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Eine Deutsche Mark aus Silber
Prägung 1880
Foto: Public Domain

Silber

5.000 Jahre Zahlungsmittel


Münzen und ihre Geschichte

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Münzprägung im 16. Jahrhundert
Altarbild des Annaberger
Bergknappschaftsaltars von Hans Hesse (1521)
Archiv: Collector

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Die wichtigsten Maschinen zum Prägen
von Münzen; Stand ausgehendes 19. Jh.
Meyers Konversationslexikon 1885
Archiv: Collector

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Silberne Tetradrachme aus Makedonien
(1.400 v. Chr. bis 395 n. Chr.)
mit dem Bildnis des Zeus
Archiv: Collector

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Eine silberne Tetradrachme
aus Korinth (60 v. Chr.)
Foto: Public Domain

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Silberne Tetradrachme der Ostkelten
ca. 480 bis 40 v. Chr.
Pferd mit Kopf des Zeus
Archiv:Collector

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Silberner Denar aus Rom
Kaiser Domitian (51-96)
Foto: Heinz-Joachim Krentzer
Gemeinfrei-Public Domain

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Jüdische Silbermünze aus der Zeit
von Shi'mon Bar Kochba (132-135 n. Chr.)
Foto: Public Domain

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Ein silberner Dirham aus der Zeit des Kalifen
Al-Mansur (753-775), Bagdad (Abbassiden)
Foto: Public Domain

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Joachimstaler Guldengroschen, der
von 1520 bis 1528 geprägt wurde
Foto: Archiv Collector

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Ein silberner Guldiner aus der
Münze Hall in Tirol, 1486
Foto: Public Domain

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Eine silberne Kopeke von 1600
Zar Boris Godunow, Russland
Foto: Public Domain

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Eine Wildemann-Taler aus der Harzer Münze
Braunschweig-Wolfenbüttel, 1629
Foto: Public Domain

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Ein silberner Real de Plata aus
der Münze Potosi (1786)
Einheitszahlungsmittel in den
spanischen Kolonien in Peru
Foto: Public Domain

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Silberner Maria Theresientaler
geprägt 1780
Foto: Public Domain

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Mexikanische Silbermünze 8 Reales
Prägung 1877
Foto: Public Domain

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Chinesische Bullion-Münze "Panda"
1 Unze 999er Silber
Prägung 2009
Foto: Public Domain

Fast 5.000 Jahre lang war Silber das wichtigste Zahlungsmittel, etwa 3.000 Jahre lang - bis zum Ende des 19. Jh. - die weltweit wichtigste Währungsgrundlage. Fast das gesamte in diesen Jahrtausenden gewonnene Silber wurde in Münzen geprägt. Ohne Silbergeld wäre die Entwicklung der menschlichen Geschichte der letzten 5.000 Jahre nicht so verlaufen, wie es uns die Bücher lehren. Silber diente, friedlich verwendet, zum Handel, zum Bau von Städten, Tempeln und Kirchen. Der Großteil des geprägten Silbers wurde jedoch dazu verwendet, Kriege zu führen und Macht zu erringen. Ägypten, Athen, Rom, die Perser, Karl der Große, die vom Papst initiierten Kreuzzüge, die spanische Krone, die Fugger, Gustav Adolf, Tilly, Wallenstein, die französischen Könige und letztlich die Amerikaner - allesamt mächtige Herrscher, Reiche, Dynastien - sie alle benötigten Silbermünzen, um ihre hegemonialen und dynastischen Konflikte zu lösen und ihre Heere und Söldner zu bezahlen. Heute werden nur noch etwa 3 % der weltweiten Silbermenge zur Herstellung von Geld bzw. von Sonder- und Gedenkmünzen aufgewendet.

Die ältesten Münzen der Welt sollen von den alten Ägyptern hergestellt worden sein. Bisher gibt es jedoch keinen Beweis dafür. Nachweisbar ist jedoch, dass es bereits vor dem 6. Jh. technisch gut geprägte Silbermünzen im vorderasiatischen Raum bzw. im antiken Griechenland gab.

