ladung Erz mit Ochsenwagen nach Swakopmund gebracht, um von dort aus mit der Woermann-Linie nach Europa transportiert zu werden. Die reichen, nicht nur auf Kupfer beschränkt bleibenden Erzvorkommen (u.a. wurden auch Blei und Zink sowie über 200 weitere, zum Teil nur hier vorkommende Mineralien entdeckt) einerseits und die so beschwerlichen Transportwege andererseits machten den Bau einer Eisenbahn-Strecke nach Swakopmund unabwendbar. 1906 war die Eisenbahn-Strecke fertiggestellt, was der Mine und damit Tsumeb zu einem schwunghaften Aufstieg verhalf. In der Folgezeit wurden viele afrikanische Kontraktarbeiter, zwangsverpflichtete Arbeiter und auch viele Europäer zur Bewirtschaftung der Mine in Tsumeb angesiedelt. Die reichen Mineralienfunde - in geringen Mengen wurde auch Gold gefunden - brachten auch Glücksritter und Abenteurer in den Ort, so dass Tsumeb eine sehr unruhige und wilde Zeit erlebte. Ab dem Jahr 1907 versorgte eine Hochdruckwasserleitung die Stadt mit Wasser und die offizielle Erzförderung begann. Die Tsumeb Mine wurde zuletzt von "Ongopolo" geleitet, (frühere Namen 'Tsumcorp mine', bzw. 'Tsumeb Corporation Ltd (TCL)'). Die Grube wurde 1996 aus Unwirtschaftlichkeit geschlossen.


Tsumeb vor 1910
Tsumeb vor 1910

Fotograf im einzelnen unbekannt: Dr. Robert Lohmeyer (geb. 1879), Bruno Marquardt (1878-1916) und Eduard Kiewning (?)

Public Domain
Tsumeb
Tsumeb

Erzgrube Tsumeb zu Beginn des 20. Jh;
Postkarte aus dem Bildarchiv der;
Sam Cohen Bibliothek;
in Swakopmund, Namibia; 1979

Bildarchiv Sam Cohen Bibliothek
Tsumeb 1931
Tsumeb 1931

Privates Foto, zur Nutzung unter CC freigegeben

Unbekannter Autor

Geologie von Tsumeb


Die Tsumeb-Formation stellt die Karbonatplattformfazies des Kalahari-Kratons in der Damara-Abfolge dar. Diese Gesteine wurden bei der panafrikanischen Damara-Orogenese nur relativ schwach deformiert. Tsumeb ist berühmt für einen riesigen mineralisierten Schlot (pipe), welcher zur Gründng des Bergbauortes führte. Die Herkunft dieses Schlots wird kontrovers betrachtet. Der Schlot durchdringt den präkambrischen Dolomit bis in eine Teufe von fast 1.300 m. Eine Theorie ist, dass der Schlot ursprünglich ein gigantisches Höhlensystem war, dessen Hohlräume durch herabrieselnden Sand verfüllt wurden. Sollte der Schlot aber vulkanisch sein, wie andernorts vorgeschlagen, wäre die Gesteinsfüllung (Pseudo-Aplit) einzigartig. Der Schlot war schon in prähistorischen Zeiten eine Quelle für Erzsucher, wobei die frühen Bergleute aber kaum die Oberfläche ankratzten. Der Hauptantail des Erzed wurde im 20. Jhdt. mittels Versatzbau abgebaut. Das Erz war polymetallisch; aus ihm wurden Cu, Pb, Ag, Au, As und Ge gewonnen. Dazu kam ein bestimmter Anteil an Zn, dessen Aufbereitung jedoch aus technischen Gründen schwierig war. Der Schlot war berühmt für seine enormen Erzmengen, welche teilweise so hochgradig waren, dass sie, ohne vorherige Anreicherung, direkt in die Schmelzerei verbracht werden konnten. Zwischen 1905 und 1996 produzierte Tsumeb ca. 30 mio to Erz mit 1,7 mio to Cu, 2,8 mio to Pb, 0,9 Mio to Zn und 8o to Ge.

Die Lagerstätte Tsumeb gehört wegen ihrer spektakulären Mineralfunde und der Vielzahl seltener Mineralien zu den berühmtesten der Welt. Bis heute wurden 205 verschiedene Minerale nachgewiesen, wobei 40 davon erstmals beschrieben wurden. Es handelt sich hauptsächlich um oxidische Sekundärminerale, die sehr oft eine ungewöhnliche chemische Zusammensetzung und einen bemerkenswerten strukturellen Aufbau besitzen. Hervorgegangen sind oxidische Sekundärmineralien aus zahlreichen sulfidischen und teilweise arsenhaltigen Mineralien. Man gewann aus den Erzen Blei, Kupfer, Zink, Silber, Cadmium, Germanium und Arsen. Zu den weltbesten Mineralien gehören Azurit, Cerussit und Wulfenit.


