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Rössing Uranium Mine

Steckbrief

Land

Namibia

Re­gi­on

Erongo, Region / Swakopmund, Kreis / Arandis / Rössing Uranium Mine

GPS-Ko­or­di­na­ten

Rössing Mine - S:22°28'28,69" E 15°02'10,72"



Rössing Mine

WGS 84: 
Lat.: 22,47463611° S, 
Long: 15,03631111° E
WGS 84: 
Lat.: 22° 28' 28,69" S,
   Long: 15° 2' 10,72" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagebau. (aktiv)

Geo­lo­gie

Uran-Mine. Hauptmineral: Uraninit.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=949
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Rössing Urantagebau
Aufrufe (Bild: 1396794398): 631
Rössing Urantagebau

Ansicht einer großen Baggerschaufel

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-04-06
Tagebau der Rössing Mine 1992
Aufrufe (Bild: 1396794245): 585
Tagebau der Rössing Mine 1992

Ansicht von dem Besucherausblick

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-04-06
Offener Tagebau
Aufrufe (Bild: 1141906548): 3199
Offener Tagebau

Ansicht der Rössing Uran-Mine in Namibia

Copyright: montanpark
Beitrag: Collector 2006-03-09

Ausführliche Beschreibung

Lage

65 km ENE von Swakopmund, ca. 5 km von der Bahnstation Rössing.


Geologie

Migmatit-Zone mit uranführenden Alaskiten (Granitpegmatiten) und metamorphisiertem Grundgestein (Biotit-, Cordierit- und Pyroxengneise, Quarzite, Amphibolite; Biotit-Schiefer und Marmore).
Bis 18m mächtige Pegmatitgänge mit faustgroßen Glimmertafeln und riesigen Orthoklasen.


Bergbau

Die weltgrößte Uranerz-Lagerstätte mit einer Abbau-Teufe von über 300 m (Tagebau), entdeckt 1910, erste Bergbauaktivitäten aber erst ca. 1956. Besitzer ist die Rio Tinto Bergwerksgruppe; Abbau durch die Tochterfirma "Rössing Uranium Ltd." Die Produktion liegt bei ca. 1 Mio. t Erz pro Woche, bei einem Gehalt von 200 g Uran/t Erz.
Das Erz wird gebrochen, zerkleinert und über mehree Ionenaustausch-Lösungsmittel-Extraktionsprozesse anschließend durch Versetzen mit Ammoniak zu Ammoniumdiuranat verarbeitet (yellow cake), getrocknet (dehydriert) und letztlich als Uranoxid in Fässer abgefüllt.


Mineralien

Das wichtigste Erz ist Uraninit und Uranophan-beta.


Sammler-Info

Achtung! Boltwooditstufen mit dem Fundort Rössing Mine stammen in Wirklichkeit aus der Lagerstätte Goanikontes südlich der Rössing Mine. Man erkennt die Stufen von Goanikontes an einer carbonatischen Matrix. Die Rössing Mine hat nie Boltwoodit hervorgebracht.
Milarite mit dem Fundort Rössing Mine stammen aus einem Pegmatit in den Rössing-Bergen.

Mineralien (Anzahl: 76)

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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 15. Jul 2018 - 21:40:48

Mineralbilder (12 Bilder gesamt)

beta-Uranophan
Aufrufe (Bild: 1163004487): 618
beta-Uranophan

Bildbreite: 8 mm; Rössing-Mine, Arandis, Namibia

Copyright: Stephan Wolfsried
Beitrag: Hg 2006-11-08
Uranophan-beta xx
Aufrufe (Bild: 1159300890): 493
Uranophan-beta xx

Bildbreite 2,5 mm; Fundort: Rössing Mine, Damaraland, Namibia

Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2006-09-26
Uranophan-beta
Aufrufe (Bild: 1110106730): 420
Uranophan-beta

Uranophan-beta, in gelblichen gestreckten Kristallen Fundort: Rössing Mine, Swakopmund, Namibia, Afrika

Copyright: geni
Beitrag: Mineralienatlas 2005-03-06

Gesteine (Anzahl: 9)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 15. Jul 2018 - 21:40:48

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Mining Ann. Rev. (1985): 423.
  • Min. Rec. 35: 5 S.405-18.
  • Amer. Min. 84: 993.
  • Bartoli, P.-A. (1996). Regards sur l'économie minière et la minéralogie générale de la Namibie (Afrique Australe). Règne Minéral, Nr.9, S.5-34.
  • Kinnaird, J.A. and P. A. M. Nex (2007): A review of geological controls on uranium mineralisation in sheeted leucogranites within the Damara Orogen, Namibia: Trans. Inst. Min. Metall. B, Applied Earth Science , V.116, S.68-85.
  • Irene M. Abraham (2009): Geology and spatial distribution of uranium mineralisation in the SK anomaly area, Rossing area, Namibia, Master thesis Univ. Witwatersrand.
  • Rüegg, H.-R. (2014). Namibias Bargbau: Giganten & Small Miners. S.30ff. In: extra Lapis 47. Namibia - Mineralien & Fundstellen. Weise Verlag, München. ISSN 0945-8492

Weblinks


Quellenangaben

Einordnung