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Olivin

Olivin - eines der wichtigsten gesteinsbildenden Mineralien



Olivin ist eines der häufigsten Silikate und gesteinsbildendes Mineral. Olivin führende Gesteine bilden den Hauptbestandteil des oberen Erdmantels, wo die Magnesium- und Eisenanteile des Olivin etwa im Verhältnis 9:1 stehen, und entstehen in basischen intrusiven magmatischen Gesteinen wie Gabbro und Peridotit, aber auch in extrusiven wie dem Basalt. Dunit ist ein intrusives Gestein, das fast ausschließlich aus Olivin besteht und in dem bis zu 15 cm große Forsteritkristalle gefunden wurden. Durch Metamorphose entsteht Olivin als Forsterit aus dolomitreichem Kalkstein; umgekehrt bilden sich durch Verwitterungsprozesse und durch Kontakt mit mineralreichen hydrothermalen Lösungen Serpentine aus Olivin. Die Erosion von Basaltlava führt an manchen Stellen zur Entstehung dunkelgrüner Olivinsande. Schließlich kommt Olivin auch in einer Gruppe der Stein-Eisen-Meteorite, den Pallasiten und den meisten Chondriten, sowie einigen Steinmeteoriten, wie den Ureiliten vor. Die Olivinkristalle sind hier in eine Nickel-Eisen-Matrix eingebettet.

Anfang März 2007 wurde berichtet, dass im Bereich der Fifteen-Twenty Fracture Zone (FTFZ) des Mittelatlantischen Rückens, auf halbem Wege zwischen Barbados und Teneriffa, ein ungewöhnliches Loch in der Erdkruste entdeckt wurde, durch das man direkt auf den Fels des Erdmantels aus grün schimmerndem Olivin sehen könne. Quelle:

  • Spiegel Online - Forscher entdecken riesiges Loch in der Erdkruste
  • Drilling the Mid-Atlantic Ridge: RRS James Cook cruise JC007, 5 March 2007 – 17 April 2007

Gesteine mit Olivin als überwiegendem Anteil

Vulkanite

  • Olivin Basalt

    • Var. Olivin Tholeiit
    • Var. Oceanit

Hoch-Mg" vulkanische Gesteine

  • Pikrit
  • Komatiit
  • Meimechit

Lamprophyre

  • Kimberlit

Melilitische Gesteine

  • Vulkanische Melilitite

    • Olivin Melilitit
  • Plutonische Melililotite

    • Olivin Melilitolit (Kugdit)
    • Pyroxen Olivin Melilitolit
    • Olivin Pyroxen Melilitolit (Olivin Uncompahgrit)

Plutonite

  • Olivin Gabbro
  • Olivin Gabbronorit
  • Olivin Norit

Ultramafische Gesteine

  • Dunit
  • Lherzolith
  • Harzburgit
  • Wehrlit
  • Hornblende Peridotit
  • Olivin Hornblendit
  • Olivin Hornblende Pyroxenit
  • Olivin Klinopyroxenit
  • Olivin Orthopyroxenit
  • Olivin Pyroxen Hornblendit
  • Olivin Pyroxenit
  • Olivin Websterit
  • Pyroxen Hornblende Peridotit
  • Pyroxen Peridotit

Oceanit
Oceanit

Ocenait mit Olivin-Phenokristallen;
Brulé, SE-Hang, Pito de la Fournaise, Reunion.
Foto: David Monniaux

Sebastian Henckel
Olivinbasalt
Olivinbasalt

Aphanitische Textur. Michigan, USA

James St. John
Olivin Pyroxenit
Olivin Pyroxenit

Ultramafisches Gestein aus Pyroxen und bis zu 50% Olivin;
Stillwater-Komplex, Montana, USA.

James St. John

Hoch-Mg" vulkanische Gesteine

Chemisch definiert in der TAS - Klassifikation der "High-Mg-Gesteine" ( pikritische Gesteine; nach Farbenindex Ultramafitite


Alkali Pikrit
Alkali Pikrit

Yuzhnoe-Intrusion, Jetty-Halbinsel, Ost-Antarktis

James St. John
Pikrit
Pikrit

Pikrit - ein extrem pyroxen- und olivinreicher Basalt Fundort: Im Thale, Schriesheim, Baden-Württemberg

Collector

Pikrit

Pikrite sind dichte, dunkelgrüne fein- bis grobkörnige ultramafitische Gesteine mit einem Olivinanteil von über 50 % am gesamten Mafitgehalt und weniger als 10% hellen Gemengteilen. Sie treten häufig zusammen mit Diabasen auf und sie haben zumeist ein porphyrisches Gefüge. Im Mineralbestand führen sie gesteinsbildend Olivin und Augit, untergeordnet auch Hornblende, Bronzit und Biotit. Akzessorische Gemengteile sind Apatit und Magnetit.