Kupfermineralien von Tsumeb


Kupfer, Cuprit
Kupfer, Cuprit

Kupfer mit Cuprit auf Calcit,
Größe: 3,2 x 2,4 x 1,9 cm,
Fundort: Tsumeb Mine, Otjikoto Region, Namibia

Fabre Minerals
Tennantit
Tennantit

Größe: 9 x 7 x 6 cm, Fundort: Tsumeb, Otjikoto Region, Namibia.

Rob Lavinsky
Azurit und Malachit
Azurit und Malachit

Azurit xx, Malachit; Tsumeb Mine/Namibia; Maßstab in cm.

Jan Hartmann

Südafrika


Palabora ist eine Cu-(U-)(Zr-)Apatit-Vermiculit-Lagerstätte nahe Phalaborwa in der Provinz Limpopo (füher NE Transvaal). Die Apaptit-Produktion begann 1932-1934; Vermiculit wird seit 1946 gefördert. Der Kupferbergbau begann 1965-1967. Palabora ist der größte Übertage-Bergbau in Afrika; die Mine hat einen oberflächlichen Durchmesser von ca. 2.000 m und ist ca. 230 m tief.

Im Untertage- und Tagebau von Palabora wurden Carbonatite und Phoscorite auf Kupfer abgebaut. Nebenprodukte sind u.a. Magnetit, Apatit, Gold, Silber, Elemente der Platin-Gruppe und Uran. Innerhalb desselben Alkaligesteinskomplexes liegt außerdem die weltgrößte magmatische Phosphat-Lagerstätte. Dort wurde apatitreicher Pyroxenit abgebaut.

Palabora ist ein an der Oberfläche ca. 20 km2 großer Alkali-Magmatitkomplex und besteht hauptsächlich aus Phlogopit- and Apatit reichen Pyroxeniten. Diese Pyroxenite wurden in mehreren Folgen von unterschiedlichen Gesteinen intrudiert - Pegmatite, Phoscorit, Olivin-Magnetit-Apatit-Phlogopit-Carbonatite und letztlich einer zentralen Intrusion von Sövit. Haupterz für Phosphate ist der Phoscorit.

Phalaborwa Mine
Phalaborwa Mine

Der Phalaborwa Mine in der Limpopo-Provinz in Südafrika; 1987

Wolfgang Hampel

Die zentrale Sövitzone (Loolekop) besteht aus Calcit und Magnetit mit geringeren Anteilen von Dolomit, Apatit, Chalcopyrit, Bornit, verschiedenen Silikaten sowie Uraninit-Thorianit und Baddeleyit als Akkzessorien. Dieser Sövit wird großflächig auf Kupfer mit Uran, Zirkon und kleineren Mengen Platin als Nebenpdodukte abgebaut. Der Kupfer-Erzkörper liegt in einer Carbonatit-Pipe, deren Kupfergehalte graduell schwanken; die höchsten Werte betragen ca. 1% Cu und liegen im Kernbereich. Der Untertage-Abbau ist entwickelt, die Reserven wurden ursprünglich auf 225 t mit ca. 0,7% Cu-Gehalt zuzüglich 16 t 0,49%igen Cu-Erzes geschätzt; diese Zahlen jedoch im Jahr 2005 von Rio Tinto korrigiert; echte und geschätzte Reserven sollten 112 t mit 0,56% Cu-Gehalt sein.


Eritrea

Bisha Mine


Bisha ist eine große, hochgradige VHMS-Lagerstätte, etwa 150 km W von Asmara in Eritrea, welche übertage abgebaut wird. Sie setzt sich aus drei unterschiedlich geschichteten Zonen zusammen: eine ca, 35 m mächtige Oberflächen Au-Ag-Zone (erschöpft 2013), welche direkt über einer kupfer-angereicherten supergenen Zone liegt; unter dieser Cu-Zone einer primäre, zur Tiefe offenen Zn-Cu-Sulfidzone. Die Grube Bisha begann ihre Arbeit im Jahr 2008 aufzunehmen, die erste kommerzielle Produktion begann 2011 mit ca. 2 Mt pro Jahr. Nach der Erschöpfung der Au-Ag-Vorräte in 2013 wurde auf Kupfer als Konzentrat umgeschaltet. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Expansion in eine Flotationsanlage vorgesehen, um auch Zn-Konzentrate herzustellen.

Bisha
Bisha

Kupferlagerstätte Bisha in Eritre

Tesfanews

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