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Silber

Silber aus dem Schwarzwald

Die intensive bruchtektonische Beanspruchung des Schwarzwälder Grund- und Deckgebirges während der vergangenen rund 250 Millionen Jahre führte zur Entstehung zahlreicher Erz- und Mineralgänge, die vor allem in den letzten Jahrhunderten Ziel des Bergbaus waren.

Es wird angenommen, dass bereits die ersten Bewohner in der Steinzeit, die sich zwischen Rhein und dem Mittelgebirge vor Jahrtausenden niederließen, Bergbau auf Jaspis betrieben. Den Steinzeitmenschen folgten die Kelten, deren Interesse jedoch Eisenerzen galt, aus welchen sie Eisen für Waffen und Werkzeuge gewannen. Ungeachtet dessen kannten die Kelten auch Silber, aus welchem sie Münzen, sogen. Quinare prägten. Schon mehr Hinterlassenschaften fand man von den Römern. Sie hatten sich auf Blei-, Silber- und Eisenerzbergbau spezialisiert. Ein eindrucksvolles Beispiel ist einer der größten Blei-Silber-Tagebaue bei Kropbach am Eingang des Münstertales. Hinterlassenschaften des Bergbaus aus der "Dunklen Zeit" des Frühen Mittelalter sind kaum vorhanden.

Ein erster systematischer Bergbau auf Silber begann im südlichen Schwarzwald im 10. und 11. Jahrhundert, welcher im Hochmittelalter seinen Höhepunkt fand. Die erste urkundliche Nennung von Bergwerken im Breisgau erfolgt 1028 in einem Lehensbrief von Konrad II. an den Bischof von Basel. Abgebaut wurden hauptsächlich silberhaltige Bleierze. Durch den Bergbau entstanden neue Städte und Burgen, die Herzöge von Zähringen wurde durch den Bergbau zum einflussreichsten Herrschergeschlecht am Oberrhein. Im 15. Jahrhundert ging die Blütezeit des mittelalterlichen Schwarzwälder Bergbaus dem Ende zu. Die Gruben hatten Probleme mit der Wasserhaltung, die Erze waren erschöpft oder wurden durch Unglücke wie im Suggental zerstört. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kam der Bergbau vollständig zum Erliegen bzw. erholte sich nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges nur langsam. Erst im 18. Jahrhundert nahmen einige Gruben den Betrieb wieder auf und in manchen Gegenden dauerte er bis ins 20. Jahrhundert an.

Im historischen Sinne waren die Lagerstätten des Südschwarzwaldes (Schauinsland, Münstertal, St. Ulrich, Todtnau, St. Blasien und das Suggental bei Waldkirch) die wohl bedeutendsten im süddeutschen Raum. Die ehemals bedeutendste Silbergrube des mittleren Schwarzwalds war die Grube Wenzel bei Oberwolfach (Altwolfach). Städte wie Freiburg und Basel verdanken ihre Blüte im Spätmittelalter dem Silberhandel. Auch in jüngerer Zeit ist der Südschwarzwald immer wieder für Silbererzfunde bekannt geworden, so in Wieden (Gruben Tannenboden und Anton) sowie die Grube Gottesehre bei St. Blasien. Dort wurden Silbererzfälle mit bis zu 1 cm großen Proustiten bekannt, daneben ged. Silber und in Wieden auch Stephanit, Pyrostilpnit, Xanthokon und Sternbergit.


Das Kinzigtal

Nicht ganz so bedeutend wie im Südschwarzwald war der Silberbergbau des mittleren bis nördlichen Schwarzwaldes, hervorzuheben die Reviere im Kinzigtal. Zum Kinzigtal gehören im Prinzip die Bergbaugebiete Gengenbach (Grube Silberbrünnle), Berghaupten (Steinkohlenbergbau), Ohlsbach (Hennenloch), Biberach-Prinzbach-Erzbach, das Harmersbachtal mit Zell am Harmersbach und Nordrach, Steinach (Artenberg, Welschensteinach), Bollenbach (Baberast), Schnellingen (v.a. Segen Gottes), Hausach (Adlersbach und Einbach, Hauserbach), Wolfach/Oberwolfach (Wenzel, Fortuna, Clara), Schapbach und Rippoldsau (im Wolftal, ein nördliches Nebental), dann Schiltach (Lehengericht, Stammelbach, Heubach (Grube Anton als wichtige Silbergrube)), Wittichen und Alpirsbach (Röthenbach, Eberhard, Reinerzau).