Eine der wenigen Vorkommen in Europa sind bei in Hirzenhain in Hessen sowie bei Seibis (heute ein Ortsteil von Schlegel (Thüringen), bei Bad Lobenstein. In Russland befinden sich mehrere Pikrit-Lagerstätten. Natursteinsorten


Komatiit
Komatiit

Komatiit mit deutlicher Spinifex-Struktur; Pyke Hill, Munro Township, E von Timmins, Cochrane District, Ontario

James St. John
Komatiit
Komatiit

Komatiit, eine ultramafische Lava, mit Spinifex-Struktur aus langblättrigem Olivin und langgestrecktem Pyroxen; Komati Formation (Onverwacht Vulkangruppe), Barberstone Greenstone Belt, Südafrika; V...

James St. John

Komatiit

Komatiit ist eine ultramafische Lava, welche aus hoch temperierten Magmen kristallisiert und bis zu 18-32% MgO enthält. Komatiit bildet oft Kissen-Laven. Die gut entwickelte Spinifextextur zeigt eingewachsene skelettförmige und blättrige Olivin- und Pyroxen Kristalle in einer glasartigen Grundmasse. Komatiite mit höherem Mg-Anteil heißen peridotitische Komatiite. Der Name stammt vom Komati-Fluss, Barberton, Transvaal, Südafrika.


Meimechit (Ersatzbild)
Meimechit (Ersatzbild)

Da bisher kein Bild von Meimechit zur Verfügung steht, ersatzweise ein Photo eines fast mit Meimechit identischen Kimberlits von Ison Creek, Elliott County, Kentucky, USA.

James St. John

Meimechit

(auch Meymechite, Maymechite, Maimetschit; russisch: Маймечит)

Ultramafisches vulkanisches Gestein, zusammengesetzt aus größeren Olivinkristallen in einer Grundmasse aus Olivin, Klinopyroxen, Magnetit und Glas. Aufgrund der mineralogischen und chemischen Zusammensetzung besteht eine gewisse Beziehung zu den Kimberliten. Chemisch klassifiziert im TAS-Diagramm als "High-Mg" vulkanisches Gestein, definiert als pikritisches Gestein.

Benannt nach dem Fluß Meimecha, einem Nebenfluß des Kheta, Meimecha-Kotui-Provinz,Nord-Sibirien, Russland. Die Maimetcha durchfließt die Sibirischen Traps, eines der größten Flutbasalt-Gebiete des ultrabasischen Magmatismus aus dem Trias, das um die Perm-Trias-Grenze vor 250 Millionen Jahren entstand. Die Flutbasalte haben in diesem Gebiet eine Mächtigkeit von bis zu 3000 Metern.


Lamprophyre

Lamprophyre sind fein- bis mittelkörnige, stark porphyritische Gesteine mit den Hauptbestandteilen Biotit ( oder Fe-Phlogopit), Amphibolen und Pyroxenen, tw. auch Klinopyroxen, Olivin und sporadisch Melilit sowie Feldspat in der Grundmasse


Kimberlit
Kimberlit

Premier Kimberlite Pipe, Cullinan, NE von Pretoria, Südafrika. Entstanden im Mesoproterozoikum vor ca. 1,2 Mrd Jahren.

James St. John
Kimberlit
Kimberlit

Picton Quarry, Prince Edward County, SE Ontario, Canada. Ordovizisch.

James St. John

Kimberlit

Kimberlite sind magmatische, ultramafische Gesteine, welche zum größten Teil aus serpentinisiertem Olivin mit unterschiedlichen Anteilen an Phlogopit, Orthopyroxen, Klinopyroxen, Carbonaten und Chromit besteht. Charakteristische akzessorische Mineralien sind Pyrop, Monticellit, Rutil und Perowskit. Das Alter der meisten Kimberlite liegt bei 70-150 Mio Jahren (Mesozoikum), wenngleich die ältesten vor ca. 1,2 Mrd Jahren entstanden (Oberes Präkambrium). Ihr Auftreten ist an kratonische Kontinentalblöcke gebunden. Nach aktueller Auffassung werden Kimberlite als lamprophyrische Gesteine klassifiziert (IUGS).

