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Mosander, Carl Gustaf

Carl Gustaf Mosander
Carl Gustaf Mosander

Stockholm.

Doc Diether
Carl Gustaf Mosander (* 10.9.1797 Kalmar; + 15.10.1858 Stockholm) war ein Schwedischer Chemiker, Pharmazeut und Mineraloge.

Mosander war bestimmt für eine Apothekerlaufbahn. Im Alter von 15 begann er eine Lehre an der Eule Apotheke in Stockholm. 1817 war er fertig mit dem Studium der Pharmazie. Im Herbst 1819 aber begann er Interesse an der Medizin zu zeigen, und die Jahre danach studierte er Medizin mit dem Abschluß der Diplom-Prüfung. Er arbeitete danach im Militärdienst. J.J. Berzelius war auf der Universität sein Lehrer in Chemie und da ihn das auch interessierte, gelang es ihm 1836 eine Professur für Chemie und Pharmazie zu bekommen. (Nachfolger von Berzelius)

Mosander beschäftigte sich über 20 Jahre lang mit der Chemie der Seltenen Erden und entdeckte mehrere chemische Elemente. 1826 bemerkte er ein zusätzliches Oxid im Cerit. In den Jahren 1839 bis 1843 trennte er Ceriterde in Cer(IV)-, das spekulative Didymoxid und Lanthanoxid auf. Auf dieser Grundlage isolierte er erstmals Verbindungen des Lanthan (1839) und postulierte 1840 ein Element Didym, das sich später als Gemisch aus Praseodym und Neodym herausstellte. 1843 entdeckte er Yttrium, Erbium und Terbium aus der von Johan Gadolin 1794 beschriebenen Yttererde.

Ehrungen: 1839 wurde Mosander zu Ehren ein neu entdecktes Lanthanmineral Mosandrit genannt. Er wurde zum korrespondierenden Mitglied der Bayrischen Akademie der Wissenschaften ernannt. Er war Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.


Literatur:

  • Untersuchung des sogenannten Eisen-Hammerschlags. In: Annalen der Physik und Chemie. Bd.82, Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1826, S.35-42.
  • Einiges über das Cerium. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 87, Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1827, S. 406-16.
  • Einiges über Cerium. In: Archiv für die gesammte Naturlehre. 5.Bd., Johann Leonhard Schrag, Nürnberg 1827, S.470-83.
  • Methode, wie in der Anstalt zu Stockholm das Karlsbader Wasser bereitet wird. In: Reperorium für die Pharmacie. Bd.30, 1829.
  • Untersuchung einiger Arten Titaneisen. In: Annalen der Physik und Chemie. Bd.95, Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1830, S.211-21.
  • Ueber die das Cerium begleitenden neuen Metalle Lanthanium und Didymium, sowie über die mit der Yttererde vorkommenden neuen Metalle Erbium und Terbium. In: Annalen der Physik und Chemie. Bd.136, Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1843, S.297-315.

Weblinks:


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