Die Grube Wenzel im Frohnbachtal war einst das bedeutendste Silberbergwerk im Raum Wolfach. Das Erz wurde bis zur Erschöpfung der Lagerstätte im Jahre 1818 gewonnen. Die Vererzung ist an Baryt-/Calcitgänge im Paragneis gebunden. Heute ist die Grube Wenzel zu einem Besucherbergwerk umgebaut worden. Bekannt sind vor allem die hervorragenden Stufen von Allargentum, Dyskrasit und Pyrargyrit.


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Filigrane Silberstufe von der Grube Sophia
Wittichen, Kinzigtal
Größe: 5 x 4 cm
Foto: Dan Weinrich

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Silber
Grube Wenzel, Frohnbachtal, Oberwolfach, Schwarzwald
Größe: 1,8 cm
Sammlung und Foto: Peter Haas

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Silber-xx Kinzigtal, Schwarzwald
Größe: 10 x 5 x 5 cm. Das Silberaggregat hat eine Größe von 8 cm
Sammlung und Foto: loparit

Todtnau

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Karte des Todtnauer Bergrevieres mit angrenzenden Revieren
Maßstab ca. 1:150.000
Autor: smoeller

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Todtnau um 1900
Kolorierte historische Postkarte
Archiv: Collector

Das Bergbaurevier Todtnau am Südrand der Zentralschwarzwälder Gneismasse umfasst die Gruben und Gänge nahe der Stadt Todtnau sowie das Wiesenthal oberhalb von Todtnau mit den Orten Fahl und Brandenberg bis zum Feldberg (1492 m). Im Osten grenzt das Revier an Bernau und im Süden bis Utzenfeld.

Wenngleich Todtnau bereits im Jahr 1025 erwähnt wird, begann der Bergbau erst im 12. Jahrhundert. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung wurden dem bis dato ländlich geprägten Ort im Jahr 1283 die Stadtrechte erteilt. In diesem Zeitraum gab es allein etwa 300 Bergleute. Die Bergstadt wurde von einem Bergvogt verwaltet und besaß eine eigene Münze. Die Silbergruben gehörten bis Anfang des 14. Jahrhunderts dem Bistum Basel. Im Jahr 1322 erhielten die Grafen von Freiburg die Bergwerke als Lehen, welche sie in Folge selbst verliehen.

Der im Jahr 1377 gegründete Rappenmünzbund, zu welchem die die Münzstädte Freiburg, Colmar, Basel und Todtnau gehörten, regulierte die Prägung der Münzen und den Handel mit Silber. Eine dieser Regeln besagte, dass Silber an die im Bund liegenden Münzen geliefert werden musste, der Verkauf von Rohsilber und Erzen an Münzen außerhalb der Münzsstädte unterlag der Kontrolle des Münzbundes. Während der Prägezeiten gab es den Silberbann, d.h., der Silberverkauf war gänzlich verboten.

Nach den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs erfasste die Schwarzwälder Bergbaukrise, bedingt durch Holz- und Wasserprobleme, Krieg und Pest auch Todtnau, was zu einem zeitweiligen Erliegen der Bergbauaktivitäten, jedoch nicht zum Niedergang führte. Ein neuer Aufschwung fand Mitte des 15. Jh. statt, was unter anderem dadurch vermutet wird, dass Todtnau aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit als einzige Bergstadt im Gegensatz zu den Gruben im Sundgau, Breisgau und im Elsass Abgaben leisten musste. Im Jahr 1506 erhielt Todtnau eine durch Kaiser Maximilian bestätigte eigene Berggerichtsbarkeit. Die seit über 200 Jahren bekannte Grube St. Anna im Gauch wurde die bedeutendste Grube im Todtnauer Revier mit eigenem Wasserleitungskanal (Radwuhr) und Radschacht.

Zu Beginn des 17. Jh. hatte die Stadt so große finanzielle Schwierigkeiten, dass man die Kirchenglocken verkaufen musste, um die fälligen Steuern zahlen zu können. In diese Zeit fällt auch das völlige Erliegen des Silbererzbergbaus, welcher sich nie mehr erholen sollte.


St. Blasien im Hotzenwald

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St. Blasien im Jahr 1891
Historische Ansichtskarte
Archiv: Collector

St. Blasien, eine hübsche Kleinstadt mit der drittgrößten Kuppelkirche Europas, liegt im Herzen des Hotzenwaldes, wie man den südlichsten Teil des Schwarzwaldes zum Hochrhein hin nennt. Von St. Blasien aus sind es ca. 25 km bis nach Waldshut-Tiengen am Hochrhein, der Grenze zur Schweiz, und 25 km bis Schönau im Wiesental sowie, über Schönau und Schauinsland, ca. 60 km bis Freiburg im Breisgau. Die Gruben lagen nordwestlich (Menzenschwand), westlich (Ziegelfeld und Steinenbächle) sowie südwestlich und südlich (Urberg, Horbach, Görwihl) des Ortes. Östlich reichte das Gebiet bis Grafenhausen. Vom westlich angrenzenden, bis Bernau reichenden Revier Todtnau, ist das St. Blasier Revier durch einen 6 km breiten gangleeren Streifen getrennt.

