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Omapyu Turmalinschurf

Steckbrief

Land

Namibia

Re­gi­on

Erongo, Region / Omaruru, Kreis / Omapyu Turmalinschurf

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Man fährt von Omaruru kommend nach Südwesten auf die Strasse C36. Die Turmalinschurfe liegen auf dem Farmgelände nicht einsichtbar auf der rechten Seite. Um die genaue Lage zu bekommen, sollte man vorher mit Gawie Cloethe oder Chris Johnston aus Omaruru Kontakt aufnehmen. Die Adresse kann man im Hotel Staebe erfragen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Pegmatit mit Turmalinen in Edelsteinqualität

Fund­s­tel­len­typ

Pingen und Schürfe

Geo­lo­gie

Pegmatitschwarm im Damara Orogen

Zu­gangs­be­schränku­ngen

Die Schurfe befinden sich im abgezäunten Farmgelände. Es empfielt sich mit einem Führer wie Gawie Cloete die Fundstelle zu besuchen. Die Claims sind entweder staatlich oder an entsprechende Inhaber vergeben.

Letz­ter Be­such

1998

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=33868
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Halden von Probeschurfen der Omapyu Mine 1998
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Halden von Probeschurfen der Omapyu Mine 1998

Mit Ausdauer findet man schönes in Quarz eingewachsenes Turmalinmaterial, Lepidolithglimmer und ganze Glinmerpakete; Die Quarzkristalle sind unscheinbar und milchig.

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-28
Omapyu Turmalinschurf 1998
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Omapyu Turmalinschurf 1998

Rund um die Löcher findet man reichlich Kleinmaterial mit Abschnitten von Wassermelonen Turmalinen; Hin und wieder ist ein klares Stück ohne Risse oder auch ein Abschnitt mit Endfläche dabei. Die S...

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-28
Schurfstellen auf der Omapyu Mine 1998
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Schurfstellen auf der Omapyu Mine 1998

An verschiedenen Stellen hat man mit einem Bagger Schurfgräben gemacht um den Pegmatit zu untersuchen. Das ausgebaggerte Material beinhaltete viele Quarzbruchstücke mit schönen kleinen grünenen Elb...

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-28

Ausführliche Beschreibung

Die alte Bezeichnung der Lokalität ltd. Chandler Mine. Die Bezeichnung variert auch zwischen Omapyu und Omapyo Mine. Das Gelände besteht aus mehreren Schürfstellen. An der Oberfläche liegende Quarzbrocken sollte man zerschlagen. Mit Glück stellen sich Funde mit bis zu mehreren cm langen farbigen und klaren Turmalinnadeln ein. Das Öffnen eines Pegmatihohlraumes setzt sehr schwere Arbeit, sowie langes Suchen gekrönt von Glück voraus. Da dies einem normalen Sammler in den seltendsten Fällen zuteil wird, sollte man sich mit Nachlesearbeit bescheiden. Im Bereich der ausgebeuteten Hohlräume lassen sich immer wieder kleine Turmalinstücke bis Zigarettenfiltergrösse lose oder in Quarzmatrix finden. Daneben findet man sehr schönen rosafarbenen Lepidolithglimmer. Quarzkristalle sind milchig, werden mehrere Zentimeter gross und sind nicht sammelwürdig. Durch Trommeln der Splitter und Matrixstücke, kann man noch hübsches Material bekommen.

Die Turmaline kommen in der Var. Elbait und Wassermelonenturmalin vor. Das Farbspektrum reicht von gelbgrün, blaugrün nach komplett rosa hin. Dominierend sind Wassermelonenturmaline mit schönen rosa Kern und grünen Mantel. Dazwischen existieren Farbkombinationenen aus blaugrünrosa bis fast farblos grün. Oft ist die Basis der Kristalle nicht ganz klar und ist von Rissen durchzogen. Kleine bis 3mm dicke wirrstrahlig in derben Quarz angeordnete Kristalle ergeben kein schleifwürdiges Material Diese Stücke wandern dann oft in den Schutt und sind willkommenes Belegmaterial für die Sammlung. Bei meinem ersten Besuch auf der Mine fand für mich Gawie Cloethe einen ca. 6x10 cm großen in Quarz eingebetteten Wassermelonenturmalin. Obwohl dieser vollkommen trüb war zeigt er sehr schön die Farbtrennung von rosa und grün. Gawie Cloethe hat diesen Schurf über 10 Jahre intensiv mit Hilfe des Sammelkollegen Hans Hartmann aus Karibib intensiv bearbeitet. Nach Schätzung von Chris Johnston wurden insgesamt bisher über 50 kg schleifwürdiges Material gewonnen.

Mineralien (Anzahl: 4)

Mineralbilder (4 Bilder gesamt)

Elbait
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Elbait

Breite der Stufe ca. 5cm. Fundort der Omapyu Turmalinmine

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-28
Elbait
Aufrufe (Bild: 1396035312): 207
Elbait

Wassermelonen Turmalin ca. 15x4cm, Omapyu Mine. Da solches Material trübe und gerissen ist wurde es oft weggeworfen.

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-28
Lepidolith
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Lepidolith

Durchmesser ca. 5cm, Omapyu Mine. Glimmerpakete dieser Grösse sind nicht so häufig; Meist ist das Materiall feinkristalliner.

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-28

Gesteine (Anzahl: 1)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Bezing, L. von, Bode, R. & Jahn, S. (2008): Namibia Mineralien und Fundstellen. Edition Schloss Freudenstein, Bode Verlag GmbH, Haltern:S. 412 u. 528.