Als wichtigste Einheiten wurden von den Griechen Drachmen verwendet. Die größte Silbermünze waren 10 Drachmen von Syrakus, von Alexander dem Großen und von Athen. Bis zur Zeit Alexander des Großen war das Silber der Münzen fast rein. Lange nach seinem Tod aber kamen die ersten Fälschungen und versilberte Kupfermünzen (nummi subaerati) in Umlauf. Die Münzen des antiken Griechenland haben auf einer Seite ein erhabenes, auf der andern ein vertieftes Bild (nummi incusi). Viele andere antike Münzen besitzen auf der Rückseite ein vertieftes, oft mehrfach geteiltes Viereck (quadratum incusum). Erste viereckige Münzen wurden im von Griechenland besetzten Baktrien hergestellt. Seit der römischen Kaiserzeit prägten die griechischen Städte Münzen mit den Bildnissen der Kaiser. Später hörte aber jede Autonomie auf, und die griechischen Städte wurden zu Münzstätten des römischen Reiches.

Die ersten Echtsilber-Denare Roms wurden seit etwa 269 v. Chr. geprägt, häufig sind aber auch versilberte Kupfermünzen. Im Laufe von fast 500 Jahren nahm der Silbergehalt der Münzen immer mehr ab und um das Jahr 300 n. Chr. war er fast gänzlich verschwunden. Erst seit Kaiser Diokletian (Regierungszeit 284 - 305) gab es wieder Prägungen aus reinem Silber.

In Byzanz kommen aus Silber und Kupfer legierte Münzen in Umlauf.

Die erste Münzen in Palästina kamen im 7. Jh. v. Chr. auf und stammten ursprünglich aus Griechenland. Ab dem 5. Jh. v. Chr. wurden tyrische Münzen in den Hafenstädten der Phönizier geprägt. Etwa um 140 v. Chr. wurde von Simon Makkabäus erstmals jüdisches Geld (Shekel) geprägt, wenngleich die Römer als Besetzer der römischen Provinz Judäa ihre eigenen Münzen benutzten. Bekannt sind auch Silbermünzen aus der Zeit des dritten jüdischen Aufstands gegen die Römer, dem Bar-Kochba, von 132 - 135 n. Chr.

In der Merowingerzeit vom 5. bis 8. Jh. waren in Europa römische, aber auch byzantinische Münzen in Gebrauch. Die Münzhoheit lag allerdings noch bis zum 6. Jh. in Rom. Doch die Merowinger erkannten die Münzhoheit Roms nicht lange an und prägten eigene Münzen. Die Münzen der Langobarden, der Westgoten und der Merowinger, hier handeltes es sich zumeist um Goldmünzen, zeichnen sich durch Roheit des Gepräges aus, während die Silbermünzen der englischen Könige des frühesten Mittelalters (Silber-Pennies bzw. Sterlings aus 925er Silber seit 1180) und der Karolinger sauber geprägt wurden und meist richtige Aufschriften zeigen.

Die ersten arabischen Münzen waren Imitate der kupfernen 4 Nummia-Münzen der Sassaniden und Byzantiner in Persien. In den Jahren 696 - 698 unter der Herrschaft der Ommajaden wurden die Zahlungsmittel reformiert (Ommajadische Münzserie). Es gab den Fals mit verschiedenen Unterwährungen aus Kupfer, sowie den silbernen Dirham. Alle Münzen tragen kalligraphische Prägungen religiöser Texte, den Namen des herrschenden Kalifen, sowie das Prägejahr und den Namen der Münzstätte. Diese Art der Prägung wurde während der folgenden Jahrhunderte in der gesamten islamischen Welt zwischen Spanien, Nordafrika, Arabien und Indien benutzt. Die Münzen während der Folgeherrschaft der Kalifen in Bagdad (718 - 1258), der Abbassiden, waren ähnlich denen der Ommajaden, doch fehlte auf den frühen Prägungen der Name des Kalifen.