Kimberlite sind primäre Lagerstätten für Diamanten, welche durch sogen. pipes (sehr tiefreichende, senkrechte vulkanische Schlote) an die Erdoberfläche gelangen. Sie kommen in Südafrika, Brasilien, Australien, Sierra Leone und in Sibirien vor. Der erste Kimberlit wurde 1880 in Südafrika gefunden.


Olivin Melilitit - Lapilli
Olivin Melilitit - Lapilli

Höwenegg, Hegau, Rheingraben, Baden-Württemberg, Deutschland. Spätes Miozän (ca. 10 Ma)

James St. John

Melilithische Gesteine

Melilithische Gesteine werden unterteilt in

  • Ultramafische melilithische Gesteine: (M > 90 %)

    • Melilitolit (plutonisch)
    • Melilithit (vulkanisch)

Wenn mehr als 10 % Olivin vorliegen, wird der Präfix Olivin dazugefügt. Die wichtigsten Varietäten sind:

  • Olivin Melilithite

    • Olivin Melilithit mit Kalsilit, Leucit und Nephelin in glasiger Grundmasse (Katungit)
  • Olivin Melilitholithe

    • Olivin Pyroxen Melilitholith (Olivin Uncompahgrit)
    • Olivin Melilitholith mit Nephelin, Pyroxen und Ti-Magnetit (Kugdit)
    • Olivin Pyroxen Melilitholith mit Glimmer, Ti-Augit und Perowskit; subvulkanisch bis plutonisch (Afrikandit)
  • Nicht -ultramafische melilithische Gesteine (M < 90 %)

Für Gesteine in dieser Gruppe ( nicht-ultramafische melilithische Gesteine) muß der jeweilige angemessene Name entweder in der plutonischen oder vulkanischen QAPF - Klassifizierung benutzt und mit dem Terminus Melilith qualifiziert werden.


Spinell-Peridotit
Spinell-Peridotit

charakteristischer alpinotyper Peridotit; ein Mantelspan, der in hochmetamorphe Einheiten eingeschuppt wurde. Fundort: Balmuccia, Piemonte, Italien

Collector
Olivin Hornblende Pyroxenit
Olivin Hornblende Pyroxenit

Ultramafisches Gestein mit mehr als 30% Pyroxen; Olivin und Amphibol in unterschiedlichen Anteilen. Carratraca. Malaga, Spanien

Peter Seroka

Peridotite

(abgeleitet vom franz.: Peridote = Olivin)

Peridotite ist ein Sammelbegriff für plutonische, ultramafische, holomelanokrate, mittelkörnige Tiefengesteine (Ultramafitite) aus den Hauptgemengteilen Olivin (40 - 90 % , meist durch Wasseraufnahme und Temperaturänderung in Serpentin umgewandelt), Pyroxen 05 - 30 % (Ortho- und Klinopyroxene) und / oder Amphibolen. Nebengemengteile sind Chromit, Magnetit, Spinell und Granat. Definiert im QAPF - feld 16 (Ultramafitolit), bzw. in den Peridotit - Pyroxenit - Hornblendit - Diagrammen nach Streckeisen, 1973 )

Die Farbe der meisten Peridotite ist tiefdunkelgrün bis schwarzgrün ( je nach Olivingehalt), graugrün bis schwarzgrün (je nach Pyroxen-/ Amphibolgehalt). Lherzolithe nehmen im Laufe der Verwitterung auch eine tief ockergelbe bis orangebraune Färbung an.

Peridotite werden auch als Mantel-Xenolithe bezeichnet. Sie unterscheiden sich von den Pyroxeniten dadurch, daß sie einen Olivingehalt höher als 40 % haben. Dieser Wert wurde anstelle von 50 % gewählt, weil viele Lherzolithe bis zu 60 % Pyroxen enthalten können.