Der Anfang des Bergbaues im Hotzenwald liegt im Dunklen. 1352 waren der Benediktinerabtei St. Blasien 45 Poch- und Schmelzwerke zinspflichtig. Die Lage der dazugehörigen Gruben ist nicht mehr genau bekannt, ein Teil lag jedoch bei Todtnau. Zu dieser Zeit muss auch im St. Blasier Revier Bergbau umgegangen sein. Die Zinseinkünfte machten das Kloster zu einem der wohlhabensten im Schwarzwald.

Der Bergbau auf den Gängen im Hotzenwald dürfte bis ins 16. Jahrhundert umgegangen sein. Abgebaut wurde vor allem silberhaltiger Bleiglanz. Das Zentrum lag bei Urberg. 1539 wies die vorderösterreichische Regierung den Abt von St. Blasien darauf hin, das Silber an die Münze Freiburg zu liefern. Es muss also in dieser Zeit ertragreichen Abbau gegeben haben. In der Folge kam es zu Zinsstreitigkeiten, bei denen das Kloster St. Blasien den Bergzehnten für sich beanspruchte. Nach der Einigung erhielt seine Majestät von Österreich 6 Teile, das Kloster St. Blasien 4 Teile. Danach geriet der Bergbau in Vergessenheit. Den Bergbeamten der K.K Österreichischen Vorlande (Vorderösterreich) des 18. jahrhunderts waren die meisten Vorkommen unbekannt.

Ende des 18. Jahrhundersts wurde bei Urberg der Bergbau wieder aufgenommen. Diese Grube wurde unter dem Namen Ruprecht geführt, welche später dem gesamten Gangzug den Namen gab (Urberger oder Ruprecht-Gangzug). Die Gruben lagen im Bereich, der später von der bekannten Grube Gottesehre abgebaut wurde. Um 1810 wurde in diesem Bereich die Grube Neue Hoffnung Gottes eröffnet. Bis 1820 stand südlich am Höllbächle die Grube Neu Glück im Betrieb. 1829-35 wurde dieses Werk als Neue Hoffnung und Neu Glück betrieben, ebenso 1861.


Wieden

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Wieden um die Jahrhundertwende
Kolorierte Postkarte aus dem Jahr 1906
Archiv: Collector

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Silber vom Gang Tannenboden
Wieden, Schwarzwald
Bildbreite: 1 cm
Foto: derhesse

Der Ort Wieden liegt im Südschwarzwald zwischen den Bergen Belchen und Feldberg, zwischen Wiesen- und Münstertal. Es wird angenommen, dass der Bergbau auf Silber bereits im 11. Jh. begann. Erste urkundliche Nennungen von Bergwerken im Breisgau stammen aus dem Jahr 1028 (Lehensbrief von Konrad II. an den Bischof von Basel).

Das abgebaute und in der Schmelze verarbeitete Silbererz war Galenit mit einem Silbergehalt von 0,1 bis 1 %. Die aktive Zeit des mittelaterlichen Silberbergbaus war zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Grund für das Ende dieser aktiven Periode war der Dreißigjährige Krieg und dessen Folgen. Silbererz wurde jedoch bis hin ins 20. Jh. abgebaut.

Anfang des 20. Jh., in den 1920er Jahren, begann im Südschwarzwald eine zweite Bergbauepoche mit dem Abbau von Flussspat. Neben der Grube Teufelsgrund im Münstertal gehörte dazu die Grube Finstergrund in Wieden, welche bis 1974 produzierte. Aus dem Flussspatgang Tannenboden (Ag-As-Ab) stammen Silber, Dyskrasit, Myargyrit, Polybasit, Proustit, Pyrargyrit, Pyrostilpnit, Stephanit, Sternbergit und Xanthokon und vom Gang Anton (Flussspat-Ag-As; geschlossen 1974) Silber, Myargyrit und Stephanit. Diese Mineralien sind jedoch Funde des 20. Jh. (Informationen teilweise aus dem 12. internationalen Bergbau & Montanhistorik-Workshop 2009 entnommen)


Wittichen

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Blick von der Schmiedestollenhalde
Foto: Frank de Wit

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Das Kloster Wittichen
Foto: Frank de Wit

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Silber aus Wittichen
2,7 x 2,2 cm
Foto: Rob Lavinsky

Wittichen, besser bekannt unter dem Namen der wichtigsten Grube Sophia, liegt im Böckelsbachtal bei Schenkenzell. Das erste Schriftstück, welches belegt, dass es im Gebiet von Wittichen Bergbau gab, ist eine Urkunde aus dem Jahr 1517, welche bestätigt, dass die Bergarbeiter ihre benötigten Lebensmittel zollfrei einführen durften. Andere Nachweise, weder aus dem Mittelalter noch aus der Renaissance, sind nicht bekannt.

