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Friedrich Wilhelm von Oppel

Friedrich Wilhelm von Oppel (* 4. Mai 1720 Krebs b. Pirna; † 4. Februar 1769 Freiberg) war kursächsischer Oberberghauptmann in Freiberg und Mitbegründer der Bergakademie Freiberg.

Er wurde als Sohn des Rittergutsbesitzers Bernhard Wilhelm von Oppel auf Gut Krebs bei Pirna geboren. Zuerst studierte er Rechtswissenschaften, aber seine Neigung war auf den Bergbau und das Hüttenwesen gerichtet. Er begann als Assessor 1743 im Freiberger Oberbergamt, wo er 1755 Berghauptmann wuirde. Schnell stieg er 1763 auf zum Leiter des Oberbergamtes und wurde Oberberghauptmann. Er bemühte sich sehr um die Förderung des erzgebirgischen Bergbaus nach dem Siebenjährigen Krieg.

1765 gründete er gemeinsam mit Friedrich Anton von Heynitz die Bergakademie Freiberg als erste montanwissenschaftliche Universität der Welt und wurde deren erster Leiter. Die Stiftung seiner privaten Mineralien-, Bücher- und Bergbaumodellsammlung bildete den Grundstock für die Sammlungen der Bergakademie.


Literatur:

  • Anleitung zur Markscheidekunst nach ihren Anfangsgründen und Ausübungen kürtzlich entworfen., Verlag von Georg Conrad Walther, Dresden 1749, S.484.
  • Analysis triangulorum, 1746.
  • Die Abtheilung der Gehölze in jährliche Gehaue, 1760.
  • Bericht vom Bergbau, 1769.

Weblinks:


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