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Roselis Rosenquarzmine

Steckbrief

Land

Namibia

Re­gi­on

Erongo, Region / Swakopmund, Kreis / Arandis / Rössingberge / Roselis Rosenquarzmine

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Die Mine liegt zwischen den Rössing Bergen und Arandis. Die genaue Lage sollte in Swakopmund erfragt werden, da die unscheinbare Zufahrt sich über eine von der Haupstraße abzweigende Schotterspur über einige Kilometer hinzieht.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Abbau auf Rosenquarz

Fund­s­tel­len­typ

Pingen und Schürfe

Geo­lo­gie

Post- orogener- Damara- Pegmatit

Zu­gangs­be­schränku­ngen

Keine, der Abbau ist eingestellt.

Letz­ter Be­such

1998

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=33976
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Roselis Rosenquarzmine 1998
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Roselis Rosenquarzmine 1998

Man kann den rosagefärbten Quarzkern trotz schlechten Lichteinfall und der bereits orange gefärbten Abendsonne erkennen; Die sich seitlich der Rosenquarzzone befindlichen schwarzen Flecke sind im f...

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-04-06
Roselis Rosenquarzmine 1998
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Roselis Rosenquarzmine 1998

Der Abbau der intensiv gefärbten Rosenquarzzone im Pegmatit erfolgt mit großer Vorsicht um Risse zu vermeiden.

Sammlung: Frank-Detlef Paul
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Beitrag: Detlef 2014-04-06
Roselis Rosenquarzmine 1998
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Roselis Rosenquarzmine 1998

Aufgehaldeter zum Verkauf fertiger Rosenquarz

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-04-06

Ausführliche Beschreibung

Auf Empfehlung eines Swakopmunder Mineralienhändlers wurde bereits 1996 versucht die Fundstelle, jedoch erfolglos, zu besuchen. Erst 1998 konnte dann die genaue Abfahrt von der Hauptstraße gefunden werden. Nach einer kilometerlangen Fahrt auf einer staubigen Fahrspur erreichten wir das Haus des Miners. Rings um das Gebäude waren Halden von zum Versand nach Korngrösse und Güte aufbereiteten Rosenquarzes zu sehen. An einer kleinen Erhebung trafen wir den Miner Hern Henworth- Horden mit seinen schwarzen Arbeitern an. Der nette ältere Herr erklärte uns dann sogleich die Art und Güte des Rosenquarzes die sich lohnte zu minen. Rosenquarz der besten Güte titt hier in intensiv rosa gefärbten Partien im Pegmatit auf. Stellenweise sind diese so klar ausgebildet, daß sich das Facettieren dieser Partien lohnt. Rosenquarz in schlieriger Ausbildung und in apricotfarbenen Tönen ist weniger wertvoll und wird auf dem Abraum geworfen. Wichtig ist daß das Material homogen und rißfrei ist. Es wurden im Abraum keine ausgebildeten Guarze gefunden. Der in den Randzonen des Pegmatites vorkommende Schörl zeigte keinerlei Flächen und war obwohl er eingewachsen war, splitterig und krümelig. Der Pegmatit der Roselis Mine gehört zu einer Reihe von Pegmatiten, die sich von dem Rosenquarzpegmatit an der Mile 72, dann weiter östlich der Küste bis hinter dien Rössing Bergen entlang ziehen.

Mineralien (Anzahl: 9)

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Rosenquarz
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Rosenquarz

Rosenquarz aus der Roselis Rosenquarzmine; da die Verteilung der rosafarbenen Zonen nicht gleichmässig ist, wurde er zum Abraum geworfen.

Sammlung: Frank-Detlef Paul
Copyright: Frank-Detlef Paul
Beitrag: Detlef 2014-04-06

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Von Bezing, L., Bode, R., and Jahn, S., (2008). Namibia Minerals and Localities. Ed. Schloss Freudenstein, Bode Verlag, Haltern. 335 S.