Russische Rubel wurden erstmals 1321 erwähnt (siehe unter Hacksilber). Die ersten Münzen allerdings wurden schon im 13. Jh. in Nordwestrussland, später dann in den bedeutenden Handelsstädten Moskau, Nizhne Nowgorod und Susdal geprägt. Ab dem 16. Jh. wurde der Rubel in 100 Kopeken unterteilt. 1742 ließ Zar Peter der Große in St. Petersburg eine neue Münze errichten, welche im Jahre 1876 offizeiell Russlands einziger Münzhof wurde.

In Spanien war der Real de Plata während mehrerer Jahrhunderte die einheitliche Währung. Er wurde 1497 von König Pedro I. von Kastilien eingeführt. 8 Reales waren der Gegenwert eines Peso de Ocho, bzw. eines Silber-Pesos, auch bekannt als spanischer Silberdollar, welcher später in Amerika und Asien zu Bedeutung gelangte. 1737 wurde ein Real de Plata Fuerte, ein starker Silber-Real geprägt, welcher als Gegenwert 2 1/2 Reales de Plata entsprach. Dieser "starke" Real blieb die spanische Hauptwährung bis ins 19. Jh. Die letzte Prägung dieser Silbermünzen fand im Jahre 1837 statt.

Im Europa hatten Münzen vom Ende des Römischen Reiches bis zum frühen Mittelalter kaum Bedeutung, es überwog der Tauschhandel oder Zahlungen mit ungemünztem Metall. Im Frankenreich und seinen Nachfolgereichen gab es den Pfennig oder Denar, im Heiligen Römischen Reich die unterschiedlichsten Pfennige mit meist geringerem Silbergehalt. Mitte des 12. bis ins 14. Jh. wurde im deutschsprachigen Raum mit einseitig geprägten, dünnen Silberpfennigen, sogenannten Brakteaten gezahlt. Diese Münzen verfielen jedoch im Spätmittelalter, besonders bedingt durch die Münzverrufungen, welche einer Steuererhebung gleichkam. Weitere Münzen waren um 1200 in Schwäbich Hall geprägte Heller, Kreuzer, welche bis 1873 gültig waren, Schillinge (Groschen), Batzen und Pfund. Im 13. Jh. wurde in Deutschland der Groschen als große Silbermünze eingeführt.

Ab 1486 wurde in der Prägestätte Burg Hasegg im Inntal bei Hall der Guldiner, auch Guldengroschen oder Guldentaler genannt, aus Schwazer Silber geprägt, welcher die erste Silbermünze Europas als Äquivalent zum Goldgulden war.

Die Grafen Schlick prägten 1519 - 1528 den großen Joachimsthaler Guldengroschen in St. Joachimsthal in Böhmen. Diese Münze mit einem Gewicht von 1 Unze, was zu dieser Zeit in Böhmen 27,2 g entsprach, wurde später einfach Taler genannt. Von beiden Münzstätten, St. Joachimsthal und Hall im Inntal, leitet sich der Begriff Thaler-, Taler, Daalder und letztlich Dollar ab.

Der ursprüngliche Joachimsthaler Guldengroschen bildete von 1566 bis 1750 als Reichstaler die amtliche Währungsmünze des Heiligen Römischen Reiches. Bis 1871 war der preußische Reichstaler, der seit 1821 in 30 Silbergroschen unterteilt war, die offizielle Geldeinheit in Norddeutschland. 1857 wurde dieser Taler als Vereinstaler auch in Süddeutschland eingeführt und behielt seine Gültigkeit bis 1907, wonach er durch das ab 1908 geprägte Dreimarkstück ersetzt wurde. Das Jahr 1909 war das offizielle Ende des Reichstalers.

Weltberühmt wurde der österreichische Maria-Theresien-Taler, welcher wegen der darauf abgebildeten fetten Kaiserin in England als Fat Lady bezeichnet wurde. Er wurde ab 1753 in den Münzen Günzburg und in Wien geprägt. Diese weltbekannte Münze behielt ihre Gültigkeit in Österreich bis 1858, wurde aber bis Mitte des 20. Jh. noch mit der Originaljahresprägung 1780 in Arabien und Äthiopien als Handelswährung verwendet. Man schätzt die Auflagenhöhe des Maria-Theresien-Talers auf 400 Mio. Stück.

