'._('einklappen').'
 

Husab Mine (früher Müller's Mine)

Steckbrief

Land

Namibia

Re­gi­on

Erongo, Region / Swakopmund, Kreis / Namib-Naukluft-Nationalpark / Husab Mine

GPS-Ko­or­di­na­ten

Husab Mine



Husab Mine

WGS 84: 
Lat.: 22,66564044° S, 
Long: 15,08862734° E
WGS 84: 
Lat.: 22° 39' 56,306" S,
   Long: 15° 5' 19,058" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=964
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Eingang zur stillgelegten Husab-Mine
Aufrufe (Bild: 1122558109): 1019
Eingang zur stillgelegten Husab-Mine

im Hintergrund Halden mit den Mineralfundmöglichkeiten

Copyright: Collector
Beitrag: Collector 2005-07-28

Ausführliche Beschreibung

Lage

Grob: Von Swakopmund ca. 55 km auf der C 28 durch den Namib Naukluft Park (Permit erforderlich bei Abzweigung von der C 28), Abfahrt links ab der Van Stryke zur Welwitschia-Ebene, dort linkerhand Piste zur Farm Wüstenquell; die Husab Mine liegt am Wege und ist nicht zu übersehen; alternativ von Karibib auf der C 32 Richtung Tsaobis-Farm > Farm Wüstenquell. Die aufgelassene Grube liegt am Westhang des Husab-Berges.
Der Eingang zum Hauptschacht der Grube ist durch ein Tor verschlossen. Man kann sein KFZ direkt vor den jeweiligen Halden parken, was das Einladen der Funde erleichtert.


Lagerstätte, Lithologie, Bergbau

Quarz-Fluorit-Gänge mit größeren Linsen und Pegmatite erstrecken sich ca. 4 km NE und SW der Husab Mine. Verdrängungslagerstätte. Granit, Gneis, Quarzit, Schiefer und kalksilikatische Gesteine (Skarne).
Die Quarz-Fluoritgänge sind radioaktiv, bedingt durch die etwa gleichzeitige Mineralisation von Fluorit und Uranmineralien. Zwischen 1970 und 1973 wurden untertage ca. 50.000 t Flußspat gefördert.


Sammler-Info

Es gibt ausgedehnte Halden mit interessanten Fundmöglichkeiten für die verschiedenen Mineralsequenzen.


Mineralien

Gut zu finden (Status 2003) sind:

  • Fluorit (Meist tiefviolette, rosaviolette, gelblich-
    braune, grüne und farblose kristalline Stücke sowie violette bis farblose Oktaeder)
  • Granat (tiefdunkelrot, nicht identifizierte Art)

Nicht besuchter Fundort nahe der Husab Mine

Etwa 3km NW der Husab Mine liegt ein auffallender Hügel, welcher aus zonierten Pegmatiten mit radioaktiven Mineralien besteht. Die sichtbare radioaktive Mineralführung befindet sich in äußeren Randzone. Es treten Sekundärmineralien, Rauchquarz und roter Feldspat auf. Sekundäre Uranmineralien kommen entlang der Bruchflächen und als dünner Film auf Kristallen in anderen Teilen des Pegmatits vor. Der Name des Hügels wurde bisher nicht veröffentlicht.

Link: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Die%20geheimnisvollen%20Fluorite%20der%20Pforte%20in%20der%20W%C3%BCste%20Namib

Mineralien (Anzahl: 11)

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1312395733): 1020
Fluorit

Größe: 80x77x35 mm; Fundort: Husab Mine, Naukluft-Nationalpark, Kreis Swakopmund, Region Erongo, Namibia

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-08-03
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1308494159): 921
Fluorit

Größe: 75x35x28 mm; Fundort: Husab Mine, Naukluft-Nationalpark, Kreis Swakopmund, Region Erongo, Namibia

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-06-19
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1308511404): 919
Fluorit

Größe: 55x50x23 mm; Fundort: Husab Mine, Naukluft-Nationalpark, Kreis Swakopmund, Region Erongo, Namibia

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-06-19

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangaben

Einordnung