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Mischkristall

Ein homogener (einheitlicher) Kristall oder Kristallit mit Molekülen von zwei oder mehr Elementen ( wechselnder chemischer Zusammensetzung ) bzw. feste homogene kristalline Lösung einer Kristall-(bildungs)-phase in einer anderen mit mehr oder weniger gleicher Struktur.

Die Atome des jeweils anderen Elementes kann entweder in die Zwischengitterplätze eingelagert sein ( Einlagerungsmischkristall) oder ein Atom des anderen Elementes ersetzen ( Substitutionsmischkristall oder interstitielle Lösung ).

In der Mineralogie wird der Begriff des Mischkristalls auch auf die Mischung verschiedener Mineralien angewendet( Bsp.: Magnesit / Siderit (Mg,Fe)CO3; Sphalerit (ZnS, FeS)), wobei diese im einfachsten Fall zweier Minerale eine sogenannte Mischreihe bilden und sich die daraus resultierenden Mineralien wiederum zu bestimmten Teilen aus den Molekülen der Endglieder, bzw. der beiden Ausgangsmineralien zusammengesetzt sind. Formal enspricht dies einem Substitutionsmischkristall ( Bsp: die Mischkristallreihe der Olivine mit den Endgliedern Forsterit und Fayalit ).

Weitere Beispiele für Mischreihen sind: Feldspäte , Pyroxene oder Amphibole .


Literatur

  • Mason,B., Berry, L.G.; 1959; Elements of Mineralogy;
  • Weibel, M., Graeser, S., Oberholzer, W., Stalder, H., Gabriel, W.; 1990; Die Mineralien der Schweiz
  • www.netlexikon.de

Quellangaben


Einordnung