Erst im ersten Drittel des 18. Jh. wurde der Bergbau wieder aufgenommen. Auf den alten Halden wurde Kobalterz entdeckt, welches man in den vorausgegangen Jahrhunderten noch nicht kannte, das jetzt aber ein gesuchtes Ausgangsmaterial für blaue Farbpigmente war. Neben diesen Kobalterzen wurden auch Silbermineralien gefunden, woraus die Prospektoren schlossen, dass es in der Vergangenheit einen Bergbau auf Silber gegeben haben musste. Kobalterz wurde im Jahr 1725 in 21 Stollen und Schächten gefördert, wobei lediglich die Grube St. Joseph Gewinne erzielte. Viele der Gruben wurden stetig bezuschusst und mussten ums Überleben kämpfen. Der Wittichener Kobaltbergbau durchlief in einer fast hundertjährigen Geschichte bis zum Jahr 1836 Höhen und Tiefen und wurde letztlich wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt.

Im Jahr 1736 wurde ausgehend vom Stollen St. Joseph der Gang Sophia angeschlagen, in welchem man bedeutende Mengen an Silber- und Kobalterz fand. Dieser Gang wurde in den Folgejahren zur gewinnträchtigsten Grube ausgebaut, aus deren Silber sogar ein Ausbeutetaler geprägt wurde. Doch auch diese berühmte und wohl ertragreichste Grube fiel den wirtschaftlichen Problemen zum Opfer. Der Abbau wurde nach fast achtzig Jahren im Jahr 1816 eingestellt. Ein zweiter Versuch, den Silberbergbau auf der Sophia wieder zu beleben, erbrachte zwar an die 490 kg gediegenes Silber, führte aber schließlich zur endgültigen Einstellung im Jahr 1856.

Bis zur endgültigen Aufgabe des Bergbaus gab es, mit Unterbrechungen, unterschiedlichen Abbau der Baryt-, Flussspat- und Uranmineralisation. Im Jahr 1939 endete der Bergbau im Revier Wittchen.


Das Suggental

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Relikte des Silberbergbaus im Schwarzwald
Der mittelalterliche St. Joseph-Stollen des Silberbergwerks Suggental
Foto: Christian Rößler (Public Domain)
Archiv: Collector

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Eine (nachgebaute) mittelaterliche Pumpe
im Anna-Stollen des Silberbergwerks Suggental
Foto: Christian Rößler (Public Domain)
Archiv: Collector

Vermutlich wurde Bergbau im Suggental am Rand der Freiburger Bucht schon von den Römern betrieben. Allerdings ist dies nicht eindeutig bewiesen. Suggental war im 12. und im 13. Jh. ein eigenständiges Bergbaurevier, dessen Blütezeit im 13. Jh. lag und dessen Bergbau auf silberhaltiges Bleierz auf tragische Weise zum Erliegen kam. Da das Wasser des Suggenbaches nicht mehr ausreichte, um die Wasserhaltung, bzw. die Wasserräder für die Pumpen zu betreiben, wurde 1248 ein ca. 15 km langer Hangwassergraben angelegt und im oberen Talbereich Rückhaltebecken angelegt, um jederzeit Zugriff auf Wasser zu haben. Der Sage nach brachen die Dämme dieser Becken während eines Unwetters im Jahr 1288. Die Wassermassen stürzten zu Tal, überschwemmten dieses und brachen in die Stollen ein, wobei fast alle Bewohner des Suggenbachtales und die in den Gruben befindlichen Bergleute ertranken.

Erst 500 Jahre später, um 1776 - 1788 bzw. 1789, gab es aufgrund der Initiative begüterter Bürgern aus Waldkirch und anderen Gemeinden erneute Versuche, den Bergbau mit Wiederbefahrung des St. Jospehs-Stollens wieder aufzunehmen. Diese Versuche scheiterten jedoch an Misswirtschaft und wurden 1789 aufgegeben. Es sollte nie mehr metallisches Erz abgebaut werden. In den Jahren 1927 bis 1938 wurde jedoch der hier reichlich vorkommende Baryt als Schwerspat von den Suggentaler Barytwerken gefördert.


Literatur

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