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Omburu Fluoritmine

Steckbrief

Land

Namibia

Re­gi­on

Erongo, Region / Omaruru, Kreis / Omburu Fluoritmine

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Farm ca. 34 km NE von Omaruru und ca. 16 km von Epako.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Abbau im Tagebaubetrieb, mit Erkundungsstollen. Seit 1975 stillgelegt.

Geo­lo­gie

Granite und Marmor. Gangförmige Lagerstätte, in welcher Fluorit und Quarz in präkambrischem Granit und in Marmor auftritt.

Zu­gangs­be­schränku­ngen

Da das Minengelände inmitten der Farm Omburu West 1143 liegt, sollte man unbedingt die Genehmigung des Farmers einholen. Die Adresse kann man im Geological Survey of Namibia bekommen.

Letz­ter Be­such

1992.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=33963
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Von 1927 bis 1930 und von 1973 bis 1975 wurden ca. 32.000 t Flussspat gefördert. Der Betreiber war Gypsum Industries of South Africa. Die Reserven an hochgradigem Säurespat betragen ca. 600.000 t. Es wurden 32.000 t Flussspatkonzentrat zur Säureherstellung gefördert.

Fluorit kam in weißen, grünen und gelegentlich gelben Kristallen vor. Gelbe Fluoritkristalle können grün fluoreszieren.
Bei dem Besuch im Jahr 1992 konnte man sehr schön das Flussspatband im Boden über eine größere Strecke verfolgen. Die Brecher und Flotationsanlagen waren schon stark verfallen. In kleinen steinbruchartigen Schurfen konnte man grüngrauen und gelben Fluorit sammeln. Ein Großteil der bis zu 5 cm großen Kristalle ist von einer dicken Quarzlage, die wie ein Rauhreifpanzer aussieht, überzogen. Die Kristalle ohne Quarzbelag sind alle trüb.
Bei Stemmarbeiten im massiven grünlichen Flussspat konnte ein ca. 30x30 cm großer Hohlraum geöffnet werden. In diesem befanden sich Fluoritkristalle auf Quarzsplittern aufgewachsen bis 5 cm Größe. Da auch diese trüb waren, konnte eine Verwitterung der Oberfläche ausgeschlossen werden.
Bei dem Besuch der kleinen Sammelgruppe wurden von unserem Führer Karl Steiner Stachelschweinstacheln vor dem Stollenmundloch des Sondierungsstollen gefunden, die auf den kürzlichen Aufenthalt eines Raubtieres hinwiesen.

Mineralien (Anzahl: 2)

Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1396201735): 315
Fluorit

Gelber Flußspat aus dem Abraum; Omburu Fluorspath Deposit, Namibia; Stufenbreite ca. 30cm. Kristallgröße der Würfel ca- 2-3 cm.

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-30
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1396202357): 344
Fluorit

Größter Würfel ca. 5cm aus frisch geöffneten Hohlraum. Omburu Fluorspath Deposit, Namibia

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-03-30