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Carl Friedrich Christian Mohs

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Carl Friedrich Christian Mohs war ein deutscher Mineraloge, geboren am 29. Januar 1773 in Gernrode (Harz) und gestorben am 29. September 1839 in Agordo, Italien.


Nach seinem Studium der Mathematik, Physik und Chemie an der Universität Halle (Saale) und der Mechanik an der Bergakademie Freiberg arbeitete Mohs zunächst als Grubenvorarbeiter in Neudorf (Harz).

Nach mehreren Aufenthalten in Wien wurde Mohs 1812 zum Professor für Mineralogie nach Graz berufen. Während dieser Tätigkeit entwickelte Mohs die nach ihm benannte Mohshärteskala. Er begannt mit der Klassifizierung der Mineralien nach physikalischen Eigenschaften, im Gegensatz zur bis dahin verwendeten Klassifizierung nach chemischen Eigenschaften. Ab 1817 wurde er Nachfolger seines früheren Lehrers Werner an der Bergakademie Freiberg, 1834 folgte ein Ruf nach Wien. Durch seine enormen Fähigkeiten begründete er eine eigene Schule.

Er wurde vom reichen Bankier Jac.Friedrich von der Nüll nach Wien gerufen, um dessen umfangreiche Mineraliensammlung zu ordnen. Später wurde er Kustos im 1819 gegründeten Johanneum in Graz, wo er aus der hervorragenden Sammlung wissenschaftliches Kapital schlug.





Literatur:

  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.29.

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