Von 1821 bis 1873 wurden in Preußen Silbergroschen geprägt, wobei dreißig Silbergroschen einem preußischen Taler entsprachen. Ab 1875 wurden die Silbergroschen außer Kurs gesetzt, und von der Mark abgelöst.


Der Dollar

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Ein US-Silberdollar
Bullionmünze; Prägung 2006
Foto: Public Domain

Als "Quasi" Weltwährung hat sich der US-amerikanische Dollar etabliert. Die Bezeichnung Dollar hat ihre Wurzel im deutschen Ausdruck Taler bzw. Thaler, abgeleitet vom Haller Thaler – Hall in Tirol liegt im Inntal in der Nähe von Innsbruck – sowie vom Joachimsthaler Guldengroschen oder Joachimsthal-Gulden.

Der Name Dolaro oder Dolares erscheint erstmalig unter Kaiser Karl V., seit 1516 König von Spanien, zur Unterscheidung der umlaufenden verschlechterten 8 Reales-Stücke gegenüber den im Silbergehalt vollwertigen Stücken. Dieser kolonial-mexikanische 8 Reales-Silber-Peso hieß spanischer Dollar. Sein Name lehnte sich an die Daalder der von Spanien besetzten Niederlande an. Erste offizielle Dolaros wurden unter König Philipp II. von Spanien ab 1575 in Potosí, welches zu dieser Zeit zum Vizekönigtum Peru gehörte, geprägt.

Das ursprüngliche englische Wort Dollar bezeichnete Großsilbermünzen, welche von englischen Piraten erbeutet wurden, in die englischen Kolonien in Nordamerika kamen und als Ersatz für die mangelnden englischen Crowns dienten. Letztere wurden vom Volk des 16. Jh. Dollar genannt. 1600 wurden unter der Regierung von Elisabeth I. von England die ersten Dollar Britanniens geprägt.

Die 1775 zur Finanzierung des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs (1775 - 1783) ausgegebenen Continental Bills wurden ebenfalls als Dollar bezeichnet. Im Jahr 1772 wurde der Silberdollar als US-amerikanische Währung festgelegt. Die erste Prägung einer solchen Münze erfolgte 1794 in Philadelphia. Nachdem gegen Ende des 19. Jh. reiche Goldfunde in Kalifornien gemacht wurden, der Silberpreis in dieser Epoche verfiel und man einem Währungsverfall durch einen Überschuss an Silberdollars vorbeugen wollte, wurde im Jahre 1900 auf den Golddollar als offizielle Währung ungestellt.


Hacksilber

Vor der Erfindung der Münzen, praktizierten die Menschen Tauschhandel oder bezahlten mit Dingen, welche für jedermann einen messbaren Wert hatten. Dazu gehörten Metalle wie Silber, Gold und Kupfer, aber auch Edelsteine, Muscheln oder Vieh.

Bereits seit der Bronzezeit gab es Stab- und Stangengeld in Form stabförmiger Barren oder Stäben, von welchem man den Wert als Gewicht abhackte. Bereits 1200 - 1000 v. Chr. war gehackte Bronze (Aes rude) ein Zahlungsmittel der Italiker. Analog zur Bronze verwendete man im Handel zwischen Ägypten und Griechenland und Vorderasien seit dem 6. bis 4. Jh. v. Chr. sogenanntes Hacksilber, wozu nicht nur Barren oder Stäbe dienten, sondern auch Schmuck, Draht, Münzmetall und Rohsilber verwendet wurde.

Das früheste Zahlungsmittel im Vorderen Orient war Hacksilber in Form von Stäben und Barren. Geld wurde gewogen, als Stücke von Silber- oder Goldbarren abgehackt oder in Form von Ringen weitergegeben. In der Bibel wird Geld erstmalig in 1. Mose 17, 12.13 erwähnt (Kauf von Personen). In 1. Mose 23, 15.16 wird beschrieben, wie Abraham das Feld Ephrons, des Hethiters für 400 Shekel Silber kauft, wobei diese Shekel noch Gewichte waren. Sie bezeichneten ein babylonisch-kanaanäisches Gewichtsmaß, welches in Mesopotamien und Israel benutzt wurde. In semitischen Sprachen bedeutet das Wort Shekel soviel wie "Wiegen". Gold- und Silberstücke wurden in Shekel gemessen und dienten als Währung.

Auch der ursprüngliche russische Rubel, was in etwa "abgehauenes Stück" bedeutet (nach рубить, rubit, (ab)hauen), war Hacksilber. Es war üblich, Silberbarren als Währungseinheit zu verwenden, wobei man bei kleineren Handelsgeschäften kleinere Silberstücke von den größeren Barren abhackte.

Bereits vorgewogenes Hacksilber war im frühen Mittelalter neben Silberbarren übliches Zahlungsmittel in Nord- sowie Nordosteuropa, d.h. Polen, Skandinavien und Russland. In Ostasien war Hacksilber bis ins 20. Jh. in Gebrauch. Seitdem bemaß sich der Wert eines Zahlungsmittels nach seinem Material und Gewicht und blieb bis heute, z.B. als Pfund Sterling, Peso oder Peseta (Peso = Gewicht) ein Begriff.


Billon, Bullion und Unzen

Billon

Das Wort Billon stammt von dem mittellateinischem billio, was Zahlgut bedeutet. Billons sind Legierungen aus Kupfer und Silber, welche etwa zwischen dem 16. und 19. Jh. für Münzen mit geringem Wert verwendet wurden, deren Kupfergehalt größer als der Silbergehalt war. Häufig wurden Billonmünzen vor ihrer Auslieferung aus der Münzprägeanstalt in einer Silbernitrat-Weinsteinlösung weiß gesotten, wodurch sie mit einer dünnen Feinsilberschicht überzogen wurden. Diese rieb sich allerdings nach kurzer Umlaufzeit ab, sodass dann ein rötlicher Kupferschimmer auf der silbernen Münzoberfläche auftrat.

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Krugerrand (Krügerrand), Südafrika
Bullionmünze - 1 Unze Feingold
Public Domain

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American Silver Eagle, USA
Silberdollar, Rückseite
Bullionmünze - 1 Unze Feinsilber
Public Domain

Bullion

Bullionmünzen sind Münzen aus Silber, Gold oder Platin, welche in hohen Stückzahlen geprägt werden, wobei der Edelmetallgehalt einen Anlagewert besitzt. Die bekanntesten Bullionmünzen sind der südafrikanische Krugerrand bzw. Krügerrand (Gold) und der American Silver Eagle (Silber).

Unze

Das Wort Unze leitet sich vom lateinischen Wort für ein Zwölftel = uncia ab. Die Feinunze ist ein Gewichtsmaß für Silber, Gold und Platin, welches im anglo-amerikanischen Raum verwendet wird. Oft wird sie auch als Troy-Unze bezeichnet, benannt nach der französischen Stadt Troyes einem bedeutenden mittelalterlichen Handelsplatz. Eine Unze entspricht 31,1034768 g.


Literatur

  • Blanchard, I., 2001; Mining, Metallurgy and Minting in the Middle Ages
  • Caspar, H., 2006; Vom Taler zum Euro. Die Berliner, ihr Geld ud ihre Münze.
  • Fengler, H., 1988; Lexikon Numismatik
  • Hafner, W., 1984; Lexikon des Maria Theresien Talers 1780; Wien
  • Hammer, P., 2007; Zur Entstehung des Talers; GeoAlp: Sonderband 1, 53-57
  • Howgego, C., 2000; Geld in der Antiken Welt. Was Münzen über Geschichte verraten.
  • Hübner, U., 1994; Die Münzprägungen Palästinas in alttestamentlicher Zeit
  • Kampmann, U., 2004; Die Münzen der römischen Kaiserzeit
  • Levy, M. A., 1862; Geschichte der jüdischen Münzen
  • Moser, H., Tursky, H., 1977; Die Münzstätte Hall in Tirol 1477-1665. Innsbruck
  • Nussbaum, A., 1957; History of the Dollar
  • Pick, E., 2005; Münzen, Mächte und Mäzene
  • Rittmann, H., 2003; Deutsche Münz- und Geldgeschichte der Neuzeit bis 1914

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