Entsprechend ihres Olivin-Gehaltes (mit mind. 40% Olivin) werden die Peridotite unterteilt in
  • Dunit (Olivin >90%) ( Var. Olivenit )
  • Harzburgit (Olivin 40-90% plus 10-60% Orthopyroxen)
  • Lherzolith (Iherzolith)(Olivin 40-90% plus > 10% Ortho- und Klinopyroxen)
  • Wehrlit (Wherlit)(Olivin 40-90% plus 10-60%Klinopyroxen

Granat- oder spinellhaltige ultramafische Gesteine werden, wenn diese weniger als 5 % Anteil bilden, als granat- oder spinellführende Peridotite, Dunite etc. bezeichnet; wenn der Granat- Spinellanteil höher als 5 % ist, benutzt man die Terminologie Granat-Peridotit, Granat-Dunit, Plagioklas-Peridotit, Spinell-Peridotit, Granat-Peridotit etc.

Peridotite mit Hornblende, Pyroxenen und Olivin werden als Pyroxen Peridotit, Pyroxen Hornblende Peridotit und Hornblende Peridotit bezeichnet.

Peridotitknollen, im hiesigen Sprachgebrauch häufig Olivinbomben oder Olivinknollen genannt, finden sich weltweit in bestimmten Vulkanregionen. In Deutschland findet man sie in der Eifel am Dreiser Weiher und im Siebengebirge am Finkenberg.


Dunit
Dunit

Dun Mountain, Bryant Range, 15 km SE von Nelson, nördliche Südinsel, Neuseeland

James St. John

Dunit

Dunite bestehen zu mindestens 90 Volumen-Prozent aus Olivin, im Unterschied zu den Peridotiten, welche aus 40 bis 90 Volumenprozent Olivin bestehen. Weitere typische Bestandteile der Dunite sind Ortho- und Klinopyroxen (häufig Chromdiopsid) und Chromit. In einigen Duniten wurden bis zu 15 cm große Forsteritkristalle gefunden. Aufgrund des Mineralbestandes hat Dunit eine grasgrüne Farbe, durch die intensive Verwitterung von Olivin und Limonitisierung an der Luft wird er ockergelb. Dunit ist ein typisches Gestein des Erdmantels. Dunitgesteine finden sich als obduziertes Material im Bereich von Subduktionszonen (zentrales Troodos-Gebirge, Zypern) oder in Akkretionskeilen, oberflächlich sind die Gesteine dann serpentinisiert (z. B. tiefere Sohlen der Steinbrüche bei Kraubath, Steiermark).

Benannt wurde Dunit von dem österreichischen Geologen Ferdinand von Hochstetter im Jahre 1859 nach den Dun Mountains bei Nelson, Neuseeland. Dieser Gebirgszug ist Teil eines ultramafischen Gürtels, der durch die Alpine Fault um 600 km versetzt ist


Lherzolith
Lherzolith

Mantelxenolith aus blasigem Basanit und Olivin von der Peridot-Mesa, San Carlos Apache Indian Reservation, Gila County, Arizona, USA.

James St. John
Lherzolith
Lherzolith

Lherzolith, mit oberflächlich rötlich verfärbtem Olivin; Fundort: Typlokalität Etang de Lherz, Dept. Arìege, Pyrenäen, Frankreich; Alter ca. 225 bis 70 mya (Mesozoikum)

Collector

Lherzolith

Lherzolithe sind ultramafische plutonische Gesteine (Peridotite), welche wesentlich aus Olivin mit geringeren Anteilen an Ortho- und Klinopyroxenen bestehen. Lherzolithe, die in frischem Zustand eine tiefgrüne bis schwarzgrüne Farbe haben, werden durch Verwitterung rötlich-orangebraun bis ockergelb. Typisches Tiefengestein aus dem oberen Erdmantel, welches im Zuge der variskischen Gebirgsbildung an die Erdoberfläche gelangte. Definiert im QAPF - Feld 16 (Ultramafitolit)

Die Typlokalität von Lherzolith ist der Etang de Lherz (auch Lac de Lherz), Dept. Ariège, Pyrenäen, Südfrankreich, ein kleines Massiv aus mesozoischen metamorphen Gesteinen, in welche ultrabasische Gesteine (Lherzolithe und Harzburgite) aus dem oberen Erdmantel aus etwa 50-80 km Tiefe intrudiert wurden, bzw. bei der Tektogenese an die Erdoberfläche gerieten. Die Lherzolithe von Lherz waren bereits seit Anfang des 19. Jhdts. bekannt, wurden von Lacroix beschrieben und seitdem detailliert analaysiert. Ihr Alter wird auf ca. 2 Mrd. Jahre geschätzt (Präkambrium), sie stammen aus einer Tiefe von ca. 80 km. (Bereich Moho / MohorovicicDiskontinuität)


Olivin - Australien
Olivin - Australien

Olivinbombe (Spinell-Lherzolith); ein neoproterozoischer Mantelxenolith in Basalt vom Mt. Leura, Victoria, Australia; ausgebrochen im Pleistozän vor 22.000 Jahren.

James St. John
Granat-Lherzolith
Granat-Lherzolith

Granat Lherzolite; Dunkelgrün: Olivin und Orthopyroxen; Purpurrot: Pyrop; hellgrün: Chrom Diopsid Pyroxen. Sehr seltenes Gestein aus den Pipes von Kimberley, Südafrika

James St. John

Die dunkelorangebraunen Lherzolithe vom Etang de Lherz (deren Farbe von Olivin stammt) sind i.d.R. serpentinisiert, in den Spalten des Gesteins findet sich Opal und Magnetit. Diese Gesteine sind assoziiert mit Amphibol-Pyroxeniten (Websterite mit schwarzen Spinellen, Klino- und Orthopyroxenit sowie Ariègite und Klinopyroxenite mit Granaten). Weitere Gesteine sind Hornblendite (mit Phlogopit), Granulite und Pegmatite.

Lherzolithknollen, die im Zuge vulkanischer Aktivität als Xenolithe zur Erdoberfläche befördert und z. B. als vulkanische Bomben (auch als Olivinbombe bezeichnet) ausgeworfen wurden, finden sich in Deutschland in der Vulkaneifel und im Kaiserstuhl (Baden).


Wehrlit
Wehrlit

Hidaka-Fluss, Sadu Distrikt, Hidaka, Hokkaido, Japan. Ca. 5 cm;
Foto: http://www5.plala.or.jp/tepu/stone_wehrlite_hidakaPRiver.html

Archiv: Peter Seroka (Collector)
Wehrlit
Wehrlit

Grobkörniger brauner Olivin mit Bronzit. Mooihooek Farm, Lydenburg District, Eastern Bushveld, Provinz Mpumalanga, Südafrika.

Pavel M. Kartashov

Wehrlit

Ein ultramafisches plutonisches Gestein ( der Peridotite ) aus 65-90% Olivin, Klinopyroxen und wenig Hornblende.

Wehrlit-Xenolithe kommen in Kimberliten des Kimberleykomplexes in Südafrika zusammen mit Mantelxenolithen vor.

Ein weniger bekanntes Vorkommen sind bestimmte Intrusivkomplexe in den tertiären metamorphen Gesteinen des östlichen Hidaka-Gebirges im Süden der Insel Hokkaido in Japan. Das Hidaka-Gebirge entstand im späten Quartär als Folge der Kollision mit dem Kurilenbogen und dem Nordost-Japanbogen.


Harzburgit
Harzburgit

Stillwater-Komplex, Montana, USA

James St. John
Harzburgit
Harzburgit

Fundort: Typlokalität "Hausmanns Nephrithalde", Baste, Bad Harzburg, Niedersachsen Größe: 130 x 80 mm

Neanderthaler

Harzburgit

Ein ultramafisches plutonisches Gestein (ein Peridotit), welches wesentlich aus Olivin und Orthopyroxen besteht. Die Farbe ist tiefdunkelgrün bis schwarzgrün. Definiert im QAPF - Feld 16.

Typlokalität ist die "Kohlebornkehre" der Taternbruchstraße, 3 km südl. Bad Harzburg, Harz, Niedersachsen. Die Harzburgitvorkommen sind spezielle Entmischungen innerhalb des Harzburger Gabbroplutons und treten zumeist in Nachbarschaft von Norit, ein besonders pyroxenreiches Tiefengestein mit Bronzit als Hauptkomponente, auf. Im Osten werden die linsenartigen Vorkommen durch den Fluss Radau begrenzt, beginnend an der Abzweigung des Taternbruchweges an der B4, endend am Grenzweg im Süden. Im Westen enden die Vorkommen etwa an der B4, in die der Grenzweg bei der Bastesiedlung einmündet.


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