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Muschelsilber

wird auch Silberbronze oder Malersilber genannt. Es war mit Gummi- oder Honigwasser angeriebenes Silberpulver, welches symbolisch in Muschelschalen verkauft wurde. Es wurde zum Malen oder Schreiben auf Papier benutzt. Es handelte sich um das Nebenprodukt der Silberfolien-Schlägerei, bei der dünne Silberfolien durch ununterbrochenes Schlagen mit einem Hammer auf dazwischengelegte Lederhäute noch weiter verdünnt wurden.


Literatur:

  • Muschelgold. In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd.6 Stuttgart, Leipzig 1908., S.544. Bei: Zeno.org
  • Muschelgold. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Bd.14. Leipzig 1908, S.294. Bei: Zeno.org
  • J. Maier: Techniken des Vergoldens. BauSanierung, 1996, ISSN 0939